Lahmheit vorne... und der lange Weg der Diagnostik
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Hallo ich bin Julina,
meine 6 j. Border Collie Hündin lahmt seit Anfang diesen Jahres vorne rechts
, ganz stark nach dem aufstehen wenn sie geruht hat. Die odyssee der Ursache hat sich bisher so gestaltet : 1. TA Besuch mit Verdacht auf Pfote oder Rückenproblem. Sie bekam ein Schmerz/ Entzündungsmittel gespritzt und 5 Tbl. mit nach Hause. Das Humpeln fing nach ein paar Tagen wieder an. 2. TA Besuch folgte. Verdacht auf ein Problem im Rücken- Metacam mit nach Hause bekommen. Nachdem nichts anschlug habe ich mich an die UNI Klinik Gießen gewandt. Nach sehr gründlicher Untersuchung wurde der Verdacht auf ein Problem am rechten Plexus vermutet. Der hund wurde zudem auch geröngt, aber ohne Befund. Nun ging es in die 2. Runde der Ursachensuche. Termin mit Narkose zum Ultraschall uns Szynitigrapie. Ansatzweise wissen wir jetzt wo das problem liegt. An Schulter und vor allem am Ellbogen. Es wird eine Knorpelfissur oder Absplitterung von Fragmenten vermutet. Nun müssen wir wahrscheinlich wohl oder übel weitermachen um einen genauen Befund zu bekommen und einen Ansatz zur Behandlung zu finden. - Vor einem Moment
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Hallo und willkommen im DF

Das hört sich ja wirklich krass an mit den Diagnosen. Erinnert mich ein bißchen an meine Borreliose-Phase, die ich mit Dusty hatte. Es wurde rumgedocktert und erst nach 3 Monaten wußten sie, daß es Borrel war und sie wurde darauf behandelt.
Aber was mich bei Dir wundert, wurde denn beim Röntgen keine Absplitterung gefunden??
Ich würde keine weiteren Experimente machen und eine CT bei meinem Hund machen lassen.
Bibo hatte einen Kreuzbandriss und keiner konnte mir so richtig sagen, ob es das wirklich ist oder was anderes. Ein CT hat Aufschluss gebracht. Dort sind man jeden Fitzel und es hat sich wirklich gelohnt. Ist zwar nicht ganz billig der Spaß, aber nur so hatte ich endlich Gewissheit. -
Hallo Julina!
Ich hab sone ähnliche Geschichte hinter mir mit unserer Schäferhündin - Röntgen von Ellbogen ohne Befund. Das Lahmen ließ aber nicht nach. Von meinem TA hab ich dann die Überweisung in die Klinik bekommen zur CT-Untersuchung.
Die Ärztin dort hat aber drauf verzichtet, sondern stattdessen Ultraschall von der Schulter gemacht (o.B.) sowie Röntgenbilder nochmal vom Ellbogen. Die Verletzung war auf dem Röntgenbild nicht eindeutig zu sehen, aber die Vermutung lag nahe, weil die Gelenkränder nicht eindeutig abgegrenzt waren. Also hab ich der Erfahrung der TÄ vertraut und eine Arthroskopie machen lassen, bei der sich der Verdacht bestätigte und ein FPC entfernt wurde.
Aber so ganz verstehe ich es in Deinem Fall auch nicht: wird eine Absplitterung lediglich als eine mögliche Diagnose vermutet ohne irgendwelche Anzeichen auf dem Röntgenbild?? Oder sehen sie was, was nicht eindeutig ist?
Ich drück' Euch die Däumkes, dass Ihr bald wisst, woran Ihr seid!!
LG,
Petra. -
Leider ist das sehr typisch... man stellt dem Tierarzt einen Hund mit Schmerzproblematik vor, der Hund bekommt ein Schmerzmittel und Entzündungshemmer und wird wieder heimgeschickt. Die "Belohnung" für den Besitzer folgt auf den Fuß, weil durch die Schmerzhemmung natürlich der Hund wieder normal läuft. Das führt allerdings wegen der Belastung der "defekten" Stelle dazu, dass der Hund nach dieser äußerst sinnvollen
Behandlung noch stärker humpelt und noch mehr Schmerzen hat.OCD ist kein unübliches Problem beim BC - das sollte jeder Tierarzt wissen.
