Extrem agressiver AmStaff Rüde...weiß nimma weiter!

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  • He byron!

    Ob du's glaubst oder nicht, aber wütend werde ich auf (m)einen hund schon lang nicht mehr, schlechte laune - ja klar und ich werd' ungeduldig!

    Dann verhält er sich verschieden, entweder er macht einen auf verspielt (also nimmt mich nicht ganz f. voll ?) od. kommt mit dem "schlechten gewissen blick."

    Ich gehe mit ihm zur zeit auch kilometerweit damit er ohne leine frei rennen kann und "kilometerweit" deswg. weils nur dort und noch relativ in meiner nähe eine große wiese gibt von der aus ich sehr weit sehe und ihn zurückrufen kann. Da hört er natürlich, nur nahe darf keiner sein - da wäre ich luft. Wurde mir zu blöd i.d. hundezone alle 15 min. raus zu müßen!

    Nein, er hat keinen anderen getötet. Und das ist oft meine absolute panik, weils bei uns (wie bei euch auch nehm ich an) leute genug gibt, die ihre hunde frei laufen laßen. Ich bin dann immer in d. zwickmühle sogar bei kurzem gassi gehen, maulkorb od. nicht. Warum überhaupt "nicht?"
    (bevor viell. empörte fragen kommen) Weil er fast von einem pit gekillt wurde als er seinen drauf hatte und sich nicht mal wehren konnte und ich finde die leute sollen allesamt ihre hunde - und i.d. stadt sowieso -anleinen.

    Er beißt gezielt zu, nicht ein paar mal so "knabbernd" - weiß ned wie ich d. beschreiben soll - läßt nicht los (was ich von dieser rasse nicht anders kenne) akzeptiert keinerlei demuts/unterwerfungsgesten und hört nicht auf bis er selbst nicht mehr könnte - gut, soweit kam es zum glück nie (breakstick) aber ich nehms stark an. Glaub mir wenn du ihn dabei sehen könntest wüßtest du's - das er tötungsabsichten hat mein ich.

    Ich gebe dir recht, das kostet viel zeit, die ich auch habe - an auslauf hats ihm auch zuvor nicht gemangelt. Ich bin mind. 2-3 std. nach d. arbeit immer mit ihm i.d. hundezone und habe "trainiert" bis er fix und foxi war. Am WE fuhr/fährt mich meine schwester die auf einem hier bekannten riesigen schloßareal (kurz außerhalb wiens) polo spielt. Dort kann er rennen bis zum umfallen, schwimmen, baumkraxeln, usw.

    Mittlerweile hab ich auch einen trainer gefunden - glaub ich. Er soll noch bis mitte august auf urlaub sein (sprach nur mit einer vertretung). Jedenfalls soll er sich gut auskennen mit staffs, pits usw.
    Bin gespannt. Auch finanziell. Das wird auch der letzte sein den ich nochmal wg. kastration frage. Für mich wär das nicht weiter schlimm, für ihn denk ich ja wohl auch nicht, oder? Nur geht mir am nerv das man SOOOO viele versch. meinungen hört. "Is schlimm, verändert den hund, ist es nicht, macht keinen unterschied..."ja was nun? Die TÄ selbst haben nicht mal einen gemeinsamen konsens.

    Danke f. deine gedanken byron. Was sagen dir meine antworten (außer das ich unbestritten fehler gemacht habe)?

    LG aus wien,
    ASL

  • ich denk mal, das wir nicht deinen Hund verändern, wenn du ihn kastrieren lässt, aber ggf. wird er von anderen Rüden dann als neutral wahrgenommen, was für ihn zu positiverem Erleben führt.
    Und das könnte grade bei euch hilfreich sein.

    Außerdem hat er nicht ständig läufige Hündinnen in der Nase.
    Allein aus diesem Grunde würde ich persönlich einen Rüden immer kastrieren lassen.

  • Zitat

    ich denk mal, das wir nicht deinen Hund verändern, wenn du ihn kastrieren lässt, aber ggf. wird er von anderen Rüden dann als neutral wahrgenommen, was für ihn zu positiverem Erleben führt.

