hilfe wie kann ich mein hund richtig auf den arm nehmen ohne

  • Hallo... habe einen kleinen mischlingshund sie ist 13 jahre und leidet seit einpaar tagen an einen sehr schmerzhaften hexenschuß sie bekommt tägl spritzen und strahlen leider kann sie nur schwer laufen ohne hinzufallen oder zuhoppeln sie soll so wenig wie möglich in bewegung sein und darf keine treppensteigen nun zu meiner frage natürlich weiß ich wie man sie auf den arm nehmt aber durch ihre schmerzen habe ich angst bekommen sie hoch zunehmen wie kann ich sie am besten hoch heben um mit ihr zum pischern gehen ohne das es ihr so weh tut ? lieben lieben dank für eine hilfreiche antwort

  • Der ideale Tragegriff ist eine Hand zwischen den Vorderbeinen durch unter den Brustkorb (je kleiner der Hund desto besser kann man drunter greifen) und die andere Hand unter die Taille (Bauch) des Hundes.

    Bei dieser Haltung liegt der Hund größtmöglich auf und der Rest hängt herunter.

    Falsch wäre, eine Hand vor die Brust und eine hinter die Hinterbeine. Damit würdest du den Hund "zusammenschieben", was nicht nur unangenehm ist, sondern bei Rückenproblemen auch äusserst schmerzhaft.

    Gruß, staffy - auch mit täglichem Krafttraining ;-)

  • Zitat

    Der ideale Tragegriff ist eine Hand zwischen den Vorderbeinen durch unter den Brustkorb (je kleiner der Hund desto besser kann man drunter greifen) und die andere Hand unter die Taille (Bauch) des Hundes.

    Bei dieser Haltung liegt der Hund größtmöglich auf und der Rest hängt herunter.

    Falsch wäre, eine Hand vor die Brust und eine hinter die Hinterbeine. Damit würdest du den Hund "zusammenschieben", was nicht nur unangenehm ist, sondern bei Rückenproblemen auch äusserst schmerzhaft.

    Gruß, staffy - auch mit täglichem Krafttraining ;-)

    Ich muss mal kurz berichtigen.... ;)

    Wenn der Hund Rückenprobleme hat, sollte man beim Tragen versuchen, den Rücken möglichst grade zu halten.
    Das ist bei der oben empfohlenen Methode, also den zweiten Arm unter den Bauch jedoch auch nicht gegeben. Dort gibt es dann grade im oft betroffenen Kreuzbeinbereich eine "Hängestelle".
    Die zweite Art, Arm vor bzw. hinter den Hund ist natürlich, wie Staffy schon geschrieben hat, ganz abzulehnen.
    Besser ist es, wenn man einen Arm zwischen die Vorderbeine legt und den anderen Arm ZWISCHEN die Hinterbeine.
    So kann man mit beiden Armen die gesamte Wirbelsäule des Hundes wirklich grade halten.

    Allerdings bedarf diese Tragemöglichkeit etwas Übung, einen nicht großartig zappelnden und auch wenig empfindlichen Hund, falls es ein Rüde ist :D .

    Ich trage alle rückenkranken Hunde auf diese Art und wenn einem am Anfang jemand hilft (falls der Hund zappeln sollte) bis sich der Hund dran gewöhnt hat, ist das wirklich die rückenschonenste Art.... :gut:

  • Danke für die Ergänzung, die Variante kannte ich noch nicht (werd ich an Chica mal üben, bevor ich Toby so hebe :D).
    Besteht dabei nicht die Gefahr, daß mir der Hund "vom Arm fällt" :???:

    Ich werds testen.

    Gruß, staffy - immer lernbereit

  • Zitat

    Besteht dabei nicht die Gefahr, daß mir der Hund "vom Arm fällt" :???:

    Bei kleinen Hunden eigentlich nicht...solange sie nicht zappeln, klappt das ganz gut. Man stützt den Hund mit dem hinteren Arm ja auch noch außen an den Rippen ab.
    Große Hunde müssen auch erst dran gewöhnt werden, dass man sie zum besseren Gleichgewicht an den Bauch/Brust des Trägers lehnt.
    Deswegen schrieb ich oben ja auch von einem Helfer, der die ersten Trageversuche dabei ist.

    Allerdings muss ich auch zugeben, dass es bei dieser Art des Tragens zumindest bei mir gewichtsmäßig Grenzen gibt.
    Meine 30-kg-hündin kann ich so nicht mehr tragen, obwohl sie sehr brav ist. Die bekomme ich nur auf die von dir geschilderte Trageweise hoch..... :ops:

    Also, ausprobieren und wenn es bei dem einen oder anderen Hund nicht klappt....dann muss man es eben anders machen..... ;)

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