Rüde, 6 Monate, attakiert in überschäumender Lebensfreude...
-
tonglino -
17. Juni 2009 um 19:58
-
-
.....super-selbstbewußt andere Hunde und fordert sie unsanft und unnachgiebig zum Spielen auf. Wobei er sie auch mehrmals hintereinander ungeduldig in den Nacken zwickt, sich über sie stellt, sie verfolgt, wenn sie wo Schutz suchen, auch wenn sie Angst haben, das wird ignoriert und versteht er womöglich noch als Spielaufforderung.
Er meint, wenn er einen anderen hund, dann geht die wilde Spielerei los und stürzt sich also auf Hunde, die seiner Meinung nach zum Spielen in Frage kommen.
Er wird aber dabei immer unsanfter und rabiater.
Dabei stellt er aber manchmal auch die nackenhaare auf, zwar nicht bis zum Schwanz runter, aber da spätestens frage ich mich, ob es sich hierbei noch um Spielen handelt, oder nur um Spielen.
Jedenfalls ist das Ganze sowieso viel zu unsanft und viel zu rücksichtslos.
Er läßt sich auch dann nicht abrufen.
Gehe ich dann hin und schnappe ihn am Geschirr, zieht er und kläfft er den anderen Hund an, bringe ich ihn dann zur Raison, was nur heißt, halte ich i8hn weiter fest und versuche ich dann, ihn zur Ruhe zu bringen, indem ich seine Aufmerksamkeit auf mich lenke, jault er. Jault und bellt so lange bis der andere Besitzer mit dem anderen Hund weg geht und außer Reichweite und Sicht ist.
Das Ganze sieht für andere natürlich mächtig fragwürdig und bedenklich aus. Es führt jetzt dazu, daß ich ihn gar nicht mehr von der Leine lassen kann.
Diese Marotte ist relativ neu. Es ist jetzt 4 Mal passiert.
Wir haben daheim gesamt 3 Hunde. Mit unserem kleinsten spielt er schon seit er Welpe ist. Der Kleine spielt auch nicht zimperlich. Dabei wird vor allem von dem Kleinen wild geknurrt, was der immer beim Spielen macht, auch beim Spielen mit Bällen und Spielzeug. Oftmals wenn die beiden so über die Wiesen hatzen und sich dabei gegenseitig attakieren sieht das für Außenstehende recht dramatisch aus. Sie lieben es beide, wild zu spielen.
Aber das kennen und lieben nicht alle Hunde. Vor allem nicht deren BesizerInnen, die das ja gar nicht einschätzen können. Mir ist das auch unangenehm, weil ich bei anderen Hunden ja nicht wissen kann, wie die darauf reagieren, nur bei unseren Hunden kann ich es wissen.
Mein 6monatiger wird schonmal von anderen größeren Hunden zurechtgewiesen, in seine Schranken gewiesen, wenn er zu wild ist oder seine "berühmten" Balgereien mit spielerischem Schnappen mit ihnen machen will. Darauf reagiert er auch und läßt ab und trollt sich. Nur tut er das bei kleineren Hunden nicht. Die weisen ihn auch meist nicht zurecht, sondern reagieren schreckhaft und mit Angst, was meinen nur noch mehr animiert, weiter zu machen.
hat jemand mit so einem Verhalten Erfahrung? Er muß gezeigt bekommen, daß er das bei anderen nicht darf. Aber wie mache ich das?
Mein Mann meint, wir hätten ihm das mit unserem kleinen hund auch nicht erlauben dürfen. Aber unser Kleiner ist ja selbst ein rabiater Spieler, und der kann auch selber "bescheid" sagen, wenn ihm etwas nicht paßt. in letzter Zeit muß unser Kleiner aber manhcmal auch ganz schön heftig "bescheid" sagen, was er dann auch tut. Er hat ihn auch schon richtig "unterworfen", daß der Jüngste auf dem Rücken lag, obwohl er mindestens doppelt so groß ist wie unser Kleiner.
