Futtermittelallergie
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Möchte mich schon mal mit der Futtermittelallergie beschäftigen falls das der Grund für den ständigen Juckreiz bei unserer Schäferhündin ist...
Ich habe gelesen dass diese nur über das Ausschlussverfahren und nciht über tests festgestellt werden kann stimmt das? falls es doch tests gibt wie laufe die ab und in welchem preislcihen rahmen spielt das ganze?
Welches Futter sollen wir suchen? Es gibt ja zahlreiche anbieter die wohl futter für sensible hunde vermarkten, aber das is ja für ausgewachsene hunde gedacht... unsere ist gerade 6 monate alt also mitten im wachstum... welche erschwinglichen futtersorten könnt ihr empfehlen?
von markus mühle habe ich gutes gehört aber da finde ich nur adult futter... - Vor einem Moment
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Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
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Ich würde dir folgendes empfehlen, erst mal abklären lassen was diesen Juckreiz verursacht.
Dann auf jeden Fall auf ein getreidearmes, oder sogar auf ein getreidefreies Futter umstellen.
Da Getreide oft für allergische Reaktionen verantwortlich ist.Was fütterst du denn zur Zeit.

Schau mal in der Knowledge Base, in den Futterlink.
Da gibt es eine große Auswahl an hochwertigen Futtersorten.
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Zitat
Ich habe gelesen dass diese nur über das Ausschlussverfahren und nciht über tests festgestellt werden kann stimmt das? falls es doch tests gibt wie laufe die ab und in welchem preislcihen rahmen spielt das ganze?
Das stimmt soooo nicht ganz.
Über einen Blutallergietest kann man erste Anhaltspunkte bekommen, wogegen eine Allergie vorliegen könnte.
Kosten je nach TA, d.h. 1-3 facher Satz der GOT
http://bundesrecht.juris.de/got/BJNR169100999.htmlund wohl auch je nach eingesetzem Labor
Gleiches gilt wohl auch für Test von Tierheilpraktikern per Bioresonanz.
(hab ich persönlich aber keine Erfahrung mit) Heute stand hier irgendwo im Forum das so ein Test 35,- € gekostet hat.Je nach Ergebniss können diese Anhaltspunkte reichen, d.h. man lässt einfach die Dinge weg, auf die der Hund allergisch reagiert.
Sind die Ergebnisse nicht so eindeutig nutzt man i.d.R. die Ausschlussdiät.Wobei ich persönlich finde, das dies schon eine sehr aufwändige und über langen Zeitraum notgedrungen einseitige Ernährung ist. Wenn es irgendwie geht würde ich das vermeiden.
Oft reicht es - wie Anette schon geschrieben hat - die typischen allergenen Stoffe wegzulassen. -
ICh hab für den Blutallergietest an die 300 Euro gezahlt, für die Bioresonanz ca. 70 Euro. Die Ergebnisse waren nicht komplett deckungsgleich aber doch sehr ähnlich und sind zumindest bei den Allergenen, auf die Maja extrem reagiert auch durch eine Ausschlussdiät verifiziert.
Bei einem 6 Monate alten Hund würde ich erstmal versuchen um die Ausschlussdiät rumzukommen und eine Futterumstellung auf ein Futter versuchen, das weder Getreide noch Rind oder Lamm noch künstliche Zusatzstoffe enthält. Außerdem wäre Nassfutter da sinnvoller als Trockenfutter um Futtermilben ausschließen zu können.
LG, Henrike
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Hallo,
wir hatten das gleiche Problem - unser Wauzi hat sich wie blöd gekratzt und hatte schon langsam die ersten kahlen Stellen. Unser TÄ hat direkt auf eine Futterallergie getippt und wir haben dann einen Allergietest machen lassen. Dafür ist ihm Blut abgenommen worden und in einem speziellen Labor untersucht worden. Kosten dafür waren 145,-- Euro. Das Ergebnis war auch ziemlich ergiebig. Er ist gegen Rind, Schwein, Lamm und Weizen allergisch, ausserdem gegen Futtermilben und Hausstaubmilben.
Da unser Hund gebarft wird, haben wir dann sofort umgestellt auf Geflügel, Fisch und Pferdefleisch. Sämtliche Leckerchen haben wir verschenkt (weil sie alle mindestens Weizen enthalten) und ausserdem haben wir erst einmal alle Decken entfernt.
Eine Ausschlussdiät finde ich ziemlich langwierig und anstrengend. Meiner Meinung nach dauert das auch zu lange.Wir hatten nach 3 Tagen das Ergebnis und haben dann sofort konsequent umgestellt. So ging es unserem Wauzi auch relativ schnell besser.

Wenn du Trockenfutter fütterst, kann ich Dir z. B. von Happy Dog das "Irland" und das "Africa" empfehlen. Irland ist mit Lachs und ich glaube Kartoffel (auf jeden Fall kein Weizen) und Africa ist Strauss mit Kartoffel.
Überleg Dir, ob Du nicht wirklich mal so einen Bluttest machen lässt. Das geht doch ziemlich schnell und man weiss direkt, wo man dran ist, ohne dass man so ewig lange rumexperimentieren muss.
Ich find das für uns jedenfalls die beste Lösung und unserem Balu konnte so schnell geholfen werden.
VG
Gundula -
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Wir haben zuerst einen Bluttest gemachgt um eine Basis zu haben. Zu Futtermittelallergien kamen dann noch andere Allergien hinzu. Dann haben wir eine Ausschlußdiät gemacht. Immer etwas füttern, was Hund noch nie gefressen hatte und abwarten. Leider vertrug mein Hund gar nicht. Vor der Ausschlußdiät haben wir 8 Wochen lang Hills utra allergen free z/d füttern müssen, um auf den Nullpunkt zu kommen.
Bin lange Zeit fast verzweifelt, füttere aber seid 4-5 Jahren jetzt Exclusion Hirsch und Kartoffeln und gebe nur Wildfleisch als Leckerchen, gelauft von Barfershops und dann braten. Seither ist Ruhe.
Exclusion in allen Sorten bekommst du bei http://www.futterfreund.de
Es kann aber auch eine Futtermilbenallergie sein, da musst du das Futter 2-3 Tage einfrieren.
Bei Hausstaubbmilbenallergie alles über 60°C waschen.
Bei Flohstchallergie Spot-ons verwenden.
Bei Gräser- oder Pollenallergie Hauttest machen.
Und meinem Hund hat noch Cetirizin geholfen, das ist ein Antihistaminkum.
Wurde schon ausgeschlossen, dass es sich um Parasiten oder Pilze handelt?
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