Hündin 4 Jahre und Hündin 12 Wochen
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Hallöchen!
Ich hatte ja schon kurz angedeutet, dass meine Eltern eine 4-jährige Hündin mit den selben Eltern haben wie meine Maggie jetzt. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob wir uns bei den Treffen richtig verhalten.
Da wir uns fast täglich sehen, konnten sich die Hundis schon ganz gut kennenlernen. Meine Kleine ist aber ziemlich aufdringlich und will soooo spielen. Die Große flüchtet sich fast immer, so als wenn es ihr auf die Nerven geht, sie knurrt und knurrt und schnauft und läuft unruhig hin und her ... meine Kleine immer an ihr dran.
Ab und zu legt die Große die kleine Pupsnase auch mal auf den Rücken und drückt ihr ganz sachte die Pfote auf den Körper. Meine hält dann still, die Große geht und denkt, dass sie nun ihre Ruhe hat ... aber nix ist, schwanzwedelnd kriecht ihr meine bis unter den Bauch und knabbert und knabbert und will eben einfach spielen.
Draußen im Freien ist es okay, nur in der Wohnung eben einfach vielleicht zu eng. Die Große flüchtet sich meist aufs Sofa (ist eine verwöhnte Chefin) und da kommt die Kleine noch(!!!) nicht drauf.
Am Anfang fing mein Vater immer an, die Lissi sozusagen zu beruhigen ... so nach dem Motto "Lass doch die Kleine mal an dich ran." Aber jetzt handhaben wir es so, dass wir die Hunde das unter sich ausmachen sollen. Ich hab dabei ein schlechtes Gefühl, weil Maggie wirklich Ausdauer hat und seeeehr aufdringlich ist. Außerdem nervt mich dieses ewige Herumgerenne und aufgeregte Schnaufen und Knurren der Großen, wenn man sich in Ruhe unterhalten will. Das geht wirklich stundenlang.
Und wenn die Kleine endlich mal aufgehört hat und sich ein Spielzeug nimmt (auch das eigene), dann rennt die Große wieder hin und knurrt besitzergreifend und macht ihr das Spieli streitig. Mich nervt das wirklich.
Da ich ja viel hier im Forum lese, habe ich gestern den Vorschlag gemacht, den beiden einen mit Futter gefüllten Strumpf zu geben, dann sind sie beschäftigt und abgelenkt. Hat super geklappt! Auch rufe ich Maggie öfter mal zu mir, wenn sie die Große zu dolle (für meinen Geschmack) nervt.
Ich weiß nicht, wie wir das am besten händeln sollen mit den beiden. Wir sind echt viel zusammen. Wir haben unsere Schrebergärten nebeneinander und klucken also auch im Sommer und vor allem an den Wochenenden viel aufeinander und hoffen natürlich, dass unsere Hundis sich genauso gut verstehen wie wir!
Aber erzwingen kann man ja nichts. Könnte es auch passieren, dass die beiden sich später mal gar nicht ausstehen können? Ich hatte vorhin auch im Thread über kämpfende Hündinnen gelesen ... ich entwickle schon Wahnvorstellungen für die Zukunft.

Wie würdet ihr es denn mit den beiden handhaben? Ich erwarte ja nicht, dass sie sich wenn wir uns besuchen in den Pfoten liegen. Aber gibt sich das auch bei Maggie, wenn sie älter wird?
LG Herzblume
- Vor einem Moment
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Hallo Herzblume,
also: Ich finde den Ansatz, beide zu beschäftigen schon sehr gut. Und ansonsten muss ich leider (?) Deinen Eltern zustimmen: Lass die beiden das unter sich ausmachen. Dass euch die Lautstärke nervt, ist eine Sache - aber wie Du selbst schreibst, ist die Große schon auch Chefin und wird Deine Kleine, wenn es echt zuviel wird, schon zurecht weisen.
Die Kleine ist halt noch ein Welpe und die wollen spielen, spielen, spielen. Das wird mit der Zeit ganz bestimmt besser.
Und zu später: Natürlich kann es sein, dass irgendwann Hierarchiekämpfe ausbrechen aber ich denke nicht, dass es sehr schlimm wird, wenn sie sich schon von Anfang an so gut kennen. Es wäre natürlich von Vorteil, wenn klar wäre, dass in dem Gesamtrudel die Menschen die Führer sind. So könnt ihr notfalls leichter eingreifen, wenn sich Rivalitäten abzeichnen. Ich würde allerdings drauf achten, dass, wenn beide zusammen sind, keine Kausachen rumliegen und die eine der anderen das Futter nicht streitig machen darf. Da wäre ich von Anfang an zu beiden Hunden streng - quasi vorbeugend. Ansonsten denk ich: Mach Dir keine Sorgen um ungelegte Eier.
Und die Welpenzeit geht schneller vorbei, als euch später lieb ist - dann hat sich ein Großteil des ungezügelten Tobebedürfnisses von selbst erledigt.
LG
Kirsten -
Wenn die Grosse aber offensichtlich überfordert ist, und selbst nach deutlicher Ansage seitens der Grossen noch immer keine Ruhe ist, würde ich eingreiffen. Die Kleine ablenken, oder sonst ganz einfach an die Leine nehmen und ihr Ruhe verordnen.
Klar ist es toll, wenn man einen erwachsenen Hund hat, der den Welpen erzieht, aber nicht jeder erwachsene Hund ist dem Job gewachsen oder hat Lust darauf. Wenn die Grosse eine gute Erzieherin wäre, würde es EINMAL rappeln im Karton und die Kleine hätte kapiert, wann sie eine Ruhe geben muss. Berny (8kg Zwerg) hat sich sehr lange erfolgreich gegen Daika durchgesetzt (er hasst spielen, hat Arthrose). Erst als sie so 14 kg schwer war, nahm sie ihn langsam nicht mehr ernst und wir mussten ihn unterstützen.
Mein Senior muss sich aber nicht von einem grossen Junghund anspringen lassen, wenn ihn das stresst. Und wenn die Kleine ihn nicht mehr ernst nimmt (haha der kleine Zwerg, der knurrt so lustig, wenn ich ihn anstupse), dann kriegt sie von mir auch eines aufs Dach (wegschicken, durch sie durchgehen mit einem "schleich dich, Daika!").
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Also sollte ich doch meiner Kleinen eher zeigen, dass nun gut ist durch ablenken. Das mach ich seit gestern ... nicht immer gleich, aber ich glaub ich tu auch meinen Eltern damit einen Gefallen.

Ich muss dazu sagen, die Große ist wirlich total gestresst und kann damit nicht umgehen. Die ist zum Schluss so aufgeregt, dass sie meinen Eltern fast schon auf den Schoss springt.

Ich hab das noch gar nicht so gesehen, dass sie nicht ernst genommen wird. Aber ist echt so!
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