Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Rüde + Rüde = Streß ?
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Hallo, ich fand´s toll : von Anfang an durfte ich meinen Hund mit zur Arbeit nehmen. Als mein Chef letztes Jahr seinen Welpen bekam, war´s fast noch besser,Dusty hatte endlich einen Kumpel zum spielen...
Ich hatte gedacht, dass die beiden auch als erwachsene Hunde außer den typischen " Wer ist der tollste im Rudel"-Problemchen und kleineren Zankereien gut miteinander auskommen. Aber nun sind sich die zwei innerhalb weniger Tage zweimal so fies an die Hälse gegangen, dass ich nun etwas in Sorge bin.
Bevor sich die Situation hier festfährt bzw. ich mich " falsch" verhalte, möchte ich Euch um Rat bitten !!
Liebe Grüße
Claudia -
8. September 2009 um 11:11
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LG Steffi mit Buddy
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Warum sind sie denn aneinander geraten, dass muß ja einen Grund gehabt haben.
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Ich beaufsichtige hier zeitweise den Hund meiner Freundin und habe dann auch 2 Rüden hier. Bei den beiden gibt es 2 Themen wo sie sich das streiten kriegen.
1. Spielzeug, da dreht der große durch
2. Fressen, da dreht mein Kleiner durchIch habe diese Konfliktauslöser einfach rausgenommen.
Wenn beide hier sind, gibt es kein Spielzeug und ich füttere getrannt (meiner in der Küche, der Große auf dem Balkon)Bis har gabs keine Streitereien mehr.
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Ich glaube um die Situation, warum es zwischen den beiden zum Streit kam, besser deuten zu koennen. Musst du uns die Situation ein bisschen genauer beschreiben. Habt ihr ideen was der ausloeser gewesen sein koennte, wie haeftig war der Streit wirklich? haben sie gedroht bevor es losging? Wo genau fand der Streit statt? usw. usw.
Versuch uns die Situation so genau wie moeglich zu schildern, ansonsten wird man dir hier kaum helfen koennen.
Das Rueden mal aneinander geraten ist ja nicht ungewoehnlich, kommt halt drauf an, wie, warum und wo usw.?
LG
Gammur -
Hm mal abgesehen davon, hab ich auch noch eine Frage dazu: wenn man einen Rüden hat, der bei fast allen Rüden rummuckt/knurrt etc. - kann man die Zusammenführung bei Spaziergängen etc. eigntl vergessen oder können sie das lernen? Meine Urlaubsbetreuung hier ist nämlich so ein Kandidat. Ich sag mal 90% der anderen Rüden werden angeknurrt u.s.w. - da er nicht sooo groß ist, kann ich ihn da auch gut zurück halten und meist eigntl auch mit "Sitz" am Wegrand absetzen lassen.
Schade finde ich das ganze schon - da mein eigener Hund sich mit jedem versteht. Klar, jeder ist anders....
Würde mich einfach nur interessieren, ob man das ändern kann?(Ich will hier nicht das Thema klauen oder so....kann ja auch gegebenenfalls einen neuen Thread öffnen. Dachte nur, dass das Thema ja ziemlich ähnlich ist
) - Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Ob das jetzt so bleibt, oder ob sie sich wieder vertragen werden, hängt von vielen Faktoren ab.
Wie alt sind die Hunde denn? Wie weit sind sie vom Alter her auseinander, welche Rassen sind es, welche Situationen waren es, wo sie sich in die Haare kamen... usw...
Beschreib mal genauer...
Sind sich die Hunde sehr ähnlich und auch vom Alter her sehr nahe beieinander kann es passieren, daß der Konkurrenzdruck zu groß wird und sie sicht nicht mehr wirklich vertragen. Man kann dann an nem Waffenstillstand trainieren, aber mögen gibt es dann oft nicht mehr... Gerade weil sich in diesem Fall beide Hunde auch dort zu Hause fühlen, also auch ein Stück weit im Recht fühlen...
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Zum Thema Auslöser : Beim ersten Mal gings um einen angelieferten, geschlossenen !!! Futtersack
Thema " Wer darf ihn zuerst beschnüffeln "
War klar,der Futterneid ( meiner auf Diät und der andere kriegt ständig Futter wegen Untergewicht) - Wir also schuld, weil nicht so drauf geachtet.
Drei Tage später : Das Spielzeug....wochenlang zusammen am Tau gezerrt und plötzlich Streit...
Damit ist nun klar, kein Fresschen und kein Spielzeug mehr - Logo... ABER wie geht´s weiter ? Heute balgen sich beide auf dem Teppich, dann Knurrerei -sind sich dann aus dem Weg gegangen, nix weiter passiert.
Daran merke ich, dass es auch künftig eher bzw. schneller Streß geben wird... Der " Kleine" ist halt jetzt erwachsen (16 Monate) und im Umgang mit anderen Hunden eher wüst ( Deutsch Drahthaar) Dusty ist lange kränklich und schlapp gewesen, nun geht´s ihm besser und die Energie wird gleich umgesetzt. Mit seinen drei Jahren fühlt er sich wahrscheinlich im Recht.
Das übliche Rüden-Gepöbel beim Gassi kenne ich ( leider) zur Genüge - Dusty war ein ziemlicher Rüpel, wir haben das ganz gut im Griff und außer steifbeinigem umkreisen und etwas Prol-Gehabe gibt´s keinen Ärger.