Ich hoffe, Du findest heraus, was los ist... Und ein kleiner Tipp: Verkneif Dir die Gabe von Schmerzmitteln, solange nicht geklärt ist, was Sache ist. Du kannst sonst nicht sehen, ob das Problem noch da ist oder nicht.
Viele Grüße
Corinna -
Zitat
Und ein kleiner Tipp: Verkneif Dir die Gabe von Schmerzmitteln, solange nicht geklärt ist, was Sache ist. Du kannst sonst nicht sehen, ob das Problem noch da ist oder nicht.
Viele Grüße
CorinnaDas ist ein guter Tipp, denn Dusty hat während der undefinierbaren Schmerzen auch Mittelchen dagegen bekommen und wenn wir die abgesetzt haben, waren die Schmerzen wieder da.
Ich würde auch versuchen eine genaue Diagnose zu bekommen und aus dem Grund die Schmerzmittel weglassen. -
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Das ist ja echt klasse, dass mir schon so viele geantwortet haben.
Nach dem ich eine nacht drüber geschlfen habe um ersmal alles sacken zu lassen, habe ich heute einen Gesprächstermin für nächste Woche in Gießen ausgemacht. dann will ich in aller Ruhe den vorliegenden Befund mit den Ärzten besprechen und dann entscheiden wie es weiter gehen soll. Also Luna hat bisher in Gießen Ultraschall und Szyntiegrapie in Narkose bekommen. Nun würde ein MRT folgen. Ich habe am Tel. nicht alles so ganz verstanden. Mir wurde gesagt, dass durch dass Kontrastmittel in den betroffenen Gelenken des Ellbogens und der Schulter " Anreicherungen " ( des Kontm.) zu sehen sind. Probleme wie Fissuren oder Fragmente kann man wohl nur im MRT sehen. Das ist alles sehr kompliziert. Bin ja kein Mediziener. Es geht um Deutlichmachung der Schädigung an den "weichen Teilen " und den knöchernen Teilen im Gelenk. Beim röntgen kann men auchg nicht alles sehen. Wenn Luna ein MRT bekommt, würde auch gleih eine Arthroskopie gemacht, wenn etwas gefunden wird. Schmerzmittel lasse ich auch lieber weg. Wenn es euch interessiert, stelle ich den befund hier ein, sobald ich ihn habe und berichte wie es weiter geht. Von den Kosten brauche ich wohl nichts zu schreiben, oder ?? Zum Schluss noch, von der Beratung und Behandlung bin ich in Gießen überaus zufrieden. Dort nimmt man sich seeehr viel Zeit.Julina
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Hallo Julina, super, daß Du Dich in Gießen erkundigt hast, was noch möglich ist und ich bin sehr gespannt, was die herausfinden.
Es ist doch immer schlimm, wenn man merkt, daß mit dem Hund was nicht stimmt und es wird nicht entdeckt, was es ist.Wann hast Du denn den Termin??
Vielleicht magst Du ja mal ein Bild von Deiner Maus einstellen, da freuen wir uns immer drüber
Falls Du nicht weißt, wie das geht, sag Bescheid, dann schicken wir Dir den Link
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Hallo Julina,
gut dass du dich nicht vertrösten lässt oder "abwartest", sondern gezielt weitersuchst! Wir haben mit unserem Hund eine Odyssee von über einem Jahr mit vielen Schmerzen im Vorderlauf hinter uns, bevor dann endlich die Ursache, ein extrem langsam wachsender Tumor an besonders blöder Stelle, diagnostiziert werden konnte. In diversen Röntgenaufnahmen hat man da nichts gesehen, aber das Szintogramm brachte dann allererste verlässliche Hinweise, wenn auch noch nicht die eigentliche Ursache. Aber wenn man den Schaden eingegrenzt hat, kann man gezielt mit Ultraschall usw. weitersuchen und von den Symptomen her kann sowas alles Mögliche von gut behandelbar bis ziemlich schlimm sein.
Schreib mal, was die Untersuchung ergeben hat! Wir drücken beide Daumen (und alle verfügbaren Pfoten)!
Elise
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