Wie würdet ihr dieses Verhalten deuten?

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  • Ich würde ihm auch in der Wohnung ein kleines Leinchen ans Halsband machen. Wenn er auf dem Bett liegt, nicht mit ihm reden sondern über das Leinchen am Halsband runter vom Bett - wenn er unten ist Loben und Belohnen.
    Wenn er nach euren Händen schnappt sofort wegdrehen und was anderes machen und den Hund erstmal ignorieren. Dann langsam wieder Anfangen und sobald er wieder schnappt... sofort wieder wegdrehen usw.
    Deine Tochter würde ich Anweisen, dass sie erstmal bis ihr einen genauen überblick über die Situation habt, vom Hund fern bleibt, es sei denn ihr seit dabei und habt alles im Griff.
    Außerdem würde ich jegliche Vergünstigung, die der Hund hatte sofort streichen. Futter bekommt er nur noch aus der Futtertasche und nur noch, wenn er dafür etwas getan hat.
    Ich denke euer Vierbeiner hat ein Respektsproblem und versucht gerad seine Stellung zu erheben - er schreit förmlich nach einem Aufstieg und das solltet ihr sofort unterbinden.

  • @Capalady:

    Zitat

    Also packte mein Mann den Hund im Nacken und nahm ihm die Beinscheibe weg.
    Monty hat sich natürlich dann klein geschlagen gegeben.
    Mein Mann bat mich dasselbe zu tun um ihm die Grenzen zu zeigen.
    Diese Situation ging für mich persönlich aber viel zu weit.
    Also lies ich es bleiben.
    Nachdem mein Mann die Beinscheibe wegnahm pullerte er provokativ um seinen Schlafplatz herum, mit anderen Worten: "Hier ist mein Revier!"


    Bitte bitte lest ein gutes Buch über Hundekommunikation.

    Euer Hundekind hat sich vor ANGST eingepinkelt!!!
    Das im Nacken packen wäre wirklich nicht nörig gewesen. Übt tauschen mit dem Kleinen so dass er weiss ihm wird nichts weggenommen, dann brauch er auch nicht mehr zu drohen.
    Bei Hunden funktioniert Kommunikation untereinander so wunderbar, nur Menschen müssen so blöd sein und die angegebenen Grenzen immer wieder Überschreiten.

    Wenn meine Hundin knurrt weil sie etwas zu fressen hat weil der Rüde ( im Rang über ihr) für ihren Geschmack zu nah vorbeiläuft lässt er sie in RUHE und läuft nonchalant einen grösseren Bogen.

    Probiere mit der Familie eine Richtung in der Hundeerzihung zu finden.
    Das dein Sohn dem Kleinen eine "geklatscht "hat finde ich auch nicht richtig.
    Viel Glück!!

  • Ich denke auch, dass eine Hausleine sinnvoll ist. Das kann ein Strick sein, also nichts mit Schlaufen oder Metallteilen, die den Hund beim Gehen stören, oder Möbel und Böden beschädigen. Damit spart man sich jede Menge sinnloser Worte und Schimpfereien (am Ende auch Nerven) und kann doch auf den Hund einwirken.

  • KatundDelilah

    sollte man dann ignorieren, wenn Hundi knurrt- weil ich ihm zu nah komme?

    Aber wenn ich doch mal eingreifen muss- wenn sie z.Bsp. etwas frisst, was sie nicht fressen soll/ darf- und sie aber "gewohnt " ist, dass sie nur knurren muss und ich lass sie zufrieden?

  • Hallo Katy,

    das sind zwei unterschiedliche Sachen.

    Ob du das Knurren deines Hundes ignorieren sollst wenn du ihm zu nah kommst?

    An erster Stelle würde ich es RESPEKTIEREN, der Hund knurrt weil er in seinen Augen einen Grund dazu hat.
    An dir ist es herauszufinden warum. Hat er Angst dass ihm etwas weggenommen wird? Versuche ihm diese Angst zu nehmen, durch Handfütterung, durch tauschen des begehrten Objektes durch ein noch tolleres.

    Das eingreifen bei ernsthaften Fällen ist etwas anderes, das tust du um im Ernstfall die Unversehrtheit deines Hundes zu gewährleisten.

    Erstens kannst du ihn lehren unerlaubt nichts aufzunehmen. Das kann dauern..:)
    Zweitens kannst du vorausschauend handeln und versuchen den Fall nicht eintreten zu lassen. Im Haus alles gut wegräumen, draussen an Orten wo viel Abfall herumliegt den Hund an die Leine nehmen.
    Drittens das "aus" üben.
    Als allerletztes solltest du den Mut und die Geschicklichkeit aufbringen können deinem Hund etwas geen seinen Willen aus dem Maul entfernen zu können.

    Der Trick ist schnell und ohne zu zögern überzeugend zu handeln.
    Ich hatte neulich den Fall dass mein Rüde an der Leine ( 42 Kilo ) ins Gebüsch abbog und nachdem ich ihn wieder herausgezoen hatte einen halbvergammelten Hasen im Maul hatte.
    Da gab es für mich kein zögern, ein scharfes "aus" und er liess los. Hätte er nicht loselassen hätte ich das Ding aus seinem Maul gezogen.

