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  • Zitat


    Da hier viele Hunde frei laufen und dann oft noch direkt auf meinen Hund zu, kann ich meist nicht mehr machen, als ihn zurückzuhalten.
    Wenn ein anderer Hund ihm abgewendet ist, läuft er, hinten schnüffelnd, hinter dem Anderen her und zeigt keinerlei Aggression.

    Ich hab irgendwie das Gefühl, er versteht die Hundesprache nicht. Wenn jemand freundlich auf ihn zugeht, ist er total Aggressiv. Wenn der ihn dann aber zum Spielen auffordert, nimmt er dieses Angebot auch an.


    Dass du ihn zurück hälst ist DEIN Fehler! Leine locker! UNBEDINGT!
    Durch das Zurückhalten erzeugst du erst die Probleme.
    Lass ihn doch entspannt Kontakt aufnehmen. Dann haste auch keine Probleme. Wenn die Leine straff ist, wie soll er sich denn in "Hundesprache" unterhalten? Du nimmst ihm eine wesentliche Möglichkeit der Verständigung.

    Wenn du allerdings keinen Kontakt möchtest, musst DU den anderen, frei laufenden Hund weg scheuchen. Da bist dann DU gefragt.
    Andere Mögichkeit: Den anderen Hundebesitzer bitten, seinen Hund anzuleinen oder zu sich zu rufen.

    Überleg dir, wie Hundebegegnungen grundsätzlich aussehen sollen. Im Idealfall vergewissert sich dein Hund bei dir, ob er Kontakt aufnehmen darf oder nicht. Mit deinem Hund solltest du vielleicht zusätzlich dann das Kommando "Weiter" üben. Wie man das aufbaut und welche Vorübungen man dazu macht, das kannst du am besten erstmal im Verein oder in der Hundeschule üben.

    Grade, wenn du einen eher ängstlichen Hund hast, musst du ihm zeigen können, dass DU die Führung übernimmst und DU die Hundekontakte regelst, nicht er.

  • Naja... ich habe gestern z.B. zwei Golden Retriever in einer für ihn genehmen Enterfernung (um die 10 Meter) ''verfolgt''. Später allerdings ist 5 Meter vor uns ein recht großer Mischling um die Ecke gesprungen und mein Joker hat bevor ich irgendwie reagieren konnte, angefangen zu bellen und auf ihn loszustürzen. Eine ruhige und entspannte Begegnung war so nicht mehr möglich. Der Besitzer hat den anderen Hund auch gleich zurückgerufen, so dass der Hund dann einen Bogen um uns gemacht hat.
    Wenn ich die Hundetrainerin auf solche Probleme anspreche, betont sie nur immerwieder den Grundgehorsam. Da er sehr offensiv agiert bzw. reagiert, mangeld es ihm ihrer Meinung nach nur an Erziehung, da er sich auch z.B. problemlos hinter mir verstecken könnte. Er hat also bis jetzt immer Erfolg mit offensivem Vorgehen gehabt. Und..naja... ich habe ihn dabei eben unbewusst bestätigt.
    Das Hundetraining ist wirklich ziemlich gut und klingt auch überzeugend, nur bin ich mir nicht sicher, ob das mit Angst - Grundgehorsam nicht zu einfach ist...

    Wenn ich bei lockerer Leine ihm eine Kontaktaufnahme mit einem anderen Hund ermöglichen will, geht das nur gut, wenn der andere Hund auch mitmacht, also am besten regungslos dasteht und sich minutenlang beschnüffeln lässt.

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