Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Aggression - Angst, es nicht zu schaffen - Hundetrainer
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Hm, ich stell die Links jetzt doch einfach mal rein - zur Not kann´s ja gelöscht werden:
Hundetrainer:
http://www.mobile-hundeschule-erftstadt.de/Hundeschule:
http://www.hundeschule-erftstadt.de/4559.htmlZitatBei ihr war´s anfangs so, dass sie einfach zu jedem Hund hin wollte und als das nicht ging, hat sie das Bellen, Fiepen und Knurren angefangen. Daraus entwickelte sich mit Hilfe von Herrchen und Frauchen, die bei jeder Leinenbegegnung wunderschön die Leine gestrafft haben, die tollste Leinenaggression
Ja, so ähnlich könnt ich mir das bei Edda auch vorstellen, das ganze dann zwei Jahre gefestigt. Bei den Hunden ohne Leine (außer JRT..) klappt es eigentlich - allerdings gibt es davon hier nur sehr wenig zum Ausprobieren. Die meisten leinen ihre Hunde an, wenn sie uns sehen - und ableinen kann ich sie nicht
Wenn die anderen Hunde angeleint sind, ist sie schon ziemlich gnarzig, da lass ich sie nicht ran - hab ich mal unwissenderweise gemacht, da hat sie geschnüffelt und dann gleich geschnappt.LG,
Janine -
3. Juni 2009 um 15:58
schau mal hier:
Aggression - Angst, es nicht zu schaffen - Hundetrainer - Vor einem Moment
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LG Steffi mit Buddy
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hallo Janine,
ich habe einen rotti, aber mein "sorgenkind" ist mein dobermann
, wobei ich ihn gar nicht als sorgenkind bezeichnen würde. *g*.ich hab mal die beiden links angesehen. beim zweiten gibt es gruppenunterricht, da würde ich erst mal ohne hund zuschauen gehen.
die mobile hundeschule vom ersten link gefällt mir sehr gut, wenn denn alles so läuft, wie beschrieben. das finde es total klasse:
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dann gefällt mir, dass die nicht nur auf einem platz arbeiten, das ist, glaube ich in deinem fall auch wichtig.vielleicht kannst du auch dort mal unverbindlich zusehen, wie gearbeitet wird.
gruß marion
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Zitat
Wißt ihr eigentlich, warum eure Hunde so reagieren? Bei Edda bin ich mir immernoch unsicher, ob es nicht vielleicht doch Freude, gepaart mit Frust ist, weil sie unbedingt da hin will - andererseits, wenn sie dann da ist, fängt sie doch meist an zu warnen und schnappen.. also Aggressionspotenzial ist auf jeden Fall zusätzlich vorhanden.
Die Ursache kenn ich nicht.
Aber das Fiepen und das hohe Bellen kenn ich von Snoop auch. Aber nicht von Hunde- sondern von Pferdebegegnungen. Wenn Snoop Pferde gesehen hat, hat er sich so aufgeregt und richtig in Trance gebellt.
Er hat, wenn er ohne Leine war, auch schon mal nach den Pferdebeinen geschnappt, aber das war keine Aggression, sondern er war eben total aufgeregt.
Wenn er zu den Pferden hin durfte, hat er sich aber beruhigt und war ganz friedlich.
Ähnlich war es bei Hunden. Ohne Leine war er ganz friedlich (wenn man davon absieht, dass er am Anfang ziemlich viel gerauft hat, aber da war das Problem wieder ein anderes).ZitatMal eine ganz andere Frage - die einzige HH in meiner Nähe, die Verständnis aufbringen kann, hat auch einen ganz garstigen Giftzwerg an der Leine. Als wir uns gegenseitig unser Leid klagten, hat sie mir Bachblüten Nr. 3 empfohlen, welche angeblich "total toll" helfen sollen.
Ich hab mit Bachblüten sehr gute Erfahrung gemacht. (Individuell gemischt, also keine Nr.3, das sagt mir jetzt nichts.)
Allerdings nicht für meine Tiere, sondern für mich
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Zitat
aber mein "sorgenkind" ist mein dobermann

Wobei die Reaktionen des Umfelds da wahrscheinlich ähnlich sein dürften...