    Wenn ein kastrierter Rüde sich weiterhin wie die Axt im Walde aufführt, dann ist das Risiko einer echten Beißerei mit einem intakten Rüden deutlich erhöht. Daran sollte man immer denken, denn ein Verhalten, das unter intakten Rüden einen Kommentkampf auslöst, kann bei der Begegnung Intakter/Neutrum schnell zu einer sehr ernsthaften Auseinandersetzung führen, weil ein Hund mit dem falschen Geruch sie nicht so verhalten darf ;) .

    Daher ist grade bei solchen Problemen das Schnippeln gut zu überdenken, es kann die Probleme deutlich verstärken.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Also wenn du schreibst, dass er dich zum Teil nicht ganz für voll nimmt ist das für mich das eigentliche Hauptproblem. Sein Sozialverhalten mal dahin gestellt. Ob er Probleme mit anderen Hunden hat oder nicht, spielt für mich nicht vordergründig eine Rolle. Ich denke du musst dir selbst klar machen, dass der erste Ansatz nur ein absoluter Gehorsam sein kann. Wenn er IMMER abrufbar ist, lebst du schonmal um einiges ruhiger. Du wirst natürlich nicht von jetzt auf gleich alles in den Griff bekommen aber stell einfach einige Regeln auf die er im Grunde schon einigermaßen kennt und fang an ihm zu zeigen, dass du keine Abweichungen mehr tolerierst. Versuch dich zu zwingen Kommandos wirklich nur einmal und deutlich anzusagen und wenn er nicht reagiert, direkt nen Impuls zu setzen um ihm zu zeigen dass es keinen Spielraum mehr gibt. Ohne deinen Hund zu kennen will ich dir aber keine Tipps geben, welche Art von Bestärkung und Bestrafung sinnvoll ist. Nur eines, nach meiner Erfahrung sollte nicht zu viel über Leckerchen laufen. Um einen maximalen Gehorsam zu erreichen muss dein Hund auf dich hören weil er dich liebt und respektiert. Es muss für ihn Gesetze geben an die er sich einfach hält. Da ist ein einfaches Lob und dein Wohlwollen dafür zu bekommen völlig ausreichend. Und ansonsten lass ihm nichts mehr durchgehen! Fang also mit zwei drei Kleinigkeiten an und stress dich nicht zu sehr, soll euch ja alles noch spass machen.

    Thema Kastration, find ich persönlich nicht gut...ob es deinem Hund hilft ist fraglich, nimmt dir auf keinen Fall die Erziehungsarbeit ab. Wenn du aber wirklich mit dem Gedanken spielst würde ich zuerst eine chemische Kastration machen lassen! Falls es nämlich an seinem Verhalten nichts ändert, hättest du sonst mit Pech ein noch größeres Problem. Wie alt war dein Hund nochmal? Wenn er recht jung ist könnt es vielleicht schon noch die von dir gewünschten Effekte haben.

    Leider kann man schlecht bessere Tipps geben ohne dich und deinen Hund überhaupt gesehen zu haben. Eines finde ich aber nach wie vor seltsam, du sprichst immer davon dass er töten will. Dann müsste es aber auch mindestens schwere Verletzungen bei anderen Hunden gegeben haben?

    Bin auf weitere Berichte gespannt

    Viele Grüße

  • hi bungee&schnauzermädel
    ...seht ihr, genau das mein ich. Man (frau) ist sich so uneinig was das kastrieren betrifft!
    Liegt wahrscheinl. nicht nur daran, das es von hund zu hund verschieden ist sondern auch wie wir menschen das wahrnehmen.
    Hab vergeßen zu erwähnen das ich die chem. kastration wenn überhaupt vorziehe. Wenns ihm nicht schadet...aber da sind wir wieder beim alten thema.

