kriegen wir das irgendwann mal hin?

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • so wie ich es aufgefasst habe, versuchst du deine fellnase vor allem zu schützen was ihm irgendwie angst machen könnte!?

    genau das ist aber nicht gut ;)

    du musst ihn damit konfrontieren und suverän an seiner seite sein.

    hatte mal so einen angsthund einer freundin bei mir der wahnsinnigen terz an strassen gemacht hat und flippte sowieso aus wenn da irgendwo leute waren.

    hab mir den jungen geschnappt und bin mit eine stunde lang durch ein fussgängerzone gelatscht und siehe da, der süsse hat gemerkt das tausend tode sterben nicht unbedingt notwenig ist :D

    der tipp an der strasse absitzen lassen ist gut, aber viele hunde tun sich leichter wenn sie in bewegung sind, wenn er sitzt beobachtet er alles ganz genau und hat dadurch mehr gelegenheit sich reinzusteigern.

    musst halt testen ob er sich im ruhezustand oder in bewegung leichter tut

  • Mach das nicht, das nennt man "Flooding" und hat leider meist die Unschöne Wirkung, dass man nicht desensibilisiert, sondern genau das Gegenteil erreicht.

    In der empfohlenen Hundeschule arbeitet man sich in kleinen Schritten über systematische Desensibilisierung, Gegenkonditionierung, konditionierte Entspannunge etc. an das Problem ran.

  • hallo,
    halti würde ich auch nicht nehmen. ich denke, dadurch wird er noch mehr angst bekommen.

    ich habe heute so an dich gedacht, tamara. bin eine neue strecke zum zweiten mal gegangen. das erst mal war noch stressig. heute ging es schon ganz gut.

    mir fällt noch ein, dass du vielleicht, kurz bevor er panik bekommt, leckerlies rollen könntest. dadurch, dass er hinterher rennen kann, kann er streß abbauen. so gewöhnt er sich vielleicht auch an die straße.

    so habe ich es geschafft, meinen rüden an dem grundstück unseres nachbarn vorbeizukriegen, ohne das er abgeht, wie schmitz katze.
    der hund von denen springt immer wie ein irrer kläffend gegen die glaseingangstür.

    heute macht es ihm nicht mehr viel aus. ich gebe allerdings meistens viel leine, dass er am tor vorbeirennen kann. er ist da am liebsten auf der flucht. je nach dem, wie er drauf ist, lasse ich ihn rennen, oder nehme ihn ins "fuß" und dann gehen wir ordentlich dran vorbei. ;)

    an der straße ist meiner auch nervös, aber nicht so schlimm. er klebt dann eben an mir. damit können wir beide leben.

    viel glück. hoffe, ihr übersteht euren umzug gut. wird sicher heftig mit kindern und hunden. hast du wenigstens eine oma, die auf die 4 schauen kann, wenns los geht?

    gruß marion

  • Ich würde auch vom Halti abraten, da ich dafür bin ein ängstliches Lebewesen in seiner Angst sowenig wie möglich körperlich einzuschränken, das eine Leine ran muss ist klar, geht ja auch um Sicherheit. Ich kenne niemanden, der weniger Angst hat, wenn er in einer Panikattake in seiner Bewegungsfreiheit eingeschränkt wird, im Gegenteil, dann wird die Panik noch größer, weil man ja noch mehr das GEfühl hat nicht flüchten zu können.

  • Nach fast 2 Wochen Renovierungsarbeiten in denen die Hunde immer dabei waren, bin ich absolut beruhigt:

    Paco hat mit der neuen Umgebung keinerlei Probleme. Er zieht nicht an der Leine und zeigt keinen Stress oder Angst.

    Er läuft den Weg bis zur Grünanlage und bis zum Landschaftspark wirklich problemlos.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!