Hilfe, Stubenreinheit und nur Probleme

  • Guten Abend zu so später Stunde, ich weiss das es unter Umständen auch lange dauern kann, bis ein Welpe endgültig stubenrein wird, aber das was hier mit unserem neuen Famillienmitglied erlebe ist der pure Horror :sad2:

    Ich bin schon als Kind immer mit Hunden zusammengewesen, bzw meine Familie hatte auch immer welche.
    Nun haben wir seit zwei Woche neinen mittlerweile 10 Wochen alten Schäferhund-Mix Welpen, der mich einfach nurnoch zur Verzeiflung treibt.
    Wir gehen mit ihm so ca. alle Stunde bis 1,5 Stunden raus, dann macht er auch meistens was, doch sobald man wieder hochkommt in die Wohnung, sucht er sich die nächsten 10 Minuten sofort wieder eine Ecke um irgendwo hinzumachen.

    Sowas hab ich bisher bei noch keinem meiner Hunde erlebt :roll:
    meine letzter Welpe, war mit 3 Monaten zu 90% stubenrein, gut jeder Hund ist anders, aber da ich hier noch 2 kleine Kinder habe, bin ich den ganzen lieben langen Tag nur damit beschäftigt die Hinterlassenschaften unseres Hundis zu entfernen.... es ist einfach unschön.

    Ich kann doch wohl kaum die Abstände noch mehr verkürzen, soll ich
    dann alle 30 Minuten raus???? Das macht mich echt fertig, zumal er sich in keinster Weise irgendwie bemerkbar macht, wenn er mal muss :sad2:
    Ich lobe ihn natürlich immer super dolle, sobald er draussen sein Geschäft erledigt hat, aber mittlerweile frag ich mich echt wie ihr das alle hinbekommt, mit dem Sauberwerden??

    Ich bin doch auch nur ein Mensch, hab mittlerweile schon richtigen Schlafentzug, da er nachts meint mehr randalieren und auf Spielstreifzug sein zu müssen als zu schlafen, ich hoffe hier kann mir irgendwer helfen. Sorry ist ein wenig lang geworden.

    Lg
    Kyra

  • Oh je - das ist frustrierend.

    Vielleicht sind die Spaziergänge zu aufregend? Vielleicht einfach mal länger an einer Stelle stehen lassen, so dass der Kleine sich langweilt und dann sein Geschäft verrichtet.

    Oder ihn im Haus besser kontrollieren und direkt bei jedem Ansatz raustragen bzw. ihm klarmachen, dass das falsch ist (lautes Nein)

    Vielleicht hilft das.

    Viel Erfolg :gut:

  • Hallo! Kopf hoch, das wird schon wieder!
    Du mußt nicht strikt alle ein oder zwei Stunden raus. Sondern immer dann: nach dem Schlafen, nach dem Fressen, nach dem Trinken und nach dem Spielen. Das ist dann teilweise alle zwanzig Minuten, teilweise nur alle dei Stunden.
    Verzweifle nicht, dein Welp ist sicherlich gewillt, stubenrein zu werden, nur du mußt es noch richtig machen!
    Dein Welpe braucht noch keinen Spaziergang. In der Natur würde er auch noch nicht mit auf Jagd genommen werden.
    Geh mit ihm einfach immer an den gleichen Ort (eine Wiese vor dem Haus?), jedesmal und spiel dort nicht großartig mit ihm, sondern trage ihn dahin, setze ihn ab und warte dann scheinbar gelangweilt ab, bis er gemacht hat. Hetz ihn nicht, animier ihn nicht zum Spiel- warte einfach ab. Ganz in Ruhe. Ein Welpe macht nicht unter Stress- er braucht Ruhe, um sich soweit zu entspannen. Er muß sich sicher fühlen, um sich zu lösen! Das heißt, er muß entspannt sein. Ist er nicht auf nem Spaziergang in ungewohntem Terrain.
    Hast du schonmal darüber nachgedacht, ihn an eine Box zu gewöhnen? Der Welpe sollte mit oder ohne Box neben deinem Bett schlafen, damit er sich sicher fühlt.
    Wenn du ihn an eine Box gewöhnen willst, wirst du sicherlich viele Tipps zum Eingewöhnen bekommen. Nicht jeder Hund mag die Box, aber die Meisten lieben sie, weil sie wie eine sichere Höhle ist, in der sie geschützt schlafen können.
    Alles Gute und *Kopf hoch*

  • Mein Hund ist 15 Wochen alt und wir hatten heute den ersten unfallfreien Tag. Ich hab auch zwei kleine Kinder, gehe oft mit ihm raus, hab ihn immer im Auge und trotzdem passiert das immer wieder. Damit muss man halt auch rechnen, wenn man einen Welpen holt. Nachts kommt er in seine Box, ich will morgens nicht durch Sturzbäche von Pipi waten, wenn ich ihn nicht hören sollte...

    Mit zwei kleinen Kindern hab ich auch das Problem, dass wenn er einen Unfall hat ich nicht sofort mit ihm raus kann, sondern erst das Gröbste beseitigen muss, weil sonst die Kinder durchspringen, das ist natürlich schwierig. Aber immer öfter klappt es langsam aber sicher und ich denke in ein paar Wochen ist das vergessen.

  • Laut deinem Eingangspost ist dein Welpe 10 Wochen alt, da kann er noch gar nicht stubenrein sein (oder ist das ein Tipfehler :???: ). Er kann seine Blase noch gar nicht kontrollieren.

    Becks war auch erst mit knapp 6 Monaten komplett stubenrein. Vorher ging immer noch mal ein Pfützchen rein.

  • Zitat


    Ich kann doch wohl kaum die Abstände noch mehr verkürzen, soll ich
    dann alle 30 Minuten raus???? Das macht mich echt fertig, zumal er sich in keinster Weise irgendwie bemerkbar macht, wenn er mal muss :sad2:
    Ich lobe ihn natürlich immer super dolle, sobald er draussen sein Geschäft erledigt hat, aber mittlerweile frag ich mich echt wie ihr das alle hinbekommt, mit dem Sauberwerden??


    Das haben wir alle durch, und ich wusste teilweise auch nicht, wie ich das alles machen soll. Sobald er unbeobachtet war gabs ne Pfütze... Haushalt und andere Verpflichtungen kamen sehr kurz zu der zeit

    ABER: Es sind nur ein paar Wochen, du hast Kinder, du erinnerst dich an die Zeit wo sie alle 2 Stunden was brauchten... Beim Hund ist das normalerweise wesentlich schneller vorbei. Wenn er sich drin hinhockt, nimm ihn sofort hoch und sag NeinNeinNeinNein ohne dabei zu schimpfen (du bist Mutter du weißt welchen Tonfall ich meine)
    Er wird es lernen.

    Zitat


    Ich bin doch auch nur ein Mensch, hab mittlerweile schon richtigen Schlafentzug, da er nachts meint mehr randalieren und auf Spielstreifzug sein zu müssen als zu schlafen, ich hoffe hier kann mir irgendwer helfen. Sorry ist ein wenig lang geworden.

    Wenn er Nachts Randale macht, hast du mehrere Möglichkeiten:

    1. (so hab ich es gemacht) Matzratze auf den Fussboden, Hund daneben und sanft festhalten und dabei streicheln (meiner schläft dabei sehr schnell ein)

    2. Eine Box, in der er zu Ruhe kommt

    Und wie gesagt: ich erinnere mich gut an die schlaflosen Nächte, Augenringe und das Gefühl garnichts mehr zu schaffen... geht vorbei und dann bist du froh durchgehalten zu haben

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