Dankeschön, dass Du Dir die Links angesehen hast, das ist wirklich nett! Bei der Hundeschule bieten sie auch Einzeltraining an, hatte ich zuerst übersehen. Allerdings finde ich die mobile Geschichte irgendwie doch sympathischer und hoffe sehr, dass es nicht das komplette Sparschwein frisst.. :/
Ich füll einfach mal gleich so einen Vorfragebogen aus und ruf da morgen an. Nachdem wir vorhin schon wieder Begegnungen der dritten Art mit einem Retriever und einem Dackel hatten - aus gefühlten 1000 Metern Entfernung.. Manchmal kann man sich gar nicht so schnell umdrehen, bis sie sich schon reingehängt hat. Aber ich freu mich schon auf den Unterricht und hätte vorher wirklich nicht gedacht, dass Hundehaltung doch so ein komplexes Thema ist, bei dem man wirklich nie auslernt. Da kommt mir meine Mietze ja richtig simpel gestrickt gegen vor..
@Snoob
Dieses Bachblüten-Nr. 3-Dings ist extra ein fertiges Präparat für Heimtiere mit Indikation "Aggression". Ich hab das jetzt einfach mal auf gut Glück bestellt und werde berichten, wenn es tatsächlich etwas bringen sollte.. *zweifel zweifel*Viele Grüße,
Janine -
ich habe jetzt nicht alle Antworten hier vollständig gelesen und weiss daher nicht, ob Du den Rat vielleicht schon bekommen hast.
Ich muss aber ein bisschen ausholen.
Leah ist mal an der Leine gebissen worden von einem Hund, der sich losgerissen hatte (und einmal von einer unangeleinten Hündin) und aus Angst, dass das wieder passiert, hab ICH sie immer kurz genommen ( bei Hundebegegnungen mit unbekannten Hunden) und ihr somit jede Möglichkeit für Beschwichtigungssignale genommen.
Zunehmend wurde sie an der Leine aggressiver, aber nicht, weil sie böse ist, sondern aus Angst, die ich ihr durch mein Verhalten aufdiktiert und übertragen habe.(Sie macht das auch nur bei unbekannten Hunden in der Größe der "Beisser", kleinere Modelle ignoriert sie.
Ohne Leine ist sie absolut verträglich, aber mit Leine bin ich auf Wegen, wo auch unageleinte Hunde laufen, kaum noch spazieren gegangen.
Jetz hat Leah seit 4 Wochen Leinenzwang wegen der Kreuzbandoperation und ich habe die Gelegenheit genutzt, mit ihr konsequent zu üben(und mit MIR)Ich habe mir das Buch Leinenagression gekauft (und außerdem hab ich noch das Buch vom Rütter)und die Tipps aus den Büchern hab ich ein bisschen gemixt für unsere Bedürfnisse.
Also dieses Anschleichen kenne ich von Leah im Freilauf, das macht sie, kurz bevor sie losrennt, um Hundkumpel zu begrüßen, an der Leine ist sie mit eingeklemmten Schwanz nach vorne ins Geschirr gestiegen.
Ich mach das jetzt seit 4 Wochen so: Auf jeden Spaziergang stecke ich jede Menge kleine Käsewürfel ein, ihr absolutes Lieblingsleckerli und ich sorge dafür, dass sie weiss, dass ich die dabei habe
Wenn ich einen Hund sehe, achte ich auf Leah, ob sie ihn auch schon gesehen hat und wenn ja, aber noch bevor sie reagiert und solange sie ruhig bleibt, bekommt sie Käse.
Am Anfang waren die Hunde alle noch sehr weit entfernt und ich habe einen Bogen geschlagen,mich ins Gebüsch gestürzt, die Strassenseite gewechselt oder umgedreht oder auch Leah absitzen lassen, wenn ich gesehen habe, dass der andere Hundebesitzer eine andere Richtung eingeschlagen hat.Dabei hab ich darauf geachtet, dass Leah den anderen Hund durchaus sehen konnte, weil sie ja eindeutig aus Angst das Verhalten hat. (Rütter vergleicht das in seinem Buch so, dass man sich vorstellen soll, man selbst würde einem Monster begegnen und man sollte überlegen, ob man das nicht auch lieber im Auge behalten würde anstatt ihm den Rücken zudrehen zu müssen)
Und am Anfang war die Entfernung ja noch so groß, dass ein direktes Fixieren nicht möglich war.
