Vergiftung?

  • Hi, ich komme jetzt mal mit ner etwas komischen Geschichte, vielleicht fällt einem von Euch dazu was ein:
    Im Sommer 2007 waren wir an der Mosel zum Wandern. Bereits auf der Heimfahrt mussten wir anhalten, da unsere Hündin Durchfall hatte. Am nächsten Tag fing sie an zu erbrechen, konnte dann auch kein Wasser mehr bei sich behalten. Aus dem Durchfall wurde Blut, das nur noch so aus ihr 'herausschoss'. Auf dem Weg zum TA fing sie dann an, Blut zu erbrechen. Die arme Hündin nur noch ein Häufchen Elend. Ich bin dann täglich, manchmal mehrmals täglich, mit ihr zum Doc, wo sie Infusionen bekommen hat. Daheim Nulldiät und absolute Schonung, bis sie langsam wieder zu Kräften kam. Der Doc tippte auf Vergiftung, Fieber hatte sie die ganze Zeit über keines. Wir haben daraufhin den Weinbauern an der Mosel kontaktiert: und tatsächlich war wohl vor unserem Aufenthalt in den Weinbergen großflächig gesprüht worden. Mmmh, wäre ja unter Umständen eine Erklärung. (Obwohl wir im Wald unterwegs waren...)
    Was soll ich sagen - im November 2008 (keine Spritzsaison!!) waren wir wieder da. Circa 1 Woche (!) nach unserer Rückkehr ging's wieder los mit Durchfall, blutigem Erbrechen etc. Zwischendurch hab ich mal auf Parvovirose getippt, aber sie war die ganze Zeit fieberfrei. Würmer, Giardien u.ä. waren nicht nachweisbar. Und, wie gesagt, beim zweiten Mal waren wir schon ne knappe Woche wieder daheim.
    Hat jemand ne Idee?? :ua_nada:

  • Hat sie die Möglichkeit sich unbeobachtet von Euch zu bewegen und etwas zu futtern oder von Fremden gefüttert zu werden?
    Was sagt denn der TA? Hat er keine Bluttests gemacht, in denen Giftspuren oder ähnliches nachgewiesen werden konnte?

  • Bei Fremden ist sie extrem distanziert, so dass ich diese Möglichkeit der 'Fremdfütterung' mal ausschließen würde. Na ja, aufnehmen tut sie auch nix - aber zu 100% kann man da ja nie sicher sein. Der TA vermutete irgendwelche Spritzmittel. Da reicht es wohl z.B. auch, wenn ein Hund was an die Pfoten kriegt und danach mit der Nase/Zunge aufnimmt. Ich muss noch nachtragen, dass sie bei beiden Gelegenheiten gerade durch die Hitze war, eine Zeit, in der sie extrem überall schnüffelt.
    Unser TA ist mehr so die bodenständige Sorte... Er meinte, um jetzt genau herauszukriegen, welches Gift es ist, seien aufwändige Tests nötig. Ihm ging's darum, der Hündin möglichst schnell zu helfen.
    Aber seltsam fand ich es schon, dass es beide Male nach Aufenthalten in dieser Gegend passierte...

  • Also eine befreundete Züchterin hat mir erzählt dass man in Weinbaugebieten auch vorsichtig sein muss wenn nicht gesprüht wurde und es frisch geregnet hat. Der Grund ist: Das Spritzmittel läuft über den Weinberg und sammelt sich auf der Strasse an Stellen an denen normalerweise Pfützen stehen. Dort trocknet es und kristallisiert aus. Wenn es dann wieder regnet sammelt sich eine Wasserpfütze an der Stelle und das Kristall löst sich im Wasser und man hat eine 1a Giftbrühe aus der der Hund dann womöglich schlabbert! Ob das mit eurem Problem zu tun hat weiss ich nicht, dachte das passt zumindest in etwa hierhin :???:

  • @ Ninii
    Dumm is die Frage nicht - aber nee, hat sie nich, steht sie zum Glück nich drauf.
    @ Bobtail-Bär
    Wow, ich hatte die Frage ohne große Hoffnung gestellt, aber das erscheint mir ja echt plausibel! Beim ersten Mal war sie im Wald häufig in einem Bach schwimmen, weil es recht heiss war. (Feuchtwarm - deswegen auch Pilzwarnung an die Weinbauern und großflächiges Sprühen per Hubschrauber, haben wir hinterher gelernt.) Da hatte ich schon den Verdacht, dass auch das Wasser im Flüßchen von dem guten Zeug was abbekommen hat. Im November fehlte diese Erklärung - aber dann passt Deine! :gut:
    Wir haben an der Mosel geheiratet, sind deswegen immer regelmäßig einige Tage im Jahr hingefahren. Aber nö, das lassen wir jetzt mal.
    LG!!

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!