Unser kleiner Hund regelt das. Aber das kann man ja nicht von fremden Hunden erwarten, die ihn nicht kennen, und das Verhalten nicht einzuschätzen wissen.
Wie soll ich mich verhalten? Wie bringe ich ihm bei, daß er sich anderen Hunden gegenüber so nicht verhalten darf/soll? Wie zeige ich ihm Grenzen auf?
Darf ich ihn jetzt gar nicht mehr von der Leine lassen?
Oder nur noch an der Schleppleine, wo ich immer eingreifen kann?Er rennt auch immer wie ein Wilder auf andere Hunde zu. Wie verhindere ich das?
Mein Traum wäre, zu erreichen, daß er nur hin rennen darf, wenn ich das erlaube.
Ich kann ihn ja nicht von allen hudnen fern halten, so wie viele ältere Leute dies tun, wodurch der Hund erst recht seltsam wird.Wie würde so ein Traning aussehen, das zum Ziel hat, daß er nur noch zu Hunden läuft, wenn ich das erlaube?
Weiß jemand bescheid und kann mir jemand Tipps geben?
Kennt jemand sowas?
Weiß jemand wie die Sache einzuschätzen ist, und woher das kommt?
Fällt jemandem dazu etwas ein?
Für Tipps bin ich dankbar!!!
- Vor einem Moment
- Neu
Hi,
Interessiert dich dieses Thema ? Dann schau doch mal hier *.
-
-
Welche Rasse ist er denn? kennt er Hunde (fremde) und Begegnungen mit denen von kleinauf? also Welpenstunde zb?
-
Er ist ein Boxer-Schäferhund-Mix.
Er kennt andere hunde von klein auf. Nicht nur unsere beiden anderen.
Er war von klein auf in der Welpenschule, 2 Kurse, für die ganz kleinen und den Fortgeschrittenenkurs (wo er der Beste von allen war, und DORT während des Unterrichtes seltsamerweise NICHT zu anderen hin lief, selbst wenn die wild um ihn herum gespielt haben, und er auf seinem Platz sitzen oder liegen bleiben mußte).
Er ging auch sehr oft in unseren kleinen Hundeauslauf im Park. Und zum See (Grunewaldsee Berlin), wo alle frei laufen, und was der beste Platz zur Sozialisierung ist. Da waren wir nicht, als er so ganz klein war, aber ab 4 Monate. Denn dort sind sehr, sehr viele Hunde. Wir wollten ihn als ganz kleinen Welpen nicht gleich überfordern/überreizen (was ja passieren kann). Aber in den 13 Wochen Prägezeit kam er immer mit vielen hunden zusammen.
Da hat er sich auch noch benommen.
Es ist erst jetzt ganz neu, wo er 6 Monate alt ist. Ist jetzt erst ein paar Mal passiert. Aber er ist jetzt nicht mehr zuverlässig. Bis dato war es kein Problem, da konnten wir ihn immer mit unseren anderen beiden frei laufen lassen.
Wir denken jetzt, daß er sich dieses wilde Spielen mit unserem 2jährigen angewöhnt hat (der froh war, daß er einen Spielpartner hat, denn unser alter hund, 9 Jahre alt, spielte nicht mehr so oft mit ihm. Und unser 2jähriger spielt am liebsten mit großen hunden - hat er gelernt als er klein war mit unserem großen 9jährigen), weil die auch wenig zimperlich sind. Wobei aber unser 2jähriger bei fremden hunden nie übertreibt, und das auch nie getan hat als er jünger war. Er merkt sofort, wenn der andere hund schissiger oder vorsichtiger ist, dann maltretiert er ihn auch nicht, und ist auch nicht mehr wild). Unser 6 monatiger scheint nicht unterscheiden zu können oder zu wollen, ob der andere fremde Hund auch so wild spielen will und kann wie unser 2jähriger.