Je besser das geklappt hat, desto ruhigr bin ich auch geworden und das hat sich auch auf Leah übertragen.
Nachdem ich jetz ungefähr gefühlte 2 Zentner Käse verfüttert habe sind wir so weit, dass wir in 5 m Entfernung an Hunden ohne größere Aktionen vorbeigehen können oder uns absetzen können, und der Käse nimmt immer noch rapide ab in meiner Tasche.
Ach ja, und ich gähne manchmal ganz herzhaft, mein Hund nimmt das sehr wohl wahr .Ich hab schon beobachtet, dass sie es dann auch tut oder sich über die Schnauze leckt.
Und ich lobe mit leiser Stimme zusätzlich, solange sie sich ruhig verhält.Das funktioniert aber nur dann gut, wenn der andere Hund ohne Zirkus an uns vorbei geht oder eindeutige Beschwichtigungssignale gibt, bei Hunden die ebenfalls rumzicken, klappt es meistens noch nicht.(aber wir haben ja mindestens noch 4 Wochen Leinenzwang)
Beggnen mir freilaufende fremde Hunde, insbesondere da, wo Leinenzwang herrscht, rufe ich den Hundebesitzern schon von weitem zu, dass leah seeeehr bissig ist an der Leine oder einen ansteckenden Durchfall.....dann leinen sie ganz schnell an.
Manche sind aber auch so dreist und sagen "meiner tut nix", dann betone ich noch ma"meine schon und außerdem ist hier leinenpflicht, falls Sie das übersehen haben"Vielleicht gibt es auch etwas, auf das Dein Hund ganz verrückt ist(ob nun Leckerli oder Quitsche oder sonst was) mit dem du belohnen kannst, bevor sie mit dem anschleichen beginnt und solange sie ruhig bleibt aber den hund schon gesehen hat.
Drück Dir die Daumen
LG
Renate und Leah -
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hallo Janine,
ja, mir war die seite auch sympathisch. wenn der unterricht so ist, wäre es klasse.
berichte mal, was die morgen so sagen.
gruß marion
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Hallo Janine!
Aaaalso, auch ich habe eine "mobile Fahrpraxis" konsultiert

Ich traf mich mit der Trainerin an einem Weiher wo viele Spaziergänger, Radfahrer, Jogger und auch Hunde waren. Sie wollte sich einen ersten Eindruck von Cora machen und stellte nach 2 Runden und gefühlten 300 Hunden fest, dass sie wirklich NUR auf Hunde so reagiert. Alles was menschlich war, hat sie kaum interessiert. Aber auch sie musste zugeben, dass es echt alles etwas zuviel war. Vor allem die nahe Distanz zu den anderen Hunden war wohl eher nicht so gut. Cora war am Ende, genau wie ich, wir haben beide echt gepumpt...
Abschließend hat mir die Verhaltenstrainerin meine Hausaufgaben mitgegeben: Sie sagte, Cora bekäme nur noch Futter aus der Hand, und auch nur nach Leistung. Sitz und Schau üben, erst ohne Ablenkung in der Wohnung, dann etwas mehr Ablenkung, z.B. im Garten, wenn das klappt, draußen beim Gassi z.B. wenn ein Jogger vorbeiläuft, und irgendwann muss das auch bei einem Hund klappen - allerdings müssen wir bei Hunden mit einer Distanz von - naja sagen wir mal 100 Meter anfangen und reduzieren...und ganz wichtig: ich muss viel autoritärer werden, denn mit Gesäusel kommt man nicht weit. Ich darf den Hund, nicht bitten was zu tun, sondern ihm ein Kommando geben (gar nicht leicht für mich, die generell keinen Kasernenton am Leib hat. Also lerne ich nun RUMKOMMANDIEREN
)Ich bekam gestern (also einen Tag nach der ersten Einzelstunde) von ihr eine kurze email mit meinem Erziehungsplan. Eigentlich hat sie nur nochmal die wichtigsten Punkte aufgelistet, aber ich fand das im Grund toll, dass sie es überhaupt gemacht hat...nächster Termin ist in ca. 14 Tagen am selben Ort. Dann sieht sie, ob es Veränderungen gibt oder alles noch genauso schlimm ist, wie am Anfang...
