Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Angst vor Lärm und fremden Menschen
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Hallo,
ich bitte um Euren Rat und Eure Tipps.
Unsere 10 Monate alte Ridgeback-Dalmatiner Hündin, hat wahnsinnige Angst vor Lärm und fremden Menschen.
Wir bekamen sie mit 9 Wochen und wollten von Anfang an mit ihr überall hingehen, um sie an alles zu gewöhnen. So auch in die Stadt (Fußgängerzone etc.)
Sie war von Anfang an sehr schreckhaft, hat die Rute eingezogen, an der Leine gezogen (Flucht) etc. Wir sind mindestens einmal die Woche mit ihr in die Stadt gegangen, wir leben auf dem Land in einem kleinen Kaff.
Leider hat sich keinerlei Verbesserung eingestellt und so haben wir uns gefragt ob es sinnvoll ist, ihr dies zu zu muten. Es war sogar so schlimm, dass sie "in die Hose gemacht hat" vor Angst, wenn z. B. ein paar Skater neben ihr mit den Boards Lärm verursacht haben.
Bei fremden Menschen ist sie sehr scheu, sie weicht immer zurück, wenn jemand auf sie zu geht und sie streicheln will. Selbst wenn der jenige von uns zuerst begrüßt wird um zu signalisieren dass wir die Lage unter Kontrolle haben.Leider weiß ich nicht, was ich tun kann um ihr einen Spaziergang durch die Stadt zu einem angenehmen Erlebnis zu machen.
Man könnte sagen, lass sie doch einfach zu Hause, aber wir finden es schöner, wenn wir unseren Hund überall mit hin nehmen können und es ist organisatorisch auch einfacher.
Habt ihr Ideen, was getan werden könnte???
Vielen Dank schon mal im Voraus.
Gruß Psychodoll
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23. Juli 2009 um 16:17
schau mal hier:
Angst vor Lärm und fremden Menschen - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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Es gibt homöpathische Mittel die die Aengste vermindern.
Eine Bekannte von mir hat damit gute Erfolge bei ihrem Hund
erziehlt der aus dem ungarischen Tierschutz stammt.Wenn Du willst, frag ich sie mal was genau in Frage käme
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Natürlich währe es mir lieber einen Erfolg ohne jegliche Art von Medikamenten oder Mitteln zu erzielen, würde mich aber dennoch über weitere Informationen darüber freuen, um es einfach als letzten Ausweg im Hinterkopf zu haben.
Danke Dir!

Bin aber weiterhin für jeden weiteren Ratschlag dankbar.
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Hallo,
ich habe auch einen Hund mit vielen Ängsten und habe mir auf einen Rat aus dem Forum hier das Buch "Der ängstliche Hund " von Nicole Wilde angeschafft. Trotz des recht hohen Preises von 30 Euro ist es jeden Cent wert. Es werden viele Dinge präzise erklärt mit konkreten Maßnahmen und Übungsbeispielen. Vieles daraus kann man gut alleine mit seinenm Hund erarbeiten.
LG
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Vielen, lieben Dank.
Ich hoffe Du hattest schon den ein oder anderen Erfolg damit

Liebe Grüße,
Psychodoll
- Vor einem Moment
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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ich würde es mit bachblüten oder dem DAP halsband probieren.
bachblüten nehme ich für erna - und dosiere es jetzt schon nach und nach runter - sie ist ziemlich cool geworden (vielleicht nicht unbedingt durch die blüten) sie lässt sich nur nicht gern von fremden männern streicheln - ansonsten ist alles total easy geworden.
unterstützend würde ich es für deinen hund vorschlagen,
denn dein hund scheint echt stress zu haben - und damit tust du ihm auch echt keinen gefallen.viel glück