Ich bin wirklich ratlos.
zumal das jetzt ganz plötzlich auftritt und mir absolut neu ist, ich es nie mit den anderen so erlebte.
Das ist super anstrengend und stresst mich schon, weil es jetzt alles so unzuverlässig wird, ich nie weiß, wann er das wieder macht und ich wieder Stress mit anderen HundebesitzerInnen bekomme.
Puh, ich wäre echt dankbar, wenn sich jemand auskennen würde und sich mit meinem Thema befassen würde....
-
Hi,
der Rüpel ist jetzt 6 MOnate.
Einfach ausgedrückt könnte man sagen, er kommt in die gern genannte Pubertätsphase.
Was für dich bedeutet, den ungestümen Kerl wieder daran zu erinnern, was gute Manieren sind.
Sprich Schlepp dran und ihm beibringen, dass nicht er entscheidet, wann zu welchem HUnd gelaufen, getobt und gestänkert wird, sondern DU bestimmst, wann, mit wem er wie spielen darf.Sorry, dann musst du eben mal dadurch, dass Hundi Theater macht und die Leute denken, du seist eine total üble Halterin.
Auf lange Sicht gesehen mußt nämlich du mit deinem HUnd leben und nicht irgendwelche Passanten, die lediglich Momentaufnahmen eurer Erziehungsphasen erleben.Nerven behalten.
-
hallo!
also so jetzt den profitipp hab ich nicht für dich-leider!
kann dir aber mal erzählen, wie´s mit meinem "kleinen" so ist bzw. war;
als welpe und junghund war er immer an anderen hunden interessiert-nur freundlich, auch mal zurückhaltend, aber es gab nie probleme. und wenn ein anderer hund ihn mal angezickt hat, hat er sich getrollt.
jetzt ist er 21 monate-mag fast gar keine hunde mehr, rüden wirklich nur allerseltenst. bei weibchen solala. er hat zwar nie raufereien angefangen, jedoch schiesst er gern auf fremde hunde zu und verjagt sie-und das nicht so freundlich :/ wild gespielt hat er noch nie, mittlerweile will er gar nicht mehr mit anderen hunden spielen. ganz schlimm ist es, wenn wir am wasser, fluss etc. sind. jeder hund, der sich erlaubt, mal länger als 2 sek. stehen zu bleiben, wird gnadenlos weg gejagt-peinlich.
also, bei uns gab es ein gespräch mit der hundetrainerin: als erste massnahme darf er im moment nur gesichert ins wasser. würde ich an deiner stelle auch machen-also leine, schlepp o.ä. so dass er gar nicht erst die möglichkeit hat, auf andere hunde zu zuschiessen. wenn hundekontakt zustande kommt, dann nur "zivilisiert"
will heissen, fängt er an, rum zuzicken, aus dem "spiel" rausnehmen, ggf. auch gehen, wenn er nicht aufhören will.
ausserdem würde ich noch bedenken, dass er grad in einem alter ist, in dem er sich gern testet wahrscheinlich und da schon mal über die stränge schlägt. aber wie gesagt-ich würd´s erst gar nicht dazu kommen lassen.
als letzt möglichkeit fällt mir noch ein- vielleicht ist er ja auch einfach nur überfordert, vor allem, wenn mehrere hunde beisammen sind?!
vielleicht auch eine mischung aus mehreren sachen-aber jetzt als erster gedanke wäre für mich einfach, den hund bisschen zurücknehmen bzw. nicht mehr zu allen und jedem hund hinlassen.
achja, meiner rennt ja schon immer gern auf andere hunde zu :/ und war dann auch nicht mehr abrufbar...
also, was tun? schleppleine hab ich mir ehrlich gesagt nicht zugetraut-40 kilo hund, die 10 meter leine haben? nö, danke.