Soweit, so gut. Eigentlich klappte Sitz vorher schon, jetzt, nach grad mal 2 Tagen sitzt sie aber merklich schneller auf ihrem Popo. sie weiß, dass es draußen Futter gibt und wenn wir losziehen, guckt sie schon ganz fressbegierig zu mir rüber. und das nach 2 Tagen! So ein schlaues Luder
...Und sie schaut mich schon ca. 5-6 Sekunden lang an, wenn ich "Schau" sage, und das Leckerchen in der geschlossenen Hand vor mein Gesicht halte. Es kommt - wie bei allen Belohnungen bzw. Bestätigungen auf deine schnelle Reaktion an. Schaut der Hund plötzlich weg und du hältst ihr grad ein Leckerchen unter die Nase, dann bestätigst du das Weggucken. Echt kniffelig...Eben im Wald beim Abendgassi hab ich auf dem Waldweg den Supergau gehabt. 2 Hunde kamen uns entgegen, aber bevor sie überhaupt etwas kapieren konnte, drehte ich mit ihr um. ich dachte schon "Puh, grad nochmal gut gegangen" Aber Fehlanzeige...aus der anderen Richtung kam aus der Ferne noch ein großer, schwarzer... ich also im Stechschritt rechts in den Wald, einen Trampelpfad runter (Cora fands prima!) und ca. 50 Meter weiter hab ich sie absitzen lassen. Funktionierte toll, bis sie den Schwarzen sah. Sie war nicht mehr ansprechbar, fixierte, ich sagte tausendmal SITZ - nix! dann wollte sie sogar aus der weiten DIstanz losstarten und ich musste sie am Griff (ja, das K9 hat einen richtigen Griff auf dem Sattel) halten. Ein lautes Grollen und Ziehen und das war's. Dann kamen die andern beiden von der Gegenseite...gleiches Spiel nochmal...HEUL!
ICh wartete, bis die Luft rein war und ging mit ihr heim, denn sie war zu nix mehr zu gebrauchen. Also nur 45 min Spaziergang. Schade...
Im Grund hab ich die selben Gedanken wie du: Könnte es sein, dass sie einfach nur gern hinmöchte, und genervt ist, weil ich sie nicht lasse? Mit dem JRT Paul hat es ja auch funktioniert! Nur, was tun, wenn sie dann doch über den andern herfällt? Klar, viele sagen, die Hunde regeln das von selbst, weil einer sich irgendwann unterwirft...THEORETISCH mag das stimmen...aber ich kenne Cora genausowenig wie du deine Edda. Wie sollen wir ihre Signale nach der kurzen Zeit schon richtig deuten? Cora stellt alles, was sie größer macht: Ohren, Schwanz, Nackenfell (und das zeugt von Dominanz, nicht von Angst oder Unsicherheit...). Tja, wäre also ein Glücksspiel. Nur finde mal jemanden, der das mit dir ausprobiert und seinen Hund quasi opfert!!! Klar, Mädels kriegen eher selten mit Rüden Krach, aber auch das ist nur THEORIE...oder sehe ich das falsch (Fachleute vor!)...
Vielleicht sollten wir mit unseren Damen einfach das Einzeltraining mal als ersten Step sehen und dann, wenn ein gewisser Erfolg zu sehen ist, langsam das Sozialisieren mit Hunden angehen... es gibt Hundeschulen, wo die Trainer (meist Männer) so tough sind, dass sie die Hunde einfach mal machen lassen und dann aber dazwischen gehen, wenns brenzlig wird - weil sie auch eine gewisse Portion Kraft mehr haben als wir! Ich habe von ein oder zwei solcher Trainer in meiner Umgebung gehört und würde nach ein paar Wochen oder Monaten evtl. so etwas als weiteren Schritt mal in Betracht ziehen.. hmm..
