Juckreiz und Knoten
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Hallo liebe Hundebesitzer!
Ich habe seit ca. 2 Jahren ein großes Problem mit meiner Hündin. Es ist ein Malteserweibchen namens Lady und ist jetzt 13 Jahre alt.
Sie hat vor ungefähr 3 Jahren Knoten auf ihrem Bauch bekommen. Davor haben wir das schon mal wegoperieren lassen. Als sie es erneut bekam, sagte uns die Ärztin, solange es nicht weh tut, muss man da nix machen.Nun ja. Seit etwa 2 Jahren kratzt sie sich wund. Ihre Augen sind meistens leicht geschwollen und rötlich und ihre Haut weist Verletzungen durch ihre Krallen durchs Kratzen auf. Ich war schon bei vielen Ärzten.
1. Allergie gegen Futter - Leider kann man uns nicht detaillierten sagen, gegen was genau... :zensur:
2. Allergie gegen Gras - Im Winter ist es komischerweise genauso schlimm.
Sie vermuten nur, und keiner weiss genau zu sagen WAS. Sie bekam ne Weile lang KORTISON, aber das kann man ja auch nicht auf Dauer auftragen. Nichts hilft. Einige Tage ist es gut, manche Kratzt sie sich wieder blutig
Ich weiß einfach nicht weiter... Hat jemand ähnliche Erfahrung?Liebe Grüße,
M
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Zitat
1. Allergie gegen Futter - Leider kann man uns nicht detaillierten sagen, gegen was genau... zensur
2. Allergie gegen Gras - Im Winter ist es komischerweise genauso schlimm.
Habt ihr euren Hund mal in einer guten Tierklinik vorgestellt.
Denn man kann schon gewisse Tests machen und feststellen auf was der Hund allergisch reagiert.
Darf ich mal fragen was du fütterst.
Oft reagieren die Hunde auf Getreide im Futter mit allergischen Reaktionen.
Auch Futtermilben können die Ursache sein. -
Ich würde auch nen Besuch bei nem anderen TA vorschlagen. Das kann und darf nicht sein, dass dem/der TA nix anderes als Cortison einfällt.
Ne ausschlußdiät, dann wüßte man auch gegen was sie allergisch ist.
Bitte wechseln den TA, das ist gar nicht korrekt!lg susanne
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Bis jetzt hatte ich immer den Anschein, als wären es gute Tierkliniken gewesen. WIr haben sogar einen großen Bluttest machen lassen...
Sehr teuer! Und es war alles normal, sagen die...
Wenn wir nur bei einem Arzt gewesen wären, würde ich das ja verstehen... aber das 5-6 unterschiedliche Ärzte nichts sagen können, wundert mich schon... :zensur:Wir füttern sie mittlerweile nur mit selbstgekochtem Essen. Also ein wenig Reis mit Hähnchen zum Beispiel. Ab und zu bekommt sie unterschiedliche Leckerlie von Frolic und sowas. Aber nur 1-2 mal am Tag.
Lg
M
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Zitat
Bis jetzt hatte ich immer den Anschein, als wären es gute Tierkliniken gewesen. WIr haben sogar einen großen Bluttest machen lassen...
hm, nen großes Blutbild? oder ein Blutallergietest?wenn euer Hund en Futtermittelallergie hat, könnten übrigens schon die 1-2 Brocken Billigleckerlies erhebliche Reaktionen auslösen
es gibt übrigens auch Hunde, die auf Reis allergisch reagieren, daher wäre ich vorsichtig mit so einer einseitigen Fütterung, da solltet ihr dann wirklich eine Ausschlussdiät machen
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Ein großes BlutBILD oder einen ALLERGIEtest??? Das ist nämlich ein Unterschied.
Wie gesagt, ich würde eine Ausschlußdiät vorschlagen, dann wißt ihr wie es mit den Zutaten zum Futter aussieht. Und vor allem KEIN Cortison mehr. Das schwächt nur das Imunsystem weiter... abgesehen davon les ich nirgendwo ne richtige diagnose- aber Cortison ist ein hartes Medikament...lg susanne
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Ich muss den anderen Recht geben, das beste wäre eine Ausschlußdiät, um genau herauszufinden auf was dein Hund reagiert.
Und Frolic solltest du gleich streichen, das ist alles andere als gutes Futter.
Was bekommt dein Hund denn noch ausser Huhn und Reis, das finde ich auch sehr eintönig und einseitig. :| -
Pierot hatte eine Futterallergie
gegen sämtliches Getreide inkl reis
Ausschlussdiät ist dabei ein Muss und damit auch jede art von leckerlies tabu
empfohlen wird dabei eine neue Fleischquelle
also eine quelle die dein hund bisher möglichst nicht hatte
z.b. Pferdefleisch
plus eine Kohlenhydratquelle
am besten Kartoffel
dies fütterst du 30 tage
und notierst jegliche Auffälligkeit
dann wechselst du eine quelle
zt. B. Kartoffeln in reis
Fleisch bleibt dasselbe
wieder 30 tage füttern
usw
alles notieren was auffällt
jedes noch so kleien leckerchen ist dabei tabu
als leckerle fütterst du einfach die Flesichquelle kleingeschnitten
am ende wirst du sehn wie es deinem hund geht
was er nicht verträgt etc
Billigfutter mit farbstoffen, EG zusatzstoffen etc, sollten heute bei der auswahl an hochwertigen Futtermitteln eh tabu sein
ich wünsche deinem Hundi alles GuteVLG Ines und Amon
P.S denk dran das du den Phosphorgehalt mit Calzium ausgleichen musst
infos bekommst du in der rubrik Barfen -
Hallo. Danke für eure Antworten.
