Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Wir haben die ersten Feinde. (LANG!)
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Hallo zusammen,
bisher war mein Bela immer superfreundlich zu allen Vierbeinern, er ist sehr verspielt, fordert jeden Hund zum Rennen und Toben heraus, die meisten lassen sich davon sofort anstecken und machen mit. Ich habe ihn auch fast immer machen lassen, denn ich bin begeistert von seinem überaus freundlichen Wesen (gewesen).
Tja, der Hund wird langsam erwachsen und hat sich seine ersten Feinde ausgesucht. Alles Rüden, die (so nehme ich an) älter sind als er. Wir gehen morgens in einen Park in der Nähe unserer Wohnung spazieren, da haben wir eigentlich (noch) keine Feinde, da ist aber auch kaum einer morgens unterwegs. Das geht also. Mittags gehen wir in einen anderen Park (in der Nähe von der Arbeit). Dort gibts so ein paar Kandidaten, die sind Bela nicht geheuer. Sowas solls ja geben. Egal um welche Uhrzeit man geht, irgendeiner taucht meistens auf, mit dem Bela ein Problem hat. Bei manchen weiß ich, warum (schlechte Erfahrung in der Welpenzeit), bei anderen erkenne ich das Muster nicht (vielleicht ein Revier-Ding). Bela zeigt dann Imponiergehabe, auch leicht aggressiv (Rute oben, Wimmern vor Aufregung, Bellen, den Feind umzingeln und Stellen). Ich unterbreche das entweder mit Hier und Sitzen oder sage "Geh weiter", während ich selbst weitergehe. Soweit so gut.
Heute ist es gekippt. Ich habe einen Fehler gemacht. Ich habe einen potentiellen Feind gesichtet, der kam schon so fixierend an. Dieser (JRT-Rüde) hat Bela schon mal verkloppt, allerdings vor bestimmt 4 Monaten. Na ja, er ging auf bela zu, welcher vor mir saß, dann habe ich Bela freigegeben (MEIN FEHLER!!), weil ich dachte, sollen die sich beschnüffeln und wir gehen anschließend weiter. Nix mit Schnüffeln, die beiden sind sofort aufeinander losgegangen. Ich glaube, Bela war sogar schneller dabei. Mein Gott, mein Baby hat einen anderen Hund angefallen! Ich habe sofort "HEY, SCHLUSS" geschrien und versucht zu trennen. Es hat ewig gedauet, bis ich die beiden mal auseinander gekriegt habe (der andere HH hat erstmal zugeschaut - so ein Arschl***), ich musste nach dem JRT treten (hab ihn nicht erwischt). Wir haben unsere Hunde angeleint und begutachtet - keine Verletzungen, die hatten sich nur im Halsband verbissen. Ich hab mich entschuldigt und wir sind in getrennte Richtungen gegangen. Puh. Schock. Aber das war meine Schuld.
Das nächste Mal muss ich großräumig ausweichen. Aber so leicht ist das nicht. Der Park ist ziemlich klein und man trifft sich recht häufig. Ich habe Angst, dass ich jetzt mittags nur noch mit Feinde-Scannen beschäftigt bin. Der JRT ist ja nicht der einzige von der Sorte. Gut, bisher gab es nur mit ihm richtigen Ärger. Aber was ist mit Bela? Entwickelt er sich zum Rüdenpöbler? Es ist so, dass er tendenziell alle Hunde begrüßen will und gerne mal abhaut, wenn er einen sieht (ich arbeite dran). Ich kenne meinen Hund nicht als aggressiv, er ist eher der absolute Klassenclown, aber heute hats mich echt umgehauen. Natürlich musste das mal passieren, aber wie kann man dem zuvor kommen? Immer ausweichen??? In so einem winzigen Stadtpark! Wie macht ihr das?
Bisschen verwirrt, Jenny.
PS: Manchmal wünschte ich, ich würde auf dem Land wohnen... Da hats wenigstens PLATZ! Mir graut schon vor dem Sommer, wenn wieder alle vermehrt mit ihren schlecht sozialisierten Hunden in die Parks rennen und Stöckchen schmeißen - und meine Kanone mittendrin :/
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10. März 2009 um 14:29
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Erstmal, du hast einen vollpupertierenden Rüden bei dir, der seine Grenzen austestet. Der traut sich jetzt mehr. Schön wäre es,w enn der an einen erfahrenen Hund käme, der ihm sagt, dass das so nicht geht.
