Niereninsuffizienz

  • Mal ehrlich, meinst du im ernst wir schreiben dir jetzt wie du deinen Hund spritzen sollst? Nein auf keinen Fall, nachher machst du es falsch und wir sind die dummen. Wenn dein Arzt es dir nicht zeigen will, versuch es bei einem anderen, erkläre deine Situation und ich denke man wird dir zeigen wie es geht.

  • Na ich denke wenn dein TA wirklich nur auf die Kohle scharf ist, würd ich mir ganz schnell einen anderen suchen. Es gibt sie, die ehrlichen und auch die, die gern mit dem Hundehalter zusammen arbeiten.

  • Da ich schon mehrere Ärzte ausprobiert habe, die uns leider nicht helfen konnten, kann ich nicht wieder wechseln. Mein Hund hat sehr viele Erkrankungen und daher geht das nicht. Er wurde in der klinik untersucht und eingestellt jetzt bekommt er von der Haustierärztin nur noch Infusionen. Würde ich mir wieder einen neuen Arzt suchen, würden die Untersuchungen von vorne losgehen - das geht weder finanziell, noch möchte ich das meinem Hund zumuten.

  • Ich hab davon zwar keine Ahnung, mir ist aber gerade was eingefallen:
    letztens beim TA bekam unser Hund die Spritze, bzw. das Medikament durch eine Insulinspritze gesetzt.
    Die sind wirklich viel kleiner die Nadeln und darum wohl auch weniger schmerzhaft – fand ich gut vom TA.
    Da viele Leute ja auch Insulin selber spritzen, geht das ja vielleicht mit einer solchen Spritze?
    Frag doch mal deinen TA danach.
    (Mit einer "richtigen" Spritze rumzunhantieren, da hätte ich viel zu viel Schiß davor...)

  • Danke für eure Antworten! Ja, ich meine SUC von Heel. Meine TÄ meinte, dass das die ersten beiden Wochen gespritzt werden sollte (26,- EUR pro Spritze) alle 2 Tage und anschließend nur 1 mal pro Woche.
    Hast Du andere Erfahrungen?

  • Ich steh grad etwas auf dem Schlauch.
    Meintest du mit Infusioen nur das SUC oder bekommt er auch NaCl?

    Bei meinem wars so, dass er nen halben Ltr. NaCl unter die Haut bekommen hat, also net allles auf einemal und auch nicht an einer Stelle.
    Und Suc hat er die ersten zwei mal beim TA gespritz bekommen hat, aber da waren wir ja eh da, und dann aht er es zuhause ins Maul bekommen.

  • Hallo,

    ich sehe dich einer sehr verzweifelten Situation.
    Du kämpfst um das Überleben deines Hundes.
    Die alleisten hier würden das auch tun.

    Schau dir deinen Hund mal in einer ruhigen Minute ganz genau an.
    Wo hat er noch Lebensqualität, was mutest du ihm und dir zu?
    Bilanziere so ehrlich wie du kannst.

    Mein früherer Hund Ulixes war in den letzten Monaten seines Lebens ebenfalls nierenkrank.
    Er war ein Methusalem für seine Größe.
    Wir haben auch aufgeboten was ging.
    Ein Infusion hat uns niemand angeboten, da dadurch keine dauerhafte Verbesserung möglich gewesen wäre.
    Ich wußte dass es das gibt und habe mich umgehört bei anderen Hundehalter mit nierenkranken Hunden, die bereits verstorben waren.
    Unisono haben sie mir erklärt, dass dieser Weg für sie niemals mehr in Frage käme und, dass sie heute in dieser Situation den Hund bereits bei der Diagnose Niereninsuffizienz einschläfern lassen würden.
    Was war ich empört über diese Aussage!

    Heute würde ich das immer noch nicht sofort tun, aber regelmäßige Infusionen kämen bei einer gravierenden Schädigung der Niere für mich nicht in Frage.
    Ich halte es für eine Quälerei des Hundes und auch für den Halter und die Familie.
    Wir mussten Ulixes auch beknien, ein wenig Wasser zu nehmen.
    Er ekelte sich einfach davor wie auch vor dem Fressen und magerte stark ab, die Muskeln schwanden, der Gang wurde unsicherer.

    Puh, es ist immer noch schwer das aufzuschreiben.

    Deinem Hund das Beste,
    Friederike

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