Hund pinkelt überall in die Wohnung, Hilfe!!

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  • Windeln, oh je. Weiss nicht, ob das so eine gute Idee ist.

    Sie wurde ja auf alles untersucht, noch vor zwei Monaten, wegen der OP. Bei älteren Hunden machen die vor einer OP ne größere Unterschung, weil sie schon als Risikopatienten gelten. Und es war nichts.

    Gut, sie hat seit Jahren immer mal Probleme mit den Rücken, das ist aber bei dieser Rasse "normal". Kann das eine Ursache dafür sein? Aber dann müsste sie ja schon seit 5 Jahren immer in die Wohnung machen.

  • Zitat

    Und warum verschwindet sie dann immer driekt hinter die Couch oder unters Bett und kommt hinterher wehmütig hervor, obwohl wir die Pfütze noch gar nicht gesehen haben? Oder bilde ich mir da jetzt was ein?

    Heute war es auch wieder so. Wir waren 1 1/2 Stunden weg. Einkaufen. Wir kommen nach Hause, da war sie schon ganz komisch. Wir haben sie begrüßt, wie immer eben und kurz danach verschwand sie. Meine Mutter geht in ihr Schlafzimmer und alles wieder vollgepinkelt. Wir schließen unsere Türen eigentlich schon immer, wenn wir gehen, heute haben wir es vergessen und das Resultat sieht man ja.

    Wie können wir ihr denn da wieder raushelfen? Ich habe das Gefühl, dass nichts bringt. Wenn wir nicht schimpfen, macht sie es trotzdem. Schimpfen wird, tut sie es auch. Wir haben beide Varianten schon ausprobiert.

    Aber das mit der Zuwendung macht mich nachdenklich. Denn wenn man das mal beobachtet war sie ja früher viel alleine und sie hat nicht in die Wohnung gemacht. Jetzt bin ich länger am Tag zu Hause und sie wird nicht lange alleine gelassen und sie macht in die Wohnung.
    Kann ihr das wirklich zu viel sein? Und was soll ich machen? Soll ich sie jetzt weniger streicheln oder sie wieder länger alleine lassen? :???:

    Du sagst ja selber, ihr habt gemerkt, schimpfen bringt nichts. Also könnt ihr es auch lassen ;)

    Und ja, du interpretierst da was in den Hund rein, was er gefühlsmäßig gar nicht zu leisten vermag.
    Er weiß nur, nach der Begrüßung gibts Mecker. So ist es schließlich die ganzen letzten Wochen passiert. Warum sollte das aus Hundesicht nun plötzlich anders sein?

    Wegen der Zuwendung: Du sagst, du streichelst den Hund wenn er kommt. Lass es. Schick den hund weg. Hört sich erstmal hart an, aber es geht darum, dass du bestimmst, wann gestreichelt wird. Nicht der Hund. Wenn sie weg ist und sie dich für eine zeitlang in Ruhe lässt, dann rufe ihn zu dir und streichel ihn dann. Beende das streicheln noch bevor der Hund genug hat. Du bestimmst wann du streichelst und wann du aufhörst. Nicht der Hund.

    Lass den Hund mal Hund sein. Wenn es dir hilft, dann setze dir tagsüber Zeiten, wann du dich mit dem hund beschäftigst. In der rest der zeit, beachte den Hund nicht. Wenn der Hund sich auf seinen Platz zurückzieht, dann lasse ihn dort in Ruhe. Wenn du etwas von ihm möchtest, dann rufe ihn zu dir. Der Hund soll lernen, dass er seine Ruhe im Körbchen hat. Auch ein kleines Streicheln wenn man gerade am Korb vorbeigeht, setzt den Hund unter Streß.

    Und lies dir nochmal deine Posts durch. Man merkt deine innerliche Wut und dein Enttäuschtsein schon in deinen Worten. Was glaubst du was der Hund erst merkt, der direkt neben dir ist?
    Er bekommt natürlich mit, dass ihr eine negative Stimmung ihm gegenüber aufgebaut habt. Und das verstört ihn zusätzlich.

    Versucht mal tief durchzuatmen und den Tag morgen als neuen Tag zu beginnen.
    Es wird sicher so sei, dass der Hund in den nächsten tagen nochmal in die Wohnung macht. Seid ihm nicht böse! er ist nur ein hund. Er hat kein gewissen. Er hat nur angst, vor dem was passiert.

  • Diese Idee finde ich an sich nicht schlecht.

