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Hund joggelt ständig - egal ob Rüde oder Hündin

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    Hallo zusammen,


    ich hab da mal ein paar Fragen bzw nervt mich der Hund meiner Freundin gewaltig. Er heißt Sammy, ist ein Goldi und 4 jahre alt. Er ist nicht kastriert. Er rammelt ständig andere Hunde, egal ob klein oder groß. Rüde oder Hündin, kastriert oder nicht. Gestern waren wir erst wieder auf eine große Gruppe gestoßen und Sammy hat wieder los gelegt. Er besteigt die Shi Tzu kastr. Rüden von meiner Freundin, gestern die anderen in der Gruppe. :sauer: Meine Freundin zieht ihn 1-2 mal runter und sagt "Nein". Das wars dann auch. Ich könnt mich so über sie aufregen, weil mir das auch unangenehm ist wenn wir zu mehrt laufen und Sam ständig jockelt. Sie ist überhaupt nicht konsequent, ihr Hund ist meiner Meinung nach ziemlich unerzogen. Aber das will sie alles nicht hören. :???: Kastrieren lassen will sie ihn auch nicht, denn sie ist der Meinung dass sie jemanden mit Hündin findet dass der Sammy mal "ran darf" und Welpen zeugen darf. So ein schwachsinn :kopfwand: .


    Ich würd ihr was ihre Hundeerziehung betrifft gerne mal meine Meinung sagen, aber dann wär sie stinksauer auf mich. Sam hört echt kein Stück. Sie sagt Sitz, er reagiert nicht. Sie ruft komm, er kommt nicht. Aber sie ist dann nicht konsequent sondern lässt alles durchgehen. :erschreckt:


    Jetzt würd ich gerne mal von euch wissen was ich ihr raten soll, bzw was man gegen das ständige besteigen ihres Rüden machen kann.


    Verzweifelte Grüße..... :hilfe:

    Liebe Grüße Feli


    mit Pum * 14.11.07 (Husky-Podenco-Mix)


    **************************************


    "Das mir der Hund das liebste sei,
    sagst du, oh Mensch sei Sünde!
    Der Hund blieb mir im Sturme treu,
    der Mensch nicht mal im Winde!"


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  • Ganz ehrlich, ich würde mich nicht mehr mit ihr treffen, wenn sie den Hund dabei hat, bzw. würde meinen eigenen zuhause lassen.
    Das Besteigen kann mehrere Gründe haben, entweder es ist eine Machtdemonstration dem anderen Hund gegenüber, was aber sehr unfreundlich ist und erfahrungsgemäß recht häufig in einer Beisserei endet.
    Oder er ist hypersexuell, mit so einem HUnd sollte dann aber nicht gezüchtet werden, da sich diese Gene leider oft weitervererben, abgesehen davon würde ein "echter" Deckakt dieses VErhalten vermutlich noch verschlimmern. Meiner Meinung nach sollte eh nicht mit einem Hund gezüchtet werden, weil man ihn lieb hat, sondern weil er gute Gene hat ( guter Körperbau, Keine Erbkrankheiten wie HD, ED und Co, freundlicher leicht zu händelner Charakter, gute Arbeitseigenschaften, Wesensfest ect)


    Wenn sie ihn nicht im Griff hat und er die anderen Hunde nach Belieben dominieren kann, kommt sein Ego natürlich auf einen derartigen Höhenflug, dass er kaum noch zu händeln ist.


    Andere Frage, ist es Dir lieber Du ärgerst dich ständig über sie, sie weis es vermutlich nicht und kann es dementsprechend garnicht ändern, oder ist es dir lieber klare Verhältnisse zu schaffen und zumindest ihr klarzumachen, dass ihr Verhalten anderen gegenüber ( Hunde und HH) sehr unfreundlich ist und nicht auf Verständnis stößt, in der Hoffnung, dass sie etwas ändern kann?
    Wenn Du ihr das freundlich unter vier Augen klarmachst und ihr dabei öfters sagst, dass Du sie nicht angreifen willst, sondern verhindern willst, dass andere sich von ihr abwenden ist sie vielleicht zu Anfang geschockt, aber wenn sie ein vernünftiger Mensch ist, wird sie deine Ehrlichkeit sehr zu schätzen wissen und nicht stinksauer sein.
    Du musst das ganze natürlich mit etwas Fingerspitzengefühl angehen und nicht mit der Tür ins Haus fallen, aber dann dürfte sie eigentlich nicht sauer sein. Probiere ihr einfach dass so zu sagen wie DU es würdest hören wollen, wenn Du an ihrer Stelle wärest, dann merkst Du sehr schnell, ob das verletzend rüberkommt oder nicht. An deiner Stelle würde ich probieren meine eigenen Emotionen zwar in Worte zu fassen, aber sie sonst bei der Wortwahl rauszulassen, damit sie sich nicht angegriffen fühlt.

    Nimmt man sich die Zeit, die etwas braucht,
    braucht es weniger Zeit.


    Wer kämpft, kann verlieren, wer nicht kämpft, hat schon verloren.