.Ich denke, das A und O ist, nicht die Geduld zu verlieren und in kleinen Schritten vorwärts zu gehen!
Ach ja, und an Bachblüten hab ich auch schon gedacht... vielleicht sogar auch für mich

liebe Grüße
Nicole -
Schon wieder soooo lang - tut mir echt leid, irgendwie kann ich mich nicht kurz fassen..

Hallo ihr Lieben und danke für die Antworten.
Gestern Abend hab ich mich beim Gassigang wirklich mal ganz bewusst entspannt mit der Gesinnung "und wenn wir halt anecken, :zensur: -egal was andere denken". Zur Unterstützung habe ich auch mal die erwähnten Käsestückchen mitgenommen und was soll ich sagen?
Das war definitiv die BESTE Runde, die wir in der Woche hatten und sie hat kein einziges Mal gebellt oder gezogen.Wir haben zuerst den Reiter-JRT an einer Kreuzung auf der anderen Straßenseite getroffen, ihren persönlichen Todfeind. Sie kurz hingesehen, ich sie gleich mit "schau" zu mir gelockt und mit Käse vor der Nase entspannt außer Sichtweite gelaufen - großes Lob und gleich eine ganze Handvoll Käse hinterher.
Dann bellte noch ordentlich ein Hund hinter einem verschlossenen Hoftor, Edda kurz gestutzt, "schau" - kein Problem.
Am Bach noch kurz einen hellen Riesen gesehen, "schau" und weiter ging´s. Da ich grade "Alter Angeber" gelesen hatte, hab ich auch noch mal mit ihr zwischendurch "kehrt" geübt und es hat auf Anhieb super geklappt. Ich bin so stolz auf mein kleines Blitzbirnchen!Klar, die Rückschläge ließen nicht lange auf sich warten und waren auch gleich heute schon wieder vorhanden.. War aber klar - man kann ja keine Wunder erwarten und dass wir trotzdem noch viel Arbeit vor uns haben, ist logisch.
Sie hat auch noch ein anderes Verhalten gezeigt, woran wir dringend arbeiten müssen. Normalerweise ignoriert sie Menschen unterwegs, solange die kein Tier dabei haben. Wenn ein Jogger, Inliner oder Spaziergänger sie doch mal interessiert, kann ich sie mit "schau" sofort wieder ablenken. ABER - sobald der Mensch Kontakt zu uns aufnimmt, grüßt oder gar ein Gespräch beginnt, fängt sie sofort an, ihn zu verbellen.
Das macht sie nicht, wenn man den Menschen bereits am Passieren ist und klar ist, dass es außer einem "Hallo" zu keinem Kontakt kommt. Aber sobald derjenige auf uns zu steuert und plaudert, gerät sie total außer sich und kläfft wie eine Wilde. Besonders doof ist es, dass sie das auch immer bei den zwei erwachsenen Töchtern unserer Vermieterin macht
Da es nicht so häufig vorkommt, dass ich mich mit unseren Mitdörflern auf einen Plausch einlasse, ist mir das vorher nicht so bewusst gewesen und hab die ein, zwei Mal für Zufall gehalten. Aber langsam fällt es doch auf.Zum Thema Käse, hast Du den jedes Mal dabei und ist Deine Leah da immer noch so heiß hinterher? Bei Edda hab ich den Eindruck, dass es am ersten Tag mit tollem Leckerli ganz besonders super klappt und danach der Reiz danach nicht mehr so groß ist.
Marion
Hab bereits angerufen, sie ruft heut abend zurück. Ich bin schon total gespannt!ZitatCora bekäme nur noch Futter aus der Hand, und auch nur nach Leistung.
Das ganz normale Trockenfutter? Nimmst Du das auch zur Ablenkung bei anderen Hunden? Das hatte unsere Vorbesitzerin ja auch schon ausprobiert und die Pflegestellenfrau hat darauf so hitzig reagiert, dass ich da ganz unsicher bin mit dem Aus-der-Hand-Fressen-lassen. Sie mussten Edda auch erst wieder an einen Napf gewöhnen.
