schlimm entzündete Pfoten Hilfe, Lebertumor

  • Hallo

    seit September 2008 macht mir unser über 14 jährige Bullterrierhündin Kira grosse Sorgen. Es begann mit einer kleinen offenen Stelle auf der Pfote, welche immer grösser wurde. Nach einer Antibiotikagabe wurde es leider nicht besser, sodas ich dann zu einer Dermatologin nach Hamburg gefahren bin. Es wurden Hautgeschabel entnommen, keine Demodex oder andere Milben. Sie riet mir ein Ultraschall machen zu lassen um der Ursache auf den Grund zu gehen. Gleichzeitig sollten wir ihr 7 Wochen lang ein starker Antib. geben, weil es bei so tiefen Entzünungen wohl sonst nicht komplett abheilen würde. Die Stelle ging gut weg nur ging der ganze Spuk nach ca 2 Wochen ohne Antib von vorne los, diesmal allerdings im Zwischenzehenbereich. Ich habe dann den Ultraschall gemacht und es wurde ein oder mehrere kleine Tumore in der Leber festgestellt. Ich habe keine Biopsie machen lassen, weil sie schon so alt ist und man den Tumor eh nicht operieren könnte lt. TA. Es kann also gut sein, das er nicht bösartig ist, da ich mal gehört habe, das ein Hund mit einem bösaritgen Lebertumor in der Regel nur noch 100 Tage zu leben hat und kira (toi toi toi) lebt damit nun schon seit November. soviel zu der Vorgeschichte. Nun sind mittlerweile alle 4 Pfoten betroffen, super stark geschwollen und knallrot und suppend. Ich war vor ca 3 Wochen wieder bei einer anderen TÄ, sie hat ihr Spritzen für das Immunsystem gegeben und zusätzlich sollte ich ihr Biotin und Zink mit ins Futter geben. Es wurde ein Abstrich gemacht und ins Labor geschickt. Es ergab Streptokokken und ein geringer Nachweis von Malazesien. Sie bekam dann auch wieder 3 Wochen Antibiotika und es heilte ab. Nach der Gabe ging es wieder los, am Anfang war es immer nur eine Vorderpfote, nun sind alle Pfoten betroffen. Ich bade sie mit so einem Spezialshampo alle 3 Tage und habe jetzt schon angefangen ihr eine Propolissalbe drauf zu schmieren, aber es hilft irgendwie nicht wirklich. Ich mache mir grosse Sorgen um meine Maus.Habe mir jetzt überlegt, falls es doch eine Allergie sein könnte, ihr nur noch gutes Dosenfutter von Vet oConcept mit zusätzlich Kartoffenln oder Reis zu geben. Hat Jemdand von euch erfahrungen mit so hartneckigen Entzündungen? Was könnte es sein und was hilft ihr auf dauer? Bin für jeden Tip dankbar

    _________________
    lieben Gruß Manu und Bullinasen

  • hallo manu,

    wurde denn schon mal ein blutallergietest gemacht? also auf milben und gräser...nicht futtermittel...

    weißt du ob schon mal die alkalische phosphatase gemessen wurde? das ist ein leberwert der bei cushing hunden hochgeht, cushing kann leider so gut wie alles auslösen, die bekannte kahlheit und der dicke bauch sind ja schon eher endstadium...ich kannte mal nen pit der ewig probleme mit den füßen hatte und der hatte halt einen cushing...nur ne idee...

    alles gue für kira :smile:

  • Hallo Alex

    danke für deine Antwort. Ja wir haben vor Jahren mal ein Blutallergietest gemacht, ich weiß allerding nicht mehr genau was dabei rauskam*schäm. wir haben zwei alte Mäuse und irgendwie ständig was gehabt, Aber ich werde nochmal nachfragen. Ich meine es war eine Állergie gegen haustaubmildem und Futtermilben. Sie hatte zu dem Zeitpunkt aber keine Hautprobleme, sodas wir ihr weiterhin das Trockenfutter gegeben haben. Nun bekam sie ja ein leberdiätfutter und Mariendisteltabletten. Die tA in der spezialklinik hatte auch was von u.a. Chusing Verdacht geschrieben, aber meine TA meinte das Chusing Hunde anders aussehen würden und auch das Blutbild nicht passen würde. Könnte man bei Chusing überhaupt dem Hund helfen? Wir wissen echt nicht mehr weiter, die TA Kosten fressen uns auf, aber was macht man nicht alles für seinen geliebten Freund. Kira ist ja auch noch Herzkrank und hatte vor kurzem erst einen Schlaganfall (Vestibular Syndrom) von dem sie sich aber gottseidank gut erholt hat, genauso wie von ihrem schweren Bandscheibenvorfall mit 12 Jahren.

    Wir sind unendlich dankbar das sie schon über 14 Jahre bei uns ist und wir werden alles tun um ihr zu helfen. Sie ist wirklich mein ein und alles und ich habe höllische Angst vor dem Tag an dem sie mich verlassen wird.