also hab ich ihn getrickst-hat eigentlich immer funktioniert; wenn ein anderer hund in sicht kam, hab ich meinen absitzen lassen, solang die distanz noch groß genug war. dann gab´s ein "bleib". dann lief ich zu ihm, liess die leine einmal "klicken" und hund blieb schön sitzen und konnte nicht mehr durchstarten. oder besser gesagt, wollte nicht mehr durchstarten, da er dachte, er ist an der leine. wenn der andere hund nah genug war, gab´s ein "jetzt lauf" oder "geh" und er konnte zum anderen hund.
so, mehr fällt mir auch nicht ein, aber ich kann dich gut verstehen; also nicht verzagen
wie gross ist er denn? wahrscheinlich nicht der kleinste, oder?
GLG, melissa -
-
Danke an Euch beide!!!
Schleppleine habe ich, ne 5 m und ne 10 m. Welche meint Ihr, sollte ich besser nehmen?
Wir haben uns das auch so gedacht: Nur noch mit schleppleine.
Heute dachte ich, soll ich ihm sicherheitshalber auch ne beißlasche drauf machen??
Mich stören ja diese Schnappereien, wobei er noch nie gebissen hat, aber es sieht immer echt gefährlich aus (vor allem für die anderen Hundebesitzer!).
Und soll ich ihn erstmal zu keinem Hund mehr hin lassen?
Also immer ran rufen, dann ran ziehen, dann sitzen lassen und nicht hin lassen?
Er ist dann immer super unzufrieden und jault die ganze Zeit rum, wie als wenn er meckert wie verrückt, aber er bleibt dann sitzen ohne dass ich ihn super festhalten muß. Würde aber am liebsten an der leine rumtoben und kläffen, das macht er an der normalen leine oft, wenn hunde kommen.Oder soll ich ihn ausgewählt zu manchen lassen, und zurück ziehen an der schleppleine, wenn er sich wieder so benimmt? Oder zu gar keinen lassen, eine ganze Zeit lang??
Oder nur lassen, wenn er sich ruhig verhält und nicht mehr jault, wenn ich ihn zurück gezogen habe? nur dann sind die anderen ja schon weiter gegangen, die warten ja leider nicht bei dem Training, bis meiner sich beruhigt hat, was ja gut wäre, damit er sieht: ok, wenn ich ruhig bin darf ich hin, darf nur ruhig hin und nicht stürmen, und werde weg gezogen wenn ich rabiat werde.
??
-
ist er denn ablenkbar, wenn er theater macht? wenn nein, okay...
wenn ja, dann bevor er sich wieder reinsteigert, ablenken(spiel, leckerlie, frauchen spielt clown
etc.) und vielleicht nicht die möglichkeit geben,
dem anderen hund groß hinterherschauen zu können. war bei meinem auch so eine zeit lang, zum glück nur kurz. hat sich einfach leichter reingesteigert, wenn er die möglichkeit hatte, zu "gucken"
ansonsten, zum richtigen schleppleinen training kann ich dir nicht grad helfen-ich hab´s ja nie richtig versucht, weill der pauli mir einfach zu groß und schwer war!
aber ich drück mal daumen, dass sich noch jemand einklinkt, der mehr zu sagen hat als ich
oder einfach mal suchfunktion nutzen, zum thema schleppe!!
grüßle, melissa -
Hallo torpedo,
Du hast mir hilfreiche Dinge geschrieben, danke dafür.
Ich war jetzt die halbe Nacht mit den jungs unterwgs, auch im Park.