Ich bin gespannt, ob´s bei euch funktioniert - dann trau ich mich da auch ran
Was das Austesten mit anderen Hunden betrifft, das klappt ohne Leine eigentlich ganz gut. Sie lebte in der Pflegestelle ja im Rudel (waren neun Hunde da) und mit dem Yorki meines Opas hat sie sich nach anfänglichem Gebell in der Wohnung auch arrangiert. Nur angeleint ist das sehr kniffelig und ich lasse sie von mir aus auch an keinen Hund mehr ran. Da stimme ich Dir absolut zu - ich kann sie viel zu wenig einschätzen, um sicher zu sein, dass sie nicht doch mal ordentlich zubeißt. Wie ist das mit euren ohne Leine?
Meine Nachbarin hat schon angeboten, sie mal mit Nick zusammenzuführen - das ist ein Labrador-Mix und der Schlag geht eindeutig zum Riesenkalb..
Der hat zwar "nur" erhebliche Probleme mit Rüden, versteht sich mit Hündinnen sehr gut - aber ist somit auch nicht ganz unkritisch - und weißt Du was? Da bin ICH diejenige, die sich nicht traut.... Wenn Edda dann doch mal rumstänkert und er sie ins Visier nimmt, hat die Süße echt schlechte Karten.
Ne ne, lieber nicht. Dann lieber erst mal Einzeltraining und wenn das fruchtet, dann darf sie - von mir aus auch noch zusätzlich auf dem Hundeplatz der regulären Hundeschule.Die Bachblüten sind heute übrigens bereits gekommen und die erste Dosis in Leberwurst versteckt, ist auch schon intus. Nun bin ich doch gespannt..
Viele Grüße,
JanineP.S.:
Zitatoder einen ansteckenden Durchfall.....
Klasse - den Spruch merk ich mir!
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Zitat
Meine Nachbarin hat schon angeboten, sie mal mit Nick zusammenzuführen - das ist ein Labrador-Mix und der Schlag geht eindeutig zum Riesenkalb..
Der hat zwar "nur" erhebliche Probleme mit Rüden, versteht sich mit Hündinnen sehr gut - aber ist somit auch nicht ganz unkritisch - und weißt Du was? Da bin ICH diejenige, die sich nicht traut.... Wenn Edda dann doch mal rumstänkert und er sie ins Visier nimmt, hat die Süße echt schlechte Karten.freu dich über deine nachbarin
du könntest dich mit ihr irgendwo treffen und es mit einem zaun zwischen den hunden testen. das gibt dir sicherheit
ich glaube nicht, dass da etwas passiert, auch nicht, wenn deine zickt.bei uns hat es damals, als der rüde unsere hündin kennenlernen sollte so geholfen. ich hatte auch schiß um meine dicke, weil der keline so einen krawall gemacht hat.
ich wußte, dass sie ihm nicht an die wäsche gehen würde und damit ihr nichts passiert, ist mir der zaun eingefallen.freu mich auf deinen bericht heute abend

ich lenke meinen übrigens nicht mit leckerlies ab, wenn wir einen anderen hund sehen. er darf/soll ihn ansehen, ich versuche nur immer die entfernung, der er aushält, einzuhalten. wird es kritisch, drehe ich ab, kommt er brav mit, lobe ich ihn.

um das anbellen von menschen zu verhindern, habe ich mit "schau" gearbeitet. als er es konnte, habe ich ihn absitzen lassen, egal, was uns entgegen kam, er mußte sitzen. hat er es gut gemacht und mich angesehen, gab es eine belohnung. ich habe allerdings schon, bevor die leute kamen eine übung eingebaut, dass er nicht immer, wenn etwas in sicht war auf halb acht stand. auch wenn die menschen vorbei waren, habe ich noch die ein oder andere übung verlangt.
gruß marion
gruß marion
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Hallöchen!
