TA Behandlungen?
-
Bellacinderella -
6. April 2009 um 12:46
-
-
Hallo
Zu den Preisen kann ich nicht viel sagen, da ich aus der Schweiz bin. Aber wenn wir mal davon ausgehen, dass bei uns eh schon alles ziemlich teuer ist, dann finde ich, dein TA übertreibt es doch etwas. Soviel zahle nicht mal ich. Und unser Gesundheitssystem ist weder bei Menschen noch bei Tieren sonderlich günstig.
Was mich aber noch fast stutziger macht, ist die Tatsache, dass er anscheinend immer alles röntgen muss. Ich meine, bei mir selber bin ich da ziemlich vorsichtig und das ist bei meinen Tieren auch so. Bei Durchfall röntgen?
Bsp. Durchfall. Ich war vor Kurzem ebenfalls desahlb beim TA. Sie hat den Bauch abgetastet, auf Schmerzen untersucht. Fieber gemessen, Herz abgehört. Fragen gestellt zum Futter, zu Essverhalten, dem Durchfall ansich und ob sie ev. von einem gespritzten Feld oder so was gefressen hat. Sie bekam eine Spritze wegen dem Fieber und was gegen den Durchfall. Wir sollten sie und was raus kommt beobachten und sonst wieder kommen. Das teuerste war das Medikament gegen den Durchfall (eins aus der Kindermedizin, hab das selbe bei meiner Nachbarin gesehen die 1.5 mal mehr bezahlt hat beim Dok...)
Bsp. Vogel. Ich war mit einer Wachtel da, die einen Flügel gebrochen hat. War, ausser einem winzig kleinen Unkostenbeitrag (dekte grad mal das Material) umsonst. Sie hat mir gezeigt, wie ich das binden muss, wie ich das Medi eingebe, hat Material mitgegeben, ein Schmerzmittel und eine Spritze zum eingeben und gut war. Die Wachtel, die sich den Schnabel verletzt hat als war gratis. Angucken und sagen, das wächst nach kostete nichts.
Bei der Scheinträchtigkeit von Luna haben wir Galastop mitbekommen, mit der Möglichkeit es zurück zu bringen, wenn die Homöopathin ihr helfen kann und das Medi unnötig und unbenutzt ist. Mit Geldrückgabegarantie.Ich würd den TA wechseln. Wenn mich mein Gefühl zweifeln lässt, dann ist da meist was dran und ich höre darauf. Und offenbar lässt dich deins zweifeln.
- Vor einem Moment
- Neu
Hallo,
hast du hier TA Behandlungen? schon mal geschaut ?*
Dort wird jeder fündig!-
-
Ich würde die Suche nach einem Tierarzt nicht am Honorar allein festmachen. Wichtig ist auch, ob man dem Tierarzt vertraut. Also immer nachfragen "was ist der Grund, warum jetzt ein Röntgenbild gemacht werden muss", "was könnte es noch sein", "welche Behandlungsalternativen gibt es" etc. Ich frage vorab meist (wenn ich mein Tier in einer Klinik vorstellen muss), wie hoch das Honorar ausfallen würde. Röntgenaufnahmen sind auch für Tiere nicht ohne, diese sollten wirklich nur bei begründetem Verdacht durchgeführt werden. Der Tierarzt sollte auch alle Untersuchungsschritte mit dem Halter abklären. Hinterfragen ist sehr wichtig.
Ein Tierarzt, der mir nur ein paar Pillen in die Hand drückt, die Kosten dadurch gering hält und auf gut Glück therapiert, möchte ich jedoch nicht haben.
-
Hallo Nochmal
Ja das ist genau der Punkt. Ich habe den Eindruck er macht ein bisschen viele Fotos.
Das mit den Magendarminfekt war so. Samstag ging es mit Durchfall los. Der wurde bis Abends immer wässriger so das ich mit ihr zum Notdienst gefahren bin. Dort sagte man mir Magendarminfekt sie bekam irgend ein Pulver und Diatfutter verordnet. Kosten 44 €. Leider war es am nächsten Tag nicht besser und der Durchfall war blutig so das ich dann zu meinen TA in die Notsprechsunde gefahren bin. ( Er ist am Wochenende nur bis 12 Uhr da deswegen mußte ich Abends zu einem anderen.) Der sagte dann das sie Fieber hat und alles auf einen Infekt hindeutet, aber es könnte auch sein das sie etwas gefressen hat was im Darm steckt . Um sicher zugehen Röntgen und Blut nehmen. Klar läßt man das dann machen. Und so ist es halt in letzter Zeit immer. Bei der Blasenentzündung hat er gesagt das muß gemacht werden. Und bei der Verstauchung wollte er wissen ob sie nichts an der Wirbelsäule hat.
Da ist man halt verunsichert und läßt es dann machen.
Auffällig ist das es in letzter Zeit immer so ist. Früher war das anders da hat man ein Medikament bekommen und fertig.
Natürlich vertraue ich ihn, deshalb gehe ich ja auch immer wieder hin.
War auch mit den Herzultraschall so. Ja man muß das jetzt nicht machen, man kann auch abwarten, ist halt so das sie Herztabletten braucht wenn was ist. Da sie 7 Jahre alt ist will man dann natürlich auch wieder nicht geizig sein und evt. am falschen Ende sparen. Kosten waren 86 € dafür.
