Huskyhündin inkontinent
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Hallo,
ich bin neu hier und brauche dringend eure Hilfe und Erfahrungen.
Wir haben 2 Huskys aus dem Tierheim, Rüde und Hündin.Sie wurden nur kastriert abgegeben. Nun ist die Hündin 8 Jahre alt.
Zuerst haben wir es nicht so wahrgenommen.
Anfangs ein kleiner Fleck und wird dachten sie hätte geleckt.
Ich muss auch sagen sie trank etwas mehr als sonst.Vor 3 Wochen hat sie schon in einer Pfütze gelegen bzw.ihr Schlafplatz
war durchtränkt.Erst Hausarzt, er meinte Blasenerkältung, 2 Spritzen und 5 Tage Tabletten
für die Blase.Nach 6 Tagen war es gut. 5 Tage später gings wieder los, nicht jeden Tag.
Wir sind dann in eine Klinik, die haben erst mal eine Blutuntersuchung
gemacht, Ergebnis 3 etwas erhöhte Leberwerte und 1 erh. Nierenwert.
Man sagte wir sollten keine Besorgnis haben und abwarten.Es war wieder alle 2 bis 3 Tage etwas nass und mal mehr.
Dann sagte uns ein Apotheker das die Werte doch nicht so hinzunehmen
seinen und wir sollten entgiften. Er schickte uns u.a. Vitaminmischung
und Solidago spag.. Heute morgen der Schlafplatz auf ihrem Sofa
total durchnässt und Ihr Schlafbettchen auch.Dann habe ich von Caniphedrin gehört und bin heute bei unserem Haustierarzt gewesen, der hat es auch empfohlen.
Sie hat die erste vor 2 Stunden bekommen und hat sich übergeben(gelb)Wir haben schon ewig Hunde, aber das haben wir noch nicht erlebt.
Was sollen wir machen?, habe große Sorge, dass sich da mehr ent-
wickelt.
Wir haben schon so schwere Schicksale mit Hunden hinter uns.
Möchte sie nicht verlieren.Bitte gebt mir Eure Erfahrungen bekannt und Hilfe.
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- Neu
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Hallo,
ich kann Deine Sorge sehr gut verstehen.
Was weißt Du denn über das Vorleben Deiner Huskies? In welchen Verhältnissen haben sie gelebt?Ein solch heftiger Urinverlust kann viele Ursachen haben. U.a. auch Spondylose oder andere Rückenprobleme, weshalb Hundi keine Kontrolle mehr über die Blasenfunktion hat.
Unser Huskyrüde hat im hohen Alter sein Urin auch nicht mehr halten können und hat sich nachts im Körbchen entleert. Seine Rückenprobleme haben einfach dafür gesorgt, dass er keine Kontrolle mehr über seine Blase hatte.An Deiner Stelle würde ich mir die bisherigen Untersuchungsergebnisse schnappen und mit Hundi in eine Tierklinik fahren, um einen Rundumcheck machen zu lassen.
Es könnte ja auch sein, dass etwas bei der Kastration schief gelaufen ist. Unsere erste Huskyhündin hatte einen Knick in der Harnröhre, der entweder angeboren oder durch die Kastration passiert ist. Bei ihr waren es aber nur weniger Tropfen, die einfach im Knick hingen blieben und rausliefen, wenn sie sich nach einem Spaziergang hingelegt hat.Und die Ursache für die erhöhten Leber- und Nierenwerte solltest Du abchecken lassen. Die können "nur" ernährungsbedingt sein, aber auch durchaus einen Hinweis auf eine ernsthafte Erkrankung geben.
Und bevor die Ursachen nicht geklärt sind, würde ich auch keine Expermimente mit irgendwelchen Medikamenten machen.
Viele Grüße aus HH
Silke -
Hallo Silke,
Danke für die schnelle Reaktion.
Die Hündin haben wir 2004 übernommen.Bisher hatte sie nie ein
Problem.
Der Rüde auch nicht.
Gott sei Dank.Die Hündin Ronja hat dieses erst seit ca.3 Wochen.
Sie ist sensibel, aber immer gut gelaunt,spielt auch, immer freundlich.
Wir haben schon gedacht, es ist Eifersucht, da der Rüde jetzt 4 J.alt,
kam 1-jährig hinzu, anfangs sehr verhaltensgestört war und eigentlich immer noch etwas scheu und trotzdem auch kess aber immer
wieder in das alte Schema verfällt, wenn besondere Personen auftauchen,
insbesondere Männer mit Hut, etwas in der Hand und auch die Größe spielt
eine Rolle.(Wollte damit sagen, dass wir ihn etwas mehr umsorgt haben)
d.h. nicht das Ronja zurückstecken musste.Es sind unsere ersten Tierheim-Huskys(wir haben seit 1981 Huskys, aber immer nur 2.Wir haben immer sehr extreme Verluse gehabt.Blutkrebs,
Allergien(Hausstaubmilbe, alles erdenkliche dazu,was Allergien verursachen)Jede Blutunters. ergab ein neues Bild.
extreme OPs und das letzte 2006 ein Zungenkrebs.(Das war absolut schrecklich.) Wir haben alle Ärzte und Kliniken aufgesucht und alles
gemacht um die Hunde zu halten, aber wir haben immer verloren,
9 Jahre alt, 11,5 J.der letzte 2006 fast 12 Jahre alt.Alle waren Traumhunde und hatten zu uns eine enge Beziehung(Familienmitlieder)
Das hat man noch alles in den Knochen und ich habe manchmal gar kein Vertrauen mehr in die Ärzte und Kliniken.Jetzt dachten wir, wir hätten mal Ruhe, aber nun das.
