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  • :hilfe:
    hallo zusammen
    meine schwester (wohnt in gö) hat sich vor ca. 10 wochen eine dt. drahthaar hündin ca. 2 jahre aus dem tierheim geholt. jetzt ist sie seit letzter woche bei uns (gs) zu besuch weil meine schwester zur studienreise musste. am wochenden kommen die beiden uns immer besuchen. wir selber haben haben auch so eine hündin allerdings schon 8 Jahre alt. die beiden ignorieren sich und spielen nicht mal mit einander. aber nun zum eingentlichen prob:

    sie hat große angst vor fremden, meistens männer. bei uns hat sie so ziemlich alles angekaut und kaputt was sie finden konnte. wenn fremde auf den hof kommen wird erstmal laut gebellt sodas viele schon denken das sie beisen würde, was wir aber nicht glauben. mein vater versucht sie einigermaßen zu erziehen aber mit 2jahren lernt man scheinbar nicht so schnell wie als welpe. aber komischer weise benimmt sie sich normal wenn sie meiner schwester zu hause ist.
    also liegt das jetzt nur daran das ihr herrchen nicht da ist? und die angst vor männern kommt von den vor besitzern? man weiss ja nie wo ein tierheim hund her kommt. :hilfe:

    über ratschläge würde ich mich sehr freuen

  • schau mal hier:
    Tierheimhund

  • sie fühlt sich bei euch einfach noch nicht zu Hause! Sie hat gerade angefangen Vertrauen zu deiner Schwester aufzubauen, da wird sie zu dir "abgeschoben", da ist so ein Verhalten ganz verständlich. Wie versucht denn dein Vater sie zu erziehen??

  • Zum Thema Hund aus dem Tierheim, der vor Menschen und vor allem Männern tierisch Angst hat und nur bei Frauchen entspannt ist war letzten Samstag gerade eine passende Folge von Martin Rütter, der Hundeprofi. Vielleicht ist da noch dranzukommen?

    Liebe Grüße

    Nicole

  • Hallo!

    Ich glaube, Ihr müsst noch viel mehr Geduld mit Eurem neuen Familienmitglied aufbringen.

    Zum einen ist es natürlich nicht so günstig, wenn die Bezugspersonen eines TH-Hundes so schnell wechseln. Wie soll sich da die Sicherheit aufbauen? Ich denke, Eure Hündin ist einfach verunsichert.

    Kannst Du noch etwas genauer erklären, wie die Erziehung Deines Vaters aussieht? Auf Druck und körperliche Einwirkung jeder Art würde ich bei einem ängstlichen Hund auf jeden Fall verzichten. Solange Ihr sie noch so wenig kennt, solltet Ihr die Begegnung mit Fremden nicht unkontrolliert ablaufen lassen. Zum einen, um den Hund vor selbst ernannten "Hundeflüsterern" zu schützen, zum anderen, um Besucher keinem Risiko auszusetzen.

    Insgesamt ist der Hund erst 10 Wochen bei Euch. In 10 Wochen hat auch ein Welpe bei weitem nicht alles gelernt.
    Erwartet einfach nicht zu viel in zu kurzer Zeit.

    Zur Angst vor Männern: ist natürlich schwer zu beurteilen woher die stammt. Vielleicht sind es schlechte Erfahrungen mit Männern, vielleicht hat sie schlicht gar keine Erfahrungen mit Männern, auch das kann Angst machen.

  • Muß mich meinen Vorrednern anschließen.

    Kuck mal, der Hund war bei seinem ersten Besitzer, dann TH, dann deine Schwester, jetzt ihr.

    Deine Schwester erzieht ihn so, dein Vater jetzt anders, der Hund weiß doch gar nicht mehr, was überhaupt los ist.

    Sehr wichtig wäre jetzt EINE Bezugsperson, die ihm Sicherheit gibt.

    Vom Vorleben wißt ihr gar nichts, und wenn jetzt verschiedene an ihm herumerziehen, gibt das nix.

    Aber wenn er weiterhin hin und hergeschoben wird, kriegst du da nie ne vernünftige Erziehung hin.

  • Was versucht dein Vater denn zu anzuerziehen?
    Wie geht er vor?
    Hat sie auch Probleme mit deinem Vater (weil er Mann ist)?
    Wie reagiert ihr denn, wenn sie diese Angst mit Bellen zeigt?

