er frisst weniger
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Hallöchen,unser Gustav (13 Wochen alt), Jack-Russell) frisst seit ca. 1 Woche viel weniger als am Anfang. Vorher hat er seinen Napf immer sofort verputzt wenn ich ihn aufgefüllt habe, aber jetzt kommt es mir so vor, als ob er keinen richtigen Appetit mehr hat. Er mochte sein Futter eigentlich immer sehr gerne... Heute bekam er zum ersten Mal etwas Hüttenkäse über sein Trockenfutter. Das hat ihm geschmeckt, aber er hat es schon relativ langsam gefressen. Am Anfang hat er sein Futter regelrecht verschlungen. Ansonsten ist er fit, agil und gut gelaunt. Woran kann es liegen?

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Hallo,
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Hi Gustav,
erstmal Glückwunsch zum neuen Familienmitglied!!
Habe selbst vor ein paar Wochen, zu meinem Großen, eine kleine Boxerdame bei mir aufgenommen. 
Ich würde an deiner Stelle in der "Aufzuchtphase" erstmal auf "Zusätze" beim Futter verzichten. So handhabe ich das zumindest bei meinen. Nach der Umstellung von Muttermilch auf feste Nahrung und vielleicht dann noch die neue Umgebung, neue Familie, weg von der Familie sind ein paar sehr prägende Vorkommnisse, die auch die Verdauung beeinflussen können. Der kleine Magen ist noch nich so "fit" wie der eines ausgewachsenen Hundes und könnte bei zuviel "Durcheinander" etwas aus dem Gleichgewicht geraten. Nur ein kleiner Tip, aber das hat denk ich nix mit dem beschriebenen Essverhalten zu tun.
Eigentlich ist es ganz normal, wenn ein Welpe auch mal nicht ganz so viel Frisst, wie du es vielleicht gewohnt bist. Das kam bei meiner kleinen am Anfang auch mal vor.
Fütterst du denn noch 3 mal am Tag oder hast du schon auf 2 mal umgestellt? Als meine Maus mal keinen Bock hatte ihren Napf zu leeren habe ich die Mahlzeiten anders aufgeteilt. Auch weil es schwierig ist dem Großen zu erklären warum der Neuankömmling Mittags nochmal eine Portion bekommt und er nicht, aber hauptsächlich weil sie sich ein wenig geziert hat ihr Futter aufzuessen. Außerdem habe ich jetzt zwischen dem 3 und 4 Monat das Futter schon umgestellt, da ich von speziellem "Welpenfutter" auf Dauer garnicht so viel halte. -
Danke für deine Antwort
Also eigetlich stelle ich ihm den Napf den ganen Tag zur Verfügung. Bis vor kurzem war er ja auch nach den je 3 Mahlzeiten leer, aber jetzt frisst er morgens nicht leer, deshalb bekommt er erst abends wieder nachgefüllt. Könnte man als Umstellung auf 2 Mahlzeit bezeichnen
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Ich würde ihm nicht den ganzen Tag Futter zur Verfügung zu stellen. Er muss lernen, das DU bestimmst wann und was er isst und nicht er selbst.
Auch wenn er noch sehr klein und sooooooo süß ist, du bist der Boss und wenn du als Rudelführer anerkannt werden willst ist der 1. Schritt sich Anerkennung über das Futter zu verschaffen.
Stell ihm frühs einen Napf mit einer Portion hin. Lass ihm 15 Min. Zeit zu entscheiden ob er essen will oder nicht. Wendet er sich innerhalb dieser 15 Min. vom Napf ab und legt sich ins Körbchen, oder spielt oder was auch immer stell es weg. Bei der nächsten Portion fütterst du wieder nur die für die Tageszeit vorgesehene Menge. Auf keinem Fall mehr. Entweder er isst oder er lässt es. Er wird sehr bald verstehen das er essen muss wenn es da ist, sonst gibts halt nix. Hat er nicht aufgegessen würde ich auch auf Leckerlies zwischendurch verzichten. Das hast du sicher bald im Griff. -
Hallo,
ich finde es sehr gut, wenn ein Hund sich sein Futter selbst einteilen und fressen kann, wenn er Hunger hat (ich esse ja auch nur dann, wenn ich Hunger habe). Wenn das bisher gut geklappt hat und er sich nicht überfressen hat, dann würde ich das wirklich nicht ändern.
Höchstens für 1-2 Std. vor größeren Aktivitäten vielleicht den Napf wegstellen, damit dann der Magen nicht möglicherweise gerade voll ist.
Schau dazu mal hier: http://www.markus-muehle.de/naturnahfutter.htm - den Passus etwas unterhalb "Empfohlene Futtermenge"
Und mir Anerkennung als Rudelführer über das Futter verschaffen
- das brauche ich eher nicht ...