Durch eine bestimmte Situation habe ich jetzt gemerkt, was los ist. Das ist auch das was du schreibst:
"vielleicht ist er ja auch einfach nur überfordert, vor allem, wenn mehrere hunde beisammen sind?!
vielleicht auch eine mischung aus mehreren sachen"Ja, es wurde mir jetzt schlagartig klar: Er ist überfordert! Er reagiert bei anderen Hunden völlig überreizt! Er ist auch unsicher, und dann spielt den Rambo. Er weiß nicht, wie er sich verhalten soll, wo er sich hin tun soll, was von ihm verlangt und erwartet wird. Und zwar ist das so, denke ich mir, weil unser Großer (auch) immer so ein ähnliches Theater macht bei anderen hunden, nicht bei allen, nur bei manchen und nur an manchen Tagen, und oftmals an der Leine völlig ausflippt, wenn ein Hund kommt, bellt, zerrt und sich wie eine reißende Bestie verhält. Das hat der Jünsgte von baby an erlebt. Dachte wohl jetzt, das gehört so. Und ich bin immer ausgeflippt, mit "Ruhe" und AUs" usw. Und selber unsicher.
Das war mir bisher nicht klar. Deshalb ist das wilde Spielen auch eine Mischung aus Spielen und Rambotum und Pöbeln und Mackermachen.Also, wie Du auch schreibst, das Wichtigste ist, ihn erstens in die Ruhe zu bri ngen, und das schon früh genug. Und das zweite, Sicherheit zu geben. Und das dritte, ihm zu vermitteln, er muß das nicht machen, wenn einer abschirmt oder das Rudel verteidigt oder was auch immer, bin ich das, und er braucht das nicht zu machen.
Hab es heute fest getsellt, weil in der Dunkelheit ein Hund kurz jaulte. Derjenige mit dem hund war eine Querstraße etwa weit weg, man sah sie nicht, man hörte nur den hund. Sofort flippte meiner los, wollte dfa hin rasen. Ich hielt ihn an der schleppleine zurück, ließ ihn Platz machen. Und er konnte sich einfach nicht beruhigen, sein ganzer Körper stand unter Strom. Und er lag im Platz, und jaulte dabei die Nachtstille so zusammen, und laut, daß man dachte, ich foltere den Hund, sicher sind einige aus dem Bett gefallen, und das ca. 6 Minuten kang. Er konnte nicht in die Ruhe kommen. Ich hab ihn mit ruhiger tiefer Stimme beruhigt, hab meine Hand auf seinen kopf gelegt, allmählich ging es.
Jetzt ist es wichtig, dass ich ihm zeige, daß ich führe, und er das nicht muß, er sich entspannen kann.
Und dass er sich auf mich konzentrieren soll und nicht auf andere Hunde, und dass ich damit schon klar komme, wenn andere hunde kommen, also ich muß ruhiog, souverän bleiben und meinem Jüngsten Sicherheit vermitteln.
Was du auch schreibst, "den hund bisschen zurücknehmen bzw. nicht mehr zu allen und jedem hund hinlassen.".
Und ihn dann versuchen ind ie Ruhe zu bringen.
Ich werde öfter jetzt mit ihm und em Mittleren alleine gehen, der nicht andere Hunde anpöbelt, so wie mein Großer. Dann muß der Große leider erstmal öfter alleine daheim bleiben.
Das hat mich jetzt eine ganze Nacht gekostet, das erstmal zu raffen, was los ist, und was ich tun muß, und was ich falsch machte.
Es ist jede Menge Arbeit.
Er bekommt nun immer die Schleppleione dran, und die Beißlasche als Sicherheit, so dass ich erstmal keine Angst mehr haben muß, dass etwas passieren könnte. So dass ich ruhig beliben kann, schwere Übung für mich. Wenn er merkt, ich bin selber unsicher, bringt das gar nichts.
Da muß ich jetzt Disziplin haben.
Das wäre vermutlich gar nicht so gekommen, wenn mein Großer ihm das nicht "beigebracht" hätte.
Mal sehen, ob ich das noch umgepoolt bekomme.