    Ich werde mal ein Bild von ihrer Pfote reinstellen evtl erkennt ja Jemand Parallelen zu seinem Hund und noch ein paar Bilder von meinem Sonnenschein

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  • Hallo Manu,

    süße Bullinase hat Deine Maus =)

    Was fütterst Du ihr im Moment eigentlich???

  • Hallo

    Danke, sie ist wirklich mein Sonnenschein

    im Moment bekommt sie das Seniorfutter von Vet Concept (ist auch für Leberkranke Hunde), aber ich habe gestern Dosenfutter aus Straußenfleisch und Kartoffeln bestellt und werde ihr dazu noch Reis kochen. Wenn ich nur wüsste woran das mit ihren Pfoten liegt....ist es wirklich vom lebertumor oder doch was anderes? Ist es denn typisch das Hunde mit einem Lebertumor so entzündete Pfoten haben?

    Ich lasse sie auch reglemäßig akupunktieren und meine Heilpraktikerin möchte nun eine Nosode anfertigen lassen, hoffe ja das irgendwas hilft.
    Man ist so machtlos :sad2:

    Außerdem habe ich grosse Angst das dieser Tumor, sollte er doch bösartig sein, irgenwann platzt. Woran erkenne ich es ? Wann wird es kritisch? Eigentlich möchte ich sie nicht einschläfern lassen, denn ich habe das Buch "Wenn Tiere ihren Körper verlassen" gelesen und ich finde Kira sollte selber entscheiden dürfen wann sie gehen will und ich werde dann versuchen so gut es geht sie zu begleiten. Auch wenn es bis an meine Grenze geht und ich garnicht daran denken kann, ohne gleich zu heulen.
    Natürlich werde ich sie aber nicht mit einem geplatzem lebertumor leiden lassen!

    entschuldigt bitte, aber im Moment geht mir das alles sehr zur Herzen und ich schreibe sicherlich etwas wirwar. Mir geht zuviel durch den Kopf. Alleine der Gedanke das ich morgens zur Arbeit fahre (bin nur 4 Stunden weg) oder nachts ins Bett gehe und dann platzt dieser Tumor und ich bekomme es nicht mit.....Horror. Aber noch habe ich sie bei mir und danke dem lieben Gott jeden Tag dafür.

    Hier noch ein paar Bilder von Kira und Jazzy (ihre Tochter)

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    und hier feiert Kira ihren 12 Geburtstag

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  • Hallo Manu,

    das gleiche Pfotenproblem wie deine Kira hat mein Rocko. Bei ihm sollen die entzündeten Pfoten allerdings von einer Autoimmunerkrankung kommen. Vor 2 Jahren konnte er nur noch auf relativ weichem Untergrund laufen (Wald- und Wiesenwege), heute hat er nur noch mit schotterähnlichen Wegen Probleme.

    Bei Rocko hat eine Umstellung auf BARF sehr viel bewirkt, da er außerdem eine recht starke Futtermittelunverträglichkeit hat. Gebarft wird er seit 2 Jahren, und seit einem Jahr wird er nur noch mit homöopathischen/naturheilkundlichen Mitteln behandelt. Du hast von deiner Heilpraktikerin geschrieben. Frag sie doch mal, was sie von folgenden Mitteln hält: Zylexis (Immunmodulator) Kolloidales Silber (50 ppm), Noni-Pulver, Man-Koso-Mus.

    Das Zylexis hat Rocko schon bei der Tierschutzorganisation bekommen und es hat sehr gut geholfen, solange es in relativ kurzen Abständen gespritzt wurde (in seinem Fall anfangs täglich). Als ich ihn bekommen habe, hat er diese Spritzen alle 14 Tage bekommen. Nach einem Monat sollte ich den Abstand auf alle 3 Wochen vergrößern, später auf alle 4 Wochen. Das habe ich auch so gemacht, wodurch die Entzündung wie bei deiner Kira erst an einer Pfote und dann an allen vieren wieder ausgebrochen ist. Rocko hatte auch stark nässende Zehenzwischenräume, die dunkellila waren! Antibiotika haben wie bei deiner Kira immer nur kurzfristig geholfen.

    Nach dem Allergietest und dem Umstieg auf BARF wollte ich irgendwann weg von den ständigen Spritzen und habe eine THP aufgesucht, die dann die Antibiotika durch Kolloidales Silber (wirkt als natürliches Antibiotikum) und Noni-Pulver ersetzt hat. Rocko bekommt diese Mittel jetzt seit etwa einem Jahr, und die Entzündungen sind sehr gut, aber nicht komplett zurückgegangen. Wer den Hund vor 2 Jahren mit schmerzverzerrtem Blick über die Straße hat humpeln sehen und ihn heute vorwegrennen sieht, erkennt den Hund kaum wieder!

    Das Man-Koso-Mus bekommt mein Neuzugang Timmy zur Stärkung seines Immunsystems. Inwieweit es gewirkt hat, wird das Blutbild zeigen, dass ich in ca. 4 Wochen erstellen lassen werde. Timmy hatte Ehrlichiose und Babesiose, als ich ihn bekommen habe, und hat sehr starken Antibiotika gegen diese Krankheiten bekommen. Das Man-Koso dient dem Zweck, das Immunsystem wieder zu stärken.

