Mein Hund hat mich umgerannt!

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    :zensur: Viele sind dann sehr erstaunt, weil zum 1. Mal Mensch nicht ausgewichen ist! :barb:


    naja, wie gesagt:
    bei mir war heute beim "nichtausweichen" durch die fehlende körperspannung eher schneebad angesagt..
    aber das nächste mal bin ich auch einfach rücksichtslos! :D
    schließlich kann ich mich ja auch auf meine -5 Dioptrien berufen, wenn mein Hund sich dann beschweren möchte :headbash:


    Zitat


    Wenn Du es Dir zutraust: leicht in die Hocke gehen, die Knie vorstrecken,
    (gibt einen schöne spitzen Winkel), dagegen knallen lassen, Tut Dir etwas
    weh, ihm etwas mehr und das soll es auch.


    aber mal im ernst: kann das nicht auch für den Hund schief gehen wenn ich extra noch mein Knie dagegen halte und er da reinrennt???

  • Zitat

    aber mal im ernst: kann das nicht auch für den Hund schief gehen wenn ich extra noch mein Knie dagegen halte und er da reinrennt???


    jep, lass es. Was andere meinen mit ihren Hunden machen zu müssen (die auch noch ein ganz anderes Kaliber sind) ist deren Sache. Wenn du deinen Hund schwer verletzt, weil es unglücklich verläuft, wirst du deines Lebens nicht mehr froh.

    Barry mach sowas auch mit Absicht. Selten sind solche Umrempler aus Versehen (was nicht heißt das es nicht auch vorkommen kann).

    Ich warne mit einem tiefen Laut wenn mir die Hunde zu nahe kommen. Also Schritt auf die herantobenden Hunde zu und ein tiefes und drohendes "ey" z.B..

    Aus den Augen sollte man tobende Hunde nie lassen :D .

  • Kannte eine Golden Hündin, die rannte beim spielen mit anderem Hund in einen Baum, unheilbare Wirbelverletzung, mußte eingeschläfert werden.

    In einer (sehr guten) Hundeschule, allerdings Welpenkurs, wurde den Besitzern gesagt, sie sollen sich während die Hunde toben zur Seite stellen, um nicht umgerannt zu werden. Die Hunde weichen Bäumen eher aus als Menschenbeinen. Aber das waren noch Welpen. Keine Ahnung ob erwachsene Hunde das auch noch "dürfen". Aber versehentlich im Eifer des Gefechtes kann es wohl doch passieren.

    LG Isi-Rider

  • Zitat


    jep, lass es. Was andere meinen mit ihren Hunden machen zu müssen (die auch noch ein ganz anderes Kaliber sind) ist deren Sache. Wenn du deinen Hund schwer verletzt, weil es unglücklich verläuft, wirst du deines Lebens nicht mehr froh.

    Barry mach sowas auch mit Absicht. Selten sind solche Umrempler aus Versehen (was nicht heißt das es nicht auch vorkommen kann).

    Ich warne mit einem tiefen Laut wenn mir die Hunde zu nahe kommen. Also Schritt auf die herantobenden Hunde zu und ein tiefes und drohendes "ey" z.B..

    Aus den Augen sollte man tobende Hunde nie lassen :D .

    Vor allem soll die "nicht ausweichen Methode" dem Hund nicht weh tuen, sonder in nur verwirren.
    Und du sollst dich für den Hund "unberechenbar" machen (natürlich nur im Zusammenhang mit dem Umrennen)

  • Terry

    ich habe gerade mit großem Interesse auf deiner Homepage deine Schilderungen zu Barry gelesen. Einige Sachen haben mich an Leo erinnert.

    Du hattest beispielsweise geschrieben, dass Barry ab einem bestimmten Zeitpunkt seine Kindheit, seine Pubertät und das Erwachsen werden durchlebt hat.

    Ich hatte in einem anderen Threat geschrieben, dass ich gerade Probleme mit Leo habe, da er total rüpelhaft geworden ist (gerade in Bezug auf ängstliche Hunde). Er hatte dies schon vorher mal, aber nicht in einer solchen Intensität. Ich dachte sogar schon, es wär mittlerweile ganz weg, aber nun ist es eben wieder gekommen.
    Ich habe meinen Hund nun eineinhalb Jahre, er ist zweieinhalb und ich habe ihn auch über eine Tiervermittlung.

    Je mehr ich mich mit meinem Hund beschäftige, je mehr ich gelesen habe und mich informiert habe, desto mehr habe ich den Eindruck bekommen, Leo holt gerade seine Kindheit und Jugendphase nach. Irgendwie habe ich diesen Gedanken aber wieder verworfen, weil ich dachte, dass das vom Alter her einfach nicht passt...

    Aber eben, als ich deine Zeilen gelesen habe, war ich erstaunt, dass du etwas ähnliches schreibst. Meinst du, so etwas kann es geben, dass der Hund, wenn er schlimme Erfahrungen gemacht hat, erst in einer Phase in der er langsam zur Ruhe kommt quasi Zeit hat seine Entwicklugnsphasen durchzumachen? Oder ist das Quatsch und beim Hund ist das starrer als beim Menschen?