    Danke für eure ansicht und antworten! Hab auch die etl. threads gelesen über d. thema "kastration, ja od. nein" - der wahnsinn!

    he byron
    Ich nehms stark an das er mich nicht ganz ernst nimmt, wie soll ich das sonst deuten?
    Ja, du hast recht punkto IMMER abrufbereit. Das ist er nicht, bei gott! (Sobald es um hunde geht jedenfalls nicht!)
    Kannst du mir ein beispiel nennen für einen impuls?! Mit leckerlis habe ich ihn übrigens nie sonderlich gelockt, auch weil er die nicht besonders mag (außer wurst od. so) - also mit loben hab ich auch die erfahrung gemacht kommt man bei ihm am weitesten. Ich laße ihn seit neuesten sitzen wenn ein anderer hund kommt und das klappt ganz gut. Dadurch ist er ein wenig abgelenkt und (noch) irritiert. Deine tips find ich wirkl. gut!!!

    Das schöne bei Ty (übrigens 3 jahre) ist ja das er so immens lernfreudig und bereit ist. Ich weiß halt nur nicht wo ansetzen! Wiegesagt, das es mit einer (!viell.!) kastration nicht getan ist weiß ich. Gibt es denn leute die das WIRKLICH glauben? Ich jedenfalls nicht!
    Schwer verletzt hat er einen anderen hund sehr wohl schon...das war keine keilerei mehr, od. commentkämpfe, od. wie immer man's nennen mag!
    Sorry wenn ich jetzt hier so abgehackt geschrieben habe aber ich wollt dir die fragen beantworten. Nochmals danke und: was könnt z.B. der nächste schritt sein nach dem sitzen (od. stattdessen)? Mit einem ball viell. ? Er liiiiiiiieebt bälle näml. immens!!!

    Danke, danke! Toll das ihr so direkt hier und (sehr wohl) prakt. tipps gebt!
    Auch wenn du ihn nicht kennst kann ich mir doch einiges da rausholen! Gott, ich hoff der trainer ist gut! Ich werd mich sehr bemühen denn die situation ist ECHT uncool, für uns beide!

    LG, Caro

  • Hallo Caro,

    damit es kein Mißverständnis gibt (vielleicht hab ich mich auch falsch ausgedrückt):
    Selbstverständlich kann man dann nicht davon ausgehen, dass der Hund sich nach einer Kastration plötzlich im Verhalten um 180 Grad dreht und ihm dann uneingeschränkt Rüdenkontakte zu erlauben, nachdem er kastriert wurde; hielte auch ich für gefährlich.
    Für mich ersetzt die Kastration auf keinen Fall die ARBEIT mit dem Tier.
    Es war mehr als Überlegung gedacht, bei richtigem Training, in ferner Zukunft mehr Möglichkeiten zu unkomplizierten Begegnungen zu haben.

    Insofern ist es kein Widerspruch zwischen Schnauzermädel und mir. Im Gegenteil, sie hat noch einen Aspekt betont, den ich vergessen hatte zu erwähnen, der aber natürlich sehr wichtig ist.

    Ich bin einfach dafür, generell Rüden zu kastrieren, um ihnen den Streß mit den läufigen Hündinnen zu ersparen.


    Zusammenfassend würde ich sagen: Kastrieren ja, Training UNBEDINGT!!

  • he bungee

    nö, du hast dich nicht mißverständlich ausgedrückt. Ich glaub schnauzermädl (od. mir - weil unwissend) hat die einschränkung von "zu nicht allen rüden" gefehlt, oder? So denk ich jedenfalls ohne das - wie erwähnt - gewußt zu haben von wg. intakt...klingt sooooo komisch, aber lustig :D !
    Eh logisch wenn mans dann hört das die rüden danach anders riechen....
    Dank dir, bungee

  • Also dann auch nochmal von mir was zum Thema Kastration...Erstens, die Chemische hält nach meinem Wissen nur ca. 6 Monate, wobei während dieser Zeit immer einige Wochen eingerechnet werden müssen in denen sich der Hormonspiegel ab- und wieder aufbaut. Sollte also nur als "Testlauf angesehen" werden, ob eine richtige Kastration Sinn macht. Mit 3 Jahren würde ich aber fast anzweifeln dass eingeprägte Verhaltensmuster dadurch abgeschaltet werden...man kann´s ja mal probieren.

    bungee: Eine generelle Kastration finde ich allerdings sehr fragwürdig...was heißt denn Streß mit Hündinnen. Natürlich hat ein Rüde, unterschiedlich stark ausgeprägt, interesse an läufigen Hündinnen. Aber selbst sowas kann man mit Erziehung zum Teil beeinflussen und in den Griff bekommen. Man sollte sich mal eine eine feste Hundegruppe anschauen..dann sieht mann dass ein junger, triebiger Rüde eh nicht zum Zuge kommen würde, weil es der älteste bzw. Ranghöchste gar nicht zulässt und in dieser Position sollte man sich selbst sehen. Ich habe auch einen unkastrierten 3 jährigen Rüden und es hat funktioniert.

