Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Üben mit Schleppleine
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oO ohren langziehen ist nicht an der leine ziehen... ein hund testet seine grenzen aus und versucht immer vorteile für sich rauszuhandeln,wenn man ihm nachgibt, fordert er noch mehr und mehr! und dass der befehl zu schwer ist, halte ich für unsinn hier, er kommt ja auch bei hundeablenkung usw...
Das ist Käse, tut mir leid.
Was möchte man im Freilauf erreichen ? Dass der Hund einen meidet, weil er Angst vor Strafe hat und im "besten Fall" unterwürfig angeschlichen kommt oder einen Hund, der nah bei einem bleibt, weils ihm einen Vorteil verschafft und beim Abruf freudig zurück kommt ?
Jetzt überleg mal scharf !Wie bereits erwähnt halte ich vom Ranziehen nicht viel.
Motivier den Hund zu kommen, wenn er z. B. eh schon auf dem Weg zu dir ist.
Biete immer was Tolles an, wenn er auch mal ohne Kommando zu dir kommt und mal "nachschaut", was du denn so treibst.
Bestätige Blickkontakt vom Hund und mach kleinere Beschäftigungseinheiten, damit der Hund auch einen Sinn darin sieht, bei dir zu bleiben.
Mach nicht unentwegt den Pausenclown, sondern geh auch einfach mal völlig stur ohne den Hund zu beachten. Der Hund wird dann ebenfalls lernen, nach dir zu schauen und auf dich zu achten.
Für den Freilauf bietet sich noch ein sicheres "Stop" Kommando an, das brauche ich z. B. öfter als das Rückrufen, da es manchen Hunden auch leichter fällt, an der Stelle zu verharren, wo sie sich grad befinden, anstatt umzukehren.
Je nach Gelände kann man das auch gut verwenden. -
3. Juli 2009 um 13:40
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Üben mit Schleppleine - Vor einem Moment
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Zitat
Das habe ich auch schon mal versucht, dass er gar nicht erst los rennt sondern sich erstmal mit mir beschäftigt und wirklich richtig nach mir schaut. Aber er sieht dann nur die Wiese, das schnuppern und das rennen. In dem Moment ist ihm sein Spielzeug richtig egal. Ist vllt so ein Futter-Dummy gut für ihn? Weil da bringt er mir ja praktisch sein Leckerlie, damit ich es ihm gebe, oder? Ich überleg mir das jetzt schon seit längerer Zeit, so einen Dummy zu kaufen, bin mir aber nicht sicher, ob der mir etwas helfen würde?
Probier es aus. Wenn er ne Weile lang auch immer losfetzen durfte, wenn er abgeleint wurde, dann entsteht auch eine Erwartungshaltung seinerseits. Das machts natürlich umso schwerer, aber lass nicht locker. Und wenn die offene Wiese einfach eine zu große Versuchung ist, dann wird das ableinen erstmal direkt im Garten oder vor der Haustür geübt.
Ich finde einen Futterdummy ganz klasse. Nicht jeder Hund findet das gut, aber besonders die verfressenen stehen drauf. Pack am Besten direkt zu Anfang etwas hinein, was er selten bekommt und unheimlich geil findet^^
ZitatAber ertsmal muss er in reizarmer Umgebung, ob mit oder ohne Leine, kommen, wenn du rufst und das mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit.
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Also in den letzten zwei Tagen, waren wir nur da, wo wirklich keine bzw. nur ein paar Leute waren. Und du hast recht, ich muss wirklich ganz klein anfangen. eigtl. komplett von vorne. Aber selbst das schnuppern lenkt ihn ja schon zu sehr ab.
Also rufe ich ihn am Anfang erstmal nur, wenn ich mir ganz sicher bin, dass er auch wirklich kommt, oder? So das er ein Erfolgserlebnis hat und ich auch, oder? Und mit der Zeit mach ich es uns beiden dann etwas schwerer. Wie z. B. die Distanz vergrößern, dann wenn auch mal mehr leute dabei sind usw. oder?ja, ja, ja, und nochmals ja.
ZitatWenn du sicher sagen kannst, dass du die Aufmerksamkeit deines Hundes auf dich richten kannst, versuch doch einfach ne Schule aufzusuchen oder nen Laden. Da kannst du sichergehen, dass die Menschen erstmal auf dem Abstand bleiben, den ihr braucht und dann heißts üben üben üben.
ZitatIch hab da nochmal ne Frage... :/ Entschuldigung!
Beijo hat früher super gehört. Da ist uns z. B. ein Hund über den Weg gelaufen und er wollte hin, war auch schon auf dem Weg. Als ich ihn dann aber gerufen habe, ist er schon gekommen. Ich habe ihn natürlich total gelobt, weil ich sooo stolz war.
Da hab ich wohl mit der Zeit dann mal was falsch gemacht, weil er es jetzt nicht mehr macht, oder? :/Auch der Hund verändert sich mit der Zeit. Vielleicht hast du irgendwann die Bestätigungen wegfallen lassen ... vielleicht vielleicht vielleicht. Mit 2 ist er auch in der Pubertät, Hormone spielen da auch eine Rolle.
Zitat
Und das der Hund Grenzen austestet, hab ich auch schon oft gehört...
Und bei Beijo ist das i-wie komisch... also sein Verhalten. Wenn ich ihn rufe, dann schnuffelt er z. B., aber wenn er dann weiter läuft und nicht schnuffelt und ich ihn rufe, kommt er auch bloß nicht?! ...Weil du es zu lange zugelassen hast, dass er damit durchkommt.
Daher ist anfangs die kleine Distanz zu ihm sehr wichtig, wenn du ihn rufst.
Wenn er 10 Meter weit weeg ist, kannst relativ wenig gegensteuern, wenn er nicht hört. Ist er nur 2 oder 3 Meter weit weg, kannst du, wenn er nicht hört, mit einem Satz bei ihm sein und ihn einfach beiseitedrängen. Vielleicht guckt er dich dann sogar an, du kannst den Blickkontakt belohnen und ihn nochmals rufen, wenn er sich dir zuwendet.Zitat
Beijo ist ja auch kein ungezogener Hund. Er läuft schön bei mir Fuß, er setzt sich hin und bleibt sitzen, er bleibt liegen usw. Nur das mit dem kommen ist halt so ein Problem bei ihm...Und dann nochmal was.
Wenn er bei mir Fuß läuft, und wir begegnen anderen Hunden, dann fängt er immer an zu fietschen. Er will dann unbedingt hin und spielen und den anderen Hund kennen lernen. Wie kann ich ihn denn in so einer Situation auf mich lenken? soll ich mich umdrehen und mit ihm einfach in die andere Richtung laufen? Soll ich ihm ein Leckerlie vor die Nase halten (hatte ich schon versucht, aber er wollte es in der Situation nicht)...Vielen Dank für eure Hilfe!
Ja, in die andere Richtung laufen kannst du ruhig.
Teste, wie weit fremde Hunde entfernt sein müssen, sodass er noch ansprechbar ist.
Bis zu diesem Punkt trainiert ihr seinen Gehorsam unter dieser Ablenkung. Je besser es funktioniert, desto kleiner könnt ihr die Distanz zu den fremden Hunden werden lassen. -
Ich danke danke danke euch!

