Ständige Fieberschübe ohne klare Diagnose
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Ich heisse Julia und mein kleiner chihuahua-pudel-shitzu mix heisst Paul und wurde am vierten April ein junges Jahr alt.
Er hat seit Oktober letzen Jahres Fieberschübe die mit Cortison unterdrückt werden können. Ultraschaluntersuchung, Röntgenaufnahmen, Blutbilder und Borreliose Tests haben nichts auffälliges gezeigt. Eine südländer Krankheit wurde auch ausgeschlossen. Die Ärzte sind ratlos.
Paul ist total quirlig, pfiffig und lebensfroh. Allerdings eben nur wenn er Cortison bekommt. Das ist natürlich keine Dauerlösung. Dachte ich.
Beim letzten "Schub" habe ich das Cortison nach ärztlicher Rücksprache weggelassen, weil wir das Probelm nicht weiter "unterdrücken" wollen. Ich bin froh dass wir das Fieber (hat er mal mehr und mal weniger wieder seit einer Woche) immernoch mit entsprechenden Mitteln runterbekommen und der somit einigermaßen der Alte ist und frisst und trinkt.
Allerdings wissen wir immer noch nicht weiter und ich habe furchtbare Angst dass die Schübe bald noch häufiger auftreten, wir das Fieber vielleicht mal nicht mehr in den Griff bekommen...Vielleicht finde ich ja jemanden hier der ein ähnliches Schicksal kennt und uns helfen kann endlich die Ursache zu erkennen und vor allem zu bekämpfen!
Lieben Gruß
Paul und Julia - Vor einem Moment
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Hi,
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Hört sich auf jeden Fall nicht gut an. Wo kommt Paul denn her? Bei den Reisekrankheiten sollte man midestens zwei mal testen um sicher zu sein, dass da nix ist. Habe jetzt jemanden getroffen, dessen Hund eine Krankheit hat, wo der Körper gegen sich selbst arbeitet, der Hund wäre schon öfter fast verblutet. Der hat auch immer Fieberschübe. Warst du in einer Klinik oder nur beim Haustierarzt?
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Das Blutbild hat keinen Entzündungsbefund geliefert trotz dem Fieber?
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für die schnelle Antwort!
Also er kommt aus Berlin und der restliche Wurf, die Elterntiere etc haben KEINERLEI Probleme mit irgendwas.
Also was "exotisches" können wir ausklammern.
Ich war noch nicht in der Klinik. Ich wüßte auch ehrlich gesagt nicht warum. Was machen die anderes als mein Tierarzt? Ausser dass die teurer ist.
Nicht falsch verstehen, an dem Geld solls nicht scheitern für meinen kleinen Schatz gebe ich mein letztes Hemd.
Morgen bekomme ich wieder Blutergebnisse. Ich hoffe diesmal ist ansatzweise mehr zu finden als "nur" dass die Lykos unheimlich hoch sind.
Ich werde dann aber auch zusätzlich einen Arzt hinzuziehen. Die Helferin soll morgen Pauls Krankenakte komplett kopieren und mir geben.
Vielleicht sieht ein anderer Arzt mehr...ich hoffe es so sehr! Oder jemanden zu finden der das gleich hatte bzw. jemanden kennt.
Es ist so mysteriös. Kein Durchfall, kein Erbrechen, keine Lahmheiten, keine "aussetzer", kein gar nichts. "nur" Fieber und damit verbunden Gliederschmerzen, Müdigkeit und Appetitlosigkeit.
Oh mann
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Ich würde dir dringend raten in eine große Klinik zu gehen, einfach weil die viel viel mehr Erfahrung haben als ein "normaler" TA. Und teurer dürfen die gar nicht sein weil sie sich an die GOT halten müssen. Natürlich haben die viel mehr Möglichkeiten zur Untersuchung, das macht die Kosten aus.
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ständig auftretendes und wieder verschindendes fieber deutet auf einen entzündungsherd hin. Könnten Mandeln sein oder auch etwas anderes. aber da muss das blutbild etwas den weg weisen. Die Mandeln kann der TA ja ohne weiteren test nur mit in den rachen schaun beurteilen.
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..dank Dir Roland!
Das Problem ist, dass man einfach nur weiss: ok, ein Entzündungsherd wütet in Paul.
Aber was? ALLE anderen Werte / Verhaltensweisen weisen keine Auffälligkeiten hin! Wenn die Leber / Nieren / etc Werte aussergewöhnlich wären, könnte man einen Zusammenhang finden. Aber lt. Blutbild / Röntgenaufnahmen / Ultraschall / Abtasten / auf links drehen (die hohen Lykos mal ausgeschlossen) ist mein Baby KERNGESUND. Das ist ja das dubiose.Meine volle Hoffnung liegt auf morgen, auf dem Blutbild. Ich hoffe dort finden wir IRGENDETWAS.
Sollte hier wieder nichts zu finden sein gebe ich die Krankenakte mal in die Klinik udn zu anderen Ärzten.
Maaan.
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in welchen abständen kommen die Schübe denn?
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Ich kenne einen ähnlichen Fall von einer Hündin die wir vermittelt
haben, auch die hat immer wieder Fieberschübe und selbst die
Uni-Tierklinik hat nichts auffälliges gefunden. Mal eine Frage am Rande
wurde Dein Hund auch kurz vor dem ersten Auftreten der Schübe geimpft?
Das Einzigste was bei Ranja auffällig war, das sie vor dem ersten Auftreten der Schübe ein paar Tage vorher geimpft wurde. -
Der Erste war Anfang Oktober...da haben wir dann ordentlich antibiotikum und Cortison bis Mitte Dezember genutzt. In dieser Zeit war auch nix.
Von Mitte Dezember dann quasi an nix mehr. Keine Medikamente und keine Schübe.
Mitte Februar war dann wieder einer. Erste Reaktion: Fiebersenkende Mittel, klaro. Aber auch wieder Cortison. Erst hochdosiert dann nur noch ganz wenig, aber täglich.
Mitte April dann wieder einer...quasi seit letzter Woche. Es waren mal drei Tage ohne Fieber dazwischen, aber auch nur weil TA Antibiotikum gegeben hat. Die Wirkung hat wohl nachgelassen und nu hat er wieder Fieber seit Mittwoch...
Jetzt ist er wieder vollgedröhnt vom Arzt und ich habe Tabletten dabei für wenn was ist über das Wochenende.
Morgen dann Telefontermin mit der Tierärztin bzgl. den Blutergebnissen.DAUMEN DRÜCKEN
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