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Unser erster Kong-Versuch....

  • Hallo,
    nachdem ich soviel über den Kong gelesen habe, hat mich doch die Neugierde gepackt und ich hab für Les einen gekauft. Ist ja schließlich auch bal Weihnachten. Nach einer langen Diskussion mit der Verkäuferin im örtlichen Futterhaus hab ich mich für einen Schwarzen der Größe L entschieden. Ich muss sagen, ich stand dem "Unternehmen Kong" sehr skeptisch gegenüber. Les ist ziemlich faul und überlegt sich dreimal, ob die Arbeit sich auch lohnt. Vorsichtshalber hab ich dann direkt noch eine Dose seiner Lieblingsdosenfutters mitgenommen. Das alles war Anfang der Woche.
    Gerade eben haben wir dann unseren ersten Versuch gestartet. In das kleine Loch kam ein Stück Stinkekäse (das absolute Highlight für Les!!!!), dann ein paar Löffel Dose und ein Stück Trockenpansen:
    Les hat erstmal gründlich von allen Seiten dran geschnuppert. Mich angeschaut, Kong an geschaut. Weg gegangen, wieder gekommen. Mal vorsichtig dran gelegt. Mich wieder angeschaut. Und dann nach unendlich langen 5 Minuten HAT ER DEN KONG GENOMMEN und in sein Körbchen geschleppt!!!! Ach, was war ich glücklich. Immerhin interessierte er sich schon mal für das Teil. Leider ist Les nicht sonderlich clever und er ist Grobmotoriker. Da lag er nun in seinem Korb und leckte den Kong ab. Nur leider leckte er am Gummi und nicht an der Öffnung. So langsam wurde es ihm dann auch zu doof und er begann einfach mit seinen dicken Pfoten auf dem Kong einzuprügeln. Kong flog durch das Wohnzimmer, Dosenfutter ebenfalls (was Les natürlich nicht mitbekam)! Ich hab dann eingegriffen, mich mit ihm auf den Boden gesetzt und ihm gezeigt, wie er es machen muss. Tatsächlich hat er das begriffen und tapfer weiter gemacht. Es ist nur ein bißchen übrig gelieben, was ich wohl zu fest gestopft hatte.


    Morgen geht es weiter! Mal sehen, ob er dann direkt begreift, was er damit machen soll. So ganz überzeugt davon bin ich noch nicht. Wir haben schon einige Sachen ausprobiert, aber so wirklich toll fand er nichts davon. Dabei ist er sooooo verfressen!


    LG Eva

  • Hihi, schöne Beschreibung :D


    Ne, dein Hund ist eher besonders schlau: Wenn er sich ungeschickt anstellt, wird ihm die Arbeit abgenommen ;)


    Das nächste Mal nimmt Du einfach den Kong zwischen deine Pfoten: hälst ihn so, wies richtig ist, und tust so, als wolltest DU was rauslegen mit entsprechend verliebtem und interessierten Blick ;)
    Dann mal zurück ins Regal für ein paar Stunden.


    Nach dem dritten Mal hälst du ihm den gefüllt hin.. noch nicht sofort rausgeben...


    Wetten, dass der keinerlei Probleme hat, den leerzuschlecken?



    P.S.
    Wie groß ist dein Hund und welche Konggröße hast du genommen?

  • Vielleicht schmierst du das Dosenfutter (oder was auch immer) erstmal zusätzlich oben an die Öffnung, und innen eine Schicht dünn an den Rand, dann wird er bestimmt schnell feststellen, dass es da auch noch ein "Innenleben" gibt.
    Wenn er noch nicht raushat, was er machen soll, mach es ihm gaaaanz einfach. Lass den Verschluss erstmal weg.
    Vielleicht füllst du den Kong erstmal nicht so voll, dann leiden auch die Möbel nicht so... ;)


    Gruß, Christine (auch kürzlich Kong-Anfängerin gewesen)

  • Les hat 20 kg, SH 48 cm. Er ist ein Irish Soft Coated Wheaten Terrier. Ich hab einen Kong der Größe L genommen....


