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Lee bellt dauerhaft bei Besuch

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    Hallöchen ich bin neu hier und habe ein riesiges Problem...Meine 5 1/2 Monate alte Lee (Pekinese) bellt bei jedem Besucher der das Haus betritt.Wäre an sich ja kein Problem wenn sie irgendwann wieder aufhören würde.Nun zur eigentlichen Problematik! Bei uns geht der Pflegedienst 2 x am Tag ein und aus (der sich um meine Oma kümmert) und auch bei denen wird dauer durchgebellt...bis die das Haus wieder verlassen. Bei Freunden von uns hört sie kurze Zeit später wieder auf, wenn sie merkt das von denen "keine Gefahr droht"! Ich habe keinen blassen Schimmer wie ich das abgewöhnt bekomme. Ansonsten ist sie eigentlich recht lieb und pflegeleicht!
    Vielen Dank im vorraus

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  • Erst einmal ein herzliches Willkommen hier im Forum. :hallo:


    Bevor man das Gebelle abstellen kann, muss man es erst einmal verstehen. Da Deine Kleine noch sehr jung ist, würde ich denken, dass sie unglaublich unsicher ist und durchaus Angst hat vor den Besuchern.


    Zeigt sie das auch ausserhalb Eurer Wohnung oder tritt sie da sehr selbstsicher auf? Und wo siehst Du den Unterschied zwischen Freunden, die kommen, wo sie irgendwann aufgiebt, und den Pflegekräften?

    42 ist das kürzeste und bekannteste Zitat und die Antwort auf alle Fragen.

  • lee ist eigentlich ein sehr selbstbewusstes Persönchen! Seit dem 1.Tag ihres Einzuges bei uns macht sie deutlich, das sie die ungekrönte Herrscherin über die Wohnung ist. Allerdings bellt sie die Leute nur an, wenn diese auf sie zugehen ist sie weg!Entweder auf dem schnbellsten WEg ins Schlafzimmer oder hinter mich...um dann zwischen meinen Beinen weiter zubellen. Den Unterschied zwischen Freunden und Pflegerinnen schätze ich so weit ein, das unsere Freunde sie beachten, und sich ihe zuwenden und ihr Vertrauen gewinnen. Das Pflegepersonal kommt und geht, spricht zwar kurz mit ihr. Aber mehr auch nicht.

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  • Hallo,


    sorry, aber ich sehe in Deinem Hund keinen selbstbewußten Hund. Die ungekrönte Herrscherin sehe ich sehr wohl. Meine Einschätzung des Problems...:


    Hund ist unsicher und hat Angst. Sie meint aber bereits jetzt, gerade die Wohnung verteidigen zu müssen und ist damit völlig überfordert.


    Sie bellt die Leute an, gehen die auf sie zu, versteckt sie sich hinter Dir. Sie hat Angst, traut Dir aber nicht wirklich zu, die Situation im Griff zu haben. Außerdem geht das Pflegepersonal ja auch irgendwann wieder. Freunde bleiben wahrscheinlich länger, laufen nicht hin und her oder verrichten irgendwelche Dinge. Sie setzen sich und sind halt eben da. Da gibt sie wohl irgendwann auf, weil sie merkt, daß ihr Gebelle die "Bösen" nicht vertreibt.


    Ich habe auch eine sehr unsichere Hündin, die (vor allem fremde) Besucher verbellt. Langsam aber sicher kommen wir auf den richtigen Weg, daß ich ihr zeige, daß ICH bestimme, wer die Wohnung betritt und wer nicht und ICH gebe ihr die Sicherheit, daß von Besuch keine Gefahr ausgeht.


    Das geht damit los, daß sie nicht mehr mit an die Tür darf, wenn es klingelt. Ronja geht auf ihren Platz im Schlafzimmer und ich regele die Besuchssituation an der Tür. Ist der Besuch drin und hat sich gesetzt, darf Ronja dazu. Je nachdem, wer das ist, führe ich sie sogar an der Leine rüber. Bellt sie, drehe ich kommentarlos um und führe sie wieder auf ihren Platz. Ich zähle leise bis 3 und probiere es wieder. Ist für den Besuch zwar doof, wenn ich erstmal minutenlang mit Ronja hin und her laufe, aber sie darf erst dabei bleiben, wenn sie ruhig ist.


    Besuch hat sie übrigens gar nicht zu beachten. Kein Blick, kein Ansprechen...nix. Erst wenn sie ruhig ist und sich entspannt, darf sie sich beim Besuch nen Leckerchen abholen.


    Liebe Grüße


    BETTY und Ronja

    Behandele jedes Problem wie ein Hund es tun würde.

    Kannst Du es nicht essen oder damit spielen, pinkele drauf und geh weiter...

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