Aber danke für die Hilfe.
Liebe Grüße
Maggy -
Hallo Maggy,
ja, ich kann das gut nachvollziehen. Auch das Euch das alles noch in den Knochen steckt. Aber es nützt ja nichts. Irgendwas stimmt ja mit Ronja nicht. Bevor ich ein Verhaltensproblem annehmen würde, würde ich erst mal alles gesundheitliche abchecken lassen, insbesondere wenn das Blutbild schon nicht so ganz okay ist.
Wir haben 2001 ein Huskypärchen aus dem Tierheim übernommen. Da waren sie schon 8 und 9 Jahre alt. Ehemalige Profis vor dem Schlitten. Beide haben wir 2007 kurz nacheinander gehen lassen müssen. Grisha konnte und wollte einfach nicht mehr. Da war er 15 1/2 Jahre. Bootch war dann 6 Wochen später dran. Sie hatte eine altersbedingte Niereninsuffizienz und die Nierenwerte sind innerhalb weniger Wochen dramatisch schlecht geworden, dass wir sie erlösen mußten. Sie wurde immerhin über 14 Jahre.
Dann kam Finja. So eine tolle, liebevolle und weiche Huskyhündin. Hat von der 1.Minuten an zu uns eine enge Bindung aufgebaut. Tja und dann brach sie eines Abends zusammen. Unsere Tierärztin hat sie erst mal stabilisiert, dann ab in die Tierklinik. Beim Ultraschall wurde dann festgestellt, dass sie wahrscheinlich einen Milztumor hatte. Sie blieb über Nacht in der Klinik und wurde am nächsten Tag operiert. Sie haben dann festgestellt, dass Finja einen inoperablen Nierentumor hatte, der bereits gestreut hatte und mit dem umliegenden Gewebe verwachsen ist. Eine Entnahme nicht mehr möglich. Wir haben sie nicht mehr aufwachen lassen. Wir hatten keine Chance uns von der Maus zu verabschieden. Es hat uns das Herz zerrissen, sie durfte ihr neues Leben bei uns nur 6 Wochen genießen. Wir haben also in 2007 drei Hunde begraben.
Unsere jetzige Huskyhündin kommt aus Portugal und hat freundlicherweise Ehrlichiose mitgebracht. Zusätzlich noch eine weitere südländische Krankheit, deren Namen ich immer wieder vergesse. Diese Krankheit ist kaum erforscht, es gibt also keine Medis. Ausbrechen kann die Krankheit, sobald das Immunsystem nicht mehr recht funktioniert...die erste Zeit hatte ich schon die P´s in den Augen, wenn Inuschka nur mal gehustet hat....aber inzwischen nehme ich es, wie es ist. Ihr geht´s gut und wir lassen sie regelmäßig abchecken, um ggf. frühzeitig reagieren zu können.Also fasst Euch ein Herz und lasst Ronja untersuchen. Je eher ihr Gewissheit habt, um so besser.
Ich drück Euch die Daumen.
Silke
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Hallo Silke,
danke für Deine Antwort.
Du hast auch viel mitgemacht. Das schlimme ist, man bindet sich total
an die Hunde, sie machen alles mir, reisen überall mit uns hin und sind
so tolle Begleiter.Leider können uns diese wundervollen Tiere nicht ein Leben lang
begleiten.Wir werden wie immer alles machen, wir können gar nicht anders.
Unser Silver geb.1992, gest.2003, war ein Rüde aus einer Hobbyzucht.
Mit ihm hatten wir viel Freude aber auch Leid. Es fing mit einem Zwingerhusten 1993 an ,falsche Behandlung, wir wussten es nicht, er wurde mit sehr viel Kortison behandelt. Dann kam ein Tumur am After, der sich sehr schnell vergösserte, wurde aber erfolgreich operiert.
In dieser OP wurde er auch kastriert, weil man uns sagte, das diese Sache
hormonbedingt sein könne.Dann kam das ganz schreckliche, er bekam nicht richtig Luft durch die Nase.Blutproben über Blutproben wurden gemacht, immer ein anderes
Ergebnis.Mal waren es Haustaub, mal die Milben , Gräser und und und.
Jeden Tag musste er gespritzt werden. Aber es wurde nicht besser.
