Arthrose, HD und Cauda Equina - Wer hat Erfahrung?
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Hallo,
ich bin neu hier beim Dogforum und durch Zufall auf euch gestoßen, da mir meine Schäferhündin allmählich wirklich Sorgen macht.
Sie ist mittlerweile ca. 9 - 10 Jahre und hat so ziemlich alle Schäferhundkrankheiten , die man sich vorstellen kann: HD, Arthrose vorne und Cauda Equina.
Bis jetzt war es kein Problem, sie bekam Rymadil und auch schon Phen Pred.
Allerdings zeigen sich jetzt bei ihr die ersten ataktischen Ausfallerscheinungen. Meine TA meint, eine OP sei bei ihr unrealistisch, da sie zuviele Probleme hat.
Im Moment läuft sie auch nicht sehr viel und geht sehr nach unten.
Gestern war ich bei meiner TA und sie riet mir zunächst mal diesen Biko-Expander plus Akupunktur auszuprobieren.
Später, sollte sich keine Besserung einstellen, wäre unter einer Beruhigung Spritzen in die Ausläufe der Wirbel möglich.
Wer hat schon Erfahrungen mit diesen Krankheiten gemacht? Habe auch schon von Luposan gelesen, aber ist es bei ihr dafür nicht schon zu spät?
Schwimmen geht sie nicht so gerne und wenn nur im See oder Teich, im Pool bei der Therapeutin erst recht nicht.
Ich habe auch schon in Erwägung gezogen eine Physiotherapie mit ihr zu machen, allerdings ist diese 25 km von hier entfernt und meine Hündin geht bis jetzt noch nicht über die Rampe ins Auto und springen will ich ihr nicht mehr zumuten, macht sie auch nur noch , wenn sie unbedingt muß.
Bin über jede Hilfe oder Tipps dankbar.
Viele Grüße
Trixi mit Cat - Vor einem Moment
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Hi,
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Manchmal muß man die Hundis zu dingen zwingen die sie nicht mögen, Jessy möchte das auch nicht unbedingt, und hat trotzdem bisher 20 Sitzungen Wasserlaufband überlebt

Zu dem Expander gibts wohl zweigeteilte meinung, ein hund soll wohl wunde stellen bekommen haben weil das teil wohl gerieben hat irgendwo. Mehr weiß ich dazu auch nicht, die werbevideos sahen ganz gut aus, aber man kennt das ja in sachen obs nun wirklich so ist wies dargestellt wird. Kann aber auch funzen. Muß man leider alles selber ausprobieren..
Wenn der Hund schon ausfallserscheinungen zeigt, kann neben der Angst die rampe hochzugehen auch einfach das nachlassende gefühl/kraft in den Hinterbeinen ihr Schwierigkeiten bereiten. Ich würde sie lieber ins Auto reinheben.
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Hallo Roland,
vielen Dank für deine Antwort. Stimmt, das mit dem Reinheben hatte ich auch schon ausprobiert. Leider klappt das nicht immer so gut, bei einem Schäferhund, hab ich wohl nicht die nötige Kraft.
Werde es auf jeden Fall ausprobieren mit dem Expander. Hab schon viel Gutes davon gehört. Das mit den Scheuerstellen kann ja auch davon kommen, das er nicht richtig angepasst wurde.
Nächste Woche Dienstag hab ich dafür einen Termin bei meiner Tierärztin plus Akupunktur.
Viele Grüße
Trixy -
Hallo Trixie,
Biko Expander find ich nicht schlecht, allerdings fin ich ihn einfach nur zum "Ausprobieren" viel zu teuer

Quasi denselben Effekt und viel günstiger kann man mit einem Theraband erreichen. Jeder Hundephysio kann Dir zeigen, wie Du das bei Deinem Hund selber anlegen kannst (unterhalb des Sprunggelenks und dann zum Ring des Geschirrs, beidseitig). Dann könnte man auf eine günstige Weise sehen, wie Dein Hund damit zurecht kommt und der Expander Sinn macht (wobei ich einige Hundephysios kenne, die ausschließlich mit Theraband arbeiten).
Falls Du noch Fragen hast, immer gerne

Liebe Grüße
Claudia -
Hallo
meine Dobermannhündin (11/1999) hat ähnlich oft "hier" geschrieen.
Sie hat beidseitige HD und Coxarthrose, CES, Spondylose, das Wobbler-Syndrom und einen Achillessehnenriss.Sie ist vor 2 Jahren mit einem akuten CES-Anfall zusammen geklappt, hatte Lähmungen, konnte nicht alleine aufstehen oder laufen.
Wir haben sie damals mit Akupunktur, Physiotherapie (täglich, bin allerdings selber Hundephysio) und Chiropraktik wieder hinbekommen.
Sie lief danach 2 Jahre ohne große Probleme, bis sie mir nun wieder zusammen geklappt ist.
Ich hoffe sehr, dass wir sie noch einmal auf die Beine bekommen.Als Nahrungsergänzungen sind Knorpelaufbaumittel(Chondroitin, Glukosamin, Hyaluronsäure, Kollagenhydrolysat) sehr gut, ebenso wie Entzündungshemmer (MSM) und Vit.B zur Nervenunterstützung.
Vielleicht hilft das deiner Hündin ja auch noch.Gute Besserung an deine Fellnase!
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Bibo hat ähnliche Problem, ein Schäfer-Mix und vom Schäfer hat sie alles "negative" an Krankheiten übernommen.
Mit 3 Jahren schwerste HD Grad E festgestellt beidseitig, weil besser ist das. Mit 4 Jahren durch Zufall den Anfang von Spondy gefunden, mit 6 Jahren erneut die Spondy aufgrund von Ausfallerscheinungen geröngt und da hatte sie schon kleine Eisberge :/
Inzwischen sind die Eisberge gewachsen, hier kannst Du die Bilder von dem CT sehen https://www.dogforum.de/ftopic62610-10.htmlBibo hat trotz der schweren Spondy, die leider noch viel schlimmer geworden ist und der HD nach einer Goldakupunktur wieder Spaß am Leben. Sie hat die GA im Oktober 2007 bekommen und war einige Monate später ein neuer Hund. Vorher habe ich gedacht, daß ich sie einschläfern lassen muss, weil sie nur noch widerwillig spazieren gegangen ist.
Ich kann das wirklich nur empfehlen. Bei Interesse gebe ich Dir gerne den Kontakt zu meinem TA, der kann Dir bestimmt einen Arzt in Deiner Nähe empfehlen, da er selbst Ärzte ausbildet. -
Hallo Trixi
hast Du Dich schon mal über Dorn Therapie informiert??
Hier bei uns ist ein toller Physio Therapeut der das anwendet und erst letzte Woche war eine Bekannte bei Ihm und der Hund ist nachher einfach super gelaufen!
Kann ich Dir nur empfehlen.
Warum kannst Du Deinen Hund nicht ins Auto hiefen?? Erst Vorderpfoten und dann das Hinterteil, so hab ich das auch immer gemacht mit meinem Hund.(Schäfer)
LG
Heike -
Hallo Heike,
nein, habe ich mich noch nicht drüber informiert. Werde ich aber sofort machen.
Vielen Dank für den Tip.
LG
Trixi
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