Dann würde ich den Hund bei anderen Hunden nicht von der Leine lassen. Der muss bei dir bleiben und soll nicht selber entscheiden, was er tut. dazu kannst du auch eine Schleppleine nehmen. Und wenn du deinen Hund frei lässt, dann nur noch, wenn du weißt, dass du ihn sicher zurückrufen kannst. Und er wird nur freigelassen, wenn er nicht zieht und jammert. Lass ihn vorher Sitz machen.
Dann übe den Grundgehorsam und sage deinem Hund, was er zu tun hat. Er muss nicht mit allen Hunden spielen. Und schon gar nicht mit allen gut Freund sein. Er muss mit dir sein. Nimm Spielzeug und Leckerchen mit und mache das Leben interessant, dann muss dein Hund nicht mit anderen Hunden kämpfen.
Und bitte bei Kämpfen in Zukunft nicht mehr schreien, das heizt die Hunde an. Und wer weiß, was de JRT signalissiert hat? Wenn sowas passiert ist es meist vorbei wenn beide HHs in versch. Richtungen laufen. Auch einen Schlüsselbund oder ähnliches, was man schnell findet, und dazw. werfen kann schnell helfen.
Also, auf gut Deutsch, dein Hund wird erwachsen und traut sich mehr. Daran musst du dringend arbeiten.
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Danke Schopenhauer, für deine schnelle Antwort! Nun, ich möchte meinem Hund in der Mittagspause gerne diesen Freilauf gönnen, denn der Park ist direkt neben der Firma und er braucht da (straßentechnisch) keine Leine. Auch ist es so, dass er nach 4 Stunden Büroschlaf erstmal toben muss. Ich möchte ihn da sehr ungern an die Leine nehmen. Schleppleine wäre eine Alternative, doch die brauche ich in anderen gebieten nicht, ist es sinnvoll, sie dann nur hier anzuwenden? Außerdem empfand ich es als eher kontraproduktiv bei Hundebegegnungen, da die meisten ja auch sehr na zu uns kommen, da nützt es nichts, wenn mein Hund an der Schleppe ist. Hier ist einfach kaum Raum für dieses tolle Schleppleinentraining. Ich habe es 3 Monate lang versucht. Auch unter Anleitung.
Mein Hund wird zu 80 % über Belohnung draußen gefüttert, aus dem Napf gibts nur abends ne KLeinigkeit, den Rest bekommt er für Gehorsam/Tricks. Das machen wir seit Beginn so. Spielzeug habe ich auch, doch das muss ich wegpacken, sobald ein anderer Hund kommt.
Es stimmt, wir müssen noch mehr am Gehorsam arbeiten. Einmal in zwei Wochen haben wir leider den Supergau, wo Bela absolut nicht hört, mich ignoriert und na ja, mich regelrecht veräppelt. Das war gestern. Ich führe das mal nicht aus. Weiß jedoch, wo die Fehler sind.
Aber habe ich dich richtig verstanden: soll ich ihm das Spielen mit anderen Hunden verbieten? Das halte ich nicht für richtig. Bisher war mein Ziel: Wir sehen einen anderen Hund, du musst stoppen, dich hinsetzen und ich sage dir, ob du loslaufen darfst oder nicht. Das klappt zu 70% je nach Entfernung des anderen Hundes. Ich dachte, das sei der richtige Weg. Leider passieren mir noch zu viele Fehler. :/
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Zitat
Und wer weiß, was de JRT signalissiert hat?
Denke ich mir auch – vielleicht hat der JRT deinen Hund provoziert und der hat sich gedacht so nicht und ihm contra gegeben...
Unserer kann z.B. auch mit JRT-Rüden gar nicht, denn die sind ja bekanntlich wirklich keine Kinder von Traurigkeit ...Klar ist dein Hund in der Pubertät und testet seine Grenzen aus – was ja auch normal ist. Wenn dein Bela jetzt "ohne Grund" auf diesen JRT losgegangen wäre, dann müsstest du dir wohl eher Sorgen machen.