Und es ist alles in Ordnung.Ich vertraue seinem Fachwissen und das was er verordnet, aber ich bezweifele ob man dafür immer so große Untersuchungen braucht.
Ist ja ähnlich wie beim Zahnarzt jemehr die Praxis anbieten desto mehr wird nötig sein. .
Ich wollte hier nur mal meinen Verdacht bestätigt wissen.
Was ich bei der nächsten Krankheit mache, keine Ahnung.
Hoffe mal das ist nicht so schnell. Den in letzter Zeit hatten wir mehr als genug.LG Cindy
-
Genauso verfährt aber auch meine Tierärztin.
Was Du geschrieben hast, macht auf mich den Eindruck, dass der Tierarzt Dich nicht über den Tisch ziehen will, sondern er sehr gewissenhaft ist. Ok, diese Gewissenhaftigkeit haut ziemlich in das Budget. Bei dem blutigen Durchfall finde ich eine grössere Untersuchung mit Blutbild auch ok - deshalb ist auch der Preis eben incl. Labor auf den ersten Blick sehr hoch.
Ich kenne Deinen Arzt jetzt nicht, aber er ist mir sympathisch. Vielleicht sprichst Du ihn trotzdem auf Deine Bedenken an. Er wird es Dir sicher nicht übel nehmen.
-
Ich finde diese Preise auch echt heftig! Ich habe auch lange gesucht, und habe jetzt in meinen beiden "Heimatstädten" Tierärzte, die kompetent und günstig sind.
Meiner zuhause hat eine Festanstellung als Gutachter, und hat seine kleine Praxis nur nebenbei um nicht aus der Übung zu kommen. Für den Notfall ist das zwar nichts, und man braucht für alles einen Termin am Abend oder am Wochenende, aber er ist gut UND eben günstig!
Kleines Beispiel: Ich habe meine Hündin kastrieren lassen (220 Euro normalerweise), und während der OP hat er Knoten in der Milchleiste festgestellt. Also nochmal Narkosemittel nachspritzen, und noch den betroffen Teil der Milchleiste entfernen! All das hat mich letztendlich 250 Euro gekostet. Ein guter Freund von mir, hat für die gleiche OP 600!!! Euro bei seinem Tierarzt gelassen! Und er ist generell so günstig! Die Entfernung dreier weiterer Knoten bei selbiger Hündin (die Knoten lagen je an einer anderen Zitze, also weiter auseinander), 50 Euro. Und man sollte nicht vergessen, die professionelle Zahnsteinentfernung ist da immer mit inbegriffen! Entwurmung meiner fünfköpfigen Bande 2,70 Euro! Eine komplette Impfung mit allem Drum und Dran 45 Euro. da kann man nicht meckern finde ich! ;o) -
-
So ein Tierarztbesuch ist ja Vertrauenssache. Man geht ja bei einer Krankheit des geliebten Vierbeiners nicht zu jedem! Wenn du Vertrauen in das Fachwissen deines TA hast, dann sprich ihn doch einfach bei der nächsten Gelegenheit mal an, ob die Untersuchungen wirklich alle nötig sind (du kannst ihm ja sagen, dass du`s nicht so dicke im Geldbeutel hast
) und gegebenenfalls mit ihm gemeinsam nach Alternativen suchen. Vielleicht lässt er ja mit sich reden (oder macht dir kleinere Preise).LG Fragglemama und Hundis
-
Zitat
Genauso verfährt aber auch meine Tierärztin.
Was Du geschrieben hast, macht auf mich den Eindruck, dass der Tierarzt Dich nicht über den Tisch ziehen will, sondern er sehr gewissenhaft ist. Ok, diese Gewissenhaftigkeit haut ziemlich in das Budget. Bei dem blutigen Durchfall finde ich eine grössere Untersuchung mit Blutbild auch ok - deshalb ist auch der Preis eben incl. Labor auf den ersten Blick sehr hoch.
Ich kenne Deinen Arzt jetzt nicht, aber er ist mir sympathisch. Vielleicht sprichst Du ihn trotzdem auf Deine Bedenken an. Er wird es Dir sicher nicht übel nehmen.
Ich habe da mal eine Sendung von Menschen, Tiere und Doktoren gesehen, da hatte eine Hündin eine Pyrometra (eitrige Gebährmutterentzündung), und wurde in einer Tierklinik vorgestellt, welche habe ich vergessen!
Jedenfalls wurde ein Abstrich gemacht (absolut korrekt!), zur weiteren Abklärung eine Blutuntersuchung, ein Ultraschall, und Röntgenaufnahmen!Ich hatte bisher nur eine einzige Hündin mit Pyrometra. Der TA hat damals einen Abstrich gemacht, die Diagnose gestellt, und das war´s! Kastration, und meine Hündin war wieder fit und gesund! Der Abstrich hat alle Informationen geliefert, die notwendig waren. Entzündungszellen und Eiter, sollte jeder TA gleich erkennen können!!!
Aber was wird nicht alles zur weiteren Abklärung gemacht, auch wenn die Diagnose feststeht!
-
Zitat
Aber was wird nicht alles zur weiteren Abklärung gemacht, auch wenn die Diagnose feststeht!
Ja, so ist es. Meiner Meinung nach ein bisschen zu "vorsichtig", wenn man sich nicht einmal auf die eigene Diagnose verlässt.
Jetzt mitmachen!
Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!