Unser Welpe und Kinder---Hilfe!

  • Hallo,

    unsere Lucy, mittlerweile 5 1/2 Monate alt (Aussie-Schäferhund-Mischling), ist ganz verrückt nach Kindern. Ihr werdet jetzt wahrscheinlich denken, ist doch nicht so schlimm.

    ABER: Lucy springt jedes Kind an, wenn wir sie nicht an der Leine unter Kontrolle haben. Mit Erwachsenen macht sie es auch, aber da sagen wir, sie sollen sich wegdrehen und den Fuß hochziehen (ihr wisst schon, was ich meine). Aber Kinder können das ja schlecht machen, da Lucy meist genauso groß ist, wie die Kids. Ich kann sie derzeit nicht mehr mit in die Gruppenstunde mitnehmen, da neulich ein Mädchen wegen ihr geweint hat, weil sie so erschrocken ist, als Lucy sie im Gesicht abgeschleckt hat. Vorgestern ist sie mir ausgebüchst, weil ein Nachbar mit seinen 2 Hunden bei uns spazieren ging. Problem war dann, das ein 6 Jahre altes Mädchen aus unserem Dorf in diesem Moment mit dem Fahrrad vorbei gefahren ist und Lucy natürlich wieder auf das Mädchen zugerannt ist und sie angesprungen hat. Zum Glück ist die Mutter eine Bekannte und hat nicht geschimpft.

    Was kann ich da machen??? Lucy hört in diesen Moment auch nicht immer...

    Lg

  • Hallo,

    verstehe ich es richtig, dass es sich nicht um deine eigenen Kinder handelt?
    Das macht die Sache nämlich etwas einfacher.

    Sichere deinen Hund mittels Schleppleine und behalte sie in den Augen.
    So kann sie nicht einfach losstürmen, wenn doch, musst du splitten: Zwischen Kind und Hund hindurchgehen und den Hund blocken.
    Bring ihr doch erst mal "nein" bei oder beherrscht sie es schon?
    Weißt du, wie man das macht?
    Warum solltest du nicht mehr in die Gruppenstunde gehen?
    Du darfst deinen Hund nicht aus den Augen lassen und wenn sie ansetzt, blockst du sie ab.
    Mit 5 1/2 Monaten ist bestimmt noch nicht viel Gehorsam vorhanden, was normal ist, also sichere mittels Schleppleine.

    Gruß
    Leo

  • Nein, es sind nicht unsere eigenen Kinder. Solche sind noch nicht vorhanden :D

    Mit der Gruppenstunde hab ich mich zu undeutlich ausgedrückt. Ich betreue eine Kindergruppe, mit der wir uns alle 2 Wochen treffen. Da hatte ich sie bis jetzt immer dabei. Die Kids sind zwischen 7 und 12 Jahren. Sie sehen Lucy als ihr Maskottchen.

    Auf Nein hört sie nicht immer. Sie "ziert" sich meist erst und hört erst, wenn wir es mehrmals sagen.

    Komm her klappt sonst auch gut, außer wenn halt Kinder da sind.

    Lg

  • hallo

    unser sam,ein 7 mon. alter collie/schäfermix hat das auch gemacht.er liebt kinder...
    da das aber nicht geht haben wir geübt,geübt und noch mal geübt.nein kannte er schon recht früh.also hab ich ihn kurz genommen und nein gesagt.oder ich hab ihn sitz machen lassen(kannte er auch schon recht früh) und gewartet bis die kinder vorbei waren.
    da sam als er baby war ,bei z.b. flohmarktbesuchen,bei unserer damals 8 mon. alten enkelin in der karre(fußende) mitfahren durfte,mochte er auch besonders so kleine kinder die noch im kiwa oder karre waren :-)

    inzwischen sind ihm kinder fast egal,es sei denn sie spielen ball oder schleppen ein stofftier mit sich.sam liebt stofftiere :-)

    ein problem gibt es nur noch mit unserer 3 jährigen enkelin.im gegensatz zu ihrer kleinen schwester reagiert sie regelrecht hysterisch wenn sie sam sieht und das vom ersten tag an wo wir ihn haben.da war er grad mal 6 wo. alt

    da ist es unheimlich schwierig dem kleinen kerl bei zu bringen das er nicht zu ihr hin darf.sie rennt mit hochgerissenen armen qunegelnd an sam vorbei.

    wir hatten schon eine hundetrainerin hier deswegen. sie meint alles völlig ok,sam normales verhalten und davina wäre ja in seiner augenhöhe,da wär es normal wenn sie ängstlich ist.
    bei ihrer 1 jährigen schwester keine spur davon,sie robbt sogar auf sam zu.
    vermutlich von davina eine reaktion um aufmerksamkeit v. seiten iherer eltern zu bekommen(von uns bekommt sie die in diesem fall eher nicht),denn mit leckerli geben und sam sitz befehlen gehts ja auch.

    für uns ist das immer eine blöde situation,hundi muß im garten kurz gebunden bleiben und tut uns deshalb leid und dazu sind wir schon genervt wenn ein besuch von kindern und enkeln ansteht.


    aber wir üben weiter.... irgendwann wirds ja wohl vorbei sein mit dem teather.


    lg kirsten

  • Ich kenne das Problem auch mit den Kindern...
    Lony darf immer mit zu einem Bauernhof, auf dem viele viele Kinder sind. Dort läuft sie frei herum und schnüffelt mal da und mal da...
    Außer es rennen die Kinder auf einmal los, dann will sie mit und rennt den Kindern nach und möchte spielen...

