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Clickerfragen eines Anfängers

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    Hallo allerseits
    ich weiß über dieses Thema gibt es sehr viele Threads nur ich find mich da kaum noch zurecht desswegen will ich selbst mal ein paar Fragen zum Thema Clicker stellen.
    Ich hab heute damit angefangen meine Hündin (1 Jahr) auf den Clicker zu konditionieren, habe dazu Jagdwurst in kleine Würfelchen geschnitten und ihr bei jedem Click eben ein Stückchen gegeben.
    Das hab ich ca. 20mal wiederholt dann 10 Minuten Pause und nochmal 20mal wiederholt.
    Nun zu meinen Fragen:
    1. Ich weiß jetzt nicht genau ob mein Hund den Zusammenhang zwischen Clicker und Belohung begriffen hat. Wenn ich in ihrer Nähe bin und klicke schaut sie mich an, aber auch abwechselnd von mir auf meine Hosentasche dort wo die Leckerlies drin sind. Ich hab versucht darauf zu achten das meine Hand erst zur Tasche geht wenn ich klicke. Hat sie das jetzt begriffen das klicken=Belohnung bedeutet?
    2. Kann ich jetzt mit ihr anfangen erwünschtes Verhalten zu verstärken, wie z.B. das Laufen an der Leine ohne Ziehen,.... oder soll ich das erstmal noch lassen?
    3. Vorher hab ich meine Hündin auf die klassische Methode erzogen, ich hab sie aber erst seit 2 Monaten. Sie kann Sitz, Platz, Bleib und Komm schon auf Kommando ersteres auch unter Ablenkung. Soll ich die Kommandos ihr jetzt per Clicker nochmal neu beibringen oder nur ab jetzt mit Clicker bestätigen?
    4. Ich hab in nächster Zeit auch vor in eine HuSchu zu gehen, wird dort auch mit Clickern gearbeitet und was wenn nicht, da lohnt es sich für mich doch gar nicht mit ihr dorthin zu gehen.
    Vorallem möchte ich sie mit dem Clickertraining zusätzlich weiter geistig auslasten, da ich das Gefühl hab das sie unterfordert ist.
    Danke schon mal im Vorraus für Antworten.
    Gruß Christian

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  • Wenn Deine Hündin unter leichter Ablenkung auf das Clicken reagiert und Dich erwartungsvoll ansieht, dann hat sie den Zusammenhang begriffen. (Die meisten Hunde sind ausgesprochen gut auf das Knistern von Leckerchentüten oder das Öffnen der Futtertonne etc konditioniert. So ähnlich soll das dann beim Clicken aussehen.)


    Ich würde als erstes ein "Kunststück" clickern, das berühren eines Targets (Ziel: Haftnotizzettel oder ein Kochlöffel, eine Fliegenklatsche, ein Zeigestock mit deutlichem Ende) hat sich bewährt. Entweder mit der Nase oder mit der Pfote berühren lassen.


    Ein Kunststück hat den Vorteil, dass Du nicht so unter Druck stehst. Da kannste entspannter abwarten, was kommt.


    Ich bin der Meinung, Du kannst die alten Kommandos normal weiter verwenden. Entweder lobst Du normal oder Du kannst die Ausführung mit dem Clicker verbessern.


    Ich clicker mit meiner Hündin zuhause um Kunststücke zu üben, in der Huschu clickern wir nicht. Das ist aber in jeder Huschu unterschiedlich.


    Lohnen tut es sich auf jeden Fall. Begegnugen lassen sich nur schwer alleine Üben und von außen sieht man oft Fehler, die einem im eifer des Gefechts selbst nicht auffallen.


    Außerdem macht es uns irre viel Spaß


    Berichte mal, wie es so weiter geht.

    Trillian


    mit Lotte Lotterleben und den Katern Moses und Nathan


    ""Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."


    Dr. Ute Blaschke-Berthold

  • Also schon mal danke für die erste Antwort
    Ich hab mir das Buch von Birgit Laser gekauft und auch gelesen. Ich finde in der Theorie hört sich das einfacher an als in der Praxis... Ich hab Schiss was falsche zu machen, ich hab eh schon am Anfang wo ich mir den Hund geholt hab einige Erziehungsfehler gemacht und hab mir vorgenommen nicht noch mehr zu machen desswegen hab ich jetzt ein bisschen bammel vor was neuem. Was kann ich beim Clickertraining denn eigentlich alles verzapfen und worauf muss ich besonders achten?
    Gruß Christian

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  • Was richtig schlimmes "verbocken" kannste beim Clickern nicht. Das größte Risiko ist, dass Du das mit dem Timing nicht hinbekommst und dadurch falsches/unerwünschtes Verhalten bestätigst.


    Oder es funktioniert einfach nicht, dann habt ihr etwas von Deiner Zeit/Energie verschwendet...


    Ansonsten ist es leichter als es sich in der Theorie anhört. Versuch das mit dem Touch mal.


    Halt Deiner Hündin einen Target vor die Nase. Wenn sie sich dafür interessiert, click + lecker


    Das ist so einfach, weil Hunde wenn sie einen Gegenstand untersuchen wollen, die Nase dicht ranhalten. Es ist also sehr leicht, vorauszusagen, was sie tun wird.


    Wenn sie sehr zögerlich ist, belohne schon das anschauen. Aber eigentlich haben alle Hunde mit denen ich das versucht habe, sofort die Nase dran gehalten. (Vielleicht lag es auch daran, dass ich mit meinen Wurstfingern den Geruch an das Target geschmiert habe... Fällt mir grad so ein.)


    Halte die Trainingseinheiten kurz, ich mach das immer in der Werbepause. Super ist, wenn Du mit einem richtig guten ergebnis und dem Jackpot enden kannst. sonst reicht auch ein normal gutes ERlebnis.


    Es ist sinnvoll, ein Start und Endsignal einzuführen, damit Dein Hund weiß, wann geübt wird.



    Einfach versuchen, ist nicht so schwer wie es sich anhört.

    Trillian


    mit Lotte Lotterleben und den Katern Moses und Nathan


    ""Wer sagt, dass zuverlässiges Verhalten bei diesem oder jenem Hund nicht ohne Strafe erreichbar ist, sagt nichts über den Hund aus, sondern beschreibt erst einmal seine eigenen Fähigkeiten."


    Dr. Ute Blaschke-Berthold

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