    Gruß
    Leo

  • mein vater ist förster und meine schwester und ich kennen das garnicht anders immer wusselt ein hund um uns rum. die beiden machen eigentlich die gleiche erziehung. wenn meine schwester am we kommt muss sich aska erstwieder an meinen vater gewöhnen. jedes we das gleiche. aber jetzt diese woche hatte sie keine angst vor ihm.

    immerhin kann sie schon sitz und ablegen. aber still auf ihrem platz bleibt sie nicht. also immer auf achse.

    wenn sie in gö sind gehen sie jeden tag in einen park dort treffen sie andere hunde und herrchen (auch männer) mit denen sie spielen kann. aber wenn sie gerufen wird hört sie nur wenn sie lust hat ansonst stellt sie auf durchzug und tut so als ob sie nichts hört.

    das ankauen kommt vll dadurch das sie meine schwester vermisst. denn unser haus kenn sie ja von anfang an wir sind ihr alle nicht fremd.
    sie wird den ganzen tag von meinem vater beschäftigt also entweder sie laufen im wald rum oder bei uns im garten aber das sie sich mal alleine auf ihren platz legt und schläft passiert auch nicht. sie hat sehr viel energie.
    ich habe auch viel gedult mit ihr und denke das sich das auch noch bessern wird. aber das sie fremde menschen anbellt ist in einer stadt wie gö nicht so gut und aska ist auch nicht gerade klein. nicht das sich da noch einer beschwert und meine schwester bekommt ärger.

    vieleicht sollte man doch mal zu einem hundtrainer gehen!?

  • Hallo

    Ich kann mich da meinen Vorschreibern nur anschliessen. Der Hund braucht unbedingt eine Bezugsperson, auf welche sie sich 100% verlassen kann. - 1. Hundebsitzer (oder wo auch immer sie vorher war), TH, Deine Schwester und jetzt bei Euch finde ich ganz schön heftig für die Maus

    So wie ich es aus Deinen Beiträge herauslese, finde ich, dass Ihr dem Hund unbedingt mehr Zeit geben solltet, dass sie sich ein wenig eingewöhnen kann. Ihr verlangt schon echt viel von ihr (z.B. still liegen bleiben). Sie ist doch erst grad mal 10 Wochen bei Deiner Schwester resp. jetzt bei Euch. Klar sollte immer ein wenig Erziehung im Alltag integriert werden, jedoch spielerisch und ohne Ueberforderung.

    Ich könnte mir vorstellen, dass sie auch desswegen nicht zur Ruhe kommt, weil sie unglaublich unsicher ist und nicht weiss, was als nächstes passiert. So viele Bezugspersonen auf einmal ist schon heftig. Dann noch die "Hin- und Herschieberei", fremde Menschen auf dem Hof usw ... zudem habe ich irgendwie den Eindruck, dass jeder gewisse "Forderungen" an den Hund stellt.

    Auch würde ich sie langsam an fremde Menschen gewöhnen, immer mit positiver Bestätigung und nicht unkontrolliert. Bellen ist in diesem Moment Unsicherheit und genau diese möchtet Ihr der Hündin noch nehmen. Also bringt sie gar nicht in solche Situationen. - Auch kann das ganz arg ins Auge gehen wie bereits angesprochen wurde (die selbsternannen Hundeflüsterer). Lasst sie erst mal Vertrauen zu Euch fassen bevor Ihr sie mit zuvielen fremden Menschen konfrontiert.

    Natürlich kann Euch ein Hundetrainer viel Unterstützung bringen. Er sollte aber wirklich gut sein und UNBEDINGT OHNE DRUCK arbeiten. - Persönlich finde ich jedoch, dass dies Deine Schwester in Angriff nehmen sollte, da sie die Bezugsperson ist. Sie und die Fellnase sollten ein Team werden, das gegenseitige Verhalten einschätzen können und das Vertrauen zu einander gewinnen.

    Gruss
    Sabine

  • ja leider konnte meine schwester die studienreise nicht verschieben und so musste sie zu uns. wir wollen ja auch nicht das sie uns als bezugspers. sieht sondern meine schwester. aber notgedrungen musste sie 1 1/2 wochen mit uns verbringen.

    leider lassen sich fremde in einer stadt nicht vermeiden sie fängt schon anzubellen wenn sie nur einen riecht und man den noch garnicht sieht.

    donnerstag wird sie wieder abgeholt dann ist das richtige frauchen wieder da. und unser hund kann sich auch wieder frei bewegen.

    aber wie siehts mit tipps wie man sie vom kauen abhalten kann aus??? ein schweineohr lässt sie schnell links liegen

  • Was kaut sie denn an?
    Wenn der Grund nicht Langeweile ist, ist es sicherlich eine Form des Stressabbaus, den ich ihr nicht ersatzlos nehmen würde (wenn möglich).

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