Welpe geht nun gar nicht mehr raus!!! Hilfe!!

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  • Hallo,

    alleine bin ich nicht. Ich bin aber immer diejenige gewesen, mit der Jimmy überhaupt rausgehen konnte. Wenn mein Mann oder meine Tochter die Leine schon in die Hand nehmen, versteckt sich Jimmy. Ich habe ihm gerade eine kleine hundeleine für Babyhunde angelegt, damit kann er überall hin. Er liegt da wie versteinert und bibbert.
    Bis bald

    Betzy und Jimmy

  • Oh weh ... such Dir dringend nen kompetenten Trainer.

    Versuch mal ein Spielchen ... also das Du selber ganz spannend mit nem Ball oder sowas spielst. Vielleicht findet er es so spannend das er die Leine kurz vergessen kann.

  • Dann war das wohl der Vetrauensbruch!

    Mach bloß die Leine wieder ab!

    Du musst den Hund in Schritten auch nur an die Anwesenheit (nicht mal das er die um hat) gewöhnen!
    Leg die einfach auf den Boden und behandel sie wie ein Möbelstück, den Hund auch nicht loben, wenn er dran schnuppert!

    hast du mal deine Trainerin zu Gewöhnung an die Leine befragt?


    Hab jetzt mal den anderen Thread gelesen:

    Wenn euer Hund schon Angst vor Autos hat, warum fahrt ihr mit ihm denn Auto???

    Versucht doch erstmal, das er bei euch in den Hof sein Geschäft wieder erledigt, alles andere hat Zeit und würde den Hund auch total überfordern!

  • Also erstmal nicht wundern, ich schreibe hier mit meiner Mutti immer abwechselnd, weil ich nicht den ganzen Tag zuhause bin. Sie ist diejenige, der Jimmy nur vertraut und nur sie kann mit ihm rausgehen.

    Ich heiße Luisa und meine Mutti heißt Cortina, so werde ich das jetzt immer unter die Beiträge schreiben, das erstmal dazu :roll:

    Aaaalso... Bisher kam Jimmy nur mit dem Auto mit, als wir dreimal insgesamt zum TA mussten (15km hin, 15km zurück). Er hat jedes Mal gebrochen, wir haben verschiedene Medikamente ausprobiert, bis wir endlich eins gefunden haben, was halbwegs half... Namen kann ich euch jetzt grad nicht sagen.
    Nachdem wir dann wieder daheim waren, war er wieder einige Tage völlig fertig mit der Welt (nicht mehr rausgehen, kaum was fressen) und und... Das normalisierte sich dann ein paar tage später.
    Mit dem Auto sind wir außerdem mit Jimmy noch zur Hundeschule gefahren, wo wir nur zwei mal waren, weil er sich dadurch komplett ins Negative verändert hat. Der letzte Besuch dieser Hundeschule war vor fast drei Wochen. Die Welpenspielgruppe setzte sich aus bis zu 12 Welpen zusammen und das war ihm einfach immer zuviel.

    Der Grund, warum meine Mutti ihn über die Straße getragen hat ist, um ihm zu zeigen, dass es auch noch andere Orte gibt, wo er spazieren gehen kann.
    Wir haben ihn nun schon zwei Monate und er geht nur "auf dem Hof spazieren", nirgends weiter.
    Jeder normale Hund geht doch gern spazieren?! Er geht schnell raus, erledigt sein Geschäft und schnell wieder rein....
    Ok...wenn es derzeit mal wenigstens so wäre, wäre das schön....

    Zu dem Thema mit der Leine hinlegen, dass er sieht, dass ihm damit nix passiert... Wenn ich die Leine jetzt mal angenommen mitten ins Wohnzimmer auf den Fußboden lege, versteckt er sich die ganze Zeit im Schlafzimmer in seinem Körbchen und bleibt auch da. Keine Chance ihn dazu zu bewegen, nur mal an der Leine vorbei zu laufen....

    Luisa

  • Moin,
    ach du Arme,ich würde dir auch raten,suche dir einen neuen fähigen Hundetrainer,dass deine Trainerin jezt schon aufgibt,zeigt dass sie dafür nicht geeignet ist.
    Ich würde es auch mit einem Ball oder sein Lieblingsspielzeug versuchen und deinen Hund Schritt für Schritt damit ablenken.

    Wir drücken alle Daumen und Pfoten,dass es bald besser klappt :ua_wave:

  • Nunja, wenn der Hund so verstört ist, würde ich eben alles langsam machen, fahr kein auto mit ihm auch nicht zum Tierarzt, nicht zur Huschu ect.
    Seht erst einmal zu das er (sofern ihr einen habt) in den garten geht und wenn er das gerne tut, fangt ihr langsam an die leine zu benutzen, allerdings nicht ihm um zu machen, sondern nur in den raum legen.

    Füttern würde ich ihn nurnoch ausschließlich aus der hand, damit er wieder vertauen bekommt.

    Tragt ihn niergenswo mehr hin, entweder er macht es von alleine oder nicht.

    Dann sucht euch nen trainer der zu euch nach haus kommt und sich das ganze ansieht.

    Wo kommt der Hund denn her das er so "gestört"ist?

  • Zitat

    Aaaalso... Bisher kam Jimmy nur mit dem Auto mit, als wir dreimal insgesamt zum TA mussten (15km hin, 15km zurück). Er hat jedes Mal gebrochen, wir haben verschiedene Medikamente ausprobiert, bis wir endlich eins gefunden haben, was halbwegs half... Namen kann ich euch jetzt grad nicht sagen.
    Nachdem wir dann wieder daheim waren, war er wieder einige Tage völlig fertig mit der Welt (nicht mehr rausgehen, kaum was fressen) und und... Das normalisierte sich dann ein paar tage später.
    Mit dem Auto sind wir außerdem mit Jimmy noch zur Hundeschule gefahren, wo wir nur zwei mal waren, weil er sich dadurch komplett ins Negative verändert hat. Der letzte Besuch dieser Hundeschule war vor fast drei Wochen. Die Welpenspielgruppe setzte sich aus bis zu 12 Welpen zusammen und das war ihm einfach immer zuviel.