Aber ich bin mir fast sicher, dass der JRT an der Auseinandersetzung wohl nicht ganz unschuldig war...Mit der Zeit wirst du sicher ein Gespür dafür bekommen, mit welche Rüden deiner kann und bei welchen eher nicht.
Ruf ihn dann ran und weiche solchen Hunden einfach aus und wenn dein Bela diese ignoriert gibt´s natürlich eine Superbelohnung.
Wenn jetzt so ein potentieller Feind frei auf euch zukommt, ist´s natürlich eine sehr unangenehme Situation. Ich würde meinen Hund dann hinter mich nehmen und den anderen abblocken/verscheuchen. So merkt dein Hund auch, dass er nix zu klären hat, da du das ja machst. -
also mit dem JRT - das stimmt, er hat angefangen zu stänkern, eben lautlos. Er kam halt fixierend ganz langsam auf uns zu, der war absolut auf Krawall aus. Und ich doofe Nuss hatte Bela eigentlich schon geschützt vor mir im Sitz (ich stand leicht schräg mit dem Rücken zum JRT), ich hätte einfach nur ne halbe Minute warten müssen. Das passiert mir nicht noch mal!
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Vielen Dank für den Tipp, Steffi! Den Futtercheck werde ich mir definitiv mal ansehen. Besonders die kostenlosen Futterproben finde ich natürlich spannend - das probiere ich gleich mal aus. 😄
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Zitat
Ich habe sofort "HEY, SCHLUSS" geschrien und versucht zu trennen. Es hat ewig gedauet, bis ich die beiden mal auseinander gekriegt habe (der andere HH hat erstmal zugeschaut - so ein Arschl***), ich musste nach dem JRT treten (hab ihn nicht erwischt).
Hallo,
ich kann die Situation von hier aus jetzt schlecht einschätzen, war ja nicht dabei, aber ich kann Dir aus eigener Erfahrung mit einem Rüdenpöbler sagen, daß Du falsch reagiert hast. Und der andere Halter ist in meinen Augen kein Arsch****. Und warum hast Du nach dem JRT getreten, wenn Du doch beinahe der Meinung bist, daß Bela den Anfang zur Prügelei gemacht hat...?
Ich kann nachvollziehen, daß man in der Situation völlig aufgeregt ist und irgendwie versuchen will, die Hunde zu trennen. Meist macht man es aber erst richtig schlimm, wenn man sich einmischt. Habe diese Erfahrung mit unserem Rüden mehrfach gemacht. Bleibt man ruhig und entfernt sich sogar, gehen die Hunde recht schnell wieder auseinander und man kann sie abrufen. Solange es sich wirklich nur um einen "normalen" Kampf unter Rüden handelt, funktioniert das sehr gut. Daß der andere Halter erstmal die Ruhe bewahrt hat, finde ich gut. Ich hätte es begrüßt, wenn ich mit meinem Rüden damals auf solche Halter getroffen wäre. Das Ganze hätte nur Sekunden gedauert und gut wär's gewesen.
Ich gehe mal davon aus, daß beide Rüden "nur" imponiert haben und keiner der beiden die Absicht hatte, den anderen zu töten. Aber wie gesagt, ist schwer zu beurteilen, wenn man nicht dabei war.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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Hallo Betty, vielleicht hast du Recht, aber ich kann mir sehr schwer vorstellen, dass es hilft, einfach nur dazustehen und zuzuschauen. Zumal der andere Hund (laut Besitzer) absolut nicht verträglich ist und seines Wissens auch sehr aggressiv reagiert. Wieso hat er seinen Hund, von dem er weiß, dass er nichts Gutes vorhat, nicht abgerufen als er meinen schon fixierte? Das hätte ich mal erwartet. Aber gut, hat er eben nicht gemacht. Das Schreien war nicht richtig, ja. Aber die Tatsache, dass beide Halter sich entfernen, hätten die Hunde im Kampf doch gar nicht wahrgenommen?! Während sie sich in den Hals beißen, schauen sie ja nicht, was Frauchen macht.