    Aber wie ich auf der ersten Seite geschrieben habe, ist es so, dass sie sich wirklich oft auf den Rücken schmeißt um gekrault zu werden oder sie springt auf die Couch und kuschelt sich an mich. Was eben den Eindruck verleiht, als wollte und vorallem bräuchte sie die Zuwendung. Hmm..
    Und, was ich dazu auch noch sagen muss, sie ist extrem auf mich fixiert. Das ist aber seit dem ersten Tag so. Seit der ersten Minute. Ich bin irgendwie ihr Liebling, ihre Bezugsperson. (deswegen pinkelt sie wahrscheinlich auch wohl nie auf meine Sachen) Wenn ich den Raum verlasse, dackelt sie sofort hinterher. Und wenn es nur um die Ecke ist. Sie liegt jetzt auch neben meinem Schreibtischstuhl. Sie beobachtet alles, was ich mache. Natürlich ist sie immer noch ein eigenständiger Hund, sie geht auch in ihr Körbchen, also auch mal weg von mir oder legt sich mal ins Wohnzimmer. Aber überwiegend läuft sie mir immer hinterher. Deswegen bin ich skeptisch, ob es so gut ist, wenn ich sie auf einmal komplett wegstoße. Habe schon irgendwo Angst, dass ihr das nicht gut tut, weil sie eben so extrem auf mich fixiert ist. Oder soll ich wirklich einfach mal knall hart bleiben, auch wenn es mir für sie leid tut?

    Ach und was ich noch fragen wollte: Kann es nicht auch genau anders rum sein? Sie bekommt jetzt mehr Zuwendung von mir, dann bin ich plötzlich eine Stunde weg. Kann es sein, dass sie in dieser Stunde es einfach vermisst, weil niemand für sie da ist, weil sie es eben seit ein paar Monaten gewohnt ist, dass sie überwiegend nicht alleine gelassen wird?

  • Beim Ignorieren musst du knallhart bleiben auch wenn es dir leid tut.

    Zitat

    Ach und was ich noch fragen wollte: Kann es nicht auch genau anders rum sein? Sie bekommt jetzt mehr Zuwendung von mir, dann bin ich plötzlich eine Stunde weg. Kann es sein, dass sie in dieser Stunde es einfach vermisst, weil niemand für sie da ist, weil sie es eben seit ein paar Monaten gewohnt ist, dass sie überwiegend nicht alleine gelassen wird?

    Kann ich jetzt mal nur von meinen Hunden ausgehen. Wenn es so wäre hätten sie mir jedesmal nach dem Urlaub die Wohnung voll gemacht.

    Mein Rüde damals hat im Alter auch immer in die Wohnung gemacht, weil er es einfach tw. nicht mehr halten konnte. Sein bevorzugter Raum war die Küche.

    Mit den Tieren ist es wie mit den Menschen, irgendwann kommen die Alterszipperlein und dazu gehört meistens auch die Inkontinenz. :|

  • Wenn es wirklich Inkotinenz wäre, wäre es für mich nachvollziehbar. Das wäre in Ordnung. Aber müsste sie dann nicht auch in die Wohnung machen, wenn wir zu Hause sind? Sie macht es wirklich immer nur, wenn sie alleine ist (auch wenn ich kurz vorher mit ihr raus war)und waum macht sie immer auf die Sachen, die wir benutzen wie eben das Bett, die Couch, Kissen und Decken, warum nicht einfach auf den Boden?? Draußen muss sie ja auch auf den Boden machen. Da ist auch nichts, was so schön kuschelig ist, außer paar Sträucher oder Gräser. Und warum pinkelt sie immer genau die Sachen an, die meine Mutter benutzt? Sie pinkelt immer genau die Stelle der Couch an, auf die meine Mutter sitzt, sie pinkelt auf ihr Bett, sie pinkelt ihre Decke an und auch das Kissen auf der Couch, das meine Mutter benutzt.


    Ich bin einfach hinter dem Sinn her. Ich möchte das verstehen.


    Jetzt hat sie eben wieder in die Wohnung gemacht (diesmal auf den Boden), weil hier Feuwerk von einer Kirmes ist. Bei Gewitter und Feuerwek hat sie totale Panik und ich bin gerade Barfuß ins Pipi getreten, weil ich es nicht gesehen habe. Das ist natürlich auch sehr angenehm (Ironie) ;)
    Das nehme ich ihr aber jetzt nicht übel, weil ich weiss, dass sie Panik hatte.

