Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Hündin greift manchmal andere Hunde an
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Hallo,
ok, dann werde ich wohl "nur" einen Trainer suchen und auf die Maulschleife verzichten. Vorher gebe ich mir aber noch 2 Wochen, um an der Leinenläufigkeit (danke, Steffi!) zu arbeiten und über positives Bestärken die Aggressionen zu verringern.
Was das frei Laufen angeht, habt Ihr Recht - das dürfte eigentlich nicht sein. Andererseits gibt es "nur" 2,3 Hunde, auf die unser Hund losgeht. Hatte mir eingebildet, eine drohende Gefahr vorher erkennen zu können, aber das klappt leider (vor allem im Wald) nicht immer. Ich werde also konsequent anleinen und die Dame nur in 100%ig sicheren Ecken frei lassen.
Mal was anderes:
Wenn bei uns auf dem Wendehammer Kinder z.B. mit nem Bobbycar runterrauschen, flippt die Dame aus und will sofort hinterher. In der Anfangszeit ist sie mal hinter einem Jungen her und hat ihn in den Arm gezwickt (sie war abgehauen, das ist seitdem nie mehr vorgekommen, wir passen da gut auf...). Trotzdem ist meine Frau seitdem unsicher, ob dieses Verhalten auf Aggression hindeutet. Ich denke eher, es war der Spieltrieb... Allerdings macht sie auch Riesenalarm, sobald jemand (auch fremde Kinder) bei uns am Zaun stehen. Lassen wir sie rein, ist es dann okay, aber vorher wird geknurrt und gebellt... Was meint Ihr?Tschüss,
honk!
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1. September 2009 um 16:10
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Hündin greift manchmal andere Hunde an - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Hallo,
paß bitte auf, daß sowas mit dem Kind nicht mehr vorkommt.
Das ist Beutetrieb und kann böse ausgehen. Aggression ist es auf keinen Fall, kann aber unkontrollierbar eskalieren. Gottseidank hat sie bei diesem Mal nur gezwickt.Ich würde verstärkt mit ihr an der Impulskontrolle arbeiten. Das geht sehr gut mit dem Futterbeutel. Kennst Du das? Wenn Du magst, erkläre ich Dir gerne, wie ich es mache.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Hallo Betty,
ja, wir passen auf, zumal wir selbst am meisten beunruhigt deswegen sind. Daher würde ich supergerne wissen, was es mit dem Futterbeutel auf sich hat!
Danke & tschüss,
honk!
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Hallo,
Eure Hündin ist ein Labbi-Mix, Labradore sind gezüchtet, um zu apportieren, um das erlegte Wild (meist Enten) zu bringen. Allerdings dürfen sie da nicht unkontrolliert ihren Trieb ausleben, sondern müssen ihre Impulse/ihren Trieb kontrollieren können und erst auf Kommando des Führers die Beute holen.
Futterbeutel bekommt man für wenig Geld im Zubehör-Geschäft, für den Anfang tut es auch ein altes Federmäppchen (so'ne Schlamperrolle).
Man füllt den Beutel mit Futter (ich nehme ca. die Hälfte der Tagesportion, die Ronja sich erarbeiten muß). Am Anfang hab ich ihr nur erstmal denBeutel gezeigt und sie direkt daraus fressen lassen, damit sie verknüpft, daß der Beutel Futter bedeutet.
Dann hab ich erst zu Hause angefangen, den Beutel im Wohnzimmer mal 1-2 Meter zu werfen. Ronja wollte sofort an das Futter und hat ihn bearbeitet. Als sie ihn in der Schnauze hatte, hab ich sie zu mir gerufen. Gab sie den Beutel aus, hab ich ihn geöffnet und sie draus fressen lassen. So hat sie langsam gelernt, daß sie mich braucht, um an des Fressen zu kommen. Hat man einen weniger gelehrigen Hund, der mit dem Beutel durchstartet, kann man eine leichte Schleppleine zu Hilfe nehmen. Entweder am Hund befestigt, um ihn samt Beutel ranzuholen oder am Beutel befestigen, um diesen zu sich zu ziehen, wenn Hund ihn im Fang hat.
Irgendwann haben wir das Spiel in den Garten verlagert und nachdem das Bringen zuverlässig klappte (habe es mit dem Kommando "Bring's" verknüpft, habe ich begonnen (wieder an der Schleppe), sie absitzen zu lassen, habe den Beutel geworfen und sie durfte ihn erst auf "Bring's" holen.
So lernt der Hund die Impulskontrolle und gleichzeitig festigt sich die Bindung zwischen Hund und Halter.
