Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Mein Hund, das Lamm
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Zunächst nochmal der Vollständigkeit halber, ich poste hier im Forum ja nicht allzu oft: mein Hund ist ein Border Collie, reinrassig, Rüde, 3 1/2 Jahre alt und unkastriert. Wir haben ihn damals als Familienhund bei uns aufgenommen, weil er in seinem Wurf irgendwie der Outsider war und entsprechend ihn niemand haben wollte. Die Züchterin sagte uns damals, er sei definitiv kein Arbeitshund, deswegen hatte sie keinerlei Bedenken, ihn als Anfängerhund in unsere Obhut zu geben - und siehe da, sie hat Recht behalten, wir kommen kolossal toll miteinander aus, er ist ein Engel, geduldig, lieb, spielt schrecklich gerne mit mir Frisbee (wir üben demnächst mal ein paar "Zaubersprünge"), lässt sich von der Tochter und deren Freunden auch mal knuddeln und nerven... ein klasse Familienhund, wirklich.
Das setzt sich draußen fort, er ist freundlich zu anderen Menschen, zu Katzen, zu anderen Hunden... ja, und da kommt jetzt meine Frage: er ist sogar so freundlich, dass er sich von jedem anderen Hund regelrecht "einmachen" lässt, sprich, er geht den Knurrern und Zähnefletschern in großem Bogen aus dem Weg und lässt sich auf nichts ein, was ich ja noch ganz gut finde, so hat man wenigstens keine Scherereien. Aber wenn so ein dominanter Rüpel bei ihm aufspringt und ihn regelrecht begattet, dann bleibt er stehen wie ein Lämmchen, hat einen Gesichtsausdruck nach dem Motto "okeeee, warten wir halt, bis es rum ist". Er stellt noch nichtmal die Nackenhaare hoch. Lässt alles einfach über sich ergehen, egal, ob es sich bei dem anderen Angeber um einen Pinscher oder um eine Dogge handelt.
Ich frage mich, warum er wohl so reagiert? Als er noch klein war, dachte ich, gut, das kommt sicher noch, dass er auch mal ein bißchen den Mann raushängen lässt, aber nö, inzwischen sollte er ja wohl erwachsen sein, nichts, gar nichts, er ist immernoch wie ein Lämmchen... hat er vielleicht in seiner frühesten Kindheit, als er noch beim Züchter war, vielleicht mal irgendein blödes Erlebnis gehabt, von dem man uns nichts gesagt hat? Oder gibt es tatsächlich Hunde, die einfach so sind? Oder haben wir ihm das gar unbewusst irgendwie anerzogen?
Ich denke mir manchmal, mensch, der kann sich doch nicht wohlfühlen, wenn er grad wieder von irgendso einem Blödmann behopst wird, warum zeigt er nicht mal einfach auch kurz die Zähne, und gut ist?Gibt es möglicherweise ein Selbstbewusstseinstraining für Hunde, könnte man ihm da irgendwie helfen? Oder ist das zuviel des menschlichen Hineininterpretierens und es ist ihm total schnurz, was die anderen Hunde teilweise so mit ihm machen?
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26. Februar 2009 um 16:29
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Mein Hund, das Lamm - Vor einem Moment
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..hab u.a. auch so eine Hündin im Rudel...deine Beschreibung passt super auf sie...
Eigentlich bin ich-so wie du auch- froh, dass sie soooo lieb ist. Leider ist sie dadurch auch manchmal seehr geduldig
, wenn andere sie bedrängen...sie reagiert erst, wenn's ihr total zu bunt wird.Da greife ich dann als Chef einfach ein, wenn's MIR zu bunt wird-schließlich bin ich für sie verantwortlich und will nicht, dass sie zum Mobbingopfer degradiert wird...Ich denke, sie ist einfach vom Typ her so (wie bei uns Menschen auch) und glaube nicht an "Umerziehungsversuche". Was mich beruhigt: Wenn ihr etwas sehr wichtig ist (FUTTER !), dann kann sie sich auch behaupten!Liebe Grüße, Judith
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