Aufpeppen würde ich das Futter nicht - eher mal etwas Frisches oder ein gutes Nassfutter als separate Mahlzeit geben oder aber eine zweite Futtersorte hinzunehmen und dann abwechseln - viele Hunde mögen nicht ständig nur das eine Futter, außerdem hat das Abwechseln noch andere Vorteile.
Junge Hunde wachsen übrigens schubweise - da kann es durchaus sein, dass er in einem Wachstumsschub mehr Hunger hat und dann wieder weniger. Solange er nicht zu dünn wird, sehe ich da kein Problem.
LG Petra -
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Ich finde es nicht richtig das Essverhalten eines Mensches mit dem eines Hundes zu vergleichen. Dann könnte er sich ja auch gleich am Kühl- oder Vorratsschrank bedienen oder mit am Tisch sitzen.
Genauso wie DU dem Hund einteilst was er isst, musst DU ihm auch sagen wann. In der Natur ist es "DER RUDELFÜHRER" der immer zuerst isst und die Reste bleiben für das Rudel, dann wenn der Boss es ihnen zugesteht. Die müssen demnach essen was übrig bleibt und natürlich wissen sie nicht wann es wieder etwas gibt, also fressen sie was sie kriegen können.
Finde man sollte einem Hund kein natürliches Verhalten abgewöhnen, nur weil es bequemer ist. Ein Hund braucht gewisse Einschränkungen damit ein harmonisches Zusammenleben auch funktionieren kann und ihm die Rangordnung klar ist. Und Futter ist ein gutes Mittel ihm klar zu machen wer der Boss ist. -
Ja, ich muss meinem Hund leider sein Essen zuteilen - aber aus anderen Gründen, als ihm damit klarzumachen, wer der Boss ist. Derlei Dinge sind hier nicht nötig, unser Zusammenleben funktioniert auf einer etwas anderen Ebene. Und ich halte es auch nicht für nötig, dass ein Hund seine Portion in wenigen Minuten hinunterschlingt, wenn er es nicht von sich aus tut. Ich halte es für viel besser, wenn ein Hund sich sein Essen einteilt und dann frißt, wenn er Hunger hat.
Da sind unsere Standpunkte eben zu verschieden. Die TS wird ja für sich entscheiden, wie sie es handhaben will.
LG Petra -
Zitat
In der Natur ist es "DER RUDELFÜHRER" der immer zuerst isst und die Reste bleiben für das Rudel, dann wenn der Boss es ihnen zugesteht.
Darf ich mal fragen aus welcher Quelle du diesen Unsinn hast?
Das stimmt einfach nicht.
Wolfsforscher haben das längst rausgefunden, die fressen alle gleichzeitig am Beutetier. Ebenso kann man das bei Meutehunden nach der Jagd beobachten, die fressen auch zeitgleich.
Natürlich kommt es dabei immer mal zu Streitigkeiten, diese sind aber rangunabhängig und kommen durch den normalen Futterneid zustande.Ich stelle futter allerdings auch nicht durchgehend zur Verfügung, erstens frißt er eh leer wenn es was gibt und zweitens füttere ich roh, da wäre das ohnehin nicht so prickelnd.
lg susanne
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Zitat
Darf ich mal fragen aus welcher Quelle du diesen Unsinn hast?
Das stimmt einfach nicht.
Wolfsforscher haben das längst rausgefunden, die fressen alle gleichzeitig am Beutetier. Ebenso kann man das bei Meutehunden nach der Jagd beobachten, die fressen auch zeitgleich.
Natürlich kommt es dabei immer mal zu Streitigkeiten, diese sind aber rangunabhängig und kommen durch den normalen Futterneid zustande.lg susanne
Richtig. :reib:
Denn würde immer nur der Rudelführer zuerst essen, dann hätte er bald ein Rudel unter sich, dass weder jagen noch sonst etwas kann, da es einfach nicht ausreichend ernährt ist und schwächelt.
Wie tucker schon sagte, es wird gleichzeitig gefressen bzw. immer mal anders.Ich würde einem Welpen noch drei Mahlzeiten anbieten, bzw. habe es auch gemacht und mit einem halbe Jahr auf zwei umgestellt.
Frisst er nicht auf, ist es zuviel, dann gib ihm einfach weniger.
Und nimm es nach 5/10 Minuten weg, somit lernt er es wird gefressen wenn es etwas gibt und wer nicht will, der hat schon.Und natürlich Glückwunsch zum Nachwuchs und viel Spaß.

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Darüber lässt sich scheinbar streiten. Mein Wissen beruht sich eben auf den von mir genannten Fakten. Und ich halte das für mich für den besten Weg. Ist Ansichtssache.
Hoffe du findest eine Lösung für dein Problem. Egal wie du es im Endeffekt anstellst. Viel Spaß mit dem Kleinen.
Viele Liebe Grüße
- Vor einem Moment
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