Kampf mit anderem Rüden/Verletzung
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Hallo,
ein Alptraum für mich heute morgen. Unser Berner-Sennen Rüde, sonst ein Seelchen, ist heute morgen auf einen anderen Rüden losgegangen und hat ihn verletzt. Der andere hatte sich in ihn verbissen. Zunächst hatte ich bei unserem keine Verletzungen feststellen können. Er war den ganzen Tag nur verstört und sehr ruhig. Aber heute spät nachmittag lahmte er sehr. Muss dazu sagen, dass er sowieso Probleme mit seinem linken Ellenbogen hat. Aber es war wie gesagt sehr verstärkt. Und an sein Ohr ließ er mich auch nicht dran.
Morgen früh gehe ich selbstverständlich sowieso mit ihm zur Tierärztin. Aber weiß jemand, ob man ihm evtl. ein Viertel Aspirin geben darf gegen Schmerzen? Oder soll ich es lieber lassen und morgen abwarten?
Danke euch, anja - Vor einem Moment
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Hallo,
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Hallo Anja,
lass das lieber, soweit ich weis, wirkt Aspirin höchst toxisch auf Hunde!!!!!! -
Hallo,
oh, das tut mir leid.
Bei der ersten Rüdenklopperei ist mir auch das Herz in die Hose gerutscht...
Gib ihm bloß kein Aspirin. Humanmedizin ist nicht immer geeignet.
Aspirin setzt die Blutgerinnung herab.
Versuche noch mal an sein Ohr zu kommen!
Vielleicht ist etwas eingerissen.
Wie alt ist er?
Pubertierendes Macho-Gehabe?
Gute Besserung an deinen Berner.Gruß
Leo -
Zitat
Oder soll ich es lieber lassen und morgen abwarten?
Danke euch, anjaEine viertel Tablette Aspirin bei einem Berner Senne ist absolut unbedenklich....aber ich bezweifele das diese Dosis schmerzlindernd wirkt.
Ich wuerde ihm nichts verabreichen bevor der TA ihn Morgen frueh anschaut.....lass' dir Rimadyl von ihm geben fuer die Schmerzen....ist auch immer gut das zu Hause zu haben, fuer den Fall der Faelle.
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Hab was gefunden, weis aber nicht wirklich, ob die Info was taugt, deshalb würde ich es lieber erst mal lassen
ZitatAlles anzeigenEin sehr bekanntes Beispiel ist das Aspirin mit dem Wirkstoff Acetylsalicylsäure.
Salicylsäure ist ein Naturprodukt, das in der Rinde verschiedener Weiden vorkommt und ist als Wirkstoff seit langem bekannt. Da die reine Salicylsäure jedoch eine schleimhautschädigende Wirkung hat, wurde sie zunächst überwiegend in Salben beigemischt. Als es pharmazeutisch gelang, die Acetatgruppe an die reine Salicylsäure anzukoppeln und die schleimhautschädigende Wirkung so zu reduzieren, war ein oral wirksames Medikament geschaffen.
Die Acetylsalicylsäure wird im Magen und Dünndarm resorbiert und in sehr kurzer Zeit in der Leber wieder in die einzelnen Komponenten zerlegt. Vom Körper wird die Salicylsäure entgiftet, indem von dem Enzym Glucosetransferase Glucuronsäure oder Glycin angekoppelt wird und beides vom Körper über die Nieren ausgeschieden wird.
Den Zeitraum, den ein Körper benötigt, um die Hälfte der Anfangsdosis eines Medikaments abzubauen, nennt man Halbwertzeit. Diese liegt für den Wirkstoff Acetylsalicylsäure beim Hund bei etwa 7 – 12 Stunden, beim Menschen 20 – 24 Stunden und bei der Katze bei 38 – 45 Stunden. Die lange Halbwertzeit bei Katzen ergibt sich, weil Katzen nur schlecht Fremdsubstanzen durch Glucuronidierung abbauen können. Bei Katzen ist also große Vorsicht beim Einsatz von Acetylsalicylsäure geboten, da es sehr rasch zu Vergiftungen kommt.
Im Fall einer Vergiftung ist zunächst zu berücksichtigen, dass Acetylsalicylsäure die Magenentleerung verzögert, so dass die Konzentration des Wirkstoffes im Körper nach der Aufnahme bis zu 12 Stunden lang ansteigen kann. Im Magen-Darm-Trakt selbst wird die Cyclooxygease gehemmt, ein Enzym das maßgeblich mitverantwortlich ist für die Bildung von Prostaglandine, das die Schleimhäute schützt, diese werden also verstärkt in Mitleidenschaft gezogen. Ferner wird die Blutgerinnung herabgesetzt, da die Thrombozyten-Aggregation (der zelluläre Anteil, der zur Blutgerinnung bei Verletzungen beiträgt) gehemmt wird. In höheren Dosierungen wirkt die Acetylsalicylsäure stimulierend auf das Atemzentrum, die Folge ist eine vertiefte Atmung, es wird zuviel Kohlendioxid ausgeatmet, der Blut-ph-Wert steigt an.
Die ersten Symptome einer Vergiftung durch Acetylsalicylsäure treten etwa 4 - 6 Stunden nach oraler Aufnahme auf. Sehr häufig steht Erbrechen am Anfang. Weiter sind möglich Teilnahmslosigkeit, Depression, Futterverweigerung, Störung der Bewegungskoordination, Fieber (später evt. Untertemperatur), Durchfall, Hyperventilation, möglicherweise sogar Atemnot durch ein Lungenödem. Koma oder Schock können eintreten, wenn es im Magen-Darm-Trakt zu massiven Blutungen bzw. Perforationen kommt. Im Blut kann ein Mangel an roten Blutkörperchen nachgewiesen werden. Ein Tierarztbesuch ist unbedingt erforderlich.
Quelle: http://www.polarhunde-nothilfe.com/Wissen/wissen_…medikamente.htm
Trotzdem gute Besserung an den großen Kämpfer!
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Zitat
Hab was gefunden, weis aber nicht wirklich, ob die Info was taugt, deshalb würde ich es lieber erst mal lassen

Ich wuerde ihm auch nichts verabreichen....aber Acetylsalicylsaeure faengt erst bei rund 30 mg pro Pfund Koerpergewicht an toxisch zu wirken.
Acetylsalicylsaeure wird auch recht oft in der Veterinaermedizin eingesetzt.
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okay, danke für eure Ratschläge. Ich lass es wirklich lieber mit dem Aspirin und warte morgen TA ab.
Mir war nur eingefallen, dass ich vor x Jahren mal bei Ärztin abends angerufen hatte wegen einer Verletzung meiner damaligen Labrador-Hündin.
Damals sollte ich auch Aspirin geben und am nächsten Tag vorbei kommen. Aber ich weiß nicht mehr genau wieviel und besser ist, ich frag erst morgen.Und nach Rimadyl frag ich auch. - Jetzt muss ich wieder zu dem "Kleinen". PC steht oben und er wartet unten

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