Mutter will Hund abgeben!

  • ANZEIGE:
    Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
  • Zitat

    ok, damit hast Du natürlich auch wieder recht.

    Aber ehrlich gesagt denke ich trotzdem, dass die TE nicht automatisch mehr Verantwortungsbewusstsein zeigt. Wissen wir bsp. ob ihre Darstellung der Situation von der Mutter auch so empfunden wird? Also, dass die TE quasi die Arbeit mit Hund völlig allein erledigt und die Mutter nur hin und wieder mal einspringen muss, etc.?

    Der Hund ist ja schon länger im Haus und hat auch schon einiges zerstört. Und trotzdem wird jetzt erst ein Trainer eingeschaltet? Warum nicht schon viel früher? Müssen erst Kamera, Handy, Möbel usw. draufgehen, bis man sieht, dass man ein Problem hat?
    Und der Vorwurf, der Hund haare so furchtbar, also quasi alles liegt voller Hundehaare - das kann durchaus auch so interpretiert werden, dass es der Tochter völlig egal ist und die Mutter die ganze Putzarbeit hat.

    Deswegen wäre ich grundsätzlich immer noch vorsichtig mit "Schuldzuweisungen" usw.


    :gut:

  • also, vorab, ich kann deine mutter verstehen. es ist furchtbar, wenn man immer putzt, macht,tut, und dann alles -so- aussieht, ausserdem ists blöd, wenn der hund irgendwas anfrisst. klar kommt man da schnell auf so einen gedanken, wenn man keine größere emotionale bindung zu dem hund hat. was könntet ihr machen: also, ich würde damit beginnen, alles wervolle wegzuräumen- richtig weit hoch! dann viel kopfarbeit in der wohnung machen, tricks beibringen und so- da sieht er, hey, hier in der wohnung gibts ja viel tollere beschäftigung, als sachen anzufressen. dann mache ich es mit meinem hund so, dass ich, wenn sie allein bleiben muss, das ist täglich der fall ausser am We, ihr einen überraschungsbeutel packe, da drin ist ein spielzeug und paar leckerlis oder ein spielzeug und ein kauknochen oder ein schweinsohr. da muss sie sich erstmal anstrengen, das ganze auszupacken. der beutel ist nämlich mit gummizug zugezogen, und ich packe es dann noch so, dass der ball vor dem leckeren liegt, an das sie ja natürlich zuerst will. alternativ könnte man auch einen festen pappkarton mit bändel verschnüren. wenn sie das fertig hat, pennt sie vermutlich, bis ich wieder da bin- jedenfalls sieht die wohnung tiptop aus. (sie hat anfangs auch mal ein paar tage lang grünpflanzen zerstört- das hab ich mit solchen aktionen direkt unterbunden-hund soll sich ja nicht erst drangewöhnen, dass sowas spass macht ;) ) würde das nicht nützen, würde ich ein xxxl laufgitter für kinder in 90cm höhe kaufen und sie da rein tun, wenn ich nicht da bin (kennst du das? gibts zB bei ebay, diese riesengitter...kann man sich in individuellen größen zusammenstellen)

  • Kenne diese Situation und habe aus Fehlern gelernt:

    Also das klingt eindeutig nach einem unterforderten,nicht ausgelasteten und dadurch deprimierten Hund.

    Wie wär' s denn, wenn du einen Beschäftigungskurs an einer Hundeschule mit Ihm machst? Ist nicht so teuer... Oder Agility, Suchspiele oder sonstige Aufgaben.

    Jeder soll etwas Geld dazu geben und der Hund ist ruhiger und gelassener.

    Falls all das nichts hilft, geh doch mal zu einem Tierpsychologen, der kann dir mit Sicherheit weitere Tips geben...

    Drück dir die Daumen! :gut:

  • Also danke erstmal für die vielen Antworte. Versuche jetzt mal auf alles einigermaßen einzugehen.

    Der Hundetrainer war vorhins hier und hat mir mir + Mutter geredet.
    Er hat erzählt, dass Jason ein gut ausgelasteter Hund ist, jedoch ein wenig "knabber-gierig" ist. Mit noch mehr Kopfarbeit kann man versuchen ihn ruhiger zu bekommen. Ansonsten sollte es laut ihm spätestens nach der Flegelphase sich beruhigen.
    So in etwa war es das war er gesagt hat - möchte jetzt nicht alles genau hier hinschreiben.

