Jack Russel Welpe pinkelt wenn er meine Freundin sieht :-)

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  • Hi, klingt komisch ist aber so, jedesmal wenn meine Freundin den kleinen ruft oder ihn hochnehmen will macht er einen kleinen See, so als würde er vor Angst pinkeln, nur das nie irgendetwas vorgefallen ist weswegen er Angst haben müsste und er auch sonst keinerlei verängstigten Eindruck macht, und von sich aus auch gerne zu Ihr geht oder nachts auch bei ihr schläft.
    Sogar wenn sie sich runter beugt und ihm ein Leckerlie geben will, legt er die Ohren an, strullert, dreht sich um und geht.
    Die ganze Sache ist echt merkwürdig wär toll wenn uns jemand mal ne Erklärung, oder vielleicht sogar eine Lösung geben könnte :-D

    mfg
    Micha

  • Es ist beschwichtigen aus Unsicherheit. Das Hochnehmen und über ihn runterbeugen empfindet er als Bedrohung, woraufhin er beschwichtigt (Ohren anlegen, wegdrehen und gehen).

    Am besten nicht über ihn beugen, sondern sich zu ihm runterknien. Ein Buch über Calming Signals könnte hilfreich für euch sein. :smile:

  • Zitat

    Hi, klingt komisch ist aber so, jedesmal wenn meine Freundin den kleinen ruft oder ihn hochnehmen will macht er einen kleinen See, so als würde er vor Angst pinkeln, nur das nie irgendetwas vorgefallen ist weswegen er Angst haben müsste und er auch sonst keinerlei verängstigten Eindruck macht, und von sich aus auch gerne zu Ihr geht oder nachts auch bei ihr schläft.
    Sogar wenn sie sich runter beugt und ihm ein Leckerlie geben will, legt er die Ohren an, strullert, dreht sich um und geht.
    Die ganze Sache ist echt merkwürdig wär toll wenn uns jemand mal ne Erklärung, oder vielleicht sogar eine Lösung geben könnte :-D

    mfg
    Micha

    Vielleicht passiert es dann, weil der Hund sich sehr freut und Deine Freundin vom Hundi gerne in Ihrer Art angenommen wird. :???:

    Kannst Du leicht abprüfen.

    Bitte Deine Freundin mal den Hund nicht so freudig heftig anzusprechen und die Begegnungen in sehr stillerer und körperlich ruhigerer Form ablaufen zu lassen.
    Bitte verstehe es richtig. Deine Freundin soll sich dem Hund weiter zuwenden, nur die ART und Weise :smile: anderst handhaben.


    WUFF


    MASSAvonSAMMY

  • Jedes Mal, wenn ich an einen Weidezaun fasse, krieg ich nen Schlag... - bitte nicht böse sein, aber so ähnlich klingt es schon. ;)

    Wenn Du doch merkst, daß ein Hund in einer Situation ein Problem hat, wieso muß man diese Situation x-mal wiederholen?
    Vertrau Deinem Bauchgefühl, Du hast doch das Gefühl dafür, daß hier etwas nicht rund läuft. :gut:

    Die Idee mit den calming signals ist bestimmt gut, Du lernst deinen Hund besser zu Lesen.

  • Zitat

    Es ist beschwichtigen aus Unsicherheit. Das Hochnehmen und über ihn runterbeugen empfindet er als Bedrohung, woraufhin er beschwichtigt (Ohren anlegen, wegdrehen und gehen).

    Am besten nicht über ihn beugen, sondern sich zu ihm runterknien. Ein Buch über Calming Signals könnte hilfreich für euch sein. :smile:


    Macht der Hundi bei der Freundin :???: .
    Ist dann eine personenbezogene gezeigte Reaktion des Hundes!

    Pinkeln aus Freude/starker Zuneigung??? :smile:

    Würde der Hund das auch bei anderen im Umfeld lebenden Menschen machen/sozeigen, würde ich das auch :gut: als Unsicherheit einordnen wollen.


    WUFF


    MASSAvonSAMMY

  • Zitat

    Es ist beschwichtigen aus Unsicherheit. Das Hochnehmen und über ihn runterbeugen empfindet er als Bedrohung, woraufhin er beschwichtigt (Ohren anlegen, wegdrehen und gehen).