Mensch, das hört sich doch schon teilweise prima an! "Schau" funktioniert bei Cora im Moment bei den meisten Ablenkungen, außer Hunden

Ja, sie bekommt ihr komplettes Futter aus der Hand (ich füttere Belcando Dinner, das sind schöne große Brocken und bequem mitzunehmen) und mische einen Tag Kästestückchen und den anderen Fleischwurst drunter. Das TroFu alleine ist nach einer Zeit uninteressant...
Ist schon ziemlich aufwändig, aber ich hab schon öfter gehört, dass man das macht, um die "Abhängigkeit" bzw. die Gehorsamkeit draußen zu fördern, denn dein Hund hat immer Kohldampf, wenn er Gassi geht, weil er drinnen kaum mehr was bekommt. Also tut sie (fast) alles für einen Happen...Kehrt oder "rum" habe ich heut Morgen geübt. Es war halb 7 und Cora wohl noch zu faul. Sie schaute mich an, als wollte sie sagen "Frauchen, die übernächste Strasse führt zu meinem Körbchen, warum soll ich denn so kurz vor daheim noch Kapriolen drehen??"

Naja. Eile mit Weile... so wirklich den Hammer-Erfolg kann ich nicht vermelden...sie hat heut auch ein paarmal gebellt: einmal, als ein Mann in seinem Garten rumraschelte und sie ihn nicht richtig sah...sie dachte wohl, es sei ein Tier und als er aus dem Busch rauskroch, hat sie mal gebellt ... und später im Garten meiner Eltern wollte sie Richtung Pferdekoppel losschießen, als die Pferde aus dem Stall rausgaloppierten... die Leine hielt sie zurück (sie war allein mit meinem Dad und an der 8Meter Leine angebunden). Sie hat fast Salto geschlagen :/ ... und der Nachbar, der sich auch nicht hinter den Bäumen raustraute, wurde ebenfalls angebellt. Dafür, dass Cora die ersten 4 Wochen kein einziges Mal bellte, ist das echt viel für einen Tag. Ich denke, sie taut jetzt auf und ist selbstsicherer. Als ich sie aus dem Tierheim holte (in dem sie nur 1 Woche war) war sie fast apathisch...der Vorbesitzer hat echt "ganze Arbeit" geleistet. Ihr fehlen oben Zähnchen, sie zuckt immer noch manchmal bei speziellen Fuß- und Handbewegungen zusammen, sie ist sicher ziemlich oft geprügelt worden...keine Ahnung, was ihr passiert ist, ich kenne ihre Vorgeschichte ja nicht. Sie wurde ausgesetzt-vielleicht hat sie sich irgendwann mal gewehrt und ist abgeschoben worden

Daher weiß ich auch nicht, ob sie vorher evtl. auch in einem Rudel war, in dem sie gebissen oder gemobt wurde...ich denke, ich habe - genau wie du - mehr Angst vor der Zusammenkunft ohne Leine mit anderen Hunden, als Cora...daher will ich das nur unter Aufsicht eines FachMANNES austesten und dann bin ich evtl. auch sicherer bzw. etwas relaxter...
ich habe auch einen Kumpel, der seinen (nicht grad kleinen) Rürden gerne Cora vorstellen würde. Er hat auch keine Angst und würde dazwischen gehen, wenn die zwei sich wider Erwarten doch verkeilen...aber wenn dann einer der Hunde (oder mein Bekannter) verletzt wären, würde ich mich hinterher sicher niemals mehr sowas trauen...ach je...schwierige Entscheidung...die Variante mit dem Zaun nutzt bei Cora nix. Sie hat da einen Beagle-"Freund", der immer hinterm Zaun den Bau abreisst. Sie würde den am liebsten durch die Maschen durchziehen....
Dass Edda so schnell Schau drauf hatte, ist echt wahnsinn! Die Kerlchen sind wirklich heller, als man es ihnen zutraut! Lustig ist, dass auch ich grad "Alter Angeber" lese

Ich wünsche dir für die nächsten Tage immer wieder Erfolgserlebnisse und hoffe, auch ich kann bald mal mit positiven Nachrichten aufwarten
Bis bald!
Nicole - Vor einem Moment
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