    Die von mir genannten Mittel sind zwar alle ziemlich teuer, aber ich habe vorher die Erfahrung machen müssen, dass die ganzen TA-Besuche und Antibiotikagaben bei meinem Hund (Rocko) nichts gebracht haben und ich mein Geld quasi zum Fenster rausgeschmissen habe, ohne dass es meinem Hund besser geht.

    Vielleicht kannst du dich im I-Net ja zu den von mir genannten Mitteln schlau machen und deine Heilprakterin befragen. Ich kann nur aus meiner eigenen Erfahrung sagen, dass sie meinem Hund seine Lebensqualität zurückgegeben haben.

  • Maja hat Probleme mit den Pfoten, wenn sie wieder eine allergische Reaktion hat. Beginnend mit Pfotenschleckerei bis hin zu Aufbeißerei, im Winter hatte sie auch in den Zwischenräumen der Ballen überall kleine Wunden.

    In den Griff bekommen habe ich das mit Ausschlussdiät (ich koche selbst) und einer Wund- und Heilsalbe ;)

    LG, Henrike

  • El Rocko: Super Beitrag :gut:
    Ich barfe zwar selbst nicht, aber ich habe da auch sofort dran gedacht, als ich die Pfoten gesehen habe.
    Manu, hast Du schon mal an Barf gedacht??
    Vielleicht ist Deine Maus auf irgendwas allergisch, wo man so noch nicht drauf gekommen ist.
    Sehr viele Hunde werden über die Pferdefleisch Ausschlussdiät erstmal wieder auf einen normalen Stand gebracht. Das Pferdefleisch bekommt ziemlich gut übers Internet.

  • Hallo

    vielen herzlichen Dank das ihr mir so (hoffentlich) hilfreiche Tipps gebt.

    Rocko ich werde meine Heilprakitkerin mal nach den MItteln fragen! Aber wie kann man eine Autoimunkrankheit feststellen lassen? Meine TA sage mir auch schon mal es könnte auch eine Autoimunkranheit sein, sie hat aber nicht weiter danach untersucht. Dieses Zylexis hat Kira auch zweimal gespritzt bekommen, aber sie stand ja gleichzeitig unter dem Antibiotika, also weiß ich nicht ob es wirklich gewirkt hat. DU hast vollkommen recht, wir haben nur die letzten 2 Monate über 600 Euro bezahlt und es hat nichts gebracht und wir doktorn jetzt schon seit September 08 damit rum. Es freut mich aber das du deinem Wauzi so gut helfen konntest.

    Ich glaube ich kann nicht barfen, ich hatte es schonmal versucht, vor Jahren, und es kam mir unglaublich aufwendig vor und ausserdem hat es schon an unserem Gefrierschrank gescheitert, weil eben nicht genug Platz vorhanden ist und extra eine Gefriertruhe kaufen geht leider nicht. Glaubst du denn nicht, das auch ein gutes Dosenfutter ohne ZUsatzstoffe gleich gut helfen könnte, wenn es eine Allergie sein sollte? Da ist auch nichts weiter drin als Fleisch und Kartoffeln.

    AUßerdem habe ich hier noch gelesen das man bei einem Lebertumor keine Karotten Äpfel Bananen und Kartoffeln füttern darf :schockiert:
    gerade diese Dinge liebt Kira über alles. Es scheint wirklich sehr sehr schwer zu werden, Kiras Lebertumor und gleichzeitig ihre Pfoten zu berücksichtigen :???:

  • hallo manu,
    die ALKP und ein rotes blutbild können schon eine aussage zum cushing sagen...das dein tierarzt meint sie würden anders aussehen, kann daran liegen das er das spätere stadium meint, und wenn die klinik das schon mal in betracht gezogen hat würde ich das abklären lassen...und ja mit einem cushing kann man mit speziellen medikamenten leben...

    gegen die hausstaubmilben könntest du ein spray aus der apotheke versuchen-> milbiol...das vertreibt die milben von den liegeplätzen des hundes, wichtig ist dabei das du nicht das ganze haus einsprühst, sondern nur dort wo die alte dame bevorzugt liegt...wenn die milbe keine ausweichmöglichkeit haben, nehmen sie das spray in kauf :headbash:

    zu deiner angst des tumors--> wenn der platzt muß das nicht unbedingt schmerzhaft sein, kann natürlich, muß aber nicht...wenn der tumor blutet wird der hund ruhig und schlapp, weil das blut ja auch den sauerstoff transportiert...ebenso wird sie blass auf den schleimhäuten...
    ach ja, mein alter rüde wurde bei der milz ex op einige proben aus der leber genommen, weil die auch komisch aussah, der pathologe fand aber nur eine "alte" leber vor, so schön sind die halt im alter nicht mehr...

    alles gute für dein mädchen :gut:

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