-
guten morgen!
na, das war bestimmt mal eine etwas andere nacht
freut mich, dass du meine tips als brauchbar ansiehst!! was natürlich immer witzig ist, bei anderen leuten und deren problemen kann man schnell mal helfen, jedoch bei sich selber braucht man immer erst ne weile, bis man alles rafft-bei mir jedenfalls ist es so
achja, was bei uns auch gut hilft,da meiner an der leine noch mit ein paar hunden probleme hat, wenn ich ihm in dem mom., wo er gut ansprechbar ist, einfach per fingerzeig ein "weiter" geb, und zwar vom anderen hund weg. das nimmt er sehr gern an, entspannt sich dann auch wieder sichtlich! ist eigentlich stinkeinfach, nur bis wir da mal draufkamen....
ja, und nun eben nicht verzagen-wie schon gesagt; ist eben alles nicht so einfach mit den "kleinen"!!
einen schönen tag noch und viel spaß beim "training" wünsch ich euch-auch wenn so tage(oder wochen
) kommen, wo man alles hinschmeissen und den hund irgendwo anbinden möchte....
GLG, melissa -
Das mit dem "Weiter" macht mein Mann auch mit unserem Großen. Bei ihm funktioniert das wunderbar. Dann pöbelt mein Großer von Weitem (auch ohne Leine), aber geht nicht zu dem Hund hin und geht auch tatsächlich weiter, von dem Hund weg. Aber bei mir klappt das mit ihm nicht so gut. Bei meinem Mann pöbelt mein Großer auch nicht an der Leine andere an, bei mir aber schon.
Heute im Park am Tag hat mein Großer dann auch wieder einen Hund angepöbelt und bei meinem Jünsgten war dann natürlich auch wieder kein Halten mehr, und es ist dann umso schwerer, daß ich auf den Jünsgsten dann einwirken kann.
Zumal wenn ich dann 2 so großer Hunde festhalten muß, wobei mein Großer sowieso nicht auf mich hört, dann - ansonsten hört der vorbildlich. Und er macht ja auch nicht alle Hunde an, sondern nur ausgewählte, die ihm grad nicht passen.Wenn der Große den Jünsgten nicht auf die Art auch noch anstachelt, habe ich sogar nach nur diesem Nachttraining schon ganz gute Erfolge bei dem Jüngsten. Heute war ein Hund wo angeleint, da sind wir langsam hin, an der Schleppleine, er stoppte ein paar Meter vor dem Hund, der seinerseits nicht rumbellte oder ausflippte. Da mußte ich nicht mal die leine festhalten, und mein Jüngster legte sich auf Handzeichen ab, nöhlte zwar noch etwas, aber blieb dann ruhig liegen ohne Theater zu machen.
Aber das wird noch ein langwieriges Training! Ohje!
Jemand schrieb etwas von "Impulskontrolle-Training" . Werde ich mal schauen, was das ist.
Ich habe ja 2 solcher großen Rüpel !!
Das ist meistens ein mega Stress.
Eben mal mit den Jungs z. B. zur Post gehen, wenn man schnell was erledigen muß, und nicht viel Zeit hat und beschäftigt ist, auch im Kopf mit etwas anderem, das geht gar nicht. Da muß ich mir jetzt echt überlegen, ob ich da nicht lioeber schnell mit dem Fahrrad fahre um die Erledigungen zu machen, und die Jungs daheim lasse. Wobei ich sonst ja immer gedacht habe, sie sollen bei jeder Gelegenheit raus dürfen, hab sie sonst überall hin mitgenommen.
Ob mein Hund Stress hat, wurde gefragt. Ich denke, dass sich mein innerer Stress auf ihn überträgt, und es ist zudem für mich ja auch stressig, mit den Dreien draußen.
Wenn ich selbst innerlich cooler bin, souveräner bin, nicht genervt und angreifbar, dann gehts auch mit denen besser, obwohl ich dann auch nichts groß anders mache.
Puh, also das erfordert Selbstdisziplin!Da muß ich wohl erstmal mit mir selbst ein Training zur Impulskontrolle absolvieren.
- Vor einem Moment
- Neu
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!