Workaholic oder super Stress???

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    Und jetzt hätte ich gern nochmal meine Idee mit Unterforderung aufgegriffen..


    Probier doch mal das Trailing wöchentlich einzubaun. Wenn ihr schon auf BH-Niveau seit, dann sitzt die UO doch eigentlich ganz gut, so dass ihr einmal HuSchu gegen Trailing ersetzen könnt, oder?

    Oder du ergänzt mit normalen Fährten, wobei ich jetzt nicht weiß wie kompliziert die Kombination in der Umsetzung ist.. wir machen wie gesagt keine Fährtenarbeit bzw. Trailing..


    Ach - was mir grad so aufkommt - was isses denn für einer? Hab ich die Rasse überlesen oder steht sie nirgends?

  • Hi, Appifreund,
    ganz einfach: den Hund, solange er nicht dran ist, ins Auto bringen, wo er dann runterkommen und sich entspannen kann. Auch wenn Ihr Euch bewegt: zu den Autos werdet Ihr ja wieder zurückkommen irgendwann. Bei uns in der Rettungshundestaffel bleiben die Hunde (AUCH die Trailer!) im Auto, bis sie dran sind, und hinterher gehen sie wieder rein, um die Suche zu "verarbeiten" und neu Erlerntes zu festigen, da würde ein Spielen und Ablenken nur hinderlich sein und bewirken, daß das neu Erlernte nicht verarbeitet werden kann. Und im Auto hat der Hund dann auch nicht so den Sichtkontakt zu den anderen Hunden UND der suchende Hund kann sich besser konzentrieren und wird nicht dauernd von den anderen rumkläffenden suchen wollenden Hunden abgelenkt - wie soll der sonst richtig arbeiten können?
    Auch wenn wir uns während der Suche eines Hundes im Suchgebiet befinden, gehen wir doch anschließend zusammen mit dem Hund wieder zu den Autos zurück, dann wird der nächste Hund rausgeholt. Ein guter Trainer sollte das managen können.....
    Anders kriegst den Hund nie runter, und letztlich ist es ja gewünscht, daß der Hund beim Suchen recht triebig ist. Aber so ist der ja ausgepowert, bevor er überhaupt dran ist, und rennt dann ziel- und planlos einfach nur noch rum, um den Streß abzureagieren. Da KANN ja nix bei rauskommen...
    Andere Möglichkeit (aber nur in Absprache mit dem Trainer!): der Hund darf ruhig den Vorbereitungen zusehen im Training, aber erst dann loslegen, wenn er sich anständig und ruhig aufführt, z.B. 2-3 Minuten im Platz bleibt, bevor´s losgeht, einfach, um ein bißchen Konzentration reinzubringen. Wenn er das Platz nicht befolgt, sagst Du "Schade" oder sowas, und nimmst ihn, ab ins Auto, Trainingsabbruch. Nach 10 minuten 2. Versuch. Das ganze ein paar Mal, und der Hund wird auch lernen, ruhig zu bleiben: er kriegt seinen Erfolg (das Suchen-Dürfen) nur, wenn er ruhig bleibt. Aber dabei mußt Du seeehr vorsichtig sein, damit Du Dir den Trieb nicht kaputtmachst. Wenn ein Hund eher vorsichtig ist mit seiner Begeisterung, bremst ihn das evtl. zu sehr aus und er hat keinen Bock mehr zum Suchen - das mußt Du zusammen mit dem Trainer entscheiden, Du kennst Deinen Hund am besten, und ich habe ihn nicht gesehen.
    Natürlich wird sich diese Begeisterung auch im Laufe der Zeit beruhigen. Anfangs ist jede Suche aufregend, nach und nach wird´s zwar noch toll sein, aber der Hund wird ruhiger. Aber wie gesagt, so sehr hochdrehen, daß der Hund hinterher nicht mehr anständig sucht, soll er auch anfangs eben nicht, daher gilt es, einen gesunden Mittelweg zu finden.
    LG,
    BieBoss

  • Nur weil wir nicht regelmäßig zum Mantrailing gehen, verstehe ich das mit der Unterforderung nicht ganz!!! Würde er dann nicht bei jeglicher Kopfarbeit sofort hochdrehen? Oder auch in der Hundeschule nicht ruhig und konzentriert bleiben können? Das Trailing findet einmal die Woche statt!! Wir versuchen so oft wie möglich hinzugehen, aber dann kann die Trainerin mal nicht oder es sagen zu wenig Leute zu oder wir sind auch mal unterwegs und schaffen es nicht.

    Zwischendurch machen wir auch Fährtenarbeit oder normale kleine Suchspiele, dass klappt ohne Probleme und er steigert sich überhaupt nicht rein.

    Es ist ein Appenzeller Sennenhund

  • @ Fusselflitz: Natürlich bekommt er KEIN Leckerchen! Ich gehe weg bis er kommt und leine ihn dann kommentarlos an. Es îst erst 2x vorgekommen, dass er sich losgerissen hat in 1 Jahr, wenn er aber angebunden ist (wie die anderen Hunde) hängt er sich in die Leine, kläfft und dreht völlig auf.