Es war ein BlutBILD soviel ich mitbekommen habe von meinem Vater. Ich werde eine Ausschluss-Diät nun versuchen. Ich hoffe, das wird ihr helfen.
Lg
M.
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klingt gut

hab da gerade noch was gefunden dazu, das kopier ich dir mal hierher
ZitatAlles anzeigenJetzt erklär ich mal, wie man eine Ausschlußdiät macht. Man macht nie eine Ausschlußdiät mit Trofu oder Nassfutter, nur mit Einzelfuttermitteln!
Zuerst einmal bekam mein Hund ein absolut allergiefreies Trofu 8 Wochen lang, um ihn total runterzufahren. Das war damals Hills allergenfree z/d, ist aber nicht wirklich optimal, weil Jod fehlt. Als alle allergischen Reaktionen weg waren, begann man mit der Ausschlußdiät.
Man fängt mit einer Kohlehydratquelle und einem Protein an, was der Hund noch nie gefressen hat. Das ist meistens Pferd und Kartoffen. Und zwar nicht als Trofu!!!! Man kocht frische Kartoffeln und besorgt sich Pferdefleisch, das es auch in der Dose gibt. Verträgt der Hund diese Mischung ca. 14 Tage lang gut, kann man eine Quelle dazu geben, zum Beispiel Reis, Karotten oder Rind oder sonstwas. Aber immer nur eines. Verträgt der Hund das weiterhin, kommt wieder was dazu. Verträgt er es nicht, weiß man, was er nicht verträgt.
Man bereitet das immer frisch zu, denn im Trofu sind Zusatzstoffe. Da kann es alleine das Öl sein, was beigemischt wird. Oder ein Konservierungsstoff oder Biotin oder Hefen...
Wenn gleich zu Anfang es zu einer Reaktion kommt, ist der Start schon falsch. Bei uns war das so, weil mein Hund kein Pferd verträgt. Durch den Bluttest wusste ich, was eh schon nicht geht, im Test kam aber nicht alles zum Vorschein. Ich fütterte so erstmal nur Kartoffeln, alles war prima. Da ich wußte, dass Wild sehr gut vertragen wird, weil es sehr allergenarm ist, habe ich das von Marengo probiert,( das gibt es heute aber nimmer) und diese Mischung vertrug mein Hund pperfekt. Inzw. bieten das aber andere Wild an. Auf alles andere gab es Reaktionen, egal ob Haferflocken, Buchweizen, Fisch, Geflügel... So erkannte ich auch, dass mein Hund nur Olivenöl verträgt. Bei manchen Futtermitteln kommt es zu Sofortreaktionen in sehr kurzer Zeit, immer als Durchfall. Ohren, Pfoten brauchen bis zu 2 Wochen, bis sie sich zeigen. Und es dauert ca. 2 Wochen bis sie wieder verschwinden.
Ich habe das Futter über 1 Jahr lang selber gekocht. Da kam es aber zu Mangelerscheinungen. Ich habe das Futter in der Uni Münschen testen lassen und bekam dann eine spezielle Mineralstoffmischung angepasst an das Futter.
Da das Kartoffel kochen mir zuviel wurde suchte ich nach einer Notlösung, die ich bei Exclusion fand. Da mein Hund das Futter sofort gut vertrug bin ich dabei geblieben. Ich friere den neuen Sack, der fast milbenfrei sein müsste sofort ein, dann ist und bleibt er milbenfrei. Übrigens, man reagiert ur auf den Kot der Milben, auf sonst nichts. Der Tipps stammt übrigens vom Deutschen Allergieker und Asthmabund und wird auch mit Erfolg bei Hausstaubmilbe angewendet, wenn man z.Bsp. Kinderspielzeug nicht waschen kann. 2-3 Tage bei mind. -20°C.
Mit Exclusion kann man keine Ausschlußdiät machen, es ist aber ein sehr gutes Alleinfuttermittel, das viele Allergiehunde gut vertragen. Man muss halt ausprobieren, ob es der Hund verträgt. Mein Hund verträgt nur Hirsch und Kartoffeln, ein anderer vielleicht Reis und Ente. Das einfrieren schützt vor den Milben, denn ein frisch geliefertes Futter sollte milbenfrei sein, wenn es sauber hergestellt wurde.
Wenn aber ein Hund ein anderes Futter gut verträgt, muss es nicht Exclusion sein, aber aufgrund der wenigen Inhaltsstoffe wird es oft sehr gut vertragen. Ein Versuch ist es wert.
Ach ja, und das selbstgekochte immer gut pürieren, gerade die Kartoffeln, denn ein allergischer Hund kann das Futter sonst gar nicht verwerten.
LG Schopenhauer
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