    Bei ihm ist halt das Problem, dass er Grobmotoriker und stur ist. Sein Motto ist: Wo ein Wheaten ist, ist auch Weg. Gibt der Kong sein Innenleben nicht freiwillig Preis, gebraucht er eben Gewalt. Ich hab für ihn einen Twisterhttp://www.animalgames.eu gekauft. Den haut er auch mit den Pfoen durch die Gegend, wenn ihm das drehen zu langsam geht. (Er weiß schon wie das funktioniert!). Außerdem liebt er es Dinge mit den Pfoten durch die Gegend zu schießen.


    Dinge interessant zu machen, indem ich mich mit ihnen beschäftige, bringt leider nichts. Das haben wir auf dem Hundeplatz hinreichend getestet, als es ums Apportieren ging. Lesko Reaktion: "Toll, wenn ihr jetzt mit dem Ding spielt, kann ich ja was anderes machen....." oder anders ausgedrückt: Wenn ER etwas nicht will, dann will ER es nicht! Ist eben ein Terrier. Gott sei Dank hatte ich in de Unterordnung nie Probleme mit ihm.....


    LG Eva
    P.S. Anstrengend schien es aber doch zu sein. Er war richtig erschöpft und schläft jetzt erstmal.....

    • Neu

    Manchmal hilft einfach das richtige Futter - aber wie findet Ihr es?

    Ich hatte schon viele Hunde und die Erfahrungen haben mich gelehrt, dass jeder andere Ansprüche an die Ernährung hat. Mal legen sich Verdauungsstörungen durch eine Futterumstellung, ebenso können Fellprobleme abklingen. Schlanke Windhunde leiden nicht selten unter nervösen Störungen, wenn der Proteingehalt zu hoch ist; sie benötigen eher Kohlehydrate zur sofortigen Energiefreisetzung. Andere Rassen wie sportliche Huskys brauchen stattdessen hochwertige Proteine, während Kohlehydrate nur ansetzen würden.


    Das Alter spielt ebenso wie die Konstitution eine Rolle für den individuellen Bedarf und einige Krankheiten erfordern eine spezielle Nährstoffzusammensetzung.


    Aber ehrlich, welcher Hunde- oder Katzenhalter blickt bei den vielen Herstellern, Marken und Inhalten wirklich durch? Ich nicht - zum Leidwesen meiner Hunde. Daher habe ich es mit einem unverbindlichen kostenlosen Futtercheck versucht der übrigens nicht nur für Hunde ist, sein Katzenfutter kann man dort auch finden.


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    Liebe Grüße Tobi hugging-dog-face


  • Er leckt ja! Solange er mit einfachsten Mitteln dran kommt und es ihn keine Mühe kostet. Das Dosenfutter, was ich genommen hatte, war schon richtig. Das bekommt er normalerweise nicht. daher liebt er es ja so. Zum Problem wird es erst, sobald es ihm nicht mehr schnell genug geht und er etwas Geduld und Geschick aufbringen müsste.


    Ich werde es morgen nochmal versuchen. Ich denke, er braucht einfach länger um zu begreifen, was er genau mit dem Kong machen muss. Immerhin ist er ja schon 10 1/2 Jahre.


    EDIT: Also irgendwie hat mir das keine Ruhe gelassen und deshalb hab ich gerade noch mal 2 TL Dosenfutter in den Kong getan. Alles schön an den Wänden verschmiert und dem kleinen Terroriste gereicht:
    1. Reaktion (nachdem ich ihm verboten habe mit den Pfotn zu arbeiten!!!)


    Als dann gar keine Reaktion von mir kam, ist er mit dem Ding ab in seinen Korb und hat angefangen zu schlecken. Er scheint eine eigenartige Technik zu entwickeln: Er klemmt den Kong mit den Hinterbeinen fest.


    Auf jeden Fall ist der Kong jetzt blank!


    EDIT:
    So, über die Weihnachtstage haben Les und ich nun tapfer weiter mit dem Kong geübt, aber so wirklich toll findet Les den Kong noch immer nicht. Ich denke mal, dass war ein Reinfall.... Leider!


    LG Eva

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