    Verantwortlich ist man nicht nur für das, was man tut, sondern auch für das, was man nicht tut

  • Hallo blubbl,



    danke für deine Antwort. Ich habe mir auch schon gedacht dass Sam einfach Hypersexuell ist. In einer Beiserei endet es eigentlich nie. Ich denke dass es von ihm absolutes Machtgehabe ist. hast du mir denn einen Vorschlag wie man ihn davon abbringen kann. Ihn grob daran hindern bevor er aufsteigt? Also in die Flanke zwicken oder so. :???:
    Meinen Pum besteigt der Sam nicht. Meine Freundin ist auch eine die anderen HH gerne Erziehungstips gibt, obwohl sie ihren nicht im "Griff hat. Er hat einen tollen Charakter - kein Thema - ist aber absolut ungehorsam.
    Ich denke schon dass ich ihr das gut vermitteln kann, was mich bzw. andere HH stört. Und sollte sie sich dennoch ein bisschen angegriffen fühlen, dann wird sie sich wieder beruhigen. ;)

    Liebe Grüße Feli


    mit Pum * 14.11.07 (Husky-Podenco-Mix)


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    Der Hund blieb mir im Sturme treu,
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  • Hm, was denn nun, hypersexuell oder Machtgehabe? ;)
    Beim hypersexuellem geht es ihm nur um das eine, die Macht ist ihm in dem Moment egal, er würde vermutlich auch irgendwelche Dinge bespringen, die einem Hund ähnlich sind und sich daran befriedigen. Beim Machtgehabe würde er nie auf die Idee kommen einen "Dummy " zu besteigen.


    Deine Freundin muss den HUnd insgesammt in den Griff bekommen, erst dann wird er sich auch vom Besteigen abhalten lassen.


    Stell Dir vor, dein Abteilungsleiter (Hund) putzt ständig die Reinigungskräfte (andere Hunde)herunter, obwohl die ihre Arbeit gut gemacht haben. Du(deine Freundin) machst sonst alles was dein Abteilungsleiter dir sagt und mischt dich aber plötzlich beim Runterputzen der Reinigungskräfte ein, und willst deinem Abteilungsleiter verbieten so mit ihnen umzugehen. Meinst DU das hat Erfolg?
    Es macht mehr Sinn sich hochzuarbeiten und selber Chef über den Abteilungsleiter zu werden und ihn dann daran zu hindern die Reinigungskräfte niederzumachen, oder?


    Sprich, sie muss konsequent in allem werden, der Hund bekommt nur noch Futter aus der Hand und nur wenn er das tut, was deine Freundin ihm sagt, ansonsten ist HUnger angesagt. Vorraussetzung ist natürlich, dass er die Kommandos tatsächlich kennt und nicht nur davon ausgegangen wird, dass er sie kennen müsste.
    So wie er drauf ist, kann es durchaus sein, dass er ein paar Tage auf sein Futter verzichtet, da er natürlich erstmal testen muss, ob dass jetzt alles wirklich ernst gemeint ist.
    Bevor ihr solche Maßnahmen startet solltet ihr aber unbedingt einen TA aufsuchen und euch seine Meinung anhören, auch um evtl. med. Ursachen zu klären, wie z..b Hoden im Bauchraum ect., es gibt auch die Möglichkeit einen Hund für einige Zeit über Spritzen zu "kastrieren" um zu sehen ob eine Kastration etwas bringen würde ( verhaltenstechnisch). Normalerweise helfen solche Kastrationen zwar schon etwas weiter, aber ohne eine Umerziehung könnt ihr meiner Meinung nach keine komplette Besserung erwarten. Die Kastration macht es bestenfalls etwas leichter sein VERHalten zu ändern.

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  • Oh je, oh je,


    da werd ich erstmal gegen ne Wand reden bei ihr. Für sie ist ihr Hund der Tollste und Beste. Ist ja jeder Hund für sein Besitzer ;)


    Ich dank dir aber ganz herzlich für deine Antworten. Haben mir geholfen. ich werde mein Bestes geben.... ich hab sie immerhin jetzt dazu gebracht mit mir die Hundeschule zu besuchen. Weil ich echt der Meinung bin dass der arme Kerl noch einiges lernen muß. Und wenn ich mir meinen 15 Monate alten Pum im gegensatz zu ihrem anschau, dann ist meiner ein richteges Prachtkerlchen in Punkto Erziehung und gehorsam.

    Liebe Grüße Feli


    mit Pum * 14.11.07 (Husky-Podenco-Mix)


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    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


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  • Schön, das dir die Antworten weitergeholfen haben. ;)
    Das mit der Huschu klingt doch auch schonmal ganz gut.
    Insgesammt ist der Grundgehorsam ja schlussendlich nicht nur wichtig, damit der Hund keine anderen Lebewesen belästigt, sondern auch zu seinem eigenen Schutz, wenn deine Freundin ihren HUnd wirklich so liebt, sollte es ihr sehr wichtig sein ihn gut zu erziehen. Kinder liebt man ja auch, trotzdem müssen sie gewisse Regeln lernen um nicht unter die Räder zu kommen oder bei irgendwelchen perversen Menschen zu landen.

    Erstens ist es wirklich sehr wahrscheinlich, dass er irgendwann mal böse gebissen wird, wenn er weiterhin auf jeden raufsteigt,
    zweitens ist so ein HUnd natürlich viel schneller auf der Straße als einer der im Gehorsam steht und denn es kümmert wo sein Mensch hingeht ,
    und drittens kann es auch gefährlich sein, wenn er mal unkontrolliert zu einem anderen Hund hinrennt, weil Frauchen ihn nicht im Griff hat und der andere vielleicht aggressiv ist.


    Würde mich freuen, wenn Du mal berichtest. Auch wenn solche Leute meistens ein Leben lang inkonsequent und stur bleiben, wünsche ich dir viel Erfolg, vielleicht ändert sie sich ja doch, wenn sie merkt, dass das mit dem ERziehen doch garnicht so schwer ist und das Leben sehr erleichtert.

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