    Am besten nicht über ihn beugen, sondern sich zu ihm runterknien. Ein Buch über Calming Signals könnte hilfreich für euch sein. :smile:


    Naja es ist nicht nur bei bestimmt Gesten so sondern manchmal wenn sie nur an ihm vorbei geht. Bei mir macht er das nicht, ich hab keine Ahnung woran das liegt. aber wie gesagt beschwichtigen gut und schön aber sie macht ja keinerlei bedrohliche Gesten. Sie guckt ihn einfach nur an ohne dabei aggressiv oder übermässig freudig zu sein.

  • Anschauen ist für einen Hund bereits eine Bedrohung, ebenso das gerade aufeinander zu gehen. ;) Kannst du sehr gut bei Hundebegegnungen beobachten, dass ein Bogen gemacht wird und dem anderen Hund nicht in die Augen geschaut wird.

  • @ Massa ... ja der Kleine macht es zum Beispiel auch wenn ihre Eltern zu Besuch kommen. Er kennt ihre Eltern eigentlich schon. Aber letztens kamen sie zu Besuch und der Kleine hat immer wenn er von ihrem Vater gestreichelt wurde gepinkelt. Und auch als er ihre Mutter begrüsst hatte. Okay, das denke ich mal wird wohl vor Freude gewesen sein :???:

    Aber das komische ist doch, dass der Kleine damit erst seit ca. 1 Woche angefangen hat!! Vorher hat er sowas nie gemacht!! Er muss irgendwas missverstanden haben, was ihm jetzt immer so unheimliche Angst macht!?

    Er ist ja noch nicht stubenrein,...und immer wenn wir ihn beim pinkeln erwischt haben, ist einer von uns beiden hin ( meistens war es dann meine Freundin die es zu Erst gesehen hat ), sagte zu ihm "nein" oder "pfui", nahm in gleichzeitig hoch und setzte ihn vor die Tür auf seine Pinkelmatte! Hat er vielleicht daher nen Schreck bekommen und denkt jetzt immer wenn ich Frauchen sehe bekomme ich Ärger???

    Mittlerweile zerrt es ihr ganz schön an den Nerven, da sie einerseits den ganzen Tag mit einem Schrubber hinter ihm her wischen muss ( und damit meine ich wirklich den ganzen Tag!! ) Weil egal wo sie hingeht....er rennt ihr ja immer hinterher ....auf schritt und tritt,...und wenn sie zum Beispiel in die Hocke geht um ein Leckerchen zu geben, legt er die Ohren wieder an, piselt und haut ab.....und komm auf Zuruf nicht mehr aus seiner Ecke raus wenn sie ihn ruft. Ich kriege das ja alles mit... nur es kann doch nicht wahr sein? Was ist das denn nur??? Es macht sie total traurig, da piseln ja schon eine ich sag mal krasses Zeichen von Angst ist und wir verstehen einfach nicht warum!? Hätte er solche Angst vor ihr, dann würde er doch ihr nicht immer hinter her laufen,...mit ihr kuscheln,...wenn wir draussen spazieren gehen ist er auch immer nur bei ihr, egal ob ich die strassenseite wechsel oder nicht....also man merkt schon das er se wohl abgöttisch liebt und andersrum genauso...sie traut sich schon fast gar nix mehr zu sagen oder leckerchen zu geben weil sie dann denkt er pinkelt eh gleich wieder allles voll! Es ist jetzt alles so eingeschränkt und das wollen wir nicht!!! Gestern hat sie 20 mal das Wohnzimmer gewischt..... sie hat mit dem großen Hund gespielt also wir haben noch einen 2. Hund...und der Kleine wollte auch gern mitspielen, aber sobald sie den Kleinen angesprochen hat z.B. " ja bring", fein.. usw. hat er gleich wieder gepinkelt und ist abgehauen!! Sie sagt es wirklich freundlich und auch spielerisch und wie gesagt sie hatte ja vorher auch mit ihm so gespielt und da hat er nie gepinkelt.... er macht es eindeutig immer nur bei ihr.....sie ist eben total traurig weil sie es nicht versteht was mit ihm plötzlich los ist....naja und seit gestern reißt sie sich wirklich stark zusammen ,..sie sagt jetzt gar nix mehr wenn er gepiselt hat, ignoriert es total.... nur zerrt es echt an den Nerven wenn man den ganzen Tag egal was man macht und wo man hingeht immer die Pisse wegwischen muss :hilfe:

  • Zitat

    Er ist ja noch nicht stubenrein,...und immer wenn wir ihn beim pinkeln erwischt haben, ist einer von uns beiden hin ( meistens war es dann meine Freundin die es zu Erst gesehen hat ), sagte zu ihm "nein" oder "pfui", nahm in gleichzeitig hoch und setzte ihn vor die Tür auf seine Pinkelmatte! Hat er vielleicht daher nen Schreck bekommen und denkt jetzt immer wenn ich Frauchen sehe bekomme ich Ärger???


