Schmerzunempfindliche Hunde

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  • Hallo,

    am Wochenende hat mir ein Hundetrainer einer Hundeschule erzählt, dass er bissige Hunde binnen 4 Wochen therapiert. Die, die auf der Skala von 1 bis 10 so in der Mitte liegen.

    Und dann sagte er mir, dass er drei Hunde kennt, die in der Skala bei 10 liegen und eigentlich eingeschläfert werden müssten. Einer der Hunde lebt in Sachsen bei einem "Fachmann" und dient dort als Vorführobjekt :???: .

    Damit man überhaupt mal sieht, wie sich so ein komplett schmerzunempfindlicher und deshalb extrem bissiger Hund überhaupt verhält.

    Er sagte weiter, dass der Hund natürlich auch nur mit einem Stromhalsband geführt werden kann.

    Dummerweise kam mir erst viel zu spät in den Sinn, dass das doch ein Widerspruch ist, oder? Wenn ein Hund angeblich komplett schmerzunempfindlich ist, dann macht ihm doch ein Teletakt auch nichts aus, oder?

    Was meint Ihr?

    Und NEIN, ich bin mit Zampa nicht in dieser Hundeschule.

    Viele Grüße

    Doris

  • Zitat

    Kompletter Bullshit und idiotische Wichtigtuerei von A-Z :hust:

    Ich danke Dir :gott:

    Das war nämlich mein Gesamteindruck dieses Trainers ;-)

    Da gilt dann wirklich: kostenlos = UMSONST :-) (er berechnet teils nichts für den Unterricht)

    Doris

  • :lachtot: Jeder Hund wird schmerzunempfindlich, wenn er hoch genug im Trieb steht.
    Welcher Trieb ist dabei egal. Muss ein Hund grade um sein Leben (oder empfindet es zumindest so) oder jagt er grade hinter einem Hasen her, dann wird die Empfindlichkeit für Schmerz durch Hormone stark unterdrückt.
    Hunde mit deutlich gesteigerter Aggressivität gegen ihren Menschen an der Leine, kämpfen meist "um ihr Leben", zumindest um körperlich Unversehrheit.
    Da hat in den meisten Fällen der Besitzer ganze Arbeit geleistet und seinen Hund aus Versehen klassisch konditioniert.
    Hund zeigt ein unerwünschtes Verhalten, also wird z.B. geruckt. Hund reagiert nicht gewünscht. Also kommt ein Stachel oder ähnliches zum Einsatz und dann wird richtig zugefasst. Hund wehrt sich, das geht gar nicht, jetzt bekommt er richtig Druck. Bei manchem Hund führt das zu einem "Umschalten" in totale Gegenwehr wegen minimaler Bewegungen oder leichtem Druck am Hals. Und fertig ist der "gefährliche Hund". :zensur:
    Ein Trainer mit veralteten Ansichten, wird versuchen den Hund zu brechen. Da das bei sehr charakterstarken Hunden nicht klappt, hat man den Mythos vom unerziehbaren, gefährlichen Hund, der unbedingt getötet werden muss.
    Das soll jetzt nicht heißen, dass es nicht Hunde gibt, die besser eingeschläfert werden. Und nur mit Samthandschuhen kommt man evtl. auch nicht weiter, denn mancher Hund baut das Verhalten aus, weil es offensichtlich zum Erfolg führt. Aber es besteht eben ein Unterschied zwischem den Grundproblem und Fehlverhalten, dass daraus resultiert.

    LG
    das Schnauzermädel

  • Hallo Schnauzermädel,

    Du erklärst das, was ich denke, nämlich Gewalt erzeugt Gegengewalt, ausführlich und für mich schlüssig.

    Danke.

    Viele Grüße

    Doris

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