    Zu der Idee mit ins Auto bringen: Unsere Trainerin zeigt uns an den anderen manchmal was die gut/schlecht machen, deshalb sollten wir zuschauen. Ausserdem sind wir schnell wieder an der Reihe, wir sind höchstens 4 in einer Gruppe, wenn mehr kommen dann wird der Platz aufgeteilt und die Hälfte macht Obedience, dann wechseln. Auch wenn wir Obedience machen und die Hunde ableinen sollen hat er manchmal die tolle Idee schnell zu Agilityplatz zu rennen und dort die Hunde zu verfolgen. Da kann ich rufen wie ich will und es wird ignoriert. Draussen ist er 99% abrufbar (man kann nie 100% sagen, bis jetzt hat er aber immer zuverlässig gehört in jeder Situation).

    Spielen und toben kann er vor der Stunde und danach. Da sind alle frei bis der Parcours aufgestellt/abgerämt ist und bis alle da sind.

  • Nebenbei: zweimal Hundeschule die Woche, zweimal Gruppenspaziergang und einmal Mantrailing - das klingt nienicht nach Unterforderung!!
    Und wenn die Trainerin zeigen will, was andere gut/schlecht machen, ist das sogar NOCH besser, wenn der Hund im Auto ist: Du kannst Dich auf sie und die Erkärung und aufs Beobachten konzentrieren, wenn der Hund im Auto ist, und mußt nicht ein ausflippendes Energiebündel bändigen, was Dich total ablenkt!
    Und bei nur 4 Mann macht´s auch nix, wenn man mal 100 Meter zum Auto zurücklaufen muß, so oft läuft man da ja nicht - wenn das 20 Mann wären, ok, da geht der halbe Tag mit hin und Herlaufen rum, aber so.....
    LG,
    BieBoss

  • Hallo BieBoss, ich persönlich finde die Idee mit dem Auto auch am allerbesten!!! Aber das klappt bei uns nicht, ich erklär mal wieso!!

    Wir treffen uns alle an einem Ort, der jede Woche woanders ist. Dann fängt einer an. Der Hund der dran ist, wird von einem "Opfer" angeheizt, der entfernt sich vom Ort und versteckt sich irgendwo. Alle anderen warten und begeben sich dann zusammen zu dem Versteck, wobei der Hund der dran ist natürlich vorläuft. Ist das "Opfer" gefunden ist von DIESEM Ort, der nächste Hund dran. Wir begeben uns dann nicht mehr zum Auto zurück, sondern laufen immer Stück für Stück weiter. Ich hoffe ich konnte es einigermaßen gut erklären. Erst wenn die Stunde vorbei ist, laufen wir zu den Autos zurück, die dann manchmal 10 Minuten weit weg sind.

    Ich gehe mit ihm ja schon immer, wenn er Theater macht, ein Stück weg und wenn er ruhig ist, gehen wir wieder zurück. Das machen wir ne ganze Zeit lang und gegen Ende der Stunde klappt es auch schon ganz gut. Aber eine Woche später fängt alles wieder von vorne an.
    Das stimmt was du sagst, auf das konzentrieren was die Trainerin sagt, kann ich mich ja garnicht. Ich bin ja nur damit beschäftigt den Hund ruhig zu bekommen.
    Ach, nicht so einfach...

  • Ich kann ja nicht erwarten, dass alle anderen 2min warten müssen jedes mal bevor und nachdem ich dran war. Wir machen meistens so ca. 5 hindernisse am stück die neu oder technisch schwierig sind. Am Schluss ein ganzer Parcours 1-2x je nachdem. diese 5 Sprünge gehen schnell, da wäre ich ja nur am hin und her laufen zwischen Platz und Auto, deshalb wäre das nicht unbedingt die Ideallösung für uns.

    Was ich schon probiert habe, ist den Hund auf der Hinterseite der Hütte anzubinden wo er die Hunde nicht sieht.. Das klappt solange ich in seiner Sichtweite bin einigermassen, dann ist es aber wieder schwierig für mich den ganzen parcours zu sehen...

  • @ Fusselflitz
    du hast geschrieben
    -------
    Ich hab ne Maline - ich weiß, was ich da sage
    ------

    was Bitte ist eine >Maline<
    Sorry habe gesucht und nichts gefunden.


    zum Beitrag
    Eine (Malinois) von unseren 3 Hunden machen beim Obedience und beim Agility Training wie verrückt. Die zweite (Malinois) intressiert es nicht die Bohne was auf dem Platz passiert. Die dritte (ein Sim = Schäfer irgendetwas noch mix) kann manchmal total ausrasten wenn sie nicht auf den agility parcour darf.
    Deshalb sind diese immer auser sicht an einem Baum angebunden oder in der Box im Auto.
    Das hat den Vorteil wir HF's und Hunde sind entspannter.
    Eine andere möglichkeit ist noch das man das "nonplusultra super Leckerchen" in der Hand hält. funktioniert zu 95% bei unseren.

  • Ja das leckerchen führt bei meinem wenigstens dazu, dass er nicht
    bellt. Er springt dann aber ununterbrochen vor mir auf und ab (auch wenn
    ich am boden sitze) und abschalten oder entspannen tut er sich dabei halt
    auch kein bisschen :headbash:

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