  • Wie ist denn der allgemeine Grundgehorsam bei ihr?
    Wenn du sie zB in ihr Körbchen schickst, macht sie das anstandslos?

    Ich vermute jetzt nur mal:
    Für mich hört es sich fast so an, als würde dein Hund dein Tun kontrollieren. Wenn du dann plötzlich weg bist, dann ist das Streß für sie. Ganz klar. Aber nicht weil sie dich vermisst, sondern weil sie dich nicht mehr kontrollieren kann.
    Kontrollverlust.
    Dein Hund kommt und möchte gekrault werden. Du kraulst.
    Du gehst irgendwohin. Sie geht mit.
    Sie bringt ein Spielzeug. Du spielst.

    Dein Hund hat dich wunderbar erzogen :D

    ABER: Auf Dauer ist das Streß für einen Hund. Er kann niemals abschalten. er ist der Meinung, er muss auf dich aufpassen, wie eine Glucke auf ihre Küken.
    Dabei müsste es genau andersherum sein. Du musst auf sie aufpassen. (Tust du sicherlich, aber dein Hund weiß es nicht)

    Ich würde dir wirklich raten einen Hundetrainer ins Haus zu holen, bzw eine gute Hundeschule aufzusuchen. (Hier im Forum, kann dir sicherlich jemand eine empfehlen)
    Dein Hund muss lernen, dass du auf ihn aufpasst. Dass du ihn schützt. Nicht umgekehrt. Wenn dein Hund das weiß, dann wird er sich zurücklehnen können und der Streß und damit die Pinkelei, wird weggehen.

    Um dem Hund dass klar zumachen, gehört einiges mehr, wie den Hund einfach nur nicht beachten, oder ihn auch mal wegzustoßen. Man muss seine ganze Einstellung ändern. Man muss eine souveräne Führungspersönlichkeit werden. Eine gute Hundeschule kann dir das zeigen. So schwer ist es auch gar nicht, wenn man die Grundprinzipien erstmal verstanden hat, aber so einfach lesen und nachmachen geht nicht.
    Daher rate ich dir wirklich, suche dir einen guten Trainer, der über positive Bestärkung arbeitet, und lass dir zeigen, wie du ein guter Mensch für deinen Hund werden kannst :^^:

  • Nochmal zum Rückenproblem... es könnte ja sein dass es im Alter immer schlimmer wird. Boomer hat ja auch nicht lebenslang reingemacht. Irgendwann hatte das angefangen. Schleichend. Unbemerkt. Mal einmal im Monat, dann mal gar nicht, dann irgendwann 2x im Monat usw... das ist halt immer mehr geworden je älter er geworden ist... Was hatte dein Hund genau am Rücken weil Du ja gesagt hattest ein Rückenproblem war mal vorhanden???

  • Hey!

    Zitat

    Und warum verschwindet sie dann immer driekt hinter die Couch oder unters Bett und kommt hinterher wehmütig hervor, obwohl wir die Pfütze noch gar nicht gesehen haben? Oder bilde ich mir da jetzt was ein?


    Ich nehmen an, sie hat schon falsch verbunden: Wenn Frauchen nach Hause kommt gibt es ärger!


    Zitat

    Wie können wir ihr denn da wieder raushelfen? Ich habe das Gefühl, dass nichts bringt. Wenn wir nicht schimpfen, macht sie es trotzdem. Schimpfen wird, tut sie es auch. Wir haben beide Varianten schon ausprobiert.


    Auf was für einen Zeitraum denn? Das kann eine ganze Weile dauern.
    Schimpft bloß nicht mit ihr, sonst reitet ihr euch da womöglich noch weiter rein!

    Zitat

    Kann ihr das wirklich zu viel sein? Und was soll ich machen? Soll ich sie jetzt weniger streicheln oder sie wieder länger alleine lassen? :???:


    Ich würde sie ignorieren wenn sie ankommt und Zuwendung einfordert.
    Dann würde ich 2min warten und sie dann zu mir rufen und kraulen.

    Viel Glück[/quote]

    EDIT: hab nicht zuende gelesen :ops:

  • Entschuldigung, aber so war es seit der ersten Minute, seit der ersten Sekunde, dass sie mir hinterher gelaufen ist. Als ich sie aus dem Tierheim geholt habe und sie gerade 10 Minuten hier war, lief sie mir schon hinterher.
    Wenn es so ein unglaublicher Kontrollverlust wäre und purer Stress für sie ist, warum pinkelt sie dann nicht seit fast 8 Jahren in die Wohnung oder warum nicht schon die letzten 4 Jahe, und wieso war es zwischen durch mal wieder ganz weg? Sorry, aber das passt meiner Meinung nach einfach nicht zusammen. Sie macht es ja erst seit einem halben Jahr.
    Sie gehorcht mir. Sie ist zwar zur Hälfte ein Dackel, die sind ja bekanntlich ziemlich eigenwillig(das kann sie auch sein), aber sie gehorcht. Ist ja nicht so, als würde sie von morgens bis abends nur verhätschelt werden und von morgens bis abends krauli, krauli bekommen. Das ist absoluter Quatsch. Wenn ich ihr sage, sie soll ins Körbchen, dann geht sie auch. Ist also nicht so, dass sie von morgens bis abends nur gestreichelt wird, wie ein Stoffteddy, das ist wohl falsch rüber kommen, ich schicke sie auch mal weg. Oder wenn sie nicht beachtet wird, geht sie auch in ihr Körbchen. Jetzt z.B. liegt sie im Wohnzimmer. Sie bekommt also nicht rund um die Uhr 24 Stunden und jede Sekunde Aufmerksamkeit, ich wollte nur sagen, dass sie insgesamt gesehen, viel Zuwendung bekommt, aber nicht jede Sekunde. Ich kann auch mal alleine in die Küche gehen, ohne dass sie mir sofort hinterher rennt. Es ist aber überwiegend so, nicht immer, aber eben überwiegend, dass sie bei mir ist.
    Ich habe sie auch nie gezwungen, mir hinterher zu rennen, habe sie nie gerufen, wenn ich die Räume gewechselt habe. Sie macht es alles von alleine aus, und das ist eben seit der ersten Minute. Warum sie auf mich so sehr fixiert ist, weiss ich selbst nicht genau. Mich hat es aber auch nie sehr gestört. Klar gibt es Momente, wo es nervt und in denen ich sie dann auch wegschicke.
    Und dass Lucy mich beschützt glaube ich auch nicht. Also ich will sagen, es ist doch irgendwo normal, dass der Hund den Instinkt hat, seine Leute zu schützen. Aber andersrum ist es genau so. Die Kleine sucht in brenzlichen Situationen Schutz bei uns. Nicht nur bei mir, sondern bei meiner Mutter, ihrem Freund und auch bei meinem Vater. Also so schwarz-weiss ist das nicht. Ich glaube so einiges ist durch meine Posts falsch rüber gekommen.


    Zitat

    Nochmal zum Rückenproblem... es könnte ja sein dass es im Alter immer schlimmer wird. Boomer hat ja auch nicht lebenslang reingemacht. Irgendwann hatte das angefangen. Schleichend. Unbemerkt. Mal einmal im Monat, dann mal gar nicht, dann irgendwann 2x im Monat usw... das ist halt immer mehr geworden je älter er geworden ist... Was hatte dein Hund genau am Rücken weil Du ja gesagt hattest ein Rückenproblem war mal vorhanden???

    Ja, bei ihr wird es auch von Mal zu Mal schlimmer. Nur bemerken wir es. Das letzte Mal, das ist jetzt so 4 Monate her, konnte sie fast nicht mehr laufen. Ihre Beine sind weggeknickt, sie konnte sich alleine nicht mehr aus der Liegeposition aufstämmen. War wirklich sehr schlimm, sie hat sehr gelitten. Wir dachten, dass sie jetzt operiert werden müsste, aber durch eine Spritzentherapie und Schmerzmittel haben wir es erst mal wieder in den Griff bekommen. Sie bekommt diese Probleme meistens 1x im Jahr, so war es bisher jedenfalls. Aber auch in dieser Zeit hat sie nicht in Wohnung gemacht. Gut, wir haben sie auch nur ungerne alleine gelassen, als sie so schlecht dran war. Wenn sie musste, haben wir sie auf unsere Wiese gelassen, (wir haben einen kleinen Garten), wir sollten auch nur wenig mit ihr laufen, sie sollte sich einfach schonen.
    Also wenn die Probleme wieder auftauchen, merkt man es. Sie rennt nicht mehr, kommt einen kleinen Bordstein nicht mehr alleine hoch und der Gang ist auch ganz anders.


    @frotzn:
    Puuuh, über welchem Zeitraum. So genau kann ich dir das ehrlich gesagt nicht sagen.War schon ein längerer Zeitraum, da hab ich die Bescherung Kommentar los und ohne großes Aufsehen weggemacht. Gebracht hat es auch nichts.

    Aber ihr habt recht, Schimpfen bringt so wieso nichts, also kann man es auch lassen und vielleicht steigern wir uns dadurch noch mehr rein und die Kleine steht auch voll unter Druck. Das wäre also der erste Schritt, nicht schimpfen, kommentarlos sauber machen.


    Ich danke euch erst mal für eure Antworten. Werde sie mir nochmal durchlesen und nachdenken.


    Liebe Grüße
    Elken

  • Zitat


    Entschuldigung, aber so war es seit der ersten Minute, seit der ersten Sekunde, dass sie mir hinterher gelaufen ist. Als ich sie aus dem Tierheim geholt habe und sie gerade 10 Minuten hier war, lief sie mir schon hinterher.
    Wenn es so ein unglaublicher Kontrollverlust wäre und purer Stress für sie ist, warum pinkelt sie dann nicht seit fast 8 Jahren in die Wohnung oder warum nicht schon die letzten 4 Jahe, und wieso war es zwischen durch mal wieder ganz weg? Sorry, aber das passt meiner Meinung nach einfach nicht zusammen. Sie macht es ja erst seit einem halben Jahr.
    Sie gehorcht mir. Sie ist zwar zur Hälfte ein Dackel, die sind ja bekanntlich ziemlich eigenwillig(das kann sie auch sein), aber sie gehorcht. Ist ja nicht so, als würde sie von morgens bis abends nur verhätschelt werden und von morgens bis abends krauli, krauli bekommen. Das ist absoluter Quatsch. Wenn ich ihr sage, sie soll ins Körbchen, dann geht sie auch. Ist also nicht so, dass sie von morgens bis abends nur gestreichelt wird, wie ein Stoffteddy, das ist wohl falsch rüber kommen, ich schicke sie auch mal weg. Oder wenn sie nicht beachtet wird, geht sie auch in ihr Körbchen. Jetzt z.B. liegt sie im Wohnzimmer. Sie bekommt also nicht rund um die Uhr 24 Stunden und jede Sekunde Aufmerksamkeit, ich wollte nur sagen, dass sie insgesamt gesehen, viel Zuwendung bekommt, aber nicht jede Sekunde. Ich kann auch mal alleine in die Küche gehen, ohne dass sie mir sofort hinterher rennt. Es ist aber überwiegend so, nicht immer, aber eben überwiegend, dass sie bei mir ist.
    Ich habe sie auch nie gezwungen, mir hinterher zu rennen, habe sie nie gerufen, wenn ich die Räume gewechselt habe. Sie macht es alles von alleine aus, und das ist eben seit der ersten Minute. Warum sie auf mich so sehr fixiert ist, weiss ich selbst nicht genau. Mich hat es aber auch nie sehr gestört. Klar gibt es Momente, wo es nervt und in denen ich sie dann auch wegschicke.
    Und dass Lucy mich beschützt glaube ich auch nicht. Also ich will sagen, es ist doch irgendwo normal, dass der Hund den Instinkt hat, seine Leute zu schützen. Aber andersrum ist es genau so. Die Kleine sucht in brenzlichen Situationen Schutz bei uns. Nicht nur bei mir, sondern bei meiner Mutter, ihrem Freund und auch bei meinem Vater. Also so schwarz-weiss ist das nicht. Ich glaube so einiges ist durch meine Posts falsch rüber gekommen.

    Ich hab ja geschrieben, dass ich vermute :)
    Ich kann es ja so nicht sehen, ist ja nur das was ich in deinen Posts lese.
    Das was ich geschrieben habe, kommt leider häufiger vor als man im Allgemeinen denkt. Viele wissen das nur leider nicht.
    Du hattest halt geschrieben, dass sich eure Situation geändert hat, seitdem ihr das Problem habt. Daher würde ich trotzdem sagen, dass so ein Verhalten jetzt auftreten kann, auch wenn es die Jahre vorher nicht dagewesen ist.

    Aus welcher Ecke kommst du denn? Vielleicht kann man dir dann einen guten trainer empfehlen :)

    Es würde mich sehr freuen, wenn du weiter schreibst, wie es euch ergeht :)

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