probleme beim spazieren gehen mit anderen (einem anderen)
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Hallo, ich bin neu hier und hoffe ihr könnt mir vielleicht weiter helfen.
folgendes Problem:
wir treffen und jeden morgen mit einer gruppe von hunden (und Haltern) aller rassen und größen. die hunde spielen und rangeln miteinander, bevor alle gemeinsam einen großen spaziergang machen.
mit dabei ist auch in anderer Jack russell (10monate).
während unserer mit allen hunden schön spielt und rangelt, reagiert der andere irgenwie eifersüchtig auf unseren toni. soll heißen: wenn toni und ein anderer spielen, geht er auf toni zu, knurrt ihn an und wird richtig aggressiv.
bisher hat toni sich immer untergeben (ist mit 8 monaten auch etwas jünger) uns dem anderen über die schnauze geleckt. doch jetzt scheint es ihm auch zu reichen, er lässt sich das nicht mehr gefallen.
sind beide an der leine, knurrt der andere unseren toni immer noch an. toni beachtet ihn allerdings nimmer.
das große problem ist, dass das frauchen alles sehr persönlich nimmt. sie sagt nur: die mögen sich halt nicht. punkt. geht auch nicht in die hundeschule (erster hund). alles ist immer süß. "der spielt doch nur" wo er ständig die zähne fletscht.
Toni ist auch unser erster hund, aber wir sind in der hundeschule, toni hat noch nie geknurrt oder geschnappt, während der ander auch scho nach den besitzern geschnappt hat.
Natürlich ist unserer noch nicht kastriert (aber in 2 monaten), aber der andere soll gar net kastriert werden.
glaubt ihr es gibt ne chance weiter mit der gruppe spazieren zu gehen? sinn der sache is ja, dass alle frei laufen.
wie kriegt man jemanden dazu zur hundeschule zu gehen, wenn der alles gleich persönlich nimmt und beleidigt ist?????sorry war jetzt a bissl lang, aber des stresst uns einfach.
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
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Hallo,
also meine ganz persönliche Meinung wäre, dort nicht mehr mitzugehen.
Der andere und auch Deiner sind in der Pubertät, werden geschlechtsreif und testen Grenzen. Besonders in einer solchen Gruppe, die sich regelmäßig trifft, muß es Regeln geben, die die Menschen machen. Wenn dem anderen Hund aber jegliche Freiheit gelassen wird und der Halter alles "soooo süß" findet und keinen Handlungsbedarf sieht, würde ich dort einfach nicht mehr mitgehen.
Dein Wuff scheint ein gutes Sozialverhalten zu zeigen und ich finde es mehr als normal, daß er nun nicht mehr klein bei gibt. Auch er wird erwachsen und will sich nicht weiter mobben lassen. Eventuel setzt Du sein gutes Sozialverhalten auf's Spiel, wenn die Situation zwischen den beiden irgendwann eskaliert. Ich würde das nicht riskieren und ich persönlich meide Kontakte, die der Meinung sind, man müsse da nicht eingreifen und die regeln das unter sich. Besonders schlimm finde ich die "die spielen doch so schön" - Sager...

Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Hallo und herzlich willkommen!
Meiner Meinung nach hilft hier nur das Gespräch mit der Halterin. Wenn sie merkt, dass ihr Rüde Deinen "mobbt" und andere Hunde als seine Resourcen ansieht, die mit Deinem Hund nicht spielen dürfen, sollte sie ihren Hund unterbrechen und zu sich rufen. Ihn vielleicht eine Zeit aus dem Geschehen nehmen.
In einem Punkt hat sie übrigens durchaus recht. Es kommt vor, dass sich Hunde nicht riechen können und das kann man als Halter nur bedingt beeinflussen. Also solltest Du Dich von der Vorstellung "alle spielen immer so schön und ohne Aggressionen miteinander" verabschieden. Auch bei meinem (5-jährigen, unkastrierten) Rüden gibt es Geschlechtsgenossen, die mag er einfach nicht. Man kann soweit erziehen, dass er auf Kommando den anderen ignoriert, ihn also nicht anmacht, aber längere Zeit auf einer Wiese "spielen". niemals. Das kracht dann.
Ob sie zur Hundeschule geht oder nicht, ob sie ihren Rüden kastrieren lässt oder nicht: allein ihre Sache. Da würde ich mir an ihrer Stelle auch nicht reinreden lassen.
Wichtig ist allein, dass sie ihren Hund so im Griff hat, dass Deiner nicht zu Schaden kommt. Alles andere kannst Du kaum beeinflussen.
Und: auf solchen großen Runden kommt es nun mal auch zu (weitestgehend harmlosen) Rangeleien. Wichtig ist aber, dass sich alle Halter weitestgehend einig sind, wann sie eingreifen wollen/müssen, sonst klappen solche Runden nicht. -
danke erst mal.
wir haben sie schon gefragt, ob sie nicht mal mit möchte zur hundeschule, weil wir dort eben sehr viel gelernt haben, und jackies wie man oft hört nicht gerade einfach sind, aber sie war sofort eingeschnappt und beleidigt. sie hat schließlich bücher gelesen.
auch die anderen in der gruppe haben gesagt, sie muss unbedingt was machen.
gut auf sie hat man keinen einfluss, aber trotzdem war dieser spaziergang immer toll. schließlich hat toni dort den so wichtigen kontakt zu anderen hunden.
auch klar dass sich nicht alle hunde leiden können, is bei uns ja net anders, aber das ist definitiv einer der hunde, der irgendwann jemanden beißt. und dann is das geschrei groß.
vielleicht versuchen wir jetzt mal die runde zu teilen: erste hälfte läuft ihrer frei, die 2. unserer. und es gibt die hoffnung, dass es aufhöört wenn unserer erst mal kastriert is.
ansonsten können wir wohl echt nimmer hin. das ist einfach zu stressig: für uns und den hund.auf jedenfall danke für die antworten.
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Nur noch mal eine Frage:
hat der "Rüpel" denn auch Probleme mit den anderen Rüden oder hat er sich auf Euren so eingeschossen?
Sonst würde ich mich nochmals verstärkt mit den anderen Hundehaltern zusammenschließen. -
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nur auf unseren so extrem.
unserer ist der jüngste rüde in der runde.
seit neuestem ist auch ein kleines beagle mädchen dabei. die mobbt der andere net.
hab halt jetzt angst, dass unserer irgenwann so frustriert ist, das er das verhalten übernimmt und auch anfängt.
die anderen haben es ihr auch scho gesagt. heute is se dann umgedreht und wutentbrannt heim gegangen.aber nicht vergessen: der mobber spielt ja nur. und er mag toni halt nicht. knurren ist ja nur das zeichen, dass er seine ruhe haben will. - während er über unserem steht und unserer sich ergibt??????

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Hallo,
ZitatAlles anzeigennur auf unseren so extrem.
unserer ist der jüngste rüde in der runde.Und somit ganz klar sein "Opfer". Einem souveränen Alt-Rüden gegenüber würde er sich das wohl nicht trauen.
seit neuestem ist auch ein kleines beagle mädchen dabei. die mobbt der andere net.
Warum auch, das ist schließlich ein Mädel und kein potenzieller Konkurrent.
hab halt jetzt angst, dass unserer irgenwann so frustriert ist, das er das verhalten übernimmt und auch anfängt.
Die Bedenken finde ich berechtigt. Aus seinem Frust kann sich Aggression entwickeln.
die anderen haben es ihr auch scho gesagt. heute is se dann umgedreht und wutentbrannt heim gegangen.
Ist zwar nicht ideal gelaufen, aber immerhin war sie weg. Nein, so geht es natürlich nicht. Schöner wäre es, bei ihr eine Einsicht zu erreichen.aber nicht vergessen: der mobber spielt ja nur. und er mag toni halt nicht. knurren ist ja nur das zeichen, dass er seine ruhe haben will. - während er über unserem steht und unserer sich ergibt??????

Du hast gesagt, daß er regelrecht dazwischen geht, wenn Deiner mit nem anderen spielt. Da will er ja eher nicht seine Ruhe haben, dann würde er sich ja raushalten. Natürlich kann es zwischen Hunden Antipathien geben. Weiß ich selbst von unserem damaligen Rüden. Aber ich habe diese Kontakte eben gemieden und Räuber auch aus der Situation rausgenommen, wenn es drohte zu eskalieren. Mobben lasse ich auch heute bei Ronja nicht zu, wobei sie selten Ansätze dazu zeigt. Eher wird sie gemobbt, leider.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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