Wie soll ich es anstellen?

  • Hallo!

    Tja, dann wird das wohl nichts werden mit dem Hund, denn wie gesagt-ich habe im Oktober eine Woche Urlaub, dann etwas über eine Woche zwischen Weihnachten und Silvester.
    Drei Wochen Urlaub habe ich erst nächstes Jahr im Sommer und dann haben wir Besuch vom Sohn meines Mannes, so dass dann auch kein intensives Einleben eines Hundes möglich ist.
    So wird unser Urlaub auch in den nächsten Jahren IMMER aussehen.....

    Also werde ich erst einen Hund haben können, wenn wir Rentner sind????

    Mein Mann ist jetzt nach einer OP krank geschrieben. Wie lange wissen wir noch nicht.
    Das zählt aber nicht?

    ich frage mich ernsthaft, wie andere Leute das machen?

  • Aber ich arbeite doch nicht mal Vollzeit.
    Die Vermieter schauen (im Notfall) nach dem Hund, eine Hundesitterin ist für den Anfang täglich verfügbar, mein Mann ist krank geschrieben....

    Sind das denn wirklich KEINE guten Voraussetzungen?

  • Ich finde das war eine sehr gute Erklärung.

  • Nein, man muss kein Rentner sein. Und man muss auch nicht arbeitslos sein. Aber man muss bereit sein, zu verzichten.

    Warum wird euer Urlaub immer so aussehen? Ein normaler deutscher Arbeitnehmer hat zwischen 25 und 30 Tagen Urlaub. Das entspricht 5-6 Wochen im Jahr. Warum ist es nicht möglich, dass du davon mal 3 Wochen für den Hund opferst und dann dein Mann noch mal 2-3 Wochen?

    Ein Hund ist nichts, was mal eben so nebenher läuft. Ein Hund ist ein Lebewesen, ein Familienmitglied mit Bedürfnissen, die es auch zu befriedigen gilt, egal ob es uns passt oder nicht. Egal ob wir gerne 4 Wochen in die USA fliegen möchten oder nicht. Ein Hund bedeutet Verzicht, Verzicht auf Urlaub im ersten Jahr, möglicherweise Verzicht auf Hunde-unkompatiblen Urlaub, Verzicht auf ständiges Weggehen, Verzicht auf durchgängig gut gestylte Haare, eine immer saubre Wohnung und Klamotten usw. Aber es kann einem auf der anderen Seite sooo viel geben!

  • Faesa, das hat Du prima erklärt :gut:

    Nein, man muss kein Rentner sein. Aber man muss Prioritäten setzen!

    Und wenn ein Hund einzieht, sollte dieser Hund eben die oberste Priorität haben. Alles andere sollte während dieser Zeit hinten anstehen. So sehe ich das.

    Das ist nicht immer leicht und man kommt auch - je nach Hund - schnell mal an seine Grenzen. Aber wenn man wirklich 15 Jahre mit einem Hund zusammenleben möchte, nimmt man diese Einschränkungen eben gerne in Kauf.

    Schau, wir hatten für Baffo "die" optimale Tagesbetreuung in der Familie. Rentner, die ganztags zu Hause waren. Eigentlich! Denn auch sie mussten mal zum Arzt, mal zum Einkaufen, mal zum Friseur, mal auf einen Geburtstag usw. Und nicht jeder Termin konnte so gelegt werden, dass wir in dieser Zeit zuhause waren. Denkst Du, sie hätten Baffo betreut, wenn er während der Abwesenheit nicht hätte alleine bleiben können und im schlimmsten Fall die Wohnung zerlegt hätte? Wohl kaum.

    Klaro geben Tierheime und auch Tierschutzorgas einen Hund eventuell auf Probe ab. Ich halte davon nichts, denn was, wenn die erste Familie den Hund nach ein paar Tagen zurückgibt, dann auch noch die zweite und dritte und vielleicht gar vierte Familie. Das sind Versuche auf Kosten der Hunde :-/

    Wenn künftig in den Ferien immer der Sohn des Mannes zu Euch kommt, stehen Schwimmbadbesuche an, Besuche im Zoo und was weiß ich. Oder gar eine Flugreise ins Ausland? Bedenke bitte, dass ihr auch dann die Betreuung des Hundes gewährleisten müsst, sofern ein Ausflug mal einen ganzen Tag dauert und der Hund nicht mitgenommen werden kann.

    Viele Grüße

    Doris

  • Faesa:
    Das stimmt-ich habe tatsächlich 30 Tage Urlaub im Jahr. Aber da ich in einem Kindergarten arbeite, ist ein großer Teil meines Urlaubs von den Schliessungszeiten des KiGas abhängig.
    Das bedeutet:
    Ostern und Pfingsten einige Tage, 3 Wochem in den Sommerferien, 1 Woche Herbstferien, eine Woche Weihnachtsferien. Da bleiben dann keine 2-3 Wochen, die ich noch nehmen kann, wie ich möchte.

    Mein Mann ist Polizist, bei dem kann Urlaub auch auf die Schnelle mal gestrichen werden, wenn irgendetwas passiert.
    Ausserdem hat er einen Sohn, der 800km weit weg wohnt und der 2-3x im Jahr zu uns kommt. Da er 8 Jahre als ist und zur Schule geht, sind wir da (ebenso wie bei mir im KiGa) auf die Ferienzeiten angewiesen....

    Du siehst also-der Punkt ist für uns nicht so einfach!

    Alles, was du ansonsten über Verzicht und Co schreibst, ist mir vollkommen klar und KEIN Problem für mich!

    Ausserdem habe ich niemals gesagt bzw. geschrieben, dass ich das Alleinesein übers Knie brechen will.
    Wir haben hier bereits in der Wohnung geübt, dass wir den Raum verlassen und die Tür schliessen und all das. Das war kein Problem.
    Auch sind wir minutenweise vor die Tür gegangen und dann immer wieder rein, wenn der Hund ruhig war.

    Am Montag und Dienstag als wir arbeiten waren, hat unsere Vermieterin sich gekümmert und der Hund musste eben NICHT ewig jaulen und wurde auch nicht eingesperrt!
    Wir wollen das Alleinebleiben ja auch langsam und ordentlich üben und gerade deshalb haben wir ja auch organisiert, dass der Hund in der Anfangszeit zu einer Bekannten kann und NICHT von jetzt auf sofort allein zu Hause bleiben muss.
    Aber meine Frage, ob es denn auch reicht, wenn wir nachmittags abends und am Wochenende üben und der Hund es dann irgendwann auch auf den Vormittag übertragen kann, wurde mir nach wie vor nicht beantwortet.

    Weiterhin haben wir auch immernoch den Möglichkeit, dass wir einen Hund von unseren Vermietern hier mit in die Wohnung nehmen können. Der bleibt problemlos alleine und somit wäre die Kleine dann nicht ganz allein, sondern eben in Hundegesellschaft.

    Ich fühle mich von einigen Eurer Beiträge etwas angegriffen, da ich mir hier wirklich ne Menge Gedanken mache und eben NICHTS übers Knie brechen will und ich finde, dass ihr einiges, was ich hier schreibe, einfach verdreht.

    LG Sassi

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