Spaziergänge mit Welpen

  • Hallo :)

    Im Juli bekommen wir ja unser Colliemädel und freuen uns schon riesig auf alles mögliche, was wir nach und nach mir ihr machen können :)

    Da wir leidenschaftliche Geo-Cacher sind, beschäftigt uns natürlich auch die Frage, ab wann sie auf Cache-Touren mitdarf. Es gibt natürlich höchst unterschiedliche Aktionen, aber meist läuft es so ab, dass wir bis zu wenigen hundert Metern laufen und dann wieder mehr oder weniger lange suchen. Es wird also in der Regel nicht lange am Stück gelaufen, sondern es gibt viele (auch längere...) Pausen.

    Klar würden wir einen Welpen nicht auf eine fünfstündige Tour mitnehmen (so lange Touren fallen erstmal flach). Aber wie lässt sich diese Faustregel "5-10min pro Lebensmonat" auf Cacheausflügen unterbringen? Ist die Gesamtbewegungszeit wichtig? Oder die Gesamtdauer inklusive der Suchpausen? Und erkennen wir sicher, ob es der Kleinen zuviel wird?

    Dass Wetter (Hitze, Sonne ect.), Streckenart (bergig, flach) usw. eine Rolle spielen, ist klar, und Trinkmöglichkeiten verstehen sich auch von selbst.

    Vielleicht habt ihr für die Dauer oder Länge ja ein paar grobe Richtwerte für mich :)

    Danke und Grüße,
    Christiane

  • Was ist Geo-Caching???

    Zitat

    aber meist läuft es so ab, dass wir bis zu wenigen hundert Metern laufen und dann wieder mehr oder weniger lange suchen.

    Was suchen? Ich meine wie und wo? Wenn man etwas sucht, ist man ja für gewöhnlich auch in Bewegung und läuft herum.

    Wie weit ein Welpe am Stück laufen kann ist so pauschal nicht zu sagen, es kommt eben auf den Welpen an.
    Es kommt aber auch nicht nur auf das Laufen an sich an. Für den Welpen ist alles neu und Spannend und um so mehr Dinge er kennenlernt und erlebt, umso anstrengender wird es für ihn.
    Man soll einem Welpen natürlich schon so früh wie möglich an alles mögliche gewöhnen, aber immer nur häppchenweise.

    Denn "Suchen" ist ja dann auch was spannendes und somit auch anstrengendes für einen Welpen, auch wenn gar nicht er, sondern herrchen oder Frauchen sucht " Was macht Frauchen denn da??? Da muss ich doch auch mal gucken, da muss ja was sein". Also auch Aufregung für den Hund.

    Aber vielleicht erklärst du erstmal etwas genauer was Geo-Caching ist, dann hab ich vielleicht ne bessere Vorstellung davon.

  • Hi!

    Sorry, klar erkläre ich das gerne. Hier gibt es auch einen Thread "Geocacher anwesend?" oder so ähnlich, falls dich das noch näher interessiert.

    GC ist eine moderne Form der Schnitzeljagd. Man sucht "Caches", also kleinere oder größere Behälter, in denen neben einem sog. Logbuch auch mancher Kleinkram ist, und zwar in der Regel mit Hilfe eines GPS-Gerätes. Das tolle ist aber das Suchen und Finden, nicht der "Schatz" selbst. Man trägt sich im Logbuch ein und parallel im Internet, wo man dann eine Art Statistik über gefunden Caches führt. Die Suche vor Ort beschränkt sich meist auf wenige Quadratmeter, weil die GPS-Koordinaten sehr genau sind. Hundefreundliche Caches sind solche im Wald oder Feld oder in Parks. Verstecke in der Stadt oder an verlassenen, eher schmutzigen Orten sind nicht geeignet, einen Hund mitzunehmen; ganz zu schweigen von so Spezialdingern, bei denen man klettern muss und schlimmeres ;)

    Viele Caches sind sog. Multis, d.h. man sucht erst nach einigen Hinweisen, bis man den eigentlichen Schatz, den "Final" finden kann. Bei den Multis gibt es natürlich unterschiedliche lange Typen.
    Wenn man mal wieder Tomaten auf den Augen hat, kann es schon mal eine Stunde dauern, bis man den Hinweis entdeckt, aber meistens geht es schneller ;)

    Gruß,
    Christiane

  • Das hört sich ja schon spannend an. :-)

    Aber ich glaube für den Welpen ist das ERSTMAL nichts. Denn wie du ja auch sagst, du weisst nie genau, wie lange das ganze dann dauert und so.