    Das vermute ich auch. Ich würde ihn, wenn er sich zum Piesel hinsetzt, auch nur neutral nehmen und dorthin tragen, wo er machen soll, dann viel loben. Macht deine Freundin ja nun auch schon. :gut:
    In der nächsten Zeit könnte deine Freundin den Kleinen aus der Hand füttern (, wenn ihr das nicht ohnehin schon macht. ;) )

    Hier ist ein Link zu Beschwichtungssignalen:
    http://www.spass-mit-hund.de/seiten/mehr_wi…gnale/index.htm

  • Nach meiner Erfahrung würde ich folgendes machen:

    1. Blase untersuchen lassen um auszuschließen das es medizinische Gründe gibt.

    2. Uber das "Pinkeln"nicht mehr sprechen in Gegenwart des Hundes.

    3. Eine feste Struktur festlegen, und mindesten 6x mal am Tag mit dem Hundi einen Pinkelbusch aufsuchen und Ihn dort aufforden "Mach Pipi!"
    Alles passiert leise und in Ruhe.

    4. Der Hund wird nicht vor die Tür gesetzt und damit aus der Rudelgemeinschaft ausgeschlossen. Jacke an, Regenschirm auf und ohne Stress-Getöse mit dem Hund umgehen.

    5. Ein JRT hat schon eine angeborene hohe Verhaltens-Frequenz und braucht somit keine Bewegungs-Animation.

    6. Der Hund muss mehrmals am Tag/Abend auf seinen bevorzugten Ruheplatz gebracht werden, und da soll er wenige Minuten am Anfang bleiben. Der Hund muss Euch von dort aus sehen können.

    Wenn er dort liegen soll wird er nicht zwischendurch angesprochen. Damir er dort auch verbleibt, mussman Ihn dort an der leine sichern.
    Dann zum knuddeln mal abholen, (nicht kommen lasssen/nicht herbei rufen. Aufstehen und den Hund abholen.
    Der Hund braucht eine Tages-Ablaufstruktur, und hat keine Entscheidung zu treffen durch seine Art ständig und überall dabei zu sein.

    Wenn man ins bad geht darf und soll der Hund auf seinem Ruheplatz verbleiben.

    7. Der Hund wird nicht laut angesprochen, und nicht durch Spielaufforderung hochgepuscht.

    8. Wenn Deine Freundin mit Ihm knuddelt,sollte es dann bei Dir nicht weiter gehen= 2. Akt .

    9. Vielleicht sollte sich das Leben bei Euch etwas weniger um den Hund drehen.
    Spaß und Freude im Umgang zu haben ist selbstverständlich, jedoch ohne dabei eine größere Staubwolke aufzuwirbeln.


    Habe Dir meine Gedanken dazu geschrieben, und hoffe das ich da nicht falsch liege. Ist zu keinem Zeitpunkt als Kritik gemeint vom mir.

    Denke das irgendwann das Klima von "Fruede mit dem Hund" in "Stress mit dem Hund" umgeschlagen ist, und wegen dem empfundenen Ärger und über die Körpersprache und "NEIN und PFUI- Aktionen" hat sich der Stress heftig breit gemacht.
    Darauf reagiert der Hund verständlicherweise mit Stresspinkeln... .


    Komme nach Deiner Situationschilderung auf die 9 Punkte-Lösung.
    Vielleicht macht es Sinn Euch Profi-Hilfe zu holen, um Euere Zusammenleben-Situation zu beleuchten.

    WENN dann die geänderte Verhalten-Verknüpfung der neuen Struktur erfolgt ist, im Hundi-Hirn hinterlegt sind, dürfte das Pinkelproblem sich auflösen.

    Meine Zeilen sollen Dir nur einen Denkanstoß sein, weil man aus der Ferne die Realsituation nicht vor sich hat.

    Viel Spaß und Freude ohne stresshaften Umgang wünscht Euch,


    WUFF


    MASSAvonSAMMY

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