Hundefutter früher
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Mich interessiert, wie Hunde im Laufe der Jahrhunderte bzw. Jahrtausende ernährt wurden, angefangen von den letzten Jahrzehnten bis zurück, als der Wolf zum Menschen kam. Welches das erste Industriefutter im 19.Jahrhundert war etc.? Studien, Meinungen, Überlegungen - ich freue mich auf alles.

Als der Wolf zu den Nomaden stieß, bekam er, vermute ich, fleischliche Jagdbeute und Essensreste (Getreidebrei, Wurzeln, Beeren).
Ab dem 15.Jahrhundert vermehrt Brot, wegen steigender Futterkosten und damit die Hunde auf dem Land nicht "fleischgierig" wurden. Quelle: http://mygermanyonline.com/waldtrainingon…im-mittelalter/
Bis zum 19.Jahrhundert gab es wohl weiterhin viel eingeweichtes Brot, Getreide und auch Milchprodukte. Seit dem 18.Jahrhundert auch Kartoffeln. Erst ab dem 19.Jahrhundert zunehmend Fleisch. Laut dieser Quelle: http://www.royal-canin.at/hund/wissen/en…machtes-futter/
Um 1900 gab es in England wohl das erste Industrie-Futter, einen Hundekuchen laut dieser Quelle: http://www.von-burg-blankenheim.de/html/ernaehrung.html
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2. April 2009 um 02:36
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LG Steffi mit Buddy
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Ich würde dazu sagen, dass die halben Wölfe damals zu der NAhrung, die sie vom Menschen bekamen auch noch jagen gegangen sind. Schließlich können nichtmal unsere Hunde heute, die ja genug fressen bekommen, davon ablassen und die Menschen damals haben die Hunde sicher nicht daran gehindert. So ein kleines Kaninchen oder ein Vogel war sicher ab und zu drin.
In wie weit das später noch so war, darüber könnte ich jetzt nur spekulieren...
Spätestens ab einer gewissen zeit haben sich die reicheren Menschen sicher aufgeregt, wenn die Hunde der ärmeren Leute sich ihr Fressen in deren Wäldern gejagd haben...
Vielleicht war es denen aber auch egal, weil sie ein Kaninchen weniger nicht gestört hat...
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Vor etwas mehr als 21 Jahren, als wir unseren ersten Hund angeschafft haben, da gab es zwei Marken Dosenfutter: Chappie und Pal und wenig Trofu.
Einige Jahre später kam dann Rinti - welch eine Verbesserung.
Und ich würde sagen, mit Rinti fing alles an...
oder ich habe mich ab dem Zeitpunkt mehr mit dem Thema befasst.
Vom Gefühl her würde ich behaupten, dass ab dem Zeitpunkt so langsam der Hundefutterboom begonnen hat. -
Ich habe hier Pläne aus den 70ern, die sehen viel gekochtes Fleisch mit Nudeln, Haferflocken oder Kartoffeln vor, einen Milchproduktetag und einen Fastentag. Hochwertiges Fertigfutter wird dort als Notlösung für Reisen oder als Abwechslung an einem Wochentag vorgeschlagen, von einer alleinigen Fertigfutterernährung wird abgeraten. Knochen werden als gefährlich eingestuft.
Dazu Bücher über Jagdhundehaltung, dort darf das Fleisch roh gegeben werden und es sind Anleitungen für Futtergruben,weil man ja kaum Kühlmöglichkeiten hatte.
1884 schreib Bungartz, dass man einer Hündin nach der Geburt eine kräftige Fleischbrühe mit Leinöl geben solle. Welpen bekamen erst Milch mit Brot, dann Fleischbrühe mit Brot, zerstossene Knochen und Fleisch, dazu Lebertran. Nach dem Zahnwechsel gibt es dann das Futter für erwachsene Hunde. Größere Hunde bekommen gutes Fleisch (auch Pferd), Knochen, ausgebackenes Brot, Gemüse, Reis und geknetete Kartoffeln, die am Stück schlecht verdaut werden. Kleinere Hunde füttert man mit Brühe und Brot, ab und zu etwas Fleisch, aber generell sollten sie Diät halten.
Hundekuchen werden als bequemes Futter empfohlen und sind eine noch recht neue Errungenschaft.LG
das Schnauzermädel -
Die Hunde meiner Tante wurden in den 80er mit einem Flockenfutter, dass man mit heissem Wasser aufquillt, gefüttert. Sowas wie Matzinger heute.
Ab '93 hatten wir selbst Hunde, die wurden durchgehend mit Pedigree Pal gefüttert.
Die Hunde sind alle alt geworden, aber hatten auch alle im Alter starke Nierenprobleme.
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