    Den Kindern habe ich schon des öfteren erklärt, dass sie nicht an einem (also allgemein) Hund vorbei rennen dürfen, weil nicht alle Hunde so ungefährlich sind wie Lony...

    Da ich auf diesem Bauernhof nicht mit der Schleppleine üben kann (zu große Verletzungsgefahr) und ich auch nicht blocken kann (da der Hund ja auch mal vor mir losspurtet und in die andere Richtung rennt, klappt das auch nicht...

    Ich hab mir auch schon überlegt mal nen Trainer einzusetzen, aber vielleicht kommen ja noch gute Tipps...

    Beim Hochspringen habe ich erfolgreich mit den Schellen gearbeitet, vielleicht wäre das auch ncoh eine Möglichkeit....

  • @dieschweizer, Nein hab ich Lucy mit Hilfe von Leckerli gelernt. Dazu hab ich es vor mich auf den Boden gelegt und immer wenn sie es nehmen wollte, ganz böse Nein gesagt. Das hat sie sehr schnell kapiert. Ich denke, wir müssen das nun einfach wieder öfter am Tag üben.

    @ayntscha, wie wendet man Schellen an? Sind das eine Art Schellen, wie sie als Percussions-Instrument eingesetzt werden? Hab davon noch nie gelesen :???:

  • Das sind so klapper dinger...wie so zimbeln sehen die aus...5cm groß ungefähr...Meine Trainerin hat damals Lony darauf konditioniert und immer wenn sie hoch gesprungen ist wurden die Schellen auf den boden geworfen und haben geschellt(^^)
    seitdem springt sie nicht mehr hoch...

  • Huhu!

    Genieß den Tipp mit den Schellen mit Vorsicht. Am besten du lässt dir das von einem Trainer zeigen und erklären diese blöden Dinger sind nämlich tricky.
    Du musst wirklich zur nanosekunde den Moment abpassen in dem der Hund auch auf das verbotene fixiert ist. Wirfst du zu früh oder zu spät konditionierst du den Hund auf etwas völlig falsches, verwirrst ihn nur.

    Zudem sollte gesagt sein das solche Schellen auf keinen Fall für jeden Hund geeignet sind. Und schon gar nicht für einen Welpen! Damit kann man regelrecht seinen Hund fürs Leben verstören.

    Mein Tipp: Lass solche Hilfsmittel weg und konzentrier dich darauf deinen Welpen mit viel Geduld und Konsequenz zu erziehen. Man kann sie nicht programmieren, sie müssen lernen und lernen dauert eben.
    Schenk deinem kleinen deine Geduld und übe weiterhin konsequent und positiv bestärkt ein richtiges Verhalten.

    Bitte zieh auch nicht dein Knie hoch wenn er springt. Bei dir selber kannst du dich abwenden, weggehen, den Hund in einen anderen Raum bringen und somit eine kleine Auszeit bestimmen. Ignoriere das Hochspringen nicht sondern wandel sein Verhalten um. Springt er hoch gibt es keine positive beachtung und keine negative! Absolut gar keine. Steht, oder sitzt er jedoch vor dir lob ihn, gib ihm ein leckerchen und belohne dieses "richtige" verhalten.

    Hier im Forum gibt es auch jede menge superthreads zum Thema "Wie bring eich meinem Hund ein effektives Nein!" bei und auch zu weiteren abbruchsignalen.

    Ich wünsch dir viel spaß mti dem kleinen!

    LG
    Ani

  • Huhu,

    ja ja, das Posting hätte auch von mir kommen können.

    Ich hatte so ein Posting vor ein paar Wochen auch schon mal eröffnet. Frida springt auch ständig andere Kinder an oder hängt am Hosenbein meines Sohnes oder Besucherkinder. :|

    Ich finde es auch super stressig.

    Bin auch grad dabei ihr ein NEIN beizubringen. Sie kann das auch mit dem Leckerlie auf dem Boden/in der Hand. Aber ein NEIN bezüglich des Kindes setzt sie noch nicht um :???:

    Bitte immer her mit den Tipps wie man noch ein NEIN beibringen kann!?!?!

    Frida ist auch 5 Monate, ich denke wir müssen uns in Geduld üben und wirklich mit den Hunden in der Hinsicht "arbeiten".

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