Vergrößertes Herz
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Unsere Hündin (yürki, 4 Jahre!)wurde vor 2 Wochen von einem großen Hund gebissen.
Da sie nach einer Woche noch Schmerzen hatte, haben wir sie röntgen lassen, zur Sicherheit.
Man sah nichts - nur ein vergrößertes Herz, das an die Rippen angrenzt (irgendwie so). Der TA - ein Freund- meinte, dass das noch nicht besorgniserregend sei, doch wenn sie öfters mal so keucht oder so, dann müssen wir ihr wohl Herztabeltten geben - aber das habe noch Zeit.
Wir sollten sie einfach beobachten.So, nun mach ich mir aber dauernd Gedanken. Habe schon X Threads gelesen, von "nach Herzmedikamentgabe topp" bis hin zu Wasser in der Lunge und baldigem Sterben...
Wie muss ich mit meiner Hündin nun umgehen? Wie gehabt? Sie ist eh sehr ruhig, doch hin und wieder wird mit ihr stundenlang gewandert. Sollten wir das sein lassen?
Freue mich über eure Nachrichten. - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo
bei unserer Landseer-Hündin wurde im Alter von zwei Jahren ein vergrößertes Herz zusammen mit einer verdünnerten Herzscheidewand diagnostiziert... Der Tierarzt hat ihr eigentlich höchstens noch ein halbes Jahr gegeben...
Vor zwei Monaten ist sie mit fast 10 Jahren gestorben!!!
Wir haben ihr die Medikamente gegeben, wenn sie sich deutlich schlechter gefühlt hat (die MEdikametne waren sehr stark und haben den Körper sehr belastet) Ansonsten haben wir eigentlich alles beim alten belassen... wenn sie sich entsprechend gefühlt hat durfte sie an bewegung haben so viel sie wollte.... Zum Ende hin ist sie nur noch selten spazieren gegangen. Dann haben wir sie auf einer Wiese laufen lassen wie sie wollte, häufig hat sie dan RIEßEN löcher gegraben
Man merkt einfach, wie viel man dem Hund zu trauen kann und was zuviel ist... VErtrau auf deinen Hund und beobachte sie einfach genau!
Wünsche euch alles gute... -
Danke für deine Antwort.
Aber heißt das nun, ein vergrößertes Herz verkürzt tatsächlich die Lebensdauer? -
Hallo,
am besten gehst Du mal zu einem Kardiologen und lässt Deinen Hund gründlich untersuchen. Das Röntgenbild nimmste mit. Und der Kardiologe macht dann noch ein normales und ein Belastungs-EKG, sowie Ultraschall. So kenne ich das jedenfalls.
Dann bist Du auf der sicheren Seite und weißt, ob und was Du Deinem Hund Gutes tun kann.Viele Grüße aus HH
Silke -
Zitat
Hallo,
am besten gehst Du mal zu einem Kardiologen und lässt Deinen Hund gründlich untersuchen. Das Röntgenbild nimmste mit. Und der Kardiologe macht dann noch ein normales und ein Belastungs-EKG, sowie Ultraschall. So kenne ich das jedenfalls.
Dann bist Du auf der sicheren Seite und weißt, ob und was Du Deinem Hund Gutes tun kann.Viele Grüße aus HH
SilkeSo würde ich es auch machen, wenn man genau weiß was ist, können dann auch die richtigen Medis gegeben werden, oder sie braucht viell. gar keine.
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Und wie finde ich so einen Kardiologen?
Müsste mal unseren TA fragen ob der das nicht auch machen kann!? Geräte und so hat er ganz viele... -
Also ich finde Herzultraschall ganz wichtig. Frag ihn doch ob er das macht.
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Zitat
Danke für deine Antwort.
Aber heißt das nun, ein vergrößertes Herz verkürzt tatsächlich die Lebensdauer?nein das muss es nicht.... für einen Landseer hat unsere Hündin ein ganz normales alter erreicht.
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Bei meiner Hündin hat die TÄ auch per Röntgenbild und EKG einen Herzfehler diagnostiziert und ich war ebenso in Unruhe wie du. Es hieß auch, das Herz sei viel zu groß und macht zudem ungewöhnliche Geräusche.
Ich hatte eine EKG-Auswertung in den Händen, auf der war der Herzfehler diagnostiziert und sogar schlimme mögliche Ursachen angegeben (zB Tumor).Es hieß: Der Hund braucht ein Leben lang Medikamente - aber er wird gut und lange damit leben können!
Zur Medikamenteneinstellung sind wir zu einem Spezialisten gegangen (ich weiß nicht, wo du wohnst):
http://www.vetkaki.de/
Der hat per einen Doppler-Ultraschall gemacht. Darauf sieht man, wie das Herz schlägt und das Blut fließt.Und: Mein Hund ist völlig gesund!
Sie hat nur den Brustkorb eines Windhundes - mit entsprechend großem Herz, das nah "am Rand" liegt. Nur deshalb hört man Geräusche, die man sonst nicht hören würde. Diese Körperbaubesonderheit hatte die normale TÄ und das EKG-Labor nicht geschnallt.500 EUR später (Röntgenbild, Ultraschall usw) war mein Hund also herzgesund

Drücke dir die Daumen, dass es bei euch genau so ist!
Mein Motto ist seit dieser Geschichte: Ich mach mir erst Sorgen, wenn es so weit ist - nicht vorher

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BigJoy- vielen Dank.
Das klingt ja toll, dass es bei euch doch positiv ausgegangen ist;-)
Der Link, bzw. der Tierarzt ist rund 400 km von uns weg - etwas weit.Wir werden uns überlegen, wo wir hingehen, vielleicht nehmen wir den Weg in Kauf. Aber wir werden schauen in den nächsten Wochen was rauszukriegen... Damit wir Gewissheit haben...
Vielen Dank an alle!!
- Vor einem Moment
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