Sobald die Maus wieder fit ist, wird trainiert, trainiert und trainiert! Und zwar so, dass er gar nicht mehr aufhören will, weils so viel spaß macht

Ich werde immer zuversichtlicher, dass es gut klappt mit ihm! Beijo und ich werden es schon soweit schaffen, dass er richtig toll hört!

Vielen Dank!
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Die Einstellung lob ich mir ! So wird das was ! Viel Spaß beim Üben

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muecke ich finde deine ansicht ziehmlich naiv, aber ich will keine diskussion hier starten. der hund soll keine angst vor dir haben ist schon klar, aber er muss dich klar als rudelführer sehen, sonst hast du nie im leben einen hund, der 150% hört!
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muecke ich finde deine ansicht ziehmlich naiv, aber ich will keine diskussion hier starten. der hund soll keine angst vor dir haben ist schon klar, aber er muss dich klar als rudelführer sehen, sonst hast du nie im leben einen hund, der 150% hört!
Mein Hund hört nicht 150%ig, weil es sich bei ihr um ein von mir respektiertes Lebewesen handelt. Aber an die 95% komme ich definitiv ran, wenn nicht gar mehr. Und diesen nahezu perfekten Gehorsam (auch wenns komisch klingt) halte ich für sehr wichtig, um sich selbst und dem Hund ein möglichst stressfreies Leben zu ermöglichen.
ABER: Ich habe es komischerweise nie nötig gehabt, handgreiflich oder "unterwerfernd" zu werden, da das einfach komplett unnötig ist, wenn man weiß, wie Hunde lernen.
(Abgesehen davon, dass es auch "in der Natur" absolut unnötig ist, aber es wird sie wohl immer geben... die Leute, die das falsche Bild eines Canidenrudels vor Augen haben, indem es ständig zu Machtkämpfen kommt
)
Will man es sich einfach machen, kann man natürlich ausschließlich "falsches" Verhalten bestrafen. Es wird funktionieren, definitiv. Der Hund wird eine Meideverhalten entwickeln.
Herzlichen Glückwunsch.
Aber ich persönlich fühle mich wohler bei dem Gedanken, dass der Gehorsam hauptsächlich funktioniert, weil Missy Spaß daran hat, zu gehorchen.
Einigen wir uns, dass wir uns nicht einig sind
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@shenja:
Ich borg dir Mücke mal aus, dann kannst ja mal versuchen, ihm an den Ohren zu ziehen... :/Ich bin mit seinem Gehorsam höchst zufrieden muss ich sagen, trotz meiner naiven Herangehensweise