    Aber zurück zum eigentlichen Thema...Also um sich mit dem Training nicht so unter Druck zu setzen, versuch es in die normal Gassirunde zu integrieren. Wenn er Bälle liebt ist dass ein ganz guter Ansatz. Ich gehe davon aus dass du normalerweise wirfst und er direkt losrennt um ihn zu holen. In Zukunft solllte er nur noch laufen, wenn er von dir ein Kommando bekommt. Lass ihn absitzen oder hinlegen und entfern dich ein kleines Stück von ihm und leg den Ball auf den Boden. Bleib aber nah genug bei ihm, damit du ihn sofort korrigieren kannst falls er auch nur zuckt und aufstehen will. Mach das sehr deutlich dass er nicht aufstehen darf, ruhig auch indem du ihn in den Sitz zwingst. Lass den Ball dort liegen und geh wieder zu ihn anschließend holen zu lassen. -Am besten du hast am Anfang eine zweite Person die sich mit dem Ball entfernt ;) - Wenn sich die Entfernung später ausdehnt oder du den Ball werfen kannst, kann man auch super Suchspiele oder so entwickeln und er rennt nicht einfach nur stupide hinter dem Ball her. Oder man kombiniert es irgendwann alles, Hund bleibt liegen, man entfernt sich wirft den Ball wieder in seine Richtung über ihn hinweg, ruft Hund dann bei Fuß, läuft so kurz kleines Stück und schickt ihn dann los den Ball zu suchen usw. und so fort.... Setz dich nur nicht so unter Druck und gib dir selbst ein realistisches Ziel vor was du z.B. in einen halben Jahr erreicht haben willst. Und wenn du konsequent bist schaffst du das auch!

    Mir würden schon noch viele andere Ansätze einfallen aber das würde jetzt alles zu ausschweifend.

    Viele Grüße

  • hi Byron,

    super, danke!
    Nur: mit dem ball meinte ich eigentlich ob ich ihn damit beschäftigen soll (während anderer hund auf uns zukommt, er also an der leine ist) indem ich ihm den erstmal zeige, paarmal fallen lasse und dann danach schnappen laße? Ablenken - ums kurz zu machen?
    Für unsere zeit im freien werde ich das aber üben mit ihm was du vorgeschlagen hast!
    Byron ich kann dir genau sagen was ich mir fürs erste vorgenommen habe: das er anfängt hunde zu ignorieren und nicht wie ein irrer aufzuführen beim bloßen anblick. Weiters natürlich das er 100%, also immer - egal ob hund i.d. nähe od. nicht - hört wenn ich ihn abruf!

    Mich würden deine weiteren ansätze brennend interessieren. Ich schick dir mal meine email ad über PM und wenn du lust sowie zeit hast kannst mir ja mal was dazu schreiben. Ich hänge an den lippen jedermans/frau
    der/die mir dazu was sagen und lernen kann.

    Kurz noch eine andere sache: Ty ist sehr eifersüchtig (teilweise sogar wenn ich andere hunde nur anspreche!). Sieht er mich als sein eigentum an? Anscheinend ja, oder? Er meckert richtig wobei sich das bis zu einem - möchte fast schreien sagen, steigert und wird supersauer. Weshalb ich das nicht mehr tue. Was ich aber nicht korrekt finde, das ICH mich zurückhalten soll (beispiel: er ist angeleint, sonst ginge das ohnehin nicht und ich streichle od. rede einen anderen hund an)! Okay das wäre ja jetzt nicht so das problem aber was dahinter steht doch sehr wohl, nicht?

    Liebe Grüße!

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