  • So nun ist ein Tag vorrüber und ich sehe diese Situation von gestern auch mit ganz anderen Augen.
    Vielleicht hat er ja eigentlich nur richtig geknurrt und mein Mann es falsch gedeutet?
    Schliesslich war er auf seinem Ruheplätzchen,also dort ist definitiv sein Revier.
    Ich denke das es ähnlich ist wie bei dem Futternapf. Warum sollte man dazwischen greifen?
    Das er vor Angst gepinkelt hat glaube ich eher weniger da es ca. 2 Minuten später passierte,oder vielleicht doch :???:
    Okay...wenn Monty draussen etwas findet....zum fressen...und ich dann ebenfalls AUS sagen würde, würde er es auch ausspucken.

    Natürlich will ich meinen Hund auf keinen Fall mit Gewalt erziehen noch soll irgendein Familienmitglied mit Gewalt reagieren.
    Wir werden heute auf jeden Fall nochmal mit beiden Kindern ein ausführliches Gespräch mit ihnen führen zum Thema Gewalt und Hund.

    Dann noch schnell eine Nachfrage:
    Wenn der Hund auf dem Bett liegt und knurrt weil mein Sohn ihn herunternehmen will, soll er ihn dann eher freundlich zu sich rufen?Oder ihm einfach bestimmender zeigen das er aus dem Bett gehen soll?
    Meinetwegen mit Handzeichen und runter?

  • Zitat

    Natürlich will ich meinen Hund auf keinen Fall mit Gewalt erziehen noch soll irgendein Familienmitglied mit Gewalt reagieren.
    Wir werden heute auf jeden Fall nochmal mit beiden Kindern ein ausführliches Gespräch mit ihnen führen zum Thema Gewalt und Hund.[/color][/b]

    Dann noch schnell eine Nachfrage:
    Wenn der Hund auf dem Bett liegt und knurrt weil mein Sohn ihn herunternehmen will, soll er ihn dann eher freundlich zu sich rufen?Oder ihm einfach bestimmender zeigen das er aus dem Bett gehen soll?
    Meinetwegen mit Handzeichen und runter?

    Hallo!
    Das finde ich eine gute Idee!

    Ich finde du solltest erstens versuchen die ungewünschte Situation (Hund auf Bett) zu verhindern=Schlafzimmertür zu.

    Ist es aber trotzdem passiert solltet ihr euch durchsetzen ohne es auf eine direkte Konfrontation ankommen zu lassen. Der Hund soll ja nicht lernen dass er mit seinem Drohverhalten Erfolge erzielt. Im schlimmsten Fall lernt er zu beissen.

    Ich finde den schon mehrmals genannten Tipp dass der Hund eine Leine ohne Schlaufe um bekommt gar nicht schlecht. So kannst du ihn zur Not wegziehen.
    Ansonsten, kein Drama draus machen, negiere den Hund, geh weg, raschel mit etwas Futter wenn es sein muss und das Bett ist wieder Hundefrei.

    Vergesst nicht folgende Grundregel: Ein Kommando an den Hund nur geben wenn du sicher bist dass es entweder ausgeführt wird oder du es zur Not durchsetzen kannst.
    Alles andere geht auf die Dauer nach hinten los. :)

  • Ich sehe nicht, daß hier ein Junghund seine Grenzen testet. Ich lese da heraus, daß da ein Jungspund ist, der noch überhaupt nicht weiß, um was es geht. Da wird er bei dem Versuch ein Schläfchen zu machen arg bedrängt. Zuerst versucht er die Situation mit einem Spiel zu deeskalieren. Als das nicht funktioniert und er weiter bedrängt und genervt wird, droht er, weil er nicht mehr ausweichen kann.

    Ich würde versuchen zu verhindern, daß er überhaupt aufs Bett rauf kann. Ist er doch mal oben, würde ich versuchen ihn nett und freundlich runter zu rufen. Am Wichtigsten fände ich allerdings, daß man wirklich schon den Ansatz vom raufhüpfen wollen stoppen kann.

  • ALso ich würde ihn einfach kommentarlos runterschubsen. Du setzt dich auf die Couch und schubst ihn runter.
    Schnappt er nach dir, raus mit ihm aus dem Zimmer und Tür zu. Fertig Bums Aus.

    Wirkt auf mich jetzt wie ein frecher Teenager.

  • Ich glaube ich wurde soeben missverstanden.
    Vielleicht habe ich mich auch mal wieder falsch ausgedrückt.

    Es ist nicht so das Monty das *immer* bei derselben Situation macht, es sind Situationen die ich vorher nicht einschätzen kann und die auch sehr unerwartet eintreten.
    Situationen zum Beispiel die vorher noch völlig okay für ihn waren.

    Soll ich dann wenn so eine Situation wieder eintritt erstmal schnell in die Küche flizzen ihm z.B. ein Stück Fleischwurst holen und dann wieder brav zu ihm laufen um mit ihm zu tauschen?
    Sorry aber ich glaube das ist nicht gerade der richtige Weg.

    Natürlich muss ich *jederzeit* und *ausnahmslos* die Möglichkeit haben ihm etwas aus dem Maul nehmen zu dürfen OHNE das er giftig wird.
    Und das Prinzip mit dem tauschen finde ich ansich eine gute Sache, aber wie soll ich das umsetzen wenn er bei Dingen anfängt zu knurren die vorher absolut okay für ihn waren?
    Vorallem entstehen in solchen Momenten seine Drohungen innerhalb von Sekunden.
    Ich glaube ich kann meinen Hund sehr sehr gut einschätzen von seinem Verhalten und kann auch einschätzen was für ihn im toleranten Bereich oder eben nicht ist.
    Das wiederrum soll nun nicht heissen das ich mich komplett nach ihm richte.
    Beispielsweise streichel ich ihn, merke aber an seinen Zügen ob er gerne weiter gestreichelt werden will oder ob er lieber seine Ruhe haben will.

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