Mittlerweile kann ich den Beutel überall einsetzen, Ronja liebt ihn und freut sich wie Bolle, wenn ich ihn zum Spaziergang mitnehme. Ich verstecke ihn auch zwischendrin mal und sie sucht ihn dann. Ich kann Dreieckskombinationen mit ihr machen. Ronja sitzt, ich gehe ein paar Schritte von ihr weg und werfe den Beutel so, daß wir (Hund, Beutel und ich) ein Dreieck bilden und schicke sie dann zum Beutel. Wir brauchen keine Schleppleine mehr.
Wenn der Hund so lernt, seinen Trieb zu kontrollieren und das Erfolgserlebnis hat, daß er dennoch zur Beute kommt, kann man den Hund auch im Alltag besser kontrollieren.
Ich hoffe, das war jetzt nicht zu lang oder gar unverständlich formuliert. Wenn Du noch Fragen hast, bitte her damit.
Eins noch...Schleppleine bitte immer nur mit einem Geschirr benutzen, nie am Halsband. Wenn der Hund doch mal reinrennt, kann das böse Verletzungen geben.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
PS.: Bis wir mit dem Beutel so weit waren wie heute hat es ca. 9 Monate gedauert.
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Hallo Betty,
eine zeitlich begrenzte Lösung mit einer Maulschleife ist durchaus machbar, wenn man sie korrekt einsetzt. Übrigens kann mein Hund damit kauen, trinken und hecheln und vielleicht auch sogar noch zwicken, aber eben nicht ernsthaft verletzen. Es geht hier ja auch nicht darum, das Ding ständig zu tragen, sondern in bestimmten Situationen. Wenn ich bemerke, daß sich mir ein unsicherer Hund nähert und Ashley sich schon zum "Angriff bereit macht (...also Rute hoch, starrer Blick usw.), dann setze ich sie vorsichtshalber ein. So ist es mir auch lieber, als sofort anzuleinen und den Hund aus der Situation herauszuholen. Eine Leinenaggression entsteht sehr schnell und ich möchte schon, daß sich mein Hund unter meiner Aufsicht weiterhin frei bewegen kann und trotzdem kontrollierbar ist.
Das mit dem "verlängerten Schnauzgriff" ist natürlich symbolisch gemeint, will heißen, daß ich meinem Hund signalisiere, "ich habe dich im Blick und sehe was du machst"....nur den Hund mit der Maulschleife losschicken und sich selbst überlassen...sorry, das wäre Quatsch
Nun, so hat jeder eben so seine speziellen Methoden für seinen speziellen Hund, was ja nicht heißen soll, das die eigene Methode immer die richtige ist. Aber vielleicht macht sie gerade für diesen einen Hund Sinn, also bitte nicht zukünftig so "hart" über andere Methoden urteilen
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Hallo,
ich habe ja nicht "hart" geurteilt. Es ist halt meine Meinung zu diesen Dingern. Ich bin eben eher für einen "richtigen" Maulkorb, wenn es denn sein muß.
Ob und wie mit dem Hund, um den es hier geht, gearbeitet werden muß, kann sicherlich nur ein Trainer einschätzen, der das Gespann kennt.
Ich geb Dir Recht, daß es immer auf den Hund ankommt und manche Dinge bei dem einen prima funktionieren, bei einem anderen eben genau falsch sind.
Dennoch habe ich zu manchen Dingen eine generelle Meinung.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Na klar, Betty, deine Meinung darfst du ja auch haben
Bis vor 3 Wochen wußte ich noch nicht mal, was eine Maulschleife ist......aber für den Moment ist das Ding für uns genau richtig. Es ist nicht ganz leicht mit einem unberechenbaren Hund, oft geht es gut, aber manchmal eben nicht! Hier im Forum gibt es viele HH, die sich (zu Recht) über verantwortungslose HH beschweren, deren Hunde gebissen haben und denen das scheinbar egal ist
Mir nicht! Für mich gilt es zuerst den "angegriffenen" Hund zu schützen und meinem Hund klar zu machen: so nicht!
Heute auf der Hundewiese war wieder so eine Situation: Neue Hündin kam, Ashley hat sie im Visier, Maulschleife an und hin zur Hündin. Die war in Spiellaune, kasperte um Ashley herum, beide konnten sich beschnüffeln, Maulschleife ab.....alles ging gut
Mit einem richtigen Maulkorb wird man als HH schnell in die Ecke: "huch...gefährlicher Hund" eingestuft. Bei der Maulschleife wurde ich vor ein paar Tagen gefragt, ob sich mein Hund an der Nase verletzt hätte
Auch LG -
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