Klar macht man in solch einer Situation alles falsch, aber ich denke, dass das Dazwischengehen nicht ganz verkehrt gewesen sein kann. Und der Grund, warum ich getreten habe (ich habe meinen Fuß in seine Richtung gestreckt) war der, dass er einfach nicht von meinem Hund ablassen wollte. Wenn man sowas sieht, muss man doch handeln, oder nicht?
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Wenn der andere Hund nicht sehr verträglich ist und auch die normale Hundekommunikation nicht beherrscht, dann würde m.E. einfach weitergehen auch nichts bringen – außer dein Hund folgt dir dann einfach. Wenn die aber schon im Gerangel sind werden die das höchstwahrscheinlich gar nicht mitkriegen, dass ihr euch entfernt
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Ich kenne auch so einen rüdenunverträglichen Hund, da steht der Besitzer auch einfach nur da und kuckt... aber sicher nicht, weil er weiß, dass dies meistens richtig ist ... sondern einfach weil´s ihm egal ist – da kam dann mal der Kommentar "ist halt ein Raufer"...Und wir sind auch schon von Rüden angegriffen worden, da war der Besitzer noch nicht mal in der Nähe – der Hund konnte sich somit auch nicht bestärkt fühlen...
Ich denke mal, wenn ein Rüde keine anderen Rüden mag, dann greift der diese auch an, egal ob der HH jetzt weiter geht oder nicht. Und dann sollte man sehr wohl eingreifen – meine Meinung.
Bei "normalem Imponiergehabe" hingegen hilft einfach weitergehen durchaus – habe ich auch schon gemacht. Würde ich aber auch nur machen, wenn ich den anderen Hund einschätzen kann, dass der soweit okay ist ...
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ja, das sehe ich auch so wie du, Duna.
Ich werde jetzt einfach immer die Augen noch offener halten

Ich habe schon länger das Gefühl, dass Bela ein Hund ist, der vieles selber regeln will, er verlässt sich nicht auf mich, sondern nimmt die Dinge selbst in die Hand. Daran muss ich arbeiten. Klappt eben nicht allein mit Leckerchen & Co. Ich leine ihn im Park immer mal wieder kurz an, wenn ein anderer Hund in der Nähe ist, den ich nicht als superfreundlich empfinde oder nicht einschätzen kann. Entscheidungen darf mein Hund einfach nicht mehr selbst treffen. Wir sind jetzt auf dem Boden der Tatsachen angekommen. Mein Hund ist eben doch nur ein Rüde.

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Hallo,
wenn bekannt ist, daß dieser Hund nicht verträglich und aggressiv ist, wäre ich allerdings auch sauer. Ich sag ja, ich kann es gut verstehen.
Wir haben hier in der Gegend auch ne Terrier-Hündin, die sich auf alles stürzt. Welpen, Hündinnen, Rüden...egal...! Sie läßt aber selbst bei einer Unterwerfung des anderen nicht von ihm ab. Ronja lag schon schreiend unter ihr und sie hat immer wieder nachgesetzt. Da greife ich auch ein, zumal die Halter auch nur blöd dastehen und Sprüche lassen wie "So eine Erfahrung muß Ronja auch mal machen..." (hat sie jetzt schon 2x mit dem gleichen Hund) oder "Ist doch normal, daß sie nen Welpen zurechtweist..." (da ist sie auf nen 3 Monate alten Cocker losgegangen). Bei sowas platzt mir auch der Kragen.
Ich habe mit unserem Rüden die Erfahrung gemacht, daß es meistens reine Show ist...da werden Zähne gezeigt, geknurrt, gebellt, "gebissen", aber es ist nix dahinter...also keine Verletzungsabsicht. So eine Rauferei dauerte 10 Sekunden und wenn ich mich entfernt habe, kam er dann auch auf Rufen hinter mir her. Im Moment des Kampfes geht natürlich nix. Umso größer ist die Gefahr, selbst verletzt zu werden, wenn man dazwischen geht, weil menschliche Haut eben nicht so viel aushält wie Fell.
Meide diesen Hund/Halter in Zukunft. Was anderes bleibt Dir nicht übrig.
Liebe Grüße
BETTY und Ronja
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