Mein Hund steht sich selbst im Weg

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  • Hallo,
    ich habe ein großes Problem...mein Berner Sennenrüde 1,5 Jahre alt,ist generell ein sehr lieber Hund der relativ gut hört ( sitz,Platz,hier usw ).Er hat einen Hof , nen Hundekumpel und wird auch viel beschäftigt.Nun nehmen wir mal an wir sind grade auf dem Hof, er spielt mit seinem Hundekumpel und es laufen Leute vorbei.Ab dem Zeitpunkt,ignoriert er alles und jeden um sich rum.Man kann Kommandos geben wie man will, mit Fleisch anlocken, egal was es ist er geht weg und läuft einfach mit den Leuten mit.Würden die nach Spanien laufen könnt ich mich in den nächsten Flieger setzen und ihn dort abholen.Will man ihn einfangen,befolgt er evtl. die Kommandos ganz kurz, sobald man aber versucht ihn am Halsband oder wo auch immer zu schnappen macht er ein Machtspiel daraus.Er lässt einen dann an sich ran sobald man sich jedoch nur einen mm bewegt springt er wieder weg.Wenn man ihn dann mal hat und würde ihn ein paar Meter weiter wieder loslassen würde er sofort wieder zu den Leuten rennen.Wiso macht er das und was kann ich tun das die Leute uninteressant werden?Ich lass ihn sehr ungern auf den Hof mittlerweile weil ich Angst hab das er wieder abhaut und mit Leuten mitgeht und wenn ichs mal nicht mitkriege verlier ich die Orientierung und weiß ja dann gar nich wo er hin ist.
    javascript:emoticon(':hilfe:') :hilfe:
    Liebe Grüße und ich hoff mir kann jemand helfen

  • Also wir spielen viel mit ihm, am liebsten spielt er allerdings mit seinem Hundekumpel, er hat zusätzlich auslauf von 2-3 Std ohne leine...wenn wir dann an jemandem vorbeilaufen bleibt er dann aber bei mir /uns...das mit der Schleppleine ist ne gute Idee ich will ihn ja aber eigentlich nich anbinden sondern verstehn wiso er das macht und ihm dann zeigen das er es nicht machen muss!!!

  • Zaun wäre eine Möglichkeit.

    Außerdem ist es offensichtlich, dass er euch weder ernst nimmt noch interessant findet - ihr müsst an eurer Beziehung arbeiten.

    Was macht ihr mit ihm außerhalb des Hofs, auf Spaziergängen? Wie hört er draußen ohne Leine?

  • ich würde die Leute evtl. bitten, ihn wegzujagen versuchen. Also laut zu ihm zu sagen GEH WEG, oder AB! So das er merkt, das es nicht gut ist, weg zu laufen und wenn er dann zu die kommt, gaaaaanz doll loben

  • Zitat

    es laufen Leute vorbei.Ab dem Zeitpunkt,ignoriert er alles und jeden um sich rum.Man kann Kommandos geben wie man will, mit Fleisch anlocken, egal was es ist er geht weg und läuft einfach mit den Leuten mit. ... Wiso macht er das?

    Wie ist er denn mit diesen Leuten? Kann es sein, dass er sie von seinem Gundstück "wegbegleitet"? Als Senne müsste er doch ein recht ausgeprägtes Territorialverhalten zeigen (was nicht immer unfreundlich ausfallen muss!)?

    Ich würde auch 1. den Hof anständig einzäunen und 2. mit der Schleppe arbeiten.

    Damit

    Zitat

    ich würde die Leute evtl. bitten, ihn wegzujagen versuchen. Also laut zu ihm zu sagen GEH WEG, oder AB!

    wäre ich vorsichtig, kommt auf die Motive des Hundes an. Vielleicht klappt es. Vielleicht zeigt man ihm damit aber auch, dass man zu härteren Mitteln greifen muss, um die Menschen von "seinem Grund und Boden" zu vertreiben.

    Grüße,
    das Krümelmonster.

  • Wenn wir spazieren gehn , wird auch gespielt,kommandos werden gefestigt und er spielt mit seinem Hundekumpel...er hat generell glaube ich ein Grenzproblem...wenn mal kein Entertainment stattfindet ist es schwer für das zu akzeptieren und er versucht alles um das zu ändern.Aber wie mach ich ihm begreiflich das es eben auch Zeiten gibt wo man mal nichts macht.
    Würden die Leute ihn zurückweisen würde er sie ausbellen, genau das ist das was ich meine.

  • bist du dir sicher das er mit den leuten mitlaufen würde?
    hast du schon mal versucht IHN nicht zurück zu rufen???
    kann es sein das er es extra macht um dich zu testen?
    was ist wenn es dich kalt lässt?

  • Hallo, ich kenne eine Labbimixhündin, die im Junghundealter genau dasselbe Verhalten zeigte.

    Da sie auch frei auf einem nicht eingezäunten Hof lebt, kam sie , wenn sie unbeaufsichtigt war, an eine lange Kette.
    War jemand draussen, nahm er sie an die Schleppleine und der Hund durfte sie begleiten. In die gemeinsamen Hofübungsrundgänge wurden Gehorsamsübungen eingebaut.
    Besonders "Bleib" und "Stopp" musste aus allen Situationen raus beherscht werden!
    Man lief fünfzehnmal am Tag die Hofgrenzen ab, und sobald der Hund diese überschritt, wurde er mit einem "Stopp" gestoppt ;)
    Dann brav herangerufen und weiter gings.
    Bald wurde die Schleppleine fallengelassen und es galt dasselbe Spiel.
    Als nächster schritt kam dann, dass die Hündin erst im Kommando "Stopp" innerhalb der Hofgrenzen warten musste und Frauchen sich nach draussen entfernte (dann wiederkam , kommando auflöste und kräftig lobte ) und später dann ging Frauchen einfach so vom Hof und sobald der Hund hinter ihr her wollte, gabs ein "Stopp", Hund blieb stehen, frauchen ging weiter, kam dann wieder und löste Kommando auf.
    Später übte man das mit fremden, die draussen vorbeiliefen, Hund musste im "Stopp" bleiben, draussen gingen Fremde vorbei und sobald sie dann vorbei waren, löste frauchen das kommando auf und fing ein super tolles Spiel mit dem Hund an.
    Und bald dann wurde auch bei Fremden kein Kommando mehr gegeben und der Hund musste von selbst an der grenze stehenbleiben.

    Nach 2 Monaten hatte der hund das drin, bleib ohne etwas zu sagen innerhalb der Hofgrenzen, ging es dann zum Spaziergang, wurde der Hund an die kurze leine genommen, musste an der Hofgrenze Sitz machen und ging auf kommando "Bei Fuß" dann raus. Auf der Rückkehr dasselbe Spiel.


    Ich finde das absolut faszinierend, denn man kann draussen noch so ein theater machen, für den hund existiert ein unsichtbarer Zaun!

    LG jana

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