Dann hatte er durch Medikamente einen Pilz in der Nasenschleimhaut
bekommen, die wucherte. Dann kam eine große OP, Nasenrücken wurde
geöffnet (2 Fenster) und man hat soweit es ging alles weggenommen.Danach fehlte Geruchsinn und Geschmacksnerven.
Er blieb 4 Tage auf Inteniv. Dort fraß er nicht.
Wir haben dann immer sein Lieblingsessen (gek.Schinken u.gek.Hähnchen) hingebracht.Haben nach Absprache seinen Freund Bandit mitgenommen,damit etwas Futterneid entstand.Mein Mann hat es
dann etwas zwangsweise in die Seite gesteckt und so langsam fing er an zu kauen.Letztendlich haben wir ihn nach Hause geholt, da die Klinik meinte die Huskys seien wehleidiger und ihm fehle das Zuhause.
Stimmt. Hier ging es nur aufwärts.Mein Silver wurde zusehends besser.Ein Jahr Luft, ich hörte nachts keine schweren Atemgeräusche, er schlief
entspannt und wir waren alle glücklich.
Dann ein paar Monate weiter ging es wieder los, er war jetzt 12 Jahre alt.
Er war aber immer munter und fraß.
Dann ging es ganz schnell und unerwartet. Abends nach seinem Essen
ging er wie immer hinunter, nahm sich noch ein Brötchen mit(das liebte er) und ich fand ihn als wir hinunter kamen tot vor meinem Bett liegend.
Das war ca. 1/4 Stunde später. Ich war geschockt. Es war eine Qual für uns alle.Die Nacht, ich weiss nicht wie sie umgegangen ist.Mein Trost war etwas unser 9-jährige Huskyrüde Bandit.
Er starb 2006, Diagnose Zungenkrebs.
Auch hier haben wir alles mögliche gemacht, eine OP ging nicht, es war ein schnellwachsender blutiger Krebs. Ein Hund ohne Zunge geht nicht,
Wir haben ihn mit der Hand gefüttert und aus der Spritze Wasser gegeben.
Bandit hatte einen wahnsinnigen Lebensdrang.Auch mit seiner Krankheit
hat er voll an unserer Seite gelebt. Doch dann kam der Tag, an dem wir
einsahen, das die Krankheit stärker war.
Wir mussten ihn einschläfern lassen.(Nach einer 6-wöchigen Krebsbehandlung, Spritzen 2 x täglich,alle möglichen Mittel,wie u.a.
Tiefseehaiöl zur Stärkung , ich weiss nicht mehr was es alles war, ich habe den
Behandlungsplan 1 Jahr später vernichtet.Ich wollte es nicht mehr vor Augen haben.Bandits neue Begleitung ab 2004 war dann Ronja, die nun inkontinent ist
und ein "neuer" Silver der 2006 zu uns kam. Wir haben ihn Silver genannt,
da er genau so aussieht wie der "Alte Silver".Ab und zu amüsieren wir uns, da der "Alte Silver" sehr dominant
und eine überaus wichtige Persönlichkeit wa, der hat uns öfters
"seine" Meinung gesagt. Den neuen Kleinen habe ich ja vorher schon
geschildert.Das nun als Info, ein Teil der letzten Hundegeschichten mit Freud und Leid.
Ich werde über Ronjas Werdegang berichten.
Liebe Grüße und lass was von Deinen Hunden hören.
Maggy
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Ich würde einfach zum TA gehen. Es ist leider so das hündinnen dank der so beliebten.....Kastration inkontinent werden im Alter aus Hormonmagel. Das läßt sich aber superleicht behandeln.
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Unsere Kimba ist im Alter auch "undicht" geworden. Bei ihr kam das weil sie auch kastriert war und wenn sie irgendwo gelegen hat wo es kalt war kam das. Also hieß es immer aufpassen wenns kalt war und gegen die Undichtigkeit hatten wir einen Sirup vom TA bekommen. Klappte super.
Wenn mir jetzt der Name des Sirups einfallen würde
Schaue ich zu Hause mal nach ... -
Ich habe den Namen des Sirups nicht hingeschrieben, da ich keine Eigenmedikation mit Rezept und Apothekenpflichtigen Medis unterstützen möchte

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Wenn es "nur" die Inkontinenz aufgrund der Kastration ist,
damit kommen wir dann zurecht.Danke für Eure Tips.
Leider bekommt man meistens nur kastrierte Hunde von den
Tierheimen.Ich würde keinen gesunden Hund kastrieren lassen.
Okay, die Tierheime wollen verhindern, das weiterhin vermehrt wird.Ich habe damals bevor wir den zweiten Husky aus dem Tierheim bekamen,darum gebeten doch bitte nicht zu kastrieren.
Aber die Bestimmungen waren so und es wurde keine Ausnahme
gemacht.Leider.
Unsere vorherigen Rüden kamen von Züchtern und wir hatten mit
beiden Rüden nie ein Problem. Gegenseitig hatten sie auch kein Problem.LG
Maggy
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