    Wenn Welpi dann da ist, dann schau erstmal wie fit er an sich schon ist und wie es beim Spazieren gehen so klappt.
    Bedenke aber, dass ein Welpe selbst seine Grenzen meistens nicht kennt. Viele laufen und laufen und laufen, später merkste dann "Oh, war zuviel". Deswegen musst du als Hundehalter eben darauf achten, dass Hundi nicht überfordert wird. Bau seine Kondition langsam aus.

    Meine Hündin ist ne super Sportskanone und braucht jeden Tag mächtig Bewegung. Als Welpe allerdings konnte ich zu Beginn wirklich nur 10-15 Minuten am Stück mit ihr gehen. Sie wäre auch weiter gegangen, aber wenn wir zuviel gelaufen sind, ist sie später immer total überdreht gewesen weil sie einfach übermüdet war.

    Also nicht zuviel auf einmal fordern. Und wenn du dann siehst, dass du doch schon ganz gut, auch länger mit ihr laufen kannst, dann gewöhne sie erstmal an Umgebungen wie Wald oder Feld, bevor du sie zu so einer Suche mitnimmst. Denn da sind ja dann bestimmt auch noch viele andere leute und so, und das könnte ihr dann vielleicht unheimlich werden.

    Ich hoffe ich konnte deine Frage einigermaßen zzufriedenstellend beantworten.

  • Hi, danke für deine Antwort.

    Ja, das ist schon klar, dass man alles langsam aufbauen muss und anfangs nur ein paar Minuten drin sind. Trotzdem danke für die Hinweise :)

    Ich frage mich eben, ab welchem Alter es realistisch ist, mit einem jungen Hund längere Zeit unterwegs zu sein (sagen wir mal 1-2 Stunden), wenn der Großteil der Zeit nicht aus Laufen besteht. Bei den vielen Pausen (wo es für Frauchen und Herrchen erst richtig interessant wird ;)) kann Hundi sich ja problemlos ausruhen. Wir müssten dann natürlich sehen, ob sie die Pausen überhaupt entsprechend nutzt. Wie du schon sagtest, ist die Sucherei fürs Hundi ja sicher auch spannend, so dass da u.U. nicht viel mit Erholung drin ist...

    Naja, ich denke, wir probieren es dann, wenn sie an normale kurze Spaziergänge gewöhnt ist, einfach mal vorsichtig aus und beobachten gut, wie sie sich verhält. Normalerweise haben wir auch immer das Auto in der Nähe und könnten daher kurzfristig abbrechen und nach Hause fahren.

    Vielleicht schreiben ja noch ein paar GC von ihren Erfahrungen mit (jungen) Hunden beim Cachen...?

    Danke und Gruß,
    Christiane

  • Ich spreche für meinen Hund: der kann mit seinen 14 Wochen locker 2 Stunden spazieren gehen, wenn es zwischendurch Pausen gibt und wir nicht trainieren. Dafür gibt es dann den Rest des Tages nur kleine Pipi Runden.

    Aber da ist glaub ich auch jeder Hunde verschieden und es hängt auch davon ab, ob er Ruhe finden kann wenn viele Leute drumherum sind.

  • Nehmt einfach einen Rucksack mit, in den Welpe rein kann, wenn er kaputt ist. (Bitte nicht warten bis der Welpe es deutlich anzeigt, sondern frühzeitig reagieren!)
    Ansonsten denke ich, dass auch euer Welpe sehr viel Spaß am Geocaching haben wird. ;)
    Steigert halt langsam die Caches, nicht gleich zu Beginn die langen Touren, aber das habt ihr euch ja auch schon selbst überlegt.

    Ansonsten denke ich, dass gerade die Abwechslung vom Laufen und Suchen relativ optimal ist.
    Legt halt nicht gleich mit dem 8-wöchigen Welpen los, bzw. in den allerersten Wochen halt viel Rucksack, aber spätestens mit 14-16 Wochen sollte der Welpe problemlos mit auf "kleinere" Cachesuchen gehen können, wenn ihr ein wenig Rücksicht nehmt.

  • Hi und danke für die Antworten :)

    Der Tipp mit dem Rucksack ist gut, aber passen da auch Colliewelpen rein...? :ops: Na, kann man ja ausprobieren, da finden wir schon was ;)

    Wir bekommen unseren Welpi sowieso erst mit 12, evtl. auch schon mit 11 Wochen (weil ich dann Sommerferien, sprich viiieel Zeit habe). Ein ganz so kleines Baby ist sie dann also schon nicht mehr.

    Jedenfalls bin ich ja beruhigt, dass ich nicht 6 Wochen lang und auch noch in den Sommerferien GC-Verbot haben werde :D

    Danke und viele Grüße,
    Christiane

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