    Vielleicht habe ich deine Schilderungen aber auch falsch verstanden...
    Würd mich auf jeden Fall sehr interessieren was du dazu meinst! :hilfe: :smile:

    Viele Grüße!

  • Sicherlich ist es meine Interpretation.

    Aber Barry hatte so viel nachzuholen und stellte sich so ungeschickt an (der TA meinte wie ein Junghund der noch lernt) das ich schon der Meinung bin das dies der Fall sein kann.

    Ich habe mich bald weggeschmissen als Barry das 1te mal gescharrt hat (nach dem Markieren). Es sah erst so aus als ob er Problem mit den Hinterbeinen hat, weil er ein Hinterbein auf die Erde setzte und dann irgenwie sie dabei nach hinten bewegen wollte und dabei hängen blieb. Ist schwer zu beschreiben.

    Nachdem er dann drei verkrampfte Scharrer hinbekommen hatte, war mir erst klar das es das erste mal in seinem Leben war.

    Bei Ashkii war es nicht ganz so wild, aber vor 2 Wochen hat er nach seinem "großen Geschäft" das erste mal gescharrt. Sah ähnlich Merkwürdig aus. Nachdem er es dann wiederholte (und schon geschickter) habe ich erstmal mitbekommen das es ein echtes Scharren ist.

    Oder wenn Barry Bällen hinterher gehetzt ist. Dabei hat er sich beim Bremsen fast überschlagen. Ein vernünftiges Abbremsen hat er erst später gelernt. Ich habe es leider nicht von Anfang an untersagt, denn er hat sich durch dies ungeschickten Bremsmanöver (45 kg) einen Wirbel "ruiniert".

    Barry hat also vieles Erlernen müssen und stellte sich Anfangs so ungeschickt wie ein Jungspund an.

    Wird nicht bei jedem Hund so sein. Aber Barry reifte erst in den darauf folgenden 3 Jahren (was ja eigentlich beim Kangal ca. mit 2-3 Jahren abgeschlossen ist).

  • Also Numa rannte oft auch im Spielen in anderen Leute rein. Ich hab sie dann jedesmal angemeckert, bzw schon vorher "Aufpassen" gesagt in dieser tiefen Stimme wie Terry es beschrieben hat. Mittlerweile macht sie das auch nicht mehr.

    Das einzige Problem was ich noch bei ihr habe. Ist das sie manchmal bei mir oder anderen Leuten auf dem Hupla Schutz sucht und dabei so aprubt bei den Leuten stehenbleibt, dass es sie dann umrempelt. In dem Moment wo die anderen Hunde das repsekt haben rennt sie auch schon wieder los. Ich hab das Gefühl, dass es langsam fast schon eine Art taktik von ihr wird... :???:

    Aber ich kann auf jeden Fall bestätigen, dass Hunde das auf jeden Fall lernen können nicht mehr mit Absicht in jemanden reinzurennen. Ich persönlich finde es auch respektlos von den Hunden, aber vielleicht denkt man da auch zu menschlich :ua_nada:

  • Zitat

    Das einzige Problem was ich noch bei ihr habe. Ist das sie manchmal bei mir oder anderen Leuten auf dem Hupla Schutz sucht und dabei so aprubt bei den Leuten stehenbleibt, dass es sie dann umrempelt. In dem Moment wo die anderen Hunde das repsekt haben rennt sie auch schon wieder los. Ich hab das Gefühl, dass es langsam fast schon eine Art taktik von ihr wird... :???:

    Ja, das hatte ich auch schon öfter mit Leo. Ich war so froh, dass Leo bei mir "Schutz" gesucht hat *Juhu, der Hund mag mich*, dass ich ganz vergessen habe ihm auch dort Grenzen zu setzen.
    Aber ich denke, das mit dem Schritt auf den Hund zu machen und ihn mit deutlicher Stimme abwehren, wird bestimmt erst einmal helfen...

  • Also wenn ich Barry so beobachte und sehe wieviel Mühe er sich gibt bloss nicht andere Hunde aus Versehen anzurempeln, dann gehe ich davon aus das er weiß wie Respektlos dies ist. Denn von einem anderen Hund würde er sich sofort eine Einfangen, bzw. kann er es überhaupt nicht leiden und geht sofort auf den anderen Hund, der ihn anrempelt, los (dann ist plötzlich schluss mit Lustig).

    Bei Ashkii ist es ihm ziemlich schnuppe. Da ist deutlich zu erkennen wie er ihn oft genug mit Absicht über den Haufen rennt. Wird jetzt aber besser und er gibt sich schon Mühe. Langsam nimmt er Ashkii auch anders wahr (da gehts ihm wie mir, so langsam wird Ashkii zum Hund :D ).

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