Im Vergleich dazu war die Keilerei der beiden schon sehr fies - ziemlich lang anhaltend und beide blutend ( nur oberflächlich verletzt) .
Interessanterweise waren beide nach der Beißerei sehr betreten, es wurden Beschwichtigungssignale gesendet und man hatte stark das Gefühl, das sie happy waren, das alles wieder gut ist. Deshalb war ich überrascht, dass es wenige Tage später wieder passiert.
Die lieben Kollegen haben tolle Kommentare von wegen : müssen kastriert werden, dürfen nicht mehr zusammen kommen, etc...
Wie geht man damit um : Trennt man die Streithähne ? ( würde ich kräftemäßig nicht schaffen, glaube ich ) Lässt man sie das unter sich ausmachen ? Oder geht man sich doch besser aus dem Weg ?Liebe Grüße Claudia
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Ich persönlich würde denen ganz klare Ansagen machen, daß Streit absolut unerwünscht ist... Ich habe selbst 2 Rüden, die haben auch schon mal probiert auszutesten.
Ich bin da dazwischen gegangen. Ohne Wenn und Aber. Dann wurden sie ins Platz gelegt und mußten erstmal liegen bleiben. Beide bekamen ordentlich Mecker... Ich stelle die Regeln auf und ICH will keinen Streit... Meine sind aber 2 1/2 Jahre auseinander, der Kleine sowieso eher devot/unterwürfig, es waren bei mir also nur Grenzen abstecken bzw. Meinungsverschiedenheiten...
Bei Euch sehe ich folgende Probleme:
Mit einem DD habt Ihr einen kopfmäßig sehr starken Jagdhund, der zudem noch lange nicht erwachsen ist, sondern jetzt voll in der Prollphase, der zudem die ganze Zeit das kränkeln von dem nur geringfügig älteren Hund mitbekommen hat, sich also umso stärker fühlt, das sicherlich auch kräftemäßig ist. Auf der anderen Seite ist ein unsicherer nur unwesentlich älterer Hund, der selber gerade erst anfängt zu begreifen, wo er steht und körperlich schwächer ist. Beide Hunde haben ihre Ansprüche auf Ressourcen, wie Du ja anhand der Situationen beschrieben hast.Ihr könnt versuchen das Ruder noch herum zu reißen, indem Ihr die Hunde wirklich stark kontrolliert. Es muß sowas von klar sein, daß Ihr jegliche Ressource (also auch Kontakt, Schlafplätze, Spielzeug, im Grunde wirklich alles, auch Nähe zu Euch) kontrolliert. Ich persönlich würde die Hunde auf der Arbeit trennen, weil ich mir nicht vorstellen könnte, wie ich arbeiten soll, wenn ich die ganze zeit die Hunde im Auge behalten soll.
Ich würde nicht davon ausgehen, daß die beiden dicke Freunde werden. Ich würde mich eher darauf einstellen, daß wir vielleicht nen Waffenstillstand hinkriegen, aber mehr auch nicht...
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Hallo,
ich schließe mich Tanja an und sehe es genau so wie sie. Die Hunde müssen sich nicht lieben, sollten sich aber tollerieren und ignorieren.
Das geht nur wenn ihr den beiden klare Grenzen aufzeigt und die Hunde trennt wenn ihr sie nicht beaufsichtigen könnt.Liebe Grüße
Steffi
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Hi,
laufen die beiden Herrschaften den ganzen Tag frei an der Arbeit rum ???
Haben beide einen festen eigenen Platz ?
Wenn ja, würde ich sie tgasüber immer mal wieder zu festen Zeiten trenenn und jeden an seinem Platz fixieren.
Thema: IHR bestimmt, Spielen, Futter, Zuwendung etc. ....
DAS ist NICHT ihre Aufgabe, dass müssen die beiden wahrscheinlich noch lernen ;-)
Meine jetzt 5 jährige Lady muss auch seid 6 Monaten einige Dinge neu lernen ;-).
Sie ist mit an der Arbeit, durfte immer frei rumlaufen und liegen wo sie will. Fazit: Die Dame wurde immer kläffiger bei Passanten ( nicht böse nur Revier lautstark klarmachen ), aufdringlich bei Kunden und penetrant im Einfordern von Zuwendung und wenn sie der Meinung war JETZT sei Zeit, rauszugehen.
JETZT hat sie ihren festen Platz mit Hundebett, Wasser- und Futternapf, bekommt dort morgens nach der Frühstücksrunde ihr Futter, mittags gehe ich raus ( spazieren oder bei den Schafen vorbeischauen - Training oder Netze umstecken oder auch einfach mal nur so ), dann kommt sie wieder an ihren Platz und nach der Arbeit hol ich sie da ab.
Sie ist viel relaxter, schläft jetzt entspannt und arbeitet bessr mit mir zusammen.
Liebe Grüße
AlexandraPS: Nur zur Info, wenn ein Hund Stress beim passieren andere Hunde hat, finde ich Absitzen oder Ablegen für den Hund noch mehr Stress !! In Bewegung bleiben entspannt. Ich gehe dann einen weiteren Bogen und flüssig weiter. Die Größe des Bogen findet man schnell heraus, wenn man seinen Hund beobachtet. Er wird langsam wieder verkleinert und mit etwas Geduld klappt es dann auch mal auf Enge.
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