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hallo psychodoll,
was uns geholfen hat, ist das ganze in ganz kleinen schritten anzugehen.
sprich auf der einen seite, sie neue dinge (menschenmassen, skater, lärm, baustellen - weiss nicht genau, was bei euch alles thema ist...) von einer gewissen distanz aus zu betrachten, in der sie sich noch wohl fühlt, also noch nicht flüchten muss. nach und nach wurde es besser und wir konnten immer näher ran. aber nicht zu schnell.auf der anderen seite nicht zu viele dinge auf einmal, und vor allem nur kurze zeiteinheiten. manchmal reicht schon eine viertel stunde mit all den neuen eindrücken, dass es braucht, um diese wieder zu verarbeiten. lieber zu kurz, damit aber auf einem annehmbaren level, als eine stunde durchschleifen, und der hund ist die ganze zeit vor furcht unter hochspannung. das kann dann auch genau das gegenteil hervorrufen.
sie soll ja lernen, all das um mich rum ist nicht schlimm, dass sie sich nach und nach auch entspannen kann, aber das dauert seine zeit.
ausserdem gibts bei junghunden immer wieder phasen, wo hundegespenster auftauchen und sie auch manchmal noch vor gewohntem wieder angst entwickeln.
wichtig ist meiner meinung nach, dass ihr den hund nicht mit eindrücken überfrachtet, selber ein verhalten ausdrückt, dass alles ok und sicher ist, kein grund zur beunruhigung besteht, und ihn langsam an alles gewöhnt.
ich wünsch euch viel erfolg!
liebe grüße
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Hallo Beller,
vielen Dank für den ausführlichen Tipp, ich denke das ist eine gute Lösung.
Ich werde mich an meiner eigenen Nase packen müssen und werde meine Zielstrebigkeit etwas zügeln.
Eine schöne Zeit, Psychodoll
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Ich sehe das genau so wie beller.
Meine Hündin war schon 3 Jahre alt, als ich sie übernommen habe und sie hatte auch schreckliche Angst vor allem und allen. Heute ist sie ein fast normaler Hund und Bekannte, die sie nur alle paar Wochen sehen, sind begeistert, über ihre Fortschritte.Ich denke, es braucht einfach viel Zeit (rechne mal mit 2 Jahren, bis dein Hund so sicher ist, dass er mit dir problemlos durch die Stadt läuft) und Geduld, kleine Trainigseinheiten und ein sicheres Auftreten. Nicht viel Tamtam um Situationen machen, die dem Hund Angst machen, sondern einfach kommentarlos aus der Situation weggehen und sich ihr später in kleinen Schritten wieder nähern.
Das Buch von Nicole Wilde habe ich auch, dort steht viel Hilfreiches drin. Kann ich absolut empfehlen.
Ich freue mich sehr über alle Fortschritte bei meinem Hund, bin mir aber auch bewusst, dass sie nie eine absolut selbstsichere Hündin sein wird und es immer Situationen geben wird, die ihr zuviel sind.
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Leg dich mal mitten in der Stadt auf den Boden und stelle dir vor, Du kennst das alles nicht. Wie würdest Du dich fühlen?
Geduld ist das Zauberwort, was hier auch schon angesprochen wurde.
Führ deine Hündin langsam an alles Neue heran. Ganz wichtig dabei! Hock dich NICHT hin und streichel sie auch NICHT. Dadurch machst Du nur alles schlimmer und sie fühlt sich bestätigt. Denkt also, dass die Angst berechtigt ist.
Keine Ahnung, wie die Gegebenheiten bei euch sind, aber vielleicht gibt es Sitzmöglichkeiten in der Stadt. Nicht MITTEN drin, sondern etwas abseits, sodass sie noch einige Eindrücke abbekommt. Nimm sie auf den Schoß (falls es geht
) oder lass sie bei dir unter der Bank Schutz suchen, oder an deinen Beinen etc. und lies einfach ganz entspannt ein Buch, oder unterhalte dich.Das hat bei meiner Hündin damals auch gewirkt. Nach und nach konnten wir uns weiter vor wagen.
Habe einfach Geduld. Zeige ihr, dass alles okay ist, ohne sie zu bedauern. So ein Wurm mit so viel angst kann einem Leid tun, aber zeige ihr das nicht. Es ist alles okay und wenn sie will, kann sie bei dir Schutz suchen, aber tröste sie nicht - so schwer es auch fällt.
Was anderes: habt ihr die Möglichkeit an ein Skateborad o.ä. zu kommen? Dann stell ihr das einfach vor die Füße bei euch zu Hause, im Garten, in der Auffahrt oder sonst wo, wo es eigentlich ruhig ist. Haben wir auch gemacht. Irgendwann haben wir dann das Ding gerollt und Jacky konnte sehen, dass das Ding gar nicht so gruselig ist, wie sie gedacht hat.
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