    Danach habe ich nochmal ein Einzelgespräch mit Mum geführt. Sie ist mit meiner 30 minütigen Putzhilfe vollkommen zufrieden (wie jemand geschrieben hat, ich soll Jasons, meinen und den Dreck meiner Mum auch wegmachen?! Du lieber Himmel, wie soll ich das bei durchschnittlich 8 Stunden Schule, neben 2-3 Stunden Gassi gehen am Tag, lernen und vielleicht noch Kontakt mit meinem Freund schaffen?! Später hab ich zwar auch einen Haushalt zu führen - aber wie sagt man - mit der Zeit wächst man mit seinen Aufgaben ;) )
    Dann zum nächsten Punkt: das Jason teuer wäre. Die Sache hat sich klar gestellt. Meine Mutter hat gar kein Problem damit, was Jason an Futter, Leckerlies, Spielzeug, Steuer und TA-Kosten an Geld verbraucht.
    Überhaupt - wie ich es mir gedacht hatte - meine Mutter hat sich Jason nur als Sündenbock rausgesucht.
    Sie hat seit längerem Stress mit ihrem Mann/Freund und ist wohl mit der ganzen Situation überfordert. Deshalb die Abladung des Kummers und Stresses auf den armen Hund, der garnix dafür kann.
    Ich habe ihr dann angeboten, dass ich auch 1 Stunde am Tag putzen kann (hat sie abgelehnt) oder auch mal kochen kann (hat sie lachend abgelehnt - ich kann nicht so gut kochen. :D Dafür aber gut backen)
    Hab noch andere Möglichkeiten angesprochen um ihr unter die Arme zu greifen, aber sie ist stur wie ein Eselchen und will sich nicht helfen lassen - sie sagt, sie schafft das schon - bin ich aber anderer Meinung.

    Und wegen der Sache der Verantwortung. Meine Mutter hatte schon mehrmals Hunde in ihrem Leben! Sie hat den Hund nicht mir zu Liebe gekauft, sie hat sich genau so auf den Hund gefreut wie ich auch. Da sie auch schon Hunde hatte, wusste sie auch genau was auf sie zukommt.

    Sie hat mir heute auch gesagt, dass sie das garnicht so böse gemeint hat und Jason ja auch lieb hat, aber manchmal kommt alles in ihr hoch.
    Also so wie es jetzt ausschaut, kommt Jason nicht weg - ich hoffe sie lässt sich doch von mir helfen - weil wenn ihr nächster "Anfall" kommt, ist Jason dann vielleicht doch weg.

    Danke aber für eure Anteilnahme.
    In diesen Thread meinten viele ich habe Verantwortungsbewusstsein.

    https://www.dogforum.de/viewtopic.php?…olade+gefressen

    Wer nun mehr hat - meine Mutter oder ich - dass kann ich nicht sagen. In Sachen Hund wohl eher ich, in anderen Dingen dann wohl eher meine Mum.

    Achja, wer immer auch gefragt hat, wie alt ich bin: 16 ;)

  • Das klingt ja schon echt besser :gut:
    Ich drücke euch die Daumen, dass Jason bleiben kann!
    Mich hat es nur stutzig gemacht, dass sie sogar schon bei einer Familie war, aber jetzt klingt es ja zuversichtlich :smile:

  • :gut: Ende gut alles Gut.
    :hust: Ich war das mit der Verantwortung...finde schon das Du ganz schön viel Verantwortung tragen kannst.

    Freut mich wirklich sehr,gehe ja mal davon aus,das Dein Hund bleiben kann :red_el:

  • Also, ich finde es geht doch an der Sache vorbei, hier zu diskutieren, wer mehr oder weniger Verantwortung übernimmt.
    Gehen wir doch einfach davon aus: beide geben ihr Allerbestes, weil sie im Grunde Hunde lieben.

    WauWauJason

    Respekt vor Deiner Mutter. Ich finde es ganz toll, wie sie sich auf das Gespräch eingelassen hat und dass sie offen über ihre momentanen Probleme geredet hat (und nicht etwa weiter darauf beharrt, dass der Hund der Auslöser sei).

    Nun weißt Du ja, wo der Knackpunkt ist, ich bin mir auch sicher, dass Ihr gemeinsam die "Gesamtprobleme" meistern könnt.

Jetzt mitmachen!

Du hast noch kein Benutzerkonto auf unserer Seite? Registriere dich kostenlos und nimm an unserer Community teil!