    Dann wisst ihr ja jetzt erstmal: Keine Fahrten mehr mit dem Auto!
    Die Kotzerei kommt von seiner Angst.

    Zitat

    Der Grund, warum meine Mutti ihn über die Straße getragen hat ist, um ihm zu zeigen, dass es auch noch andere Orte gibt, wo er spazieren gehen kann.
    Wir haben ihn nun schon zwei Monate und er geht nur "auf dem Hof spazieren", nirgends weiter.
    Jeder normale Hund geht doch gern spazieren?! Er geht schnell raus, erledigt sein Geschäft und schnell wieder rein....
    Ok...wenn es derzeit mal wenigstens so wäre, wäre das schön....

    Euer Hund ist aber nicht "normal", sondern anscheinend ein traumatisiertes Wesen., das fachkundige Hilfe braucht....also würde ich mit dem Hund jetzt nicht mehr Auto fahren.

    Jetzt solltet ihr euren Hund erstmal wieder zum Ausgangpunkt zurück bringen (draußen im Hof sein Geschäft machen) und dann langsam weitertasten (mit fachkundiger Hilfe!).

    Zitat


    Zu dem Thema mit der Leine hinlegen, dass er sieht, dass ihm damit nix passiert... Wenn ich die Leine jetzt mal angenommen mitten ins Wohnzimmer auf den Fußboden lege, versteckt er sich die ganze Zeit im Schlafzimmer in seinem Körbchen und bleibt auch da. Keine Chance ihn dazu zu bewegen, nur mal an der Leine vorbei zu laufen....

    Luisa

    Warum hast du ih denn die Leine überhaupt umgemacht, wenn du weißt, dass er solche Angst davor hat???

    Legt euch alle eine Leine um den Körper und tut so, als wäre das ein Kleidungsstück (also auch nicht: Butzi, butzi, guck mal was hier iiist!).

    Wenn der Hund sich gelassen gegenüber der Leine benimmt kann sie auch mal auf dem Boden legen.

    Bis der Hund sich an die Leine gwöhnt hat, darf diese aber nicht mehr zum Gassigehen verwendet werden (da müsst ihr euch etwas einfallen lassen).

    Das klingt wirklich nach einem schweren Trauma, holt euch umgehend fachkundige Hilfe. Wenn ihr das nicht könnt und ihr den Hund liebt, solltet ihr den Hund vielleicht abgeben.....

  • Das mit dem fachkundigen Trainer hier in der Nähe ist so eine Sache.
    Unsere Hundetrainerin ist eigentlich auch die einzige, die es hier in der Nähe gibt...
    Also aufgegeben hat sie nicht, sie kommt schon noch zu uns nach Hause und versucht es bei Jimmy immer mit sehr viel Geduld. Auch bringt sie immer ihren Welpen mit, da ist Jimmy immer wie ausgewechselt und geht überall mit hin... Außer in die Nähe von Autos...
    Sie kommt nächste Woche wieder zu uns!

    Jimmy hat so ein Trauma, da er mit seinem Bruder auf einer Baustelle in Polen geboren ist. Die Welpen wurden ohne Mutter gefunden, waren ganz auf sich allein gestellt, unterernährt und hatten Anämie.
    Was Jimmy bisher erlebt hat, weiß leider niemand. Auf jeden Fall muss es was schlimmes mit Autos zu tun gehabt haben...

    Ok, also fahren wir die nächste Zeit mit ihm kein Auto mehr. Diese Woche hätte er aber schon eine Nachimpfung bekommen müssen. Was ist nun damit??


    Noch eine Frage:
    Unsere Hundetrainerin passt auf andere Hunde tagsüber auf. Sie riet uns, einen Zweithund tagsüber mit zu uns zu geben, auf den sie normalerweise aufpassen würde. So würde Jimmy vielleicht mehr Vetrauen fassen und der andere Hund würde ihm zeigen, dass das rausgehen und an der Leine laufen und spazieren gehen gar nicht so schlimm ist.
    Die Trainerin würde uns den Hund früh bringen und abends wieder abholen. Komplett einen Zweithund wollen wir uns nicht anschaffen, da wir eine 60m² Wohnung zu klein für zwei Hunde finden.
    Was haltet ihr von der Idee? meint ihr, das würde was bringen?

    Luisa

  • Naja, kommt drauf an, is der #Hund souferän?
    Zwingt ihn aber dennoch nicht zum gassi gehen, damit macht ihr es wirklich noch schlimmer.
    Versuchen würde ich es mit dem anderen Hund, schlimmer wird es dadurch sicher nicht

  • Die Idee mit Zweithund find ich gut ... wenn Euer Kleiner darauf tatsächlich bisher so positiv reagiert hat.

    Wichtig ist, das dieser Zweithund ein fröhlicher selbstbewußter Kerl ist von dem sich Euer Hund was abschauen kann. Ist der Zweithund selber ängstlich, bestätigen die beiden sich nur gegenseitig.

    Lass Dir vom TA zeigen wie man Subcutan Spritzt ... oder er soll zu Euch kommen.
    Ich such schon die ganze Zeit nach Adressen in Deiner Nähe ... ohne Profi geht das nicht. Euer Hund ist schwer psychisch gestört durch seine Vergangenheit. Mit normalen Maßstäben kann man da nicht messen.

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