Urlaub mit Welpen

  • Hallo,

    und zwar ist es so, dass wir seit 1 1/2 Wochen einen yorki-Welpen haben. Er ist jetzt etwas über 9 Wochen alt.
    Mit dem wauzi klappt auch alles wunderbar, er fühlt sich wohl, frisst, trinkt , ist fleissig dabei sauber zu werden. (gehen aber auch sehr viel mit ihm raus) etc.

    so, nun haben wir vor langer Zeit einen 5 tägigen Urlaub innerlands Deutschland gebucht und überlegen jetzt, ob es dem Tier gegenüber zumutbar ist, ihn problemlos mitzunehmen.
    es wären 400 Kilometer Autofahrt-

    Von sämtlichen Seiten wird mir nun gesagt, es wäre für den Hund nix, ich soll ihn lieber in dieser Zeit bei seiner Züchterin lassen. Sie würde es tun, aber ansich möchte ich das nicht :(

    Mag meinen Liebling nicht direkt für 5 Tage "allein" lassen. Ich hab Angst davor, dass er danach verstört sein könnte.

    Am liebsten würde ich den Urlaub absagen, aber dann mache ich meine Kinder tottraurig, weil wir mit dem Urlaub quasi den opa der Kinder besuchen wollen-

    Was würdet ihr mir raten?

    Liebe Grüße
    Engel 07

  • Wenn du das Tier nicht stundenlang im Urlaub alleine läßt in einer wieder ganz neuen Umgebung, dann fände ich es nur von Vorteil, wenn du den KLeinen mitnimmst. Wir haben auch seit einer Woche einen Zwergdackelwelpen (10 Wochen alt) und der fährt natürlich mit. Im Urlaub kann er auch ganz viele neue Eindrücke sammeln, die in dieser Phase für ihn von Vorteil sind. Je mehr er mit euch erlebt umso besser wird er später sozialisiert sein. Von Vorteil wäre es, wenn du schon jetzt das Auto fahren mit ihm übst, also immer mal wieder eine kürzere Strecke, damit er das gewöhnt ist. Und mit einigen Pausen, in denen du ein wenig mit ihm spielst etwas spazieren gehst usw. wird er sicher auch die Fahrt gut überstehen. Also ich würde ihn auf jeden Fall mitnehmen.
    Einen schönen Urlaub

  • Ich würd ihn mitnehmen. Ihr müßt die 400 km ja nicht an einem Stück abreißen, macht halt öfter mal ne Pause, wenn er`s autofahren verträgt, was soll dagegen sprechen? Ich hätte meinen Hund auch lieber dabei, als ihn zu der Züchterin zurückzugeben, auch wenns nur für ein paar Tage wäre.

  • Eigentlich ist mitnehmen das das Beste, was du machen kannst. So lernt der Kleine noch in der Präge bzw. Sozialisationsphase "die große, weite Welt" kennen. Er lernt so, dass reisen, autofahren etc. völlig normal und kein Grund zur Aufregung sind. Welpen sollten sowieso früh möglichst viele Situationen, Orte, Leute und Tiere kennen lernen.
    Wichtig ist natürlich, dass ihr ihn mitnehmen dürft. Außerdem solltet ihr vorsorglich schonmal an der Stubenreinheit arbeiten. ;)
    Wegen der Autofahrt, müsst ihr eigentlich nur darauf achten, dass ihr genügend Pasuen einlegt. Es sollte kein "Malleur" passieren, denn das kann den Hund im schlimmsten Fall verstören.

  • Hallo,

    erstmal DANKE für eure lieben Antworten. Also wir haben im Urlaub eine ferienwohnung und es wäre kein Problem ihn mit zu nehmen. Alleine bleiben würde der Hund dort nie.
    Allerdings wären wir viel unterwegs (laufen, Unternehmungen etc.)
    Das schafft mein Kleener aber lauftechnisch noch nicht. Aber mir würd es nix ausmachen, ihn stückweise mal auf dem Arm zu tragen. Oder ist das keine gute Idee?

    Also meint ihr, ich überfordere den Hund nicht damit (sind ja doch etliche neue Eindrücke)?

    Ich möchte einfach nix falsch machen :???:

    Liebe Grüße
    Engel 07

  • Nee, du machst gar nix falsch.

    Das er noch nicht lange laufen kann, weißt du ja selbst. Welche Rasse du hast, weiß ich ja nicht.

    Bei nem kleinen Hund könntest du ja ein Körbchen mitnehmen, obwohl, ich überleg grad, meinen 9 Wo alten Labbi haben wir auch im Körbchen überall mit hingenommen.

    Für den kleinen ist das doch klasse, in so nem jungen Alter schon so viel zu erleben.

    Du machst alles richtig, du handelst aus dem Bauchgefühl heraus, und das ist das beste, was dir und deinem Hund passieren kann.

  • Nein, überfordern gibt es eigentlich nicht. Im Gegenteil, viele Neu-Hundehalter machen genau den Fehler, dass sie ihren Schützling aus Sorge vor Überforderung in zu Reizarmer Umgebung aufwachsen lassen. Und später reagieren diese Hunde auf alltägliche Sachen mit Angst. Wie schon geschrieben, alles was er jetzt erlebt, verschreckt ihn später nicht. Natürlich sollten es möglichest positive Eindrücke sein.
    Wegen des Laufens: Eventuell kannst du dir eine passende Umhängetasche besorgen, dann hättest du die Hände frei. ;)

  • unser Hund war auch überall mit, von Anfang an. Der hat in den ersten Wochen mehr erlebt als so mancher Grundschüler. Er war inzwischen schon 6 Mal mit uns im Urlaub und ist gerade 5 Monate alt. Kein Problem, so lange du immer mit ihm zusammen bist.

    Natürlich musst du ihn fast immer tragen, gerade wo er erst 9 Wochen alt ist und pass auf mit der Hitze. Immer Wasser dabei haben und ihn immer schlafen lassen. Bei so vielen Eindrücken sind die kleinen dann eben immer schnell platt :).

    Viel Spaß!

  • Nimm deinen Kleinen mit...und wegen dem Tragen:Es gibt extra dafür Rucksäcke.Haben wir auch gemacht.Wir gehen sehr gerne wandern und wenn unsere Kleine nicht mehr konnte,kam sie in den Rucksack.Mit ein paar Leckerli war sie ziemlich schnell davon überzeugt,dass das eine prima Sache ist.Mittlerweile schläft sie sogar darin,wenn wir unterwegs sind :gut:

  • Den letzten Welpen den ich hatte, konnte ich leider nicht vor meinem Umzug vermitteln, so das sie mit musste (sie hat jetzt ein tolles zuhause)
    Sie ist ca. 2000km Auto mit mir gefahren, teilweise 600km am Tag, seitdem findet sie Autofahren toll. Sie ist selber ins Auto geklettert (musste sie nicht aber wenn der Kofferraum offen war kam sie da irgendwie rein mit Hilfe der Anhängerkupplung)
    Sie hat die ganze Autofahrt geschlafen, 4-5 Stunden gehalten, bis sie sich meldete, sie muss mal. Und in der neuen Umgebung fand sie es auch immer sehr spannend.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!