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mach das
( angst vor dem eigenen hund ist das schlimmste was sein kann, wie ich finde )
und ich wäre mit mueckes grundgehorsam nicht zufrieden,
in einem anderen thread haste ja geschrieben, er hat 4schritte weit von dir das kommando hier netmal befolgt.
ich meine es ist schön und gut, ich hatte es bisher nicht nötig meinem hund die ohren langzuziehen, ich führe in einfach konsequent setzte jeden klitzekleinen befehl von mir durch, und habe dafür noch keine "gewalt" gebraucht. es gibt allerdings andere hunde, die sich nicht so leicht in den rudel einordnen und da muss man durchgreifen.
stell dir mal vor ein jäger geht zur jagd und hat seinen hund nicht 100% unter kontrolle, das schlimme dabei ist nicht, dass der hund das wild net bringt, sondern, dass er vielleicht eine andere spur aufnimmt, sich dann nicht abrufen lässt und evtl. auf die autobahn läuft. sowas gabs schon.
ich habe gestern z.b. einen jäger mit seinem weimarer getroffen, der hund hat meinem kleinen nichtmal angeschaut. er war voll auf die arbeit konzentriert und alle spielanimierversuche von meinem kleinen, waren vergebens, ich habe mich mit dem jäger dabei unterhalten und mitbekommen, dass diese meist mit "gewalt" arbeiten müssen, denn ein hund auf der jagd muss 150% hören.
ich finde ein hund darf hund sein, aber den befehl hier muss jeder hund zu 150% ausführen, es kann im notfall leben retten! -
Da haste aber gut aufgepasst ! Stimmt.
Er stand ein paar Schritte neben mir und hatte am anderen Hundepipi geschnuppert. Hinzu kamen die schwülen gefühlten 30 Grad, wo sich mein Dicker eh bewegt wie ein Walross...da werd ich ihn nicht zu mir prügeln, sondern gucken, was die Situation nötig macht.Du kannst dennoch gern versuchen einer BX einen 150 %igen Gehorsam beizubringen.
Ich bin zufrieden, wenn er gesellschaftsfähig ist, nicht ungefragt auf die Strasse läuft, niemanden belästigt ( wie du bereits gelesen hast, ist er NICHT zur Joggerin gelaufen
) und auf mich achtet, wenn er frei läuft.Achso, und Angst hab ich auch nicht vor ihm.
Wir respektieren und vertrauen uns gegenseitig.
Deshalb hab ich es nicht nötig, handgreiflich zu werden. -
Zitat
dass diese meist mit "gewalt" arbeiten müssen, denn ein hund auf der jagd muss 150% hören.
ich finde ein hund darf hund sein, aber den befehl hier muss jeder hund zu 150% ausführen, es kann im notfall leben retten!Auch Jagdhunde bleiben Hunde, wie du selbst schon erzählt hast, gibt es auch da Fälle, in denen der Gehorsam nicht bei 100% liegt.
Denn so viel auch trainiert wird, ein Schalter wird niemals einem Hund wachsen.
Und dann wäre es ziemlich schwierig, Gebrauchs- mit Familienhunden zu vergleichen.
Dass es Momente gibt, in denen ein Jagdhund so im Trieb steht, dass nur noch über Schmerz ein Abbruch erzielt werden kann, kann ich verstehen.
Diese Hunde kommen auch in Situationen, die der normale Haushund nicht erleben wird.Zitatich führe in einfach konsequent setzte jeden klitzekleinen befehl von mir durch, und habe dafür noch keine "gewalt" gebraucht. es gibt allerdings andere hunde, die sich nicht so leicht in den rudel einordnen und da muss man durchgreifen.
Und das ist wiederum wieder eine völlig andere Geschichte.
Wenn sich ein Hund nicht in "sein Rudel" einordnet, ist das für mich kein Grund zur Gewalt.
Weil es kein sich-ins-Rudel-einordnen gibt. Zumindest nicht auf die Weise wie ich vermute, dass du glaubst.
Wenn mein Hund generell nicht akzeptiert, zu tun, was ich sage, dann sollte ich mir darüber Gedanken machen, wie es mit dem Vertrauen und der Authentizität ausschaut.
Wenn, wie in diesem Fall, einfach in einigen Situationen nicht das gemacht wird, was man vom Hund verlangt, dann liegt es wohl daran, dass der Hund in dem Moment wenig Sinn darin sieht, zu gehorchen.
Welchen Sinn man ihm dann gibt, kann man sich selber aussuchen.
Angst kann der eine sein. Mit Geduld und Spaß für den Hund kommt man aber mindestens genau so weit und hat einfach ein reineres Gewissen
Zitatich finde ein hund darf hund sein, aber den befehl hier muss jeder hund zu 150% ausführen, es kann im notfall leben retten!
Da stimme ich dir zu. Deshalb ist es wichtig, dass die Themenstarterin das Kommando sehr sorgsam aufbaut und es konsequent durchsetzt.
Wenn sie bei Ungehorsam an der Leine rucken würde, wie von dir vorgeschlagen, würde der Hund lernen, an der Leine zu gehorchen. Das würde die Problematik, dass der Hund das Ableinen als Freifahrtschein nutzt, unterstützen, daher ist es einfach unangebracht.
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