Nach dem Hundespaziergang BURNHARD GRILL an und den Feierabend genießen🔥*
Panische Angst (Autos,JUGENDLICHE ....)
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Hallo Ihr Lieben,
ich muss mich nochmal an Euch wenden (dafür ist ja auch ein Forum da zum Glück
)Ich hab jetzt ja seit einiger Zeit endlich mal wieder für länger meinen Hund bei mir *freu* Jedoch ist mir aufgefallen, dass er immer noch panische Angst vor so gut wie allem hat
Bei meinen Eltern war die Problematik eben etwas untergegangen, da er dort sehr ländlich wohnt und einfach nicht in Kontakt mit solchen Dingen kommt wie hier...Ich schilder einfach mal ein bißchen die Situationen:
Der Weg zum Park ist schon ein Problem, weil Busse kommen, Menschen (ohne Hund Problem, mit Hund egal), einfach Autos oder Geräusche (eine Frau läßt die Rollläden rauf-oder runter...) er zieht wie bekloppt und hört auf nix mehr. Meine Reaktion, nicht groß auf die Panik achten und wenn (was leider so gut wie nie vorkommt) loben loben loben und Leckerli.
Im Park dann gar kein Problem mehr, ausgewechselter Hund, lebendig, gut drauf, keine Anzeichen von Angst.
Gestern war eine Situation mal wieder ganz krass in meinen Augen. Wir kamen vom Park, müssen an einer Bushaltestelle lang, da will er schon partout nicht lang und am liebsten auf die andere Straßenseite *seufz* Dann kamen uns zwei Jugendliche entgegen die sich etwas lauter unterhalten habe, PANIK pur, wenn er gekonnt hätte, hätte er sich losgerissen und wäre davongerannt, konnte er so ja aber nicht. Er tat mir so leid, ich hätte ihn am liebsten ganz arg in den Arm genommen und die Jugendlichen verscheucht, was aber natürlich nicht wirklich sinnvoll gewesen wäre....
Ich weiß nicht woher diese Angst kommt...Das hatte er schon von Anfang an (ich hab ihn mit 8 Wochen bekommen) und schon damals wollte er nie an einem Stand vorbei, wo Leute saßen und so Sonnenschirme aufgestellt waren
Ganz schlimm ist seine Angst vor jungen Leuten so im Teenageralter (warum auch immer...)Weiß jemand wie so was kommen kann und wie ich mich evtl. noch anders verhalten kann um ihm Sicherheit zu geben?
Er ist sonst sehr auf mich fixiert und ich würde unsere Bindung als sehr gut Bezeichnen, er wird auch nie von mir bestraft oder solche Dinge und auch sonst von niemanden in der Familie.
Bei meinen Eltern ist mein Vater seine Bezugsperson (er ist ja sonst da leider, weil es anders nicht mit dem Vollzeitjob zu vereinbaren war und die beide Rentner sind und jede menge Spaß und Freude an ihm haben) aber selbst bei ihm (ohne Leine) ist er weg gelaufen als ein paar Jugendliche im Park waren und hat dann in sicherer Entfernung auf ihn gewartet... -
30. Dezember 2008 um 09:22
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Hallo,
ich vermute, dass Dein Hund das Stadtleben nicht wirklich kennengelernt hat in seiner Welpenzeit (Sozialisierung).
Er ist ja jetzt erst zwei Jahre alt und noch ist nichts zu spät, dauert aber länger und man braucht viel, viel Zeit und Geduld.Ich würde mir den Hund nehmen, ins Auto packen und an einen Stadtrand fahren, mich auf eine Bank setzen und Hundi aus sicherer Entfernung erstmal das Treiben beobachten lassen.
Bleibt er ruhig, dann lobe ihn und fahr wieder heim.
Das würde ich eine ganze Zeit lang machen, bis Du merkst, dass der Hund ruhiger wird.
Dann würde ich in die Richtung der Menschen gehen und mir eine Bank suchen, die näher an dem Geschehen ist.
Bleibt er ruhig, dann lobe ihn und fütter ihn dabei, denn Kauen beruhigt.Wenn ein Hund solche Panik hat beim auf der Straße laufen, dann kann er nichts lernen. Er ist blockiert und daher geht es darum, den Stress für Deinen Hund abzubauen und ihn langsam an die Situationen ranführen.
Du sollst ihn auch nicht beruhigen wenn er panisch wird, sondern vielmehr verhindern, dass er solche Ängste ausstehen muss. Nur mit viel Geduld und Zeit wird er merken, dass es nicht so schlimm ist.Wenn Du immer durch die Stadt laufen musst um zum Park zu gelangen, dann nimm vorerst ein Auto und fahr irgendwohin wo es ruhig ist um ihn laufen zu lassen. Am Wochenende ist ja nicht so viel los in der Stadt und vielleicht kannst Du mal eine Runde um den Block drehen. Achte aber darauf, dass er nicht in Panik verfällt.
Sollte er vor etwas Angst haben, dann mach einen Bogen, bleibe aber nach dem passieren des Angstobjektes in einiger Entfernung stehen und lass ihn ruhig mal nach hinten schauen.Wegen der Angst vor den Bussen:
Du könntest am Wochenende wenn die Busse abgestellt werden, dorthin fahren und ihn diese Ungetüme aus sicherer Entfernung begutachten lassen. Vielleicht siegt ja auch seine Neugier und er möchte näher hin. Viele Hunde haben so schon die Angst verloren, wenn sie das Objekt der Angst in Ruhe beschnüffeln und beobachten konnten.Filou war genau so und ich habe ein Jahr gebraucht, bis er einigermaßen entspannt neben mir durchs Dorfs läuft. Er hatte Angst vor Menschen generell, vor Autos, Tüten, Mülltonnen, Schirmen, Rolläden usw.
Mittlerweile ist vieles einfacher geworden. Kommen aber mehrere angstauslösende Objekte hintereinander, dann macht er irgendwann dicht und würde nur noch kopflos flüchten.
Ich habe ihn zu lesen gelernt und weiss wann es genug ist. Dann bringe ich ihn aus dieser Situation heraus und gehe wieder ruhigere Wege.Du musst einfach schauen, dass Du ihn nicht überforderst, ihn aber auch nicht ganz von allem fernhälst. Nur so kann er seine Ängste langsam abbauen.
Ich hoffe ihr bekommt das in den Griff und habt die nötige Geduld.
Liebe Grüße
Steffi
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Hallo Steffi,
danke erstmal für Deine lange, ausführliche Antwort

Das klingt wirklich gut und logisch was Du da schreibst. Ich hab ihn auch nicht versucht zu beruhigen in den Momenten, am Anfang als er ein Welpe war ja, da wußte ich es leider noch nicht besser *schäm* aber jetzt (schon lange) mache ich das nicht mehr.
Es ist stressig für mich, aber das ist bei weitem noch nicht das schlimmste, das schlimmste ist, zu sehen wie ER so Panik hat und ich ihm die so gerne nehmen würde. Viele Jugendliche reagieren dann auch noch total blöd, wenn sie merken, dass so ein großer Hund Angst hat. Gestern z.B haben sie kurz hinter uns noch einen Böller hochgehen lassen, dann hab ich ihn überhaupt nicht mehr richtig halten können und er wollte nur noch panisch ins Haus :/Ich versteh nur wirklich nicht, woher das kommt...Eigentlich hab ich recht früh versucht ihm die Eindrücke zu verschaffen, aber er hatte von Anfang an Angst vor vielen Dingen. So wie jeder Mensch, hat nun auch jeder Hundi seinen eigenen Charakter.
Für den Stress in der Stadt (da geh ich sowie gar nicht mit ihm hin) aber Stadtleben meine ich eben Busse etc. belohnt er mich dafür umso mehr mit seiner Freude in freier Natur und wie verträglich er mit jedem Hund ist, da ist zum Glück von Angst gar nicht zu spüren :^^:
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Hallo,
also unser Frodo war bis zu vor 9 Wochen nur auf einem Hof und kam von diesem nicht runter. Als ich mich entschied ihn zusammen mit Ronja (jetzt 17 Wochen) zu uns zu nehmen reagierte er schon panisch, wenn er vom Hof runter sollte. Er war völlig kopflos. Auf der Straße gehen ging gar nicht. Wir haben an den Situationen milimeterweise aber konsequent voran gearbeitet. Er musste also vom ersten Tag an mit raus vor die Tür (das wollte er absolut nicht und ich musste ihn mehr oder weniger schieben - ebenso beim wieder ins Haus gehen). Wir haben dann bei jedem Rausgehen (da Ronja als Welpe oft raus muss, waren das am Anfang so 10-12 Mal am Tag bzw. in der Nacht) jedes Mal den Radius erweitert und nach und nach immer neue Sachen dazugenommen (Pferde, Trecker, Auto etc.). Immer nur eine Sache auf einmal und so lange bis es für ihn o.K. war. Er war dabei immer an der Leine. Ich näherte mich dem Neuen jeweils und er musste zumindest auf Leinen länge mit. Er konnte dann selbst entscheiden ob er sich dem Neuen auch weiter nähern wollte aber bis dahin musste er mit mir gehen. Auch heute noch nähert er sich Neuem mit größter Vorsicht. Er hat aber noch nie irgendetwas Negatives mit uns erlebt sondern hat seinen Lebensraum nach und nach erweitert.
Vielleicht kannst Du die für Deinen Hund beängstigenden Situationen kontrolliert mit bekannten nachstellen. Toll finde ich auch die Idee zunächst mit abgestellten Bussen zu üben.
Du schriebst zwar, dass Du nicht mehr versuchst Deinen Hund zu beruhigen, es hört sich aber so an als ob die Situation für Dich schon zum Stress führt bevor der Hund selbst Stress zeigt. Das ist schwer unter Kontrolle zu kriegen und Hunde sind Meister darin uns diesbezüglich zu lesen. Also gebt Euch beiden die Chance und macht ganz, ganz kleine Schritte gemeinsam damit das gegenseitige Vetrauen wachsen kann.
Anja mit Taps, Frodo und Ronja
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