Goldakupunktur bei mittlerer HD?
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Hallo!
Ich weiß, dass das Thema hier schon behandelt wurde.
Was mich aber brennend zum Thema GA interessiert, ist, ob irgend jemand diesbezüglich schon Langzeiterfahrungen hat?Versuche gerade das pro und contra einer GA abzuwägen bzw. GA oder OP???
Im Moment blicke ich noch nicht so ganz bezüglich der verschiedenen Möglichkeiten und deren Erfolge durch, aber irgendwo muss ich ja anfangen.
Der TA schlägt Pectineus-Resektion vor. Eine Bekannte hat mit GA gute Erfahrungen, allerdings keine Langzeiterfahrung.
Am liebsten wäre mir natürlich eine Maßnahme, die für den Hund am wenigsten invasiv und bezüglich der Prognose langfristig am besten ist.Meine einjährige Hündin hat gestern eine mittlere HD rechts diagnostiziert bekommen. Die Probleme halten sich bisher in Grenzen, sprich sie läuft nicht gern Treppen, zeigt temporäre Veränderungen im Gangbild und ist nicht gaaaaanz so munter, wie es für einen Hund in ihrem Alter normal wäre.
Hoffe, der Text war nicht zu konfus!
Und danke schon mal für die Antworten.
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Hi,
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Was sind für Dich Langzeiterfahrungen??
Meine Freundin hat ihre Hündin vor 6 Jahren behandeln lassen, da war die Hündin knapp 10 Monate alt. Sie hatte mittlere HD und keine Muskulatur durch schlechte Haltung.
Mittels der GA konnte der Muskelaufbau wesentlich besser gestaltet werden und sie hatte keine Schmerzen. Sie ist vorher wie ein 13 Jahre alter Hund gegangen.
Tessi wurde jetzt mit 8 Jahren eine künstliche Hüfte eingesetzt. In meinen Augen auch eine Folge von falscher Belastung, aber das ist hier nicht die Frage.
Kennst Du diesen Thread??
https://www.dogforum.de/ftopic81491.htmlDort sind mehrere Hunde, die in dem Alter von Deinem Hund sind und die GA bekommen haben. Teilweise haben die auch eine schwere HD. Den Hunden geht es jetzt wesentlich besser.
Mein Rat, schick die Röntgenbilder an einen sehr guten TA, ich empfehle immer Dr. Rosin, weil er für mich der Beste ist, was die GA betrifft.
Er kann Dir sagen, ob eine GA in Frage kommt oder ob eventuell ein anderer Eingriff sinnvoller wäre. -
Schließe mich Bibidogs an.
Ansonsten:
wenn eine GA durchgeführt wird, dann verbaust Du dir keine andere OP-Methode. Die Methode ist vergleichsweise wenig invasiv. Bestehen reelle Chancen, dass die GA hilft, würde ich sie ernsthaft in Betracht ziehen.Rein persönlich und ohne Mediziner zu sein, würde ich mich immer wieder gegen eine Pectineus-Muskel-Durchtrennung entscheiden.
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Ich finde die GA auf jedenfall vorzuziehen, und umso früher umso besser ist es für den Hund im Alter.
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bibidogs: Ja, kenne den Thread. Und ich muss sagen, die GA ist mir sehr sympathisch. Bin aber hin- und her gerissen, weil ich schon Argumente gehört habe, die eine langfristige Wirkung dementieren. Deswegen würden mich einfach Erfahrungen interessieren, die sich auf einen Zeitraum von mehreren Jahren beziehen.
Und ja, 6 Jahre nenne ich eine langfristige Erfahrung
Habe von meiner Bekannten die Empfehlung bekommen: http://ta-schulze.de/index-Dateien/Page2421.htm
Sie ist super zufrieden, aber der Eingriff wurde erst vor 2 Jahren gemacht.Außerdem wüsste ich gerne, ob durch die alleinige Schmerz-Eliminierung und die wahrscheinlich daraus resultierende Aufhebung der Schonhaltung auch weitere Schäden vermieden oder hinausgezögert werden können.
Und hat die GA auch positive Auswirkungen bei der Vermeidung bzw. Verzögerung von Arthrosen? Weißt du da was?
Hätte heute gerne in der empfohlenen Praxis angerufen, aber die haben heute keine Sprechstunde mehr.... und nun sitze ich auf heißen Kohlen und wüsste es einfach gerne - vor allem auch von neutralen Personen, die nicht daran interessiert sind, ihr "Produkt" zu verkaufen.Nocte: dass man sich keine weiteren Eingriffe durch die GA verbaut, finde ich toll. Aber beeinflusst sie auch die Entstehung oder den Verlauf einer Arthrose positiv? Jetzt wiederhole ich mich schon
, aber wollte deine Frage nicht unterschlagen.
Und wieso genau würdest du dich gegen die PIN-OP entscheiden? -
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Zitat
Nocte: dass man sich keine weiteren Eingriffe durch die GA verbaut, finde ich toll. Aber beeinflusst sie auch die Entstehung oder den Verlauf einer Arthrose positiv? Jetzt wiederhole ich mich schon
, aber wollte deine Frage nicht unterschlagen.
Und wieso genau würdest du dich gegen die PIN-OP entscheiden?Die GA ist bei Mensch, wie Hund nicht unumstritten, weil eigentliche niemand genau sagen kann, warum es funktioniert. Die Idee ist wohl, dass das Gold Entzündungsreaktionen vermindert / abbaut / verhindert. Vielleicht goo** Du das einfach mal, ich kann das schlecht erklären.
Nein, Arthrosen aufhalten kann sie nicht, aber sie beeinflusst positiv, wenn es klappt. Nicht, weil sich die Arthrose zurückbilden würde, aber allem Anschein nach verlangsamt sich die Neubildung.
Zugegebenermaßen gibt es eine relativ hohe Quote, in der die GA nicht in Frage kommt bzw. nicht wirkt. Dazu gehörte meine Luna.
Gegen die Pectineus-Muskel-Durchtrennung haben wir uns entschieden, weil die Muskeln oft nachwachsen. Arthrose schreitet unvermindert fort. Die Ursache der HD wird nicht behoben.
Die Idee ist, dass durch die Muskeldurchtrennung der 'Anpressdruck' von Kopf und Pfanne verringert wird. Uns wurde gesagt, dass im ungünstigsten Falle bereits nach ca. 3 Monaten der Muskel / die Sehnenenden zusammengewachsen sein könne. Es werden also 'nur' Schmerzen verringert.
Da bei uns die Möglichkeiten durch Lunas Alter und Zustand beschränkt waren, konnten wir nicht auf einen Gelenkersatz warten - für den hatten wir uns entschieden.
Neben der enervation und der Pectineus-Muskel-Resektion fallen mir jetzt nur FKR, GA und Gelenkersatz ein, die bei einem Hund im Alter eures Hundes durchgeführt werden.
Rein persönlich und nur anhand deiner Beschreibung, würde ich der GA den Vorzug geben. Wenn sie gelingt, kannst Du bei Schmerzfreiheit des Hundes geziehlt Muskelaufbau betreiben. Vieleicht wird nie eine andere OP fällig.
Wenn dir wichtig ist, dass die Ursache behoben wird, nimm FKR und Gelenkersatz unter die Lupe. Bei Luna hat die FKR wunderbar geklappt.
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Zu Dr. Schulze weiß ich, daß Staffy mit ihrem Hund dort war. Was mich bei ihm ein bißchen sehr stört ist, daß er keine Pulsdiagnostik macht und deshalb würde ich immer Dr. Rosin empfehlen.
Die Hündin meiner Freundin hatte auch Athrosen, aber in Grenzen.
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Danke erst mal für die vielen Antworten - das hat schon mal geholfen, sich ein besseres Bild zu machen.
bibidogs: Was sagt denn die Pulsdiagnostik aus?
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Zitat
Leider gibt es auch sehr viel TÄ, die zwar Goldakupunktur anbieten, aber nicht nach den neusten Methoden arbeiten und daher gibt es auch einige Fehlerquoten. Dr. Rosin ist der TA, der die Pulsdiagnostik weiterentwickelt hat und auch genau danach seine Punkte für die Implantate sucht.
Mit dieser Pulsdiagnostik kann man zielgenau die Schmerzpunkte bei einem Hund feststellen. Bei anderen Methoden ist die Treffsicherheit nicht so genau
Ich zitiere mal von Cimberly aus einem anderen GA Beitrag
https://www.dogforum.de/ftopic45154.html
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