• Hallo, liebe Forengemeinde!

    Unsere Schäferhündinn Laura wird im Dezember 11 Jahre alt und hat eine sehr böse Phase von Durchfall (knapp 1/4 Jahr) hinter sich. Die Sache ist nun wieder so la la im Griff (spezielle Nahrung, Tabletten), aber sie ist nach dieser Zeit an den Hüften noch sehr stark abgemagert und nimmt nur langsam zu.

    Jetzt haben sich in ihrem Unterleib innerhalb kurzer Zeit zwei "Knoten" entwickelt:

    (1) Mitten im Unterbauch, etwa Größe von einem Tennisball.

    (2) Ausgehend von ihrer letzten Brustwarze zieht sich dieses widerliche, zweite Ding bis in die Flanke vom hinteren Innenschenkel rein (dick wie ein kleiner Stock), so dass Laura nun mit rechts hinten hinkt. Tastet sich eher wie eine Entzündung, denn ein Knoten - aber das ist nur ein Gefühl von uns.

    Beide Dinger halten sie aber nicht davon ab, nach wie vor ihrem Spielzeug nach zu laufen.


    Warum sind wir hier?
    Wir suchen Erfahrungen, Meinungen und gute Worte.

    Was empfinden wir momentan?
    Frei nach dem Grundsatz "never change a winning team" nehmen wir momentan Abstand davon, vom TA entsprechende Einschnitte machen zu lassen und nein, wir waren noch nicht bei ihm. Wir haben die Befürchtung (und die Erfahrung gemacht), dass eine OP (zu der der TA sicherlich raten wird) ihren Zustand stark verschlechtern wird, so dass wir am Ende besser gar nichts gemacht hätten.


    Wie geht es Laura?
    Sie mampft mit Lust und Freude. Lässt sich an den beiden Knoten anfassen ohne erkennbare Schmerzreaktionen. Schläft durch, Stuhl OK, knallt sich nach wie vor in die Sonne, helle Augen, wacher Verstand.


    Was haben wir vor?
    Warten, bis Laura ein wenig stabiler ist und die Hitze nachgelassen hat. Dann etwaige OP.


    Liebe Grüße senden

    Martin, Petra und Laura

  • Ich würde dringend zu einem Tierarztbesuch raten.
    Für mich hört sich das leider nach Tumoren an......

    Sind die "Knoten" beim betasten eher weich oder fest? Letzteres würde
    eher auf eine gutartige Geschwulst hinweisen, dennoch solltest du
    so schnell wie möglich zum TA.

  • geht bitte unbedingt zu TA....

    meine Hündin hatte auch mit elf/zwölf Jahren den ersten Tumor am Gesäuge (Unterbauch), dieser konnte durch eine OP entfernt werden, ich dachte auch erst, ich lasse es vielleicht nicht operieren usw... aber verdrängen bringt nix, die Dinger wuchern einfach los....
    leider wurde bei der OP meiner Hündin (die sie übrigens ganz toll überstanden hatte) nur die unteren 4 Zitzen, also das untere Stück der Mammarleiste entfernt und eineinhalb Jahre später ging es leider vorne in der "Achsel" weiter, der Gnubbel wuchs so rasant und wurde ein bösartiger Lymphtumor, da war es schon zu spät für eine weitere OP....
    also: schnell etwas tun, warten ist nicht gut in so einem Fall...... das zieht sich nicht von allein zurück sowas.... das wird böse.... so waren jedenfalls meine Erfahrungen...
    der Hund wird übrigens versuchen, falls es doch wehtut, es sehr lange vor dir zu verbergen, also man merkt es nicht unbedingt gleich am Verhalten des Hundes, ob es wehtut oder so...
    btw: ich mache mir teilweise heute noch Vorwürfe, dass ich zugelassen habe, dass nur die untere Hälfte der Mammarleiste entfernt wurde. Die damalige TÄ sagte mir, dass keine Verbindung zwischen den oberen und den unteren Zitzen besteht, also dass sie zwei Blutkreisläufe haben.. später (zu spät) erfuhr ich, das das Quatsch ist und sie sehr wohl Verbindungen haben... So wurde meine süße Polly leider vom Krebs besiegt